Klage TdL zum Arbeitsvorgang

Begonnen von Ingenieur007, 16.04.2026 19:18

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troubleshooting

Zitat von: Umlauf in 21.04.2026 16:41Ist gar nicht so verkehrt.

Kann in seltenen Fällen passieren, aber in der Regel hat ma das im Blick.

Zu 1. Satz: Ja, im Grunde schon!
zu 2. Satz: Es ist aber eben der Regelfall, dass die MA Arbeiten übertragen bekommen und übertragen bekommen - meist häppchenweise. Und, wenn sie dann sagen: Momet mal... kommen eben die Ausflüchte, wir haben keine EG-xx-Stellen etc.

Das hängt meiner Erfahrung nach auch mit dem massiven Personalmangel zusammen. Stelle nicht besetzt, jemand muss die Arbeit ja machen. Nur, wenn das 2-3-4 Jahre der Fall ist, fällt die Argumentation "vorübergehend" schon weg. Aber die eigentliche Stelle wird ja regelmäßig versucht zu besetzen, also bleibt sie haushälterisch gebunden.

Umlauf

Zitat von: clarion in 22.04.2026 06:57@Umlauf, normalerweise ist es doch so, dass die Arbeitsvorgänge nicht statisch sind, sondern sich aufgrund veränderter Technik oder veränderter Rechtslage entwickeln. Darauf wird doch erst reagiert und eine höherwertige Stelle geschaffen, wenn es Probleme gibt. Die wenigsten Arbeitgeber planen stets so vorausschauend, dass der Stellenkegel stets dem Schwierigkeitsgrad der Aufgaben entspricht.

Da hast du recht. Hier haben wir eine Lage, die sehr deutlich den Unterschied zwischen Theorie und Wirklichkeit betont. Dazu paart sich ein gewisses Unwissen bzw. gewolltes Nichtwissen der Verantwortlichen. Immer mit dem Gedanken: Nur nicht zu viel für den Beschäftigten und von Oben keinen auf den Deckel bekommen.

Ein Müßiggang, bei dem ich in 27 Jahren erstaunlich viel Glück hatte. Ich kann aber jeden verstehen, der bei diesem Konstrukt gefrustet ist.

Rowhin

Zitat von: Umlauf in 22.04.2026 08:33Immer mit dem Gedanken: Nur nicht zu viel für den Beschäftigten und von Oben keinen auf den Deckel bekommen.

Bei uns ist der in manchen Teilen der Personalabteilung vorherrschende Gedanke eher "nur ja nichts außerhalb von Standardfällen auch nur irgendwie zulassen, keinerlei "Kann"-Regelungen anwenden, etc., weil sonst steht sofort der ORH vor der Tür und befördert den entsprechenden Personaler unmittelbar vor die Tür, und der muss das aus eigener Tasche dem Staat zurückzahlen!".

Ich wünsche, ich würde übertreiben.

troubleshooting

Zitat von: Rowhin in 22.04.2026 09:00Bei uns ist der in manchen Teilen der Personalabteilung vorherrschende Gedanke eher "nur ja nichts außerhalb von Standardfällen auch nur irgendwie zulassen,...

Ich wünsche, ich würde übertreiben.

Sag mal, du arbeitest nicht zufällig für meinen Ex-AG? Da war die Antwort grundsätzlich: Wir dürfen keinen Präzedenzfall schaffen!

Rowhin

Zitat von: troubleshooting in 22.04.2026 09:04Sag mal, du arbeitest nicht zufällig für meinen Ex-AG? Da war die Antwort grundsätzlich: Wir dürfen keinen Präzedenzfall schaffen!

Wenn dein Ex-AG zufällig eine große bayerische Universität ist, und du dort auch schon öfters gehört hast "wir dürfen das innere Gefüge nicht durcheinanderbringen" (aka absolut niemandem jemals einen Vorteil verschaffen, weil dann würden ja sofort alle das wollen, sonst wäre es ja ungerecht), dann könnte da was dran sein.

Ansonsten gibt es wohl leider mehrere AGs im öD, die oder deren Personalabteilungen so denken.