Amtsangemessene Alimentation - und die Angestellten?

Begonnen von ahbeha, 15.05.2026 09:40

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KlammeKassen

Zitat von: Rheini in Heute um 08:32Warum willst Du soviel wie ein Beamter bekommen? Werde doch einfach einer. Die Seite mit den Stellenangeboten, habe ich eben gepostet. Wenn man deine Beiträge liest, hätte es doch nur Vorteile.

Was empfindest du denn jetzt als Nachteil? Ist mir nicht ganz klar?!

Wechseln kannst du zumindest innerhalb des öffentlichen Dienstes. Als Angestellter kannst du natürlich auch woanders hinwechseln; dass du aber als Verwaltungsfachangestellter oder ITler (wenn man von Quereinsteigern ausgeht) plötzlich als Arzt oder Pilot arbeiten wirst, ergibt sich auch nicht. Gewisse Grenzen sind also auch dort gesetzt; je nach beruflicher Qualifikation halt.

Der Streik ist ja ohnehin kaum relevant, da im Höchstfall ein paar Warnstreiks stattfinden; da könntest du sogar Urlaub nehmen und dranteilnehmen. Ein unbefristeter Streik hat Ewigkeiten nicht stattgefunden, insofern ich weiß.

ElBarto

Zitat von: KlammeKassen in Heute um 10:43Insofern du weißt, was der Begriff "Durchschnitt" bedeutet, sollte ja klar sein, was dahintersteckt.
Ein Durchschnitt bildet nun mal alle möglichen Fälle ab und bildet das arithmetische Mittel.

Bei der Rente dürfte der Median auch nicht so großartig abweichen, da die Renten ja quasi nach oben gedeckelt sind, indem es pro Erwerbsjahr nur möglich ist, ca. 2. Rentenpunkte zu erwerben (BBG ; Durchschnittsgehalt)

Ich weiß ja nicht was Dein Problem mit dem Durchschnitt ist, aber die Werte sprechen doch für sich.
Gebe Dir aber Recht, dass hier ja unterschiedliche Welten gerade was Lohn/Gehalt/Bezüge angeht aufeinandertreffen.


Nichtsdestotrotz kann der Angestellte selbst wenn er jedes Jahr das Maximum einzahlt nur knapp 3600 Euro Rente erzielen. Renten in dieser Höhe kann man vermutlich auf einer normal beschriebenen DIN A4 Seite notieren.

Der Großteil der Beamten würde über eine Pension in dieser Höhe nur lachen.


 

KlammeKassen

Zitat von: ElBarto in Heute um 14:42Ich weiß ja nicht was Dein Problem mit dem Durchschnitt ist, aber die Werte sprechen doch für sich.
Gebe Dir aber Recht, dass hier ja unterschiedliche Welten gerade was Lohn/Gehalt/Bezüge angeht aufeinandertreffen.


Nichtsdestotrotz kann der Angestellte selbst wenn er jedes Jahr das Maximum einzahlt nur knapp 3600 Euro Rente erzielen. Renten in dieser Höhe kann man vermutlich auf einer normal beschriebenen DIN A4 Seite notieren.

Der Großteil der Beamten würde über eine Pension in dieser Höhe nur lachen.


 
alles korrekt, was du sagst. Sehe ich überhaupt nicht anders.

MoinMoin

Zitat von: Faunus in Gestern um 16:26Und laas Dir mal die Rente eines Angestellten im ö. D. im Vergleich zu einem ähnlichen Beamten der nachversichert wurde ausrechnen der was davon kennt. Dann wirst Du sehen was das weniger bringt.
Was sind denn vergleichbare Bezüge
Gleiches netto, gleiches Brutto, gleiche Karriere im öD, gleich angefangen in Ax Egy oder erst nach 20 Jahren in der Egz / Af


MoinMoin

Zitat von: KlammeKassen in Heute um 08:30Durchschnilliche Pension: 3.240 Euro; Durchschnittliche Rente: 1.125 Euro
Diese beiden Zahlen in eine Zeile zu nennen und in einen zusammehang zu setzen disqualifizierte dich leider arg.
Ich dachte du wärst klüger und sachlicher veranlagt.



MoinMoin

Zitat von: KlammeKassen in Heute um 10:43Insofern du weißt, was der Begriff "Durchschnitt" bedeutet, sollte ja klar sein, was dahintersteckt.
Der durchschnittliche Pensionär ist besser ausgebildet als der durchschnittliche Rentenbezieher
Der durchschnittliche Pensionär hat weniger Teilzeit gearbeitet als der durchschnittliche Rentenbezieher
Der durchschnittliche Pensionär hat weniger Arbeitlosigkeit als der durchschnittliche Rentenbezieher

Also hat der durchschnittliche Pensionär auch eine höhere Pension als der durchschnittliche Rentenbezieher Rente hat.

Während der durchgängig im öD als Angestellter agierende Mensch durchaus mehr Rente/VBL als der Beamte Pension haben wird (wenn er seine ~50 Jahre einzahlt).





Rheini

Zitat von: KlammeKassen in Heute um 10:46Was empfindest du denn jetzt als Nachteil? Ist mir nicht ganz klar?!

Wechseln kannst du zumindest innerhalb des öffentlichen Dienstes. Als Angestellter kannst du natürlich auch woanders hinwechseln; dass du aber als Verwaltungsfachangestellter oder ITler (wenn man von Quereinsteigern ausgeht) plötzlich als Arzt oder Pilot arbeiten wirst, ergibt sich auch nicht. Gewisse Grenzen sind also auch dort gesetzt; je nach beruflicher Qualifikation halt.

Der Streik ist ja ohnehin kaum relevant, da im Höchstfall ein paar Warnstreiks stattfinden; da könntest du sogar Urlaub nehmen und dranteilnehmen. Ein unbefristeter Streik hat Ewigkeiten nicht stattgefunden, insofern ich weiß.


Okay, Du willst also nicht auf meine Fragen antworten. Musst Du auch nicht  8) .

Rheini

Zitat von: MoinMoin in Heute um 16:06Was sind denn vergleichbare Bezüge
Gleiches netto, gleiches Brutto, gleiche Karriere im öD, gleich angefangen in Ax Egy oder erst nach 20 Jahren in der Egz / Af



Wenn Du fragst, möchtest Du also es ausrechnen. Dann bitte alle deine Vorschläge, danke.

MoinMoin

Zitat von: Rheini in Heute um 16:40Wenn Du fragst, möchtest Du also es ausrechnen. Dann bitte alle deine Vorschläge, danke.
Bei gleichem Bruttoeinkommen behaupte ich mal, dass sie die gleiche Rente bekommen, obwohl der exBeamte mehr Geld zur Verfügung hatte.
Bei gleichem Nettoeinkommen wird er eine geringere Rente bekommen, aber dann ist er wahrscheinlich nicht vergleichbar gewesen, sondern hatte einen niedrigeren Posten als der Angestellte (Bund EG8 Lohn entspricht netto so einer A5/A6er Besoldung)
Werden eigentlich auch die Zuschläge bei der Nachversicherung berücksichtigt oder nur die Grundbesoldung?

Rheini

Zitat von: MoinMoin in Heute um 16:52Bei gleichem Bruttoeinkommen behaupte ich mal, dass sie die gleiche Rente bekommen, obwohl der exBeamte mehr Geld zur Verfügung hatte.
Bei gleichem Nettoeinkommen wird er eine geringere Rente bekommen, aber dann ist er wahrscheinlich nicht vergleichbar gewesen, sondern hatte einen niedrigeren Posten als der Angestellte (Bund EG8 Lohn entspricht netto so einer A5/A6er Besoldung)
Werden eigentlich auch die Zuschläge bei der Nachversicherung berücksichtigt oder nur die Grundbesoldung?

Hm, wolltest Du es ausrechnen oder nur deine Vermutungen kund tun?

MoinMoin

Zitat von: Rheini in Heute um 16:54Hm, wolltest Du es ausrechnen oder nur deine Vermutungen kund tun?
Ich wüsste nicht wo ich den Wunsch geäußert hätte da was auszurechnen.
Ich habe dir nur die Frage gestellt, was für dich vergleichbare Bezüge wären.

Und ich habe gerade mal nachgerechnet: Bei gleichem Brutto werden die gleichen Rentenpunkte nachversichert, ergo bekommt man die gleiche Rente.

Rheini

Zitat von: MoinMoin in Heute um 17:11Ich wüsste nicht wo ich den Wunsch geäußert hätte da was auszurechnen.
Ich habe dir nur die Frage gestellt, was für dich vergleichbare Bezüge wären.

Und ich habe gerade mal nachgerechnet: Bei gleichem Brutto werden die gleichen Rentenpunkte nachversichert, ergo bekommt man die gleiche Rente.

Danke. weißt Du denn ob ein z. b. EG6 Angestellter Stufe 3 dasselbe Brutto wie ein A6 Stufe 3 Beamter hat? Wenn es Dir Recht ist, nehmen wir NRW.

MoinMoin

Zitat von: Rheini in Heute um 17:16Danke. weißt Du denn ob ein z. b. EG6 Angestellter Stufe 3 dasselbe Brutto wie ein A6 Stufe 3 Beamter hat? Wenn es Dir Recht ist, nehmen wir NRW.
Gerne.
Ja, dass wüsste ich ich, wenn die Frage präziser wäre. Du etwas nicht, kleine Hilfe zur Selbsthilfe gefällig: https://oeffentlicher-dienst.info/tvoed/vka/ ?

Aber welche Rolle spielt das? Ist das eine (teil) Antwort auf meine Frage?
Bist du also der Meinung das A6 Stufe 3 vergleichbar zu EG6 Stufe 3 ist? Wäre da nicht Eg5 Stufe 1 vergleichbarer (beides die Einstiegsgruppen und Stufen als Berufseinsteiger in 2026, oder?)

Rheini

Du ich bin da total unbefleckt und hatte auf deine Expertise gehofft.

Aber lass uns dovh einfach mal bei A6 Stufe 3 und EG6 Stufe 3 bleiben.

MoinMoin

Zitat von: Rheini in Heute um 18:44Du ich bin da total unbefleckt und hatte auf deine Expertise gehofft.

Aber lass uns dovh einfach mal bei A6 Stufe 3 und EG6 Stufe 3 bleiben.
Zahlen kannst du doch schon selber ablesen oder?
Wofür brauchst du da meine Expertise?
Die zwei Dinge so nebeneinander legen, klingt genauso schwachsinnig wie der Vergleich durchschnittlicher Rentner zu durchschnittlicher Pensionär.
Der Beamte in NRW fängt meines Wissens aktuell in Stufe 3 und der Angestellte in EG5 Stufe 1
Wenn der Angestellte in Stufe 3 ist, ist der Beamte in Stufe 4 und oftmals schon in A7 und so weiter und so fort.
Wenn du also ein fiktive Erwerbsleben einen Angestellten mit einem diesem vergleichbaren Beamten anschauen willst und wissen willst, wie viel Rentenansprüche der eine und wie viel der Andere bekommt, wenn der Beamte nach wie vielen? Jahren Angestellter wird, dann fehlen meiner Expertise da noch jede Menge Randparameter.

Könnte es aber für meine Karriere (im öD) machen (hatte ja durchaus die Möglichkeit mich verbeamten zulassen, nach meiner Promotion gab es da Angebote).
Wenn ich also nach 25 Jahren mich entschieden hätte als A13er die Segel zu streichen und Angestellter zu werden, dann hätte (alles auf Basis der 2026 Werte)  1.497,34 € monatliche Rente als Anspruch aus der Nachversicherung
Als Angestellter (EG13) hätte ich hingegen 1.562,62 € Rentenansprüche erworben.
Der Beamte hätte in der Zeit rund 116T€ mehr Netto auf dem Konto um diesen Gap von 65€ auszugleichen (unter der Annahme, das beide gleichviel in die PKV einzahlen müssen).
Wenn er also dieses Geld in die Rentenkasse einzahlen würde (ohne steuerliche Betrachtung) dann käme er auf eine Rentenanspruch von  1.591,44 €, also 30 € mehr als der Angestellte. Macht er 10 Jahre länger sein Beamten Ding, dann steigt es auf 50€ mehr.

War es so etwas, was du vergleichen wolltest?