Zitat von: Ozzymandias in Heute um 11:54Das ist mir leider bewusst. Wer löst solche Widersprüche auf? Sorry, bin kein Jurist.
Zitat von: MaxBy in Heute um 11:52Welches Kartenhaus?
Das Karten des Partnereinkommens?
Gerichtlich wird das noch nicht mal wirklich geprüft.
Also selbst wenn in 2 oder 3 Jahren vielleicht mal eine Entscheidung gegen den Bund fällt, dann steht das fPE schon in den Startlöchern und deine Vollstreckungsanordnung dürfte in meinen Augen erst in Betracht kommen, wenn über einen längeren Zeitraum der Dienstherr ein Urteil das BVerfG missachtet wird.
Wie lange missachtet der Bund schon vom BVerfG festgestellt ein Urteil?
Zitat von: OnkelConny in Heute um 11:43Das ist eine schwierige Frage. Das BVerwG hat zwar geurteilt, dass es eine Zukunftswirkung des Widerspruchs geben könne. Das OVG NRW sieht das aber gänzlich anders. OVG weist Klagen wegen fehlender Widersprüche zurück
Zitat von: PolareuD in Heute um 10:23Das Kartenhaus der Dienstherrn wird spätestens dann zusammenbrechen, wenn es eine Vollstreckungsanordnung des BVerfG an die Verwaltungsgerichtsbarkeit ergeht. Nach der aktuellen Lage ist diese in nicht mehr allzu ferner Zukunft gegeben. Der heißeste Kandidat hierfür ist weiterhin Berlin, aber auch der Bund könnte mit seiner 6,5 jährigen vollständigen Untätigkeit ein Anwärter darauf darstellen.Welches Kartenhaus?
Zitat von: Daninjo in Heute um 10:28Nach heutigem Stand noch gute 16 Jahre bis zum Ruhestand, bis dahin hätte ich die Sache gern abschließend geklärt.Bei mir nur noch knapp 6 Jahre - das könnte eng werden.
Zitat von: Ozzymandias in Heute um 11:26Kurze Frage an die Rechtsgelehrten unter uns. Es gibt ja die Entscheidung vom 7. Mai 2026 des BVerwG (s. https://www.drb-berlin.de/themen-und-positionen/besoldung-und-beihilfe/widerspruch-und-klage/widerspruch-und-klage/news/besoldungsruege-muss-nicht-jaehrlich-erneuert-werden), nach der nicht jedes Jahr Widerspruch eingelegt werden muss. Zitat von der Seite des Richterbundes: "Die Rüge einer nicht amtsangemessenen Alimentation gilt grundsätzlich fort und muss nicht in jedem Haushaltsjahr erneut geltend gemacht werden".
Ich war so schlau, 2013 Einspruch gegen die Null-Runde einzulegen, habe aber noch keinen Bescheid vom LBV hierzu. Danach habe ich erst wieder angefangen ab ca. 2020 Einspruch einzulegen und habe auch gegen den abschlägigen Bescheid 2022 geklagt.
Wie schätzt Ihr die Chancen ein, dass mein Einspruch 2013 im Sinne der Entscheidung des BVerwG vom 7. Mai zukunftsweisend ist und meine Widerspruchslücke ab 2013 bis ca. 2020 schließen kann. Wäre die korrigierte Besoldung 2013 verfassungswidrig, wäre das Reparaturgesetz m. E. nichtig und damit läge kein Bruch in der Gesetzgebung vor, der erneut gerügt werden müsste (meine nicht-juristische Laieninterpretation).
Wäre die Entscheidung ggf. auch einschlägig für den oben diskutierten Fall, falls die Gesetzgebung von Herrn Optendrenk verfassungsrechtlich scheitert? Mir ist bewusst, dass es gegenteilige Entscheidungen gibt, die nach wie vor auf die jährliche Rüge bestehen; wer (welches Gericht) müsste das abschließend klären und könnte das in ein laufendes (verfassungsrechtliches) Verfahren eingebaut werden?
Zitat von: Hugo Stieglitz in Heute um 09:22Das Problem ist nicht die Reduzierung der Anzahl an Brötchen, sondern eine kolonial kapitalistische Perspektive der Wohlstandsmessung, die unsere Jugend wohl nicht ganz abstreifen kann. Es können nun mal nicht alle Menschen auf der Welt 7 Brötchen haben, dafür bräuchten wir 3 Erden. Hier gewinnt natürlich derjenige, der seinen Wohlstand noch zu anderen Zeiten aufgebaut hat.
ZitatDie Sorgen wurden ja nicht diskreditiert, sondern – wie von mir dargestellt – in handfeste Politik umgesetzt. Es wird nur immer behauptet, dass gar nichts getan würde.


Zitat von: unkreativhoch10 in Heute um 11:36Diese Fragen stelle ich mir tatsächlich auch, hinzu kommen für mich Fragen wie:
- kann der Verfassungsgerichtshof des Landes NRW auch, wie im Berliner Fall, die Verfahren auf einen längeren Zeitraum ausweiten? (Beispielsweise auf 2013 - 2022, wenn die Verfahren vom 11. & 12.11. ebenfalls dem VGH zur Entscheidung vorgelegt werden)
- wenn die damaligen Richtervorlagen doch bereits durch den VGH NRW beschieden wurden, warum hat man die Verfahren dann nochmal dem BVerfG vorgelegt, anstatt wieder zum VGH NRW zu gehen?
- Kann der VGH Maßstäbe setzen, die dann auch auf Bundesebene gelten? (Stichwort ,,Gewisse Grenzen" hinsichtlich der Familienzuschläge, oder das fPE betreffend - in etwa wie ,,die Anrechnung eines (f)PE auf die Besoldungshöhe ist verfassungswidrig und gilt, bis das BVerfG etwas anderes sagt!"
- Gibt es wohl sowas wie eine ,,Standleitung" zum BVerfG, wo man mal eben anruft und sich in der Arbeit abstimmt? (Ich weiß, klingt etwas eigenartig, aber in etwa wie: ,,Hör mal, wir haben da gerade einige Vorlagen bekommen, die auch sicherlich in Ihrer Thematik auch bei euch schon Anhängig sind, habt ihr euch dazu schon Gedanken gemacht? Wir betrachten das fPE als Verfassungswidrig und sehen die Grenzen bei den Familienzuschlägen bei max. x%")