Tarifrunde 2025

Begonnen von Anselm, 18.05.2024 08:14

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Eukaryot

Als Soldat hatte ich stets mind. 100 Überstunden und habe frei genommen, wenn es die Lage in der Kompanie zuließ. Hieß meist, mehrere Wochen inkl. Sa. & So. mit Überstunden und Zuschlägen dienen und danach 1-2 Wochen am Strand abfeiern. War eigentlich cooler als die aktuelle 41 Std. Woche mit geregelten Arbeitszeiten ohne Überstunden und Zuschlägen.
Trotzdem sollte ein Soldat eigentlich keine erfasste Arbeitszeit kennen, sondern dienen. 24 bezahlte Überstunden und ca. 100€ netto für einen Sonntag, waren unverhältnismäßig. Zumal es keine Krankenversicherung gab und die Lebenshaltungskosten günstig waren.

Um auf meine Frage zurückzukommen: Wäre der Wegfall der Kappungsgrenze die einzige Folge eines Arbeitszeitkontos für den klassischen Bundesbeamten mit geregelter Arbeitszeit? Und ist es das, was die Gewerkschaft fordert?

tigertom

Nachdem nun fast allen Kollegen PKV-Erhöhungen zwischen 60 und 108 EUR (bei mir 85 EUR) ins Haus geflattert sind, hoffe ich doch, dass dieser Umstand, die höchsten Beitragserhöhungen die es je gegeben hat, mit in die Argumentation bei den Lohnverhandlungen einfließen werden.

Vergleiche ich mich als waffentragender Vollzugsbeamter des Bundes nun mit einem Beamten einer LaPo oder Fw, die noch freie Heilfürsorge oder Heilfürsorge haben, habe ich 400 EUR im Monat weniger zur Verfügung. Das sind im mittleren Dienst fast 3 Besoldungsstufen.

TorteJones

Ja wünschen kann man sich viel .......

NelsonMuntz

Zitat von: tigertom in 21.10.2024 09:27
Nachdem nun fast allen Kollegen PKV-Erhöhungen zwischen 60 und 108 EUR (bei mir 85 EUR) ins Haus geflattert sind, hoffe ich doch, dass dieser Umstand, die höchsten Beitragserhöhungen die es je gegeben hat, mit in die Argumentation bei den Lohnverhandlungen einfließen werden.

Öhhh ... nein. Warum sollte das Teil der Tarifverhandlungen sein? Bei den TB wird die überwältigende Mehrheit in der GKV versichert sein. Die in der GKV anstehenden Erhöhungen könnten dabei durchaus zum Thema werden - aber die PKV-Beiträge sind im Rahmen der Verhandlungen genauso unbeachtlich wie die Entwicklung der Grundsteuer des Ferienhauses in Monaco ;)

Ernsthaft: Man wird doch gerade hier nie müde, auf die Unterschiede zwischen TB und Beamten hinzuweisen. Vor diesem Hintergrund ist die gelebte Praxis der Ergebnisübertragung des TV auf die Beamten doch auch per se grober Unfug.

BWBoy

Puh. die HUK hat mir noch nichts geschickt. Aber da kann ich mich dnan vermutlich wohl auch drauf einstellen. :-\

tigertom

#170
Zitat von: NelsonMuntz in 21.10.2024 09:57
Zitat von: tigertom in 21.10.2024 09:27
Nachdem nun fast allen Kollegen PKV-Erhöhungen zwischen 60 und 108 EUR (bei mir 85 EUR) ins Haus geflattert sind, hoffe ich doch, dass dieser Umstand, die höchsten Beitragserhöhungen die es je gegeben hat, mit in die Argumentation bei den Lohnverhandlungen einfließen werden.

Öhhh ... nein. Warum sollte das Teil der Tarifverhandlungen sein? Bei den TB wird die überwältigende Mehrheit in der GKV versichert sein. Die in der GKV anstehenden Erhöhungen könnten dabei durchaus zum Thema werden - aber die PKV-Beiträge sind im Rahmen der Verhandlungen genauso unbeachtlich wie die Entwicklung der Grundsteuer des Ferienhauses in Monaco ;)

Ernsthaft: Man wird doch gerade hier nie müde, auf die Unterschiede zwischen TB und Beamten hinzuweisen. Vor diesem Hintergrund ist die gelebte Praxis der Ergebnisübertragung des TV auf die Beamten doch auch per se grober Unfug.

Stimmt... Schei*e... Teilen Sie Ihr Wissen, dass es bei den Tarifverhandlungen ausschließlich um Tarifbeschäftigte geht, bitte umgehend den Verbänden der Beamtenschaft mit. Die vom DBB u.v.a. waren so dreist, Forderungen wie z.b. die Herabsetzung der Dienstzeit auf 39 Std für die Beamten zu stellen. Wie blöd von denen....


NelsonMuntz

Zitat von: tigertom in 21.10.2024 10:50

Stimmt... Schei*e... Teilen Sie Ihr Wissen, dass es bei den Tarifverhandlungen ausschließlich um Tarifbeschäftigte geht, bitte umgehend den Verbänden der Beamtenschaft mit. Die vom DBB u.v.a. waren so dreist, Forderungen wie z.b. die Herabsetzung der Dienstzeit auf 39 Std für die Beamten zu stellen. Wie blöd von denen....

Naja, mir wäre grundsätzlich nicht bewusst, dass Beamte überhaupt verhandeln dürfen.

Dafür habt ihr doch Karlsruhe ;)

Rollo83

Zitat von: tigertom in 21.10.2024 10:50
Zitat von: NelsonMuntz in 21.10.2024 09:57
Zitat von: tigertom in 21.10.2024 09:27
Nachdem nun fast allen Kollegen PKV-Erhöhungen zwischen 60 und 108 EUR (bei mir 85 EUR) ins Haus geflattert sind, hoffe ich doch, dass dieser Umstand, die höchsten Beitragserhöhungen die es je gegeben hat, mit in die Argumentation bei den Lohnverhandlungen einfließen werden.

Öhhh ... nein. Warum sollte das Teil der Tarifverhandlungen sein? Bei den TB wird die überwältigende Mehrheit in der GKV versichert sein. Die in der GKV anstehenden Erhöhungen könnten dabei durchaus zum Thema werden - aber die PKV-Beiträge sind im Rahmen der Verhandlungen genauso unbeachtlich wie die Entwicklung der Grundsteuer des Ferienhauses in Monaco ;)

Ernsthaft: Man wird doch gerade hier nie müde, auf die Unterschiede zwischen TB und Beamten hinzuweisen. Vor diesem Hintergrund ist die gelebte Praxis der Ergebnisübertragung des TV auf die Beamten doch auch per se grober Unfug.

Stimmt... Schei*e... Teilen Sie Ihr Wissen, dass es bei den Tarifverhandlungen ausschließlich um Tarifbeschäftigte geht, bitte umgehend den Verbänden der Beamtenschaft mit. Die vom DBB u.v.a. waren so dreist, Forderungen wie z.b. die Herabsetzung der Dienstzeit auf 39 Std für die Beamten zu stellen. Wie blöd von denen....
Eine Forderung war das nicht denn bei Tarifverhandlungen kann nichts gefordert werden das die Beamten betrifft.
Es wurde aber die Herabsetzung der Arbeitszeit angesprochen, das stimmt aber steht nun mal nicht im Forderungskatalog. Genau so wenig wird irgendwas über eine PKV im Forderungskatalog stehen.

tigertom

Zitat von: NelsonMuntz in 21.10.2024 11:20
Zitat von: tigertom in 21.10.2024 10:50

Stimmt... Schei*e... Teilen Sie Ihr Wissen, dass es bei den Tarifverhandlungen ausschließlich um Tarifbeschäftigte geht, bitte umgehend den Verbänden der Beamtenschaft mit. Die vom DBB u.v.a. waren so dreist, Forderungen wie z.b. die Herabsetzung der Dienstzeit auf 39 Std für die Beamten zu stellen. Wie blöd von denen....

Naja, mir wäre grundsätzlich nicht bewusst, dass Beamte überhaupt verhandeln dürfen.

Dafür habt ihr doch Karlsruhe ;)

Tut mir leid, dass das bei Ihnen nichts mit dem Beamtentum geworden ist. Ich empfehle dennoch niemals aufzugeben ! Vielleicht klappt es ja noch. Man soll nie "nie" sagen. Ich jedefalls drücke die Daumen !

lotsch

Zitat von: NelsonMuntz in 21.10.2024 11:20
Zitat von: tigertom in 21.10.2024 10:50

Stimmt... Schei*e... Teilen Sie Ihr Wissen, dass es bei den Tarifverhandlungen ausschließlich um Tarifbeschäftigte geht, bitte umgehend den Verbänden der Beamtenschaft mit. Die vom DBB u.v.a. waren so dreist, Forderungen wie z.b. die Herabsetzung der Dienstzeit auf 39 Std für die Beamten zu stellen. Wie blöd von denen....

Naja, mir wäre grundsätzlich nicht bewusst, dass Beamte überhaupt verhandeln dürfen.

Dafür habt ihr doch Karlsruhe ;)

Der war gut ...., die Beamtenverbände, die Dienstherrn und Karlsruhe setzen sich zusammen und verhandeln. Karlsruhe sagt was eingehalten werden muss, der Dienstherr wendet seinen großen Ermessensspielraum an, und die Beamtenverbände dürfen sich um die peripheren Dinge kümmern, wie Kantinenessen, Lesing-Fahrräder, Kaffeepausen, usw.

NelsonMuntz

Zitat von: tigertom in 21.10.2024 11:44
Zitat von: NelsonMuntz in 21.10.2024 11:20
Zitat von: tigertom in 21.10.2024 10:50

Stimmt... Schei*e... Teilen Sie Ihr Wissen, dass es bei den Tarifverhandlungen ausschließlich um Tarifbeschäftigte geht, bitte umgehend den Verbänden der Beamtenschaft mit. Die vom DBB u.v.a. waren so dreist, Forderungen wie z.b. die Herabsetzung der Dienstzeit auf 39 Std für die Beamten zu stellen. Wie blöd von denen....

Naja, mir wäre grundsätzlich nicht bewusst, dass Beamte überhaupt verhandeln dürfen.

Dafür habt ihr doch Karlsruhe ;)

Tut mir leid, dass das bei Ihnen nichts mit dem Beamtentum geworden ist. Ich empfehle dennoch niemals aufzugeben ! Vielleicht klappt es ja noch. Man soll nie "nie" sagen. Ich jedefalls drücke die Daumen !

Man muss auch Spaß verstehen können - ist natürlich nicht jedem gegeben (und vielleicht auch ein Einstellungshindernis für "waffentragende Vollzugsbeamte des Bundes" ;) ).


Zitat von: lotsch in 21.10.2024 12:03
Der war gut ...., die Beamtenverbände, die Dienstherrn und Karlsruhe setzen sich zusammen und verhandeln. Karlsruhe sagt was eingehalten werden muss, der Dienstherr wendet seinen großen Ermessensspielraum an, und die Beamtenverbände dürfen sich um die peripheren Dinge kümmern, wie Kantinenessen, Lesing-Fahrräder, Kaffeepausen, usw.

Letztendlich ist genau das der Weg - oder wolltet Ihr jetzt auch ein Streikrecht? Dann wäre das mit dem besonderen Dienst- und Treueverhältnis irgendwie auch obsolet.

tigertom

Tatsächlich war und ist das Einstellungsvoraussetzung, wenn man das von Ihnen Angesprochene werden möchte.
Wir wurden damals in einem Raum gesetzt und man hat uns ein Best-of NelsonMuntz'-Thesen vorgelesen. Sind nicht alle durchgekommen. Ein paar haben bestanden, manche haben den Raum verlassen und ihre Bewerbung zurückgezogen, aber eines erinnere ich ganz genau: Gelacht hat keiner.

Ich kann Sie also nur bekräftigen, Ihren Traum, Beamter zu werden, nicht aufzugeben. Wenn Sie Hilfe benötigen und, das ist viel wichtiger: Nicht über sich selbst lachen können, melden Sie sich gerne und schreiben mir eine PN.

PManF

Zitat von: tigertom in 21.10.2024 09:27
Nachdem nun fast allen Kollegen PKV-Erhöhungen zwischen 60 und 108 EUR (bei mir 85 EUR) ins Haus geflattert sind, hoffe ich doch, dass dieser Umstand, die höchsten Beitragserhöhungen die es je gegeben hat, mit in die Argumentation bei den Lohnverhandlungen einfließen werden.

Vergleiche ich mich als waffentragender Vollzugsbeamter des Bundes nun mit einem Beamten einer LaPo oder Fw, die noch freie Heilfürsorge oder Heilfürsorge haben, habe ich 400 EUR im Monat weniger zur Verfügung. Das sind im mittleren Dienst fast 3 Besoldungsstufen.

Was haben Beamtenprobleme mit den Tarifverhandlungen zu tun. Und wem die PKV zu teuer ist, dem steht doch jederzeit der Weg offen, sofern er unter der BBG verdien,  in die GKV zu wechseln?

TorteJones


tigertom

Möglicherweise falsches Forum erwischt ? Es wurde und wird immer für Beamte mitverhandelt. De jure nicht, de facto schon. In den 27 meiner Dienstjahre war es nie anders. Wenn Sie keine Ahnung oder mangelnde Erfahrung haben, dann fragen Sie ruhig.
Wenn es keine Auswirkungen auf uns Beamte hat, warum verfolgen wir dann die Verhandlungen? Noch einmal: Wir sind hier im Forum Bundesbeamte und Soldaten. Wie blöd müssen wir sein, uns mit einem Thema zu beschäftigen, welches mit uns nichts zu tun hat ?