Tarifrunde 2023

Begonnen von Jeans, 23.09.2022 17:07

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was_guckst_du

...Sockelbeträge, die letztendlich auf Kosten eines höheren prozentualen Tarifabschlusses gefordert und gewährt werden (und damit einer der Hauptgründe für den Fachkräftemangel im öD sind, da dieser sich im - Verhältnis eher schlecht bezahlten - Bereich EG 9+ befindet), sind immer nur ein Zückerchen für das überwiegende Gewerkschaftsklientel (welches sich aus den unteren EGs rekrutiert)...

Gruß aus "Tief im Westen"

Meine Beiträge geben grundsätzlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder und beinhalten keine Rechtsberatung. Meistens sind sie ernster Natur, manchmal aber auch nicht. Bei einer obskuren Einzelfallpersönlichkeit antworte ich auch aus therapeutischen Gründen

Pendler1

Tja Kolleginnen und Kollegen,

gerade in DIE ZEIT gelesen, dass die BRD die Militärhilfe für die Ukraine (nix dagegen) stark erhöhen will.

Meine bayerische Großstadt schrieb heute in der Tageszeitung, dass die VERDI-Forderung finanziell nicht zu stemmen wäre.

Und auch sonst, was da in letzter Zeit an Hilfen und Förderungen geflossen ist und gemäß politischer Absichten noch fließen wird ... Geld wird sehr knapp werden.

Kann man auf die Tarifverhandlungen sehr gespannt sein. Zumal bei Beamtens die A-gruppe anscheinend immer unwichtiger wird, der wahre Beamte fängt erst bei B an :)) Und die sind wichtig und sollen mehr Geld bekommen.


Johann

Da müssen wir wohl mal die nächsten paar Jahre einfach die Arschbacken zusammenkneifen und das durchstehen. Ich bin mir sicher, dass sobald die Ukraine nach gewonnenem Krieg anfängt, die Militärhilfen zurückzuzahlen und Deutschland nur so vor Geld sprudelt, die zurückgehaltenen Erhöhungen nachgeholt werden. Ist ja dann genug des fehlenden Geldes da.

Oder? ???

yamato

Zitat von: Pendler1 in 28.03.2023 13:11
Tja Kolleginnen und Kollegen,

gerade in DIE ZEIT gelesen, dass die BRD die Militärhilfe für die Ukraine (nix dagegen) stark erhöhen will.

...

Könnte sogar hilfreich sein, je schneller die Ukraine den Krieg siegreich beendet, desto mehr Geld haben die Kommunen und der Bund zur Verfügung, weil mehr Flüchtlinge in die Ukraine zurückgehen. Alles ist mit allem verbunden.

icheinfachunverbesserlich

Aber nichts ist, wie es scheint!

So, und nun zurück zum Thema.

Pendler1

@ icheinfachunverbesserlich

" so, und nun zurück zu Thema" :))

Geld wird sehr knapp werden, das ist das Thema.

Siehe die "Ampel-Verhandlungen" in Berlin.

Die wissen nicht mehr, woher sie das Geld nehmen sollen (oder trauen sich nicht, das Geld irgendwoher zu nehmen)

was_guckst_du

...Geld war noch nie knapp...es ist nur immer an manchen Stellen zuviel 8)...

...aber im Ernst...die Steuereinnahmen sprudeln wie nie, da die Beschäftigungsquote so hoch ist wie noch nie bzw. die Inflation die MWSt treibt...
Gruß aus "Tief im Westen"

Meine Beiträge geben grundsätzlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder und beinhalten keine Rechtsberatung. Meistens sind sie ernster Natur, manchmal aber auch nicht. Bei einer obskuren Einzelfallpersönlichkeit antworte ich auch aus therapeutischen Gründen

Pendler1

@ was_guckst_du

Ja, richtig, aber unsere regierenden haben anscheinend trotzdem Probleme mit "dem vielen Geld".

Anscheinend ist schon fast alles für irgendwas ausgegeben ... nochmal, siehe Ampel-Verhandlungen.

Ich würde mir ja sehr wünschen, dass für den überaus lästigen öD auch noch Geld da wäre.

Vielleicht hilft Wünschen wirklich was :)))

Konkolos

Es kommt einen so vor, als ob die Gespräche beendet wären.

Meint ihr da kommt noch was?
Ich meine, ein Gegenangebot soll es ja nicht geben. :-X


Frankeee2022

Zitat von: Konkolos in 28.03.2023 16:15
Es kommt einen so vor, als ob die Gespräche beendet wären.

Meint ihr da kommt noch was?
Ich meine, ein Gegenangebot soll es ja nicht geben. :-X

Das Statement von Herrn Silberbach war richtig und wichtig. Die Arbeitgeber werden sich der Realität, denen die Beschäftigten ausgesetzt sind (Fachkräftemange/Hohe Inflation/Arbeitsüberlastung) nicht weiter entziehen können und ein neues Angebt unterbreiten.

Das neue Angebot könnte so aussehen: Laufzeit 27 Monate, 2023: 4%, 2024: 3% Einmalzahlungen von je 2000€ + 1000 €.

Würde mich stark wundern, wenn die Arbeitgeber ein besseres Angebot unterbreiten.

Muenchner82

Bitte nicht immer das Märchen des fehlenden Geldes glauben und weiterverbreiten. habe das weiter oben schon erklärt.

Frankeee2022

Zitat von: Muenchner82 in 28.03.2023 16:30
Bitte nicht immer das Märchen des fehlenden Geldes glauben und weiterverbreiten. habe das weiter oben schon erklärt.

Es fehlt absolut nicht am Geld, sondern am guten Willen und Wertschätzung.

Pendler1

Ob das mit dem fehlenden Geld ein Märchen ist oder keines ... hilft uns Beamten aber nix.

Wir sind darauf angewiesen, was der Dienstherr sagt/zahlt ... Märchen hin oder her :)

Und ja, guter Wille und Wertschätzung. Wäre schon schön, vielleicht auch ein märchen.

Galgenhumor. Wenn das mit den 4% und 3% stimmen sollte?

Muenchner82

2023 +250€ und 2024 3,5% würde ich nehmen, sofern es bei der JSZ für die Angestellten Verbesserungen gibt und die Einmalzahlungen i.H.v. 3.000€ bleiben... recht viel mehr dürfte wohl auch nicht zu holen sein, zumindest nicht ohne Erzwingungsstreik und ob ver.di das durchziehen würde ist fraglich.