Stelleneinsparungen 8% bis 2029 bemerkbar bei euch?

Begonnen von IrgendwasmitHandwerk, 14.10.2025 09:30

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IrgendwasmitHandwerk

Guten Morgen,

wie wirkt sich das Einsparprogramm der Bundesregierung bei euch in den Bundesbehörden aus?

Bei uns wird alles auf die Goldwaage gelegt, aber die Demografie hilft uns sehr für die kommenden Jahre. Gleichzeitig muss aber schlau umverteilt werden, da sonst ganze Bereiche leergefegt werden würden.

LG

vermessen

Obere Bundesbehörde. Aktuell ca. 2% Einsparung in 2025 und nochmal 2026. Danach nur noch der Blick in die Glaskugel.
Theoretisch möglich über Altersabgänge. Problem ist, dass sich diese in bestimmten Bereichen ballen. Außerdem sind dann die Spitzendienstposten weg und dem Stellenkegel die Spitze gekappt.

Zum Dank gibts aufgrund Konjunkturpaket und Gesetzesänderungen noch zusätzliche Arbeit.

Aber Aufgabenkritik soll's richten. Wird halt nur noch oberflächlich geprüft und der Rest durchgewunken.

Organisator

Zitat von: vermessen in 15.10.2025 16:24
Obere Bundesbehörde. Aktuell ca. 2% Einsparung in 2025 und nochmal 2026. Danach nur noch der Blick in die Glaskugel.
Theoretisch möglich über Altersabgänge. Problem ist, dass sich diese in bestimmten Bereichen ballen. Außerdem sind dann die Spitzendienstposten weg und dem Stellenkegel die Spitze gekappt.

Zum Dank gibts aufgrund Konjunkturpaket und Gesetzesänderungen noch zusätzliche Arbeit.

Aber Aufgabenkritik soll's richten. Wird halt nur noch oberflächlich geprüft und der Rest durchgewunken.

Ich hoffe, dass auch eure Aufsichtsbehörde darauf hinwirkt, dass die Einsparungen kegelgerecht durchgeführt werden.
Ansonsten sollten alle Bereiche innerhalb der Behörden gleichermaßen einen Sparbeitrag leisten, was dann zur Verschiebung von Stellen und ggf. auch Personen führt.

Aufgabenkritik und -priorisierung ist dabei unerlässlich um festzulegen, wo man zukünftig weniger machen möchte.

Umlauf

Das schöne ist doch, so einen richtigen Plan dafür, haben bis jetzt die wenigsten.

2strong

Die Einsparung in 2025 beläuft sich lediglich auf 0,5%. Das bleibt praktisch ohne Auswirkung. Aber wenn 2026ff. jeweils 2% eingespart werden müssen, laufen wir ziemlich schnell dicht. Blöd für die jungen Engagierten.

MeTe

Hier bisher nichts davon zu merken.

Allerdings muss man dazu sagen, dass bei uns vor Jahren sehr viele Stellen (in manchen Abteilungen 50%, ziemlich absurd) abgebaut wurden. Kompletter Kahlschlag bis aufs absolute Minimum bzw. in weiten Teilen noch darunter so dass selbst ein Grundbetrieb oftmals nicht mehr aufrecht erhalten werden kann.

Ich wüsste schlichtweg nicht wie und wo man noch weiter einsparen sollte ohne einfach komplette Aufgabengebiete ab- bzw. aufzugeben.

Die aktuelle Info aus Führungskreisen ist auch tatsächlich, dass es Personalaufwuchs geben soll, nicht Abbau.

2strong


Abgang 2025

Zitat von: MeTe in 16.10.2025 11:08
Hier bisher nichts davon zu merken.

Allerdings muss man dazu sagen, dass bei uns vor Jahren sehr viele Stellen (in manchen Abteilungen 50%, ziemlich absurd) abgebaut wurden. Kompletter Kahlschlag bis aufs absolute Minimum bzw. in weiten Teilen noch darunter so dass selbst ein Grundbetrieb oftmals nicht mehr aufrecht erhalten werden kann.

Ich wüsste schlichtweg nicht wie und wo man noch weiter einsparen sollte ohne einfach komplette Aufgabengebiete ab- bzw. aufzugeben.

Die aktuelle Info aus Führungskreisen ist auch tatsächlich, dass es Personalaufwuchs geben soll, nicht Abbau.

Da kann man nur sagen : von wegen Fachkräftemangel in Deutschland. Kein wunder das wir über 3 Millionen Arbeitslose haben( + 1,5 Millionen in irgendwelchen absurden Weiterbildungsmaßnahmen )

MoinMoin

Da kann man nur sagen, nicht jeder Mensch ist geeignet Fachkraft in Deutschland zu werden.
Und wenn ich lese, dass man einen Fachkräftemangel in Frage stellt, in dem man auf Arbeitslosenzahlen verweist, klingt das nicht gerade nach einer Aussage, die fachlich versiert ist und auch ein Mangel darstellt.

Abgang 2025

Zitat von: MoinMoin in 25.10.2025 11:43
Da kann man nur sagen, nicht jeder Mensch ist geeignet Fachkraft in Deutschland zu werden.
Und wenn ich lese, dass man einen Fachkräftemangel in Frage stellt, in dem man auf Arbeitslosenzahlen verweist, klingt das nicht gerade nach einer Aussage, die fachlich versiert ist und auch ein Mangel darstellt.
Wollen Sie etwa den Millionen Arbeitslosen unterstellen, dass Sie alle keine Fachkräfte sind, ungelernte, nicht zu gebrauchen. Das zeugt von Ihrem Mangel, nämlich Menschenverstand. Aber wahrscheinlich Beamter, der sich nie im Leben Sorgen um seinen Job machen musste und sich über andere Menschen erheben will. Menschlich das Letzte !! Arbeiten Sie lieber mal an Ihrer menschlichen Kompetenz

Umlauf

Zitat von: Abgang 2025 in 27.11.2025 00:52
Zitat von: MoinMoin in 25.10.2025 11:43
Da kann man nur sagen, nicht jeder Mensch ist geeignet Fachkraft in Deutschland zu werden.
Und wenn ich lese, dass man einen Fachkräftemangel in Frage stellt, in dem man auf Arbeitslosenzahlen verweist, klingt das nicht gerade nach einer Aussage, die fachlich versiert ist und auch ein Mangel darstellt.
Wollen Sie etwa den Millionen Arbeitslosen unterstellen, dass Sie alle keine Fachkräfte sind, ungelernte, nicht zu gebrauchen. Das zeugt von Ihrem Mangel, nämlich Menschenverstand. Aber wahrscheinlich Beamter, der sich nie im Leben Sorgen um seinen Job machen musste und sich über andere Menschen erheben will. Menschlich das Letzte !! Arbeiten Sie lieber mal an Ihrer menschlichen Kompetenz

Abgesehen, dass MoinMoin kein Beamter ist (hat er oft genug gesagt), müssen die passenden Bewerber zu den passenden Tätigkeiten zusammenkommen.

Was sich bei uns manchmal sehr unpassend bewirbt, reich für ganze Comedy-Bücher, inkl. Spruch, mit wem muss ich hier schlafen, um die Stelle zu bekommen.

MoinMoin

Zitat von: Abgang 2025 in 27.11.2025 00:52
Zitat von: MoinMoin in 25.10.2025 11:43
Da kann man nur sagen, nicht jeder Mensch ist geeignet Fachkraft in Deutschland zu werden.
Und wenn ich lese, dass man einen Fachkräftemangel in Frage stellt, in dem man auf Arbeitslosenzahlen verweist, klingt das nicht gerade nach einer Aussage, die fachlich versiert ist und auch ein Mangel darstellt.
Wollen Sie etwa den Millionen Arbeitslosen unterstellen, dass Sie alle keine Fachkräfte sind, ungelernte, nicht zu gebrauchen. Das zeugt von Ihrem Mangel, nämlich Menschenverstand. Aber wahrscheinlich Beamter, der sich nie im Leben Sorgen um seinen Job machen musste und sich über andere Menschen erheben will. Menschlich das Letzte !! Arbeiten Sie lieber mal an Ihrer menschlichen Kompetenz
Verständiges lesen hilft. Und platte dumme Unterstellungen nicht. Vorweg, ohne Berufsausbildung kann man keine Fachkraft sein.
Und nein, ich bin keine Beamter, ich bin nur ein promovierter Informatiker, der seine Restarbeitszeit im öD verbringt, weil er es sich leisten kann, denn er hat schon genug Geld in der pW verdient hat, und dabei die Hälfte meines Arbeitslebens nicht in Festanstellung verbrachte und als Kind von der Stütze leben durfte.

Und daher müssen sie sich über meine menschlichen Kompetenz keine Sorgen machen, meine Vermietungsobjekte sind alle Hartz4 sicher, ander würden gnadenlos die Miete erhöhen..

Genug über mich geplaudert.

Wenn ich davon spreche, dass nicht jeder Mensch geeignet ist in Deutschland Fachkraft zu sein, dann muss ich mich sicherlich korrigieren. Natürlich könnte jeder Mensch in D Fachkraft werden, aber vorher muss er halt gewissen Dinge erwerben.
Und wenn sie sich anschauen würden, wie die Struktur der Arbeitslosen ist, dann finden sich dort größere Anteile an Menschen mit fehlender Sprachkompetenz, Schulausbildung, Ausbildung ...
Und diese Menschen muss man erstmal grundlegend befähigen, damit sie eine Fachkraft werden können.
Oder haben sie sich nie gefragt, warum 60% der Arbeitslosen keine Berufsausbildung haben?

Amazonpacker und ausfahrer sind keine Fachkräfte. Koch und Elektriker schon.

Organisator

Zitat von: Abgang 2025 in 27.11.2025 00:52
Zitat von: MoinMoin in 25.10.2025 11:43
Da kann man nur sagen, nicht jeder Mensch ist geeignet Fachkraft in Deutschland zu werden.
Und wenn ich lese, dass man einen Fachkräftemangel in Frage stellt, in dem man auf Arbeitslosenzahlen verweist, klingt das nicht gerade nach einer Aussage, die fachlich versiert ist und auch ein Mangel darstellt.
Wollen Sie etwa den Millionen Arbeitslosen unterstellen, dass Sie alle keine Fachkräfte sind, ungelernte, nicht zu gebrauchen. Das zeugt von Ihrem Mangel, nämlich Menschenverstand. Aber wahrscheinlich Beamter, der sich nie im Leben Sorgen um seinen Job machen musste und sich über andere Menschen erheben will. Menschlich das Letzte !! Arbeiten Sie lieber mal an Ihrer menschlichen Kompetenz

"nicht jeder Mensch" ist ungleich zu "alle Arbeitslose". Und die Realität ist nunmal, dass nicht jeder dazu in der Lage ist, eine Ausbildung abzuschließen und somit Fachkraft zu werden, bzw. sich die Kenntnisse im Berufsleben anzueignen.
Dafür gibt es dann Sozialleistungen oder Tätigkeiten für weniger qualifizierte Personen.

Der Mensch und dessen körperlichen und geistigen Fähigkeiten weisen nunmal eine gewisse Bandbreite auf und damit ich die möglichen Berufsfelder.

FearOfTheDuck

Und das ist auch gut und richtig so. Zu einer riesigen Bandbreite an Jobs braucht es auch eine große Bandbreite an unterschiedlicher Menschen mit ihren unterschiedlichen (Erwerbs)Biografien. Es ist also gar nicht wünschenswert, dass jeder Fachkraft ist. Und selbst neben der erstgenannten Bandbreite ist in den Lebensbiografien genug Spielraum.

Und das führt dann auch keinerlei "Wert" eines Menschen o.ä. ins Feld. Insofern ist die Kritik von Abgang 2025 überzogen.

Dustin21

Zitat von: Umlauf in 15.10.2025 21:27
Das schöne ist doch, so einen richtigen Plan dafür, haben bis jetzt die wenigsten..
Was mich wundert: Wenn bis 2029 so massiv (bis zu 8% wurde ja im Titel genannt) eingespart werden soll, spielt bei euch das Thema Automatisierung oder KI eine Rolle in der Planung?

Wird der Stellenabbau in euren Häusern aktiv mit Digitalisierungsprojekten verknüpft, um die wegfallenden Köpfe auszugleichen, oder ist das (wie Umlauf andeutete) alles noch ohne echten Plan?