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TV-L / Aw: Sachstand zum Jobrad / Die...
Letzter Beitrag von Hefty - Heute um 09:59
Was ist am bayrischen Modell schlecht?
#82
Zitat von: Beamtenhustler in Heute um 09:50Du hast ein /s vergessen. Kann nur Satire sein.

Muss man das wieder kennzeichnen?

Hast mich aber erwischt. Wollte damit darstellen das man gerne Vorteile (hier Erbe) mitnimmt, die Nachteile aber als zutiefst ungerecht (Schuldenlast Haushalte) empfindet.
#83
Zitat von: Rheini in Heute um 09:48Kein Freibetrag, warum denn auch?

Jeder ist dann für sich selbst verantwortlich und keine Schuldenlast in den Haushalten.

Du hast ein /s vergessen. Kann nur Satire sein.
#84
Zitat von: Finanzer in Heute um 09:45Mach eine funktionierende Erbschaft/Schenkungssteuer mit einem Freibetrag von 1 Millionen, keinen Ausnahmen und Sonderbehandlungen, niedrigem Steuersatz und mehrjährigen Ratenzahlungen draus und ich bin dabei.

Oder halt Vermögenssteuer.

Kein Freibetrag, warum denn auch?

Jeder ist dann für sich selbst verantwortlich und keine Schuldenlast in den Haushalten.
#85
Zitat von: Rheini in Heute um 09:34Dann wäre es doch eine Lösung (da ja die Millennials den Vorwurf immer wieder fallenlassen, dass die Gen Z für die Schulden verantwortlich sind), für die nächsten Jahrzehnte das Erbe in die Sanierung der Haushalte einfliessen zu lassen und jeder fängt bei Null an.  und ist für sein Leben selber verantwortlich.

Mach eine funktionierende Erbschaft/Schenkungssteuer mit einem Freibetrag von 1 Millionen, keinen Ausnahmen und Sonderbehandlungen, niedrigem Steuersatz und mehrjährigen Ratenzahlungen draus und ich bin dabei.

Oder halt Vermögenssteuer.
#86
Zitat von: Finanzer in Heute um 09:28Eine schöne, manipulierende Aussage, dankeschön Medien. Klar, wenn ein paar Minderjährige größtenteils Steuererfrei ihr Milliardenerbe vorab geschenkt bekommen, erhöht das den Durschnitt der vererbten/verschenkten Vermögen in dieser Generation. Haben die 90% derjenigen, die garnichts bekommen halt überhaupt nichts von.

Dann wäre es doch eine Lösung (da ja die Millennials den Vorwurf immer wieder fallenlassen, dass die Gen Z für die Schulden verantwortlich sind), für die nächsten Jahrzehnte das Erbe in die Sanierung der Haushalte einfliessen zu lassen und jeder fängt bei Null an und ist für sein Leben selber verantwortlich.
#87
Zitat von: Rheini in Heute um 09:23Manche sind auch dennoch im Plus.

"Die Übertragung von Vermögen auf die nachfolgende Generation ist in Deutschland ein bedeutendes Thema, da in den kommenden zwei Jahrzehnten schätzungsweise 83 Billionen Euro vererbt oder verschenkt werden, was die Millennials zur reichsten Erbengeneration macht."

Eine schöne, manipulierende Aussage, dankeschön Medien. Klar, wenn ein paar Minderjährige größtenteils Steuererfrei ihr Milliardenerbe vorab geschenkt bekommen, erhöht das den Durschnitt der vererbten/verschenkten Vermögen in dieser Generation. Haben die 90% derjenigen, die garnichts bekommen halt überhaupt nichts von.
#88
allgemeine Diskussion / Aw: Anschreiben Verwaltungswir...
Letzter Beitrag von kittyka - Heute um 09:28
Zitat von: Magda in Heute um 08:43Am Ende hast du auf jeden Fall ein sehr gutes Anschreiben. Wobei meine Erfahrung im öffentlichen Dienst ist: Man wird auch mit einem staubigen unperfekten Anschreiben eingeladen  :D

Ich denke, die werden maximal eh nur kurz überflogen. Hab im Nachhinein sogar 2 grammatikalische Fehler in meinem Bewerbungsschreiben gelesen.
Normalerweise wird man mit sowas direkt aussortiert, aber da juckte es anscheinend niemanden.
#89
Zitat von: Sunflare in Heute um 09:09Alles bezahlt von schönen grünen Nullen, welche die EZB im System malt. Schulden über Schulden, die Nachfolgenden kotzen im Strahl!

Schauen wir uns das mal genauer an:

Einzahlungsphase:

Das BVerfG betrachtet regelmäßig Nettobeträge. Sofern also Beamte zukünftig RV Beiträge zahlen müssten, müssten auch die Bruttobezüge entsprechend angehoben werden. Es wäre für Beamte mithin mindestens kostenneutral oder sogar eine Gelegenheit, die Bruttobezüge auf ein Niveau einer amtsangemessenen Besoldung anzuheben.

Auszahlungsphase:

Der Beamte hat einen Anspruch auf eine amtsangemessene Versorgung im Alter. Dabei darf der Gesetzgeber schon jetzt unter bestimmten Voraussetzungen eine gesetzliche Altersrente auf die Versorgung anrechnen. Somit würde bei den Beamten, die gesetzlich rentenversichert sind, bei der Gesamtversorgung nichts ändern. Es würde nur dazu führen, dass Beamte im Alter zukünftig zwei oder drei Versorgungen, also gesetzliche Rente (plus evt. bAV) plus ergänzende Beamtenversorgung bekommen würden, die genauso berechnet wird, wie heute, allerdings durch die Anrechnung der gesetzlichen Rente entsprechend geringer wäre als heute.

Warum will die Bundesregierung das trotzdem seit langem?

Die meisten Beamten findet man in den Bundesländern. Die Bundesländer sind eigentlich seit 1999 verpflichtet, für ihre Beamten eine Versorgungsrücklage aufzubauen. Nach der Föderalismusreform 2006 übernahmen die Länder die Gesetzgebungskompetenz für die Beamtenversorgung und legten zusätzliche Pensionsfonds an, um zukünftige Belastungen zu mildern. Die Rücklagen und Fonds sind vielerorts zu gering gefüllt, um die langfristigen Pensionsansprüche der Beamten abzudecken. Die Situation unterscheidet sich jedoch je nach Bundesland. Einige Länder wie Sachsen haben im Verhältnis eine größere Rücklage, während andere wie Niedersachsen nur für eine kurze Zeit ausreichen würde.

Die unzureichende Rücklagenbildung erhöht die finanzielle Belastung der Länder, da sie künftig die Pensionen aus dem laufenden Haushalt finanzieren müssen. Mit steigendem Pensionsaufkommen und der demografischen Entwicklung wird der Druck auf die Haushalte der Länder weiter steigen, trotzdem bauen viele Bundesländer trotz mehrfacher Hinweise des Bundes keine ausreichenden Rückstellungen für die Altersvorsorge ihrer Beamten.

Mit der Aufnahme in die gesetzliche Rentenversicherung könnte der Bund die die Länder zwingen, zumindest für einen Teil der Versorgung ihrer Beamten eine Rückstellung in Form von Rentenanwartschaften zu bilden. Gleichzeitig müsste der Bund für das Erreichen der Haltelinie weniger Geld finden, wenn auf einmal alle Beamten Rentenbeiträge zahlen müssten, aber erst frühestens in 5 Jahren daraus Zahlungen zu erwarten wären.

Auf Seiten der Länder würden sofort für die Beamten höhere Kosten entstehen, zusätzlich zu denen aus dem Urteil. Daher wären die Länder und Kommunen aus rein finanziellen Erwägungen heraus gezwungen, zukünftig nur noch dort zu verbeamten, wo es unbedingt notwendig ist. Und die hohe Anzahl der Beamten in den Ländern ist dem Bund ja auch ein Dorn im Auge.

Daher würde es die Schulden in Form von Pensionsansprüchen, die Du zu Recht anmahnst, Sunflare, sichtbarer machen und die Handlungsfähigkeit der Länder mittel- und langfristig verbessern. Es wäre daher nicht mehr so einfach, eine grüne "0" darzustellen, wenn die Rücklagen für die Beamtenversorgungen zumindest zu einem großen Teil aus dem laufenden und nicht aus zukünftigen Haushalten gedeckt werden müssen.
#90
Zitat von: Sunflare in Heute um 09:09Alles bezahlt von schönen grünen Nullen, welche die EZB im System malt. Schulden über Schulden, die Nachfolgenden kotzen im Strahl!

Manche sind auch dennoch im Plus.

"Die Übertragung von Vermögen auf die nachfolgende Generation ist in Deutschland ein bedeutendes Thema, da in den kommenden zwei Jahrzehnten schätzungsweise 83 Billionen Euro vererbt oder verschenkt werden, was die Millennials zur reichsten Erbengeneration macht."