Arbeitszeitreduktion auf 80%

Begonnen von öfföff, 10.12.2020 22:28

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öfföff

Hallo,

mal eine Meinungsfrage in die Runde:

Ich bin derzeit in TV-L EG 13, evtl. bald EG 14. (Arbeitszeit 38,5h)
Spiele sehr stark mit dem Gedanken auf 80% Arbeitszeit zu reduzieren (in Form einer 4 Tage Woche).

Arbeitszeit und Jahresbrutto würden auf 80% sinken. Jahresnetto würde auf ca. 83% sinken. Also 17% weniger Geld für 20% weniger Arbeitszeit.

Was denkt ihr persönlich dazu? Würdet ihr sowas in Betracht ziehen? Pro-Contra?

Danke für Meinungen :-)

BYL

40-Std-Woche ist unmenschlich. IN Fankreich ist die 35 Std.Woche goldener Standard. Wer Vollzeit arbeitet, ist selbst schuld. man braucht schließlich auch zeit zum geld ausgeben.

Sozialarbeiter

Die Frage musst du dir schon selbst beanworten... Es kommt ja immer auf die persönliche Lebenslage und die damit verbundenen Umstände, Prioritäten, Fixkosten, finanzielle Ziele, spätere Rente etc. an

Mit EG 14 bei 80% lässt es sich sicherlich aushalten. Wenn dir der freie Tag das weniger Geld wert ist und sonst keine finanziellen Verpflichtungen/Fixkosten dagegen sprechen - why not.
Mail-Aktion zur TV-L Tarifrunde:
Solidarisch zeigen und die Verantwortlichen in Hamburg via Mail auffordern auf eine bessere Bezahlung hinzuwirken: https://wastunfuerhamburg.de/

Ich empfehle den Thread zur Hamburg Zulage unter der Rubik Allgemeines, den ich seit 1-2 Jahren stetig füttere.

Kaiser80

Zitat von: BYL in 10.12.2020 22:32
40-Std-Woche ist unmenschlich. IN Fankreich ist die 35 Std.Woche goldener Standard. Wer Vollzeit arbeitet, ist selbst schuld. man braucht schließlich auch zeit zum geld ausgeben.
Kauf doch online während der Arbeitszeit ein, so schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe...

Spid


BAT

Ich habe letztes Jahr meine Arbeitszeit auf 34 Stunden reduziert und möchte es nicht missen. Hätte es die ÖTV in 30 Jahren hinbekommen nur auf 37 Stunden Normzeit zu kommen, hätte ich es nicht gemacht. Aber jetzt habe ich Blut geleckt ;)

Alle anderen Parameter sind ja so individuell, daß eine Bewertung schwer ist. Die Rentenplanung ist ja wichtig, ebenso die Frage, wie es mit möglichen hausinternen Bewerbung aussieht. Da hat man teils lange Diskussion bei einem Wechsel des Arbeitsplatzes.

Zudem können Fahrgemeinschaften ein Problem sein ;)

Wdd3


BAT

Das Konstrukt der Ehe mit den Steuertarifen war schon immer ein nicht legitimes Steuersparmodell. Insofern sind die Einwürfe schlicht Unfug.

Wdd3

Da hast du mich ertappt... ??? Ich hätte nie gedacht das da einer dahinter kommt ::)

BAT

"Kinder bekommen die Leute immer"  ::) ;D

Spid

Da es einen engen Zusammenhang zwischen Ehe und Reproduktionswahrscheinlichkeit gab und trotz stetig abnehmender sozialer Ächtung von Bastarden immer noch gibt, zudem Reproduktion für die leidliche Funktionsfähigkeit unserer Sozialsysteme notwendig ist, sehe ich nicht, inwiefern die Förderung des Instituts der Ehe illegitim wäre.

BAT

Warum nicht gleich auf eine konkrete Wirkung abstellen als auf eine wahrscheinliche Wirkung?

Spid

Die Steigerung des Reproduktionsrisikos ist eine konkrete Wirkung.

BAT

Damit verbleibt es bei einer nicht zielgerichteten rechtlichen Normierung.

Spid

Weil eine konkrete Wirkung nicht zielgerichtet ist?