Amtsangemessene Alimentation - und die Angestellten?

Begonnen von ahbeha, 15.05.2026 09:40

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

DiVO

Zitat von: Scull in 24.06.2026 09:07Doch, der Beamte hat am Ende bei gleichem Brutto mehr Netto in der Tasche. Selbst wenn man die PKV mit 400 oder 500 € ansetzt, ist der Abstand bei gleichem Brutto erheblich.

Die Annahme ist ja grundsätzlich richtig. Aber in welcher Konstellation haben Beamte und TB bei gleicher das gleiche Brutto?

Scull

Zitat von: DiVO in 24.06.2026 09:20Die Annahme ist ja grundsätzlich richtig. Aber in welcher Konstellation haben Beamte und TB bei gleicher das gleiche Brutto?

Die ist durchaus realistisch.

Beispiel ausgeschriebene Stelle E13/A14.

Im Normalfall hat der Beamte hier die Möglichkeit, im Schnitt nach 4 Jahren auf die A14 befördert zu werden.
E14 als TB zu kommen ist ungleich schwieriger, geht nur über entsprechende Tätigkeiten.

Bob Kelso

Die Konstellation : Lehrer A13   und Lehrer E13 Beide unterrichten in derselben Schule  in Düsseldorf!
Konservativ. Vater Lehrer; Gattin "zu Hause" und beide zwei Kinder! 

A13 St.   Besoldungsgruppe A 13, Stufe 12, Tabelle 01.02.2025 - 31.03.2026

Monatsbeträge

Grundgehalt:                  6174.04 €
Familienzuschlag Ehe:          168.76 €
  + 1. Kind, Mietenst. VI:     603.99 € Familienzuschlag 1. Kind, Mietenstufe VI
  + 2. Kind, Mietenst. VI:     711.77 € Familienzuschlag 2. Kind, Mietenstufe VI
Strukturzulage Lfbgr. 2:       114.06 € Strukturzulage Laufbahngruppe 2 (früher: gD/hD)


        
Lohnsteuer:           - 1475.16 € (Klasse III Ein monatlicher Beitrag in Höhe von 159 Euro zur privaten Basiskranken- und Pflege-Pflichtversicherung nach §10 Absatz 1 Nummer 3 EStG wurde berücksichtigt)
Solidaritätszuschlag: -    0.00 €

Abzüge gesamt:        - 1475.16 € (Anteil: 19.0%)
Monats-Brutto:                7772.62 €
netto bleiben:          6297.46 €

Hiervon gehen noch die PKV Beiträge ab!



E13 ; Stufe Entgeltgruppe E 13, Stufe 6, Tabelle 01.04.2026 - 28.02.2027

Monatsbeträge

Grundgehalt:                  6764.69 €
        
Lohnsteuer:                -  820.83 € (Klasse III)
Solidaritätszuschlag: -       0.00 €

sozialvers. Brutto:     7068.31 €
Krankenversicherung:  -  495.52 € (8.525%/8.525%) 
Pflegeversicherung:   -  139.50 € (2.4%/1.8%)
Rentenversicherung:   -  657.35 €
Arbeitslosenvers.:    -   91.89 €
Z-Vers. VBL:          -  122.44 € (1.81%/5.49%) die Abgabenberechnung zur Zusatzversorgung erfolgt hier gemäß 'Verteilmodell'. Bei Arbeitgebern, die das 'Aufzehrmodell' verwenden, weicht das Netto-Gehalt in den ersten Kalendermonaten gegenüber der Online-Berechnung auf dieser Seite nach oben, sonst nach unten ab.

 
Abzüge gesamt:        - 2327.53 € (Anteil: 34.4%)
Monats-Brutto:          6764.69 €
netto bleiben:          4437.16 €

Die Höhe der Pensionsleistung gegenüber dem Tarifbeschäftigen lasse ich außen vor!
                     

Schnarchnase81

Zitat von: Bob Kelso in 25.06.2026 13:42Die Konstellation : Lehrer A13   und Lehrer E13 Beide unterrichten in derselben Schule  in Düsseldorf!
Konservativ. Vater Lehrer; Gattin "zu Hause" und beide zwei Kinder! 

A13 St.   Besoldungsgruppe A 13, Stufe 12, Tabelle 01.02.2025 - 31.03.2026

Monatsbeträge

Grundgehalt:                  6174.04 €
Familienzuschlag Ehe:          168.76 €
  + 1. Kind, Mietenst. VI:     603.99 € Familienzuschlag 1. Kind, Mietenstufe VI
  + 2. Kind, Mietenst. VI:     711.77 € Familienzuschlag 2. Kind, Mietenstufe VI
Strukturzulage Lfbgr. 2:       114.06 € Strukturzulage Laufbahngruppe 2 (früher: gD/hD)


        
Lohnsteuer:           - 1475.16 € (Klasse III Ein monatlicher Beitrag in Höhe von 159 Euro zur privaten Basiskranken- und Pflege-Pflichtversicherung nach §10 Absatz 1 Nummer 3 EStG wurde berücksichtigt)
Solidaritätszuschlag: -    0.00 €

Abzüge gesamt:        - 1475.16 € (Anteil: 19.0%)
Monats-Brutto:                7772.62 €
netto bleiben:          6297.46 €

Hiervon gehen noch die PKV Beiträge ab!



E13 ; Stufe Entgeltgruppe E 13, Stufe 6, Tabelle 01.04.2026 - 28.02.2027

Monatsbeträge

Grundgehalt:                  6764.69 €
        
Lohnsteuer:                -  820.83 € (Klasse III)
Solidaritätszuschlag: -       0.00 €

sozialvers. Brutto:     7068.31 €
Krankenversicherung:  -  495.52 € (8.525%/8.525%) 
Pflegeversicherung:   -  139.50 € (2.4%/1.8%)
Rentenversicherung:   -  657.35 €
Arbeitslosenvers.:    -   91.89 €
Z-Vers. VBL:          -  122.44 € (1.81%/5.49%) die Abgabenberechnung zur Zusatzversorgung erfolgt hier gemäß 'Verteilmodell'. Bei Arbeitgebern, die das 'Aufzehrmodell' verwenden, weicht das Netto-Gehalt in den ersten Kalendermonaten gegenüber der Online-Berechnung auf dieser Seite nach oben, sonst nach unten ab.

 
Abzüge gesamt:        - 2327.53 € (Anteil: 34.4%)
Monats-Brutto:          6764.69 €
netto bleiben:          4437.16 €

Die Höhe der Pensionsleistung gegenüber dem Tarifbeschäftigen lasse ich außen vor!
                     

Du betreibst hier cherrypicking vom allerfeinsten. Du suchst dir einen Fall heraus, wo es mit am meisten Familienzuschlag gibt. In den meisten Bundesländern sind die Zuschläge bei weitem nicht so hoch. Selbst in NRW gibt es in den meisten Städten nicht so viel. Ich für meinen Teil bekomme in NRW mit einem Kind 315€.
Ich verstehe nicht, warum immer wieder so getan wird, als ob NRW den Beamten mit dieser Form der Zuschläge irgendetwas Gutes tun wollte. Im Gegenteil: man wollte sich die aA sparen!
Wenn wir jetzt über 850€ Kinderzuschlag mal wegnehmen, weil wir in Niedersachsen wohnen und die oben nur lapidar am Rande erwähnte PKV in Höhe von 700€ auch mal abziehen, so sieht die Welt schon etwas anders aus...
Ich sehe trotzdem die Angestellten im ÖD sehr stiefmütterlich behandelt. Die Beamten wurden auch lange so behandelt, bzw. man versucht dies aktuell immer noch, nur haben die Beamten mit dem Bundesverfassungsgericht zumindest seit 2020 einen möglichen Ausweg aus dieser Behandlung. Eigentlich haben die Angestellten mit der Streikmöglichkeit zu den Tarifverhandlungen auch ein gutes Werkzeug für Verbesserungen, was sich nur leider in den letzten Jahren/ Jahrzehnten zu einem zahnlosen Tiger gewandelt hat.
Die Beamten können aber nichts dafür, mal abgesehen davon finde ich die Neiddebatte an sich schon deswegen unsinnig, weil die Forderung nicht lautet: ,,wir wollen genau so viel, wie die", sondern ,,die sollen genauso wenig bekommen, wie wir".

Statt sich gegenseitig alles zu neiden, sollte man vielleicht mal zusammenhalten!

Tagelöhner

Zitat von: Schnarchnase81 in 26.06.2026 09:19Die Beamten können aber nichts dafür, mal abgesehen davon finde ich die Neiddebatte an sich schon deswegen unsinnig, weil die Forderung nicht lautet: ,,wir wollen genau so viel, wie die", sondern ,,die sollen genauso wenig bekommen, wie wir".

Statt sich gegenseitig alles zu neiden, sollte man vielleicht mal zusammenhalten!


*Ironie*Genau, gemeinsam sind wir stark, haken wir uns unter, Schulter an Schulter*Ironieaus*. Und parallel lässt man dann seine Interessenvertreter bei den Tarifverhandlungen gewaltig Einfluss nehmen.

Der Kuchen, den es zu verteilen gibt, wächst halt nicht mehr so wie in den alten Zeiten, daher bleibt der Wunsch "wir wollen genauso viel wie die" nicht mehr als ein frommer Wunsch. Es wird durch die Rückendeckung der Gerichte eher darauf hinaus laufen, dass an den Tarifbeschäftigten künftig noch stärker gespart wird.
Nur mit ausgeprägtem Sinn für Humor weiterlesen: Ich habe nichts gegen Beamte, wirklich! Die tun ja nix! :-)

Schnarchnase81

Zitat von: Tagelöhner in 26.06.2026 10:07*Ironie*Genau, gemeinsam sind wir stark, haken wir uns unter, Schulter an Schulter*Ironieaus*. Und parallel lässt man dann seine Interessenvertreter bei den Tarifverhandlungen gewaltig Einfluss nehmen.

Der Kuchen, den es zu verteilen gibt, wächst halt nicht mehr so wie in den alten Zeiten, daher bleibt der Wunsch "wir wollen genauso viel wie die" nicht mehr als ein frommer Wunsch. Es wird durch die Rückendeckung der Gerichte eher darauf hinaus laufen, dass an den Tarifbeschäftigten künftig noch stärker gespart wird.

Es wird leider zu viel Geld woanders verschleudert, statt dieses für die wichtigen Dinge zu nutzen. Ich lasse übrigens keinen Interessenvertreter für mich Einfluss nehmen. Ich bin zwar in der GdP, aber da fragt mich niemand, wie die Beamtenvertreter sich bei den Tarifverhandlungen verhalten sollen.

Aber immer schön spalten... Du gehörst anscheinend auch zu denen, die  wollen, dass andere weniger haben...

MoinMoin

Zitat von: Schnarchnase81 in 26.06.2026 10:18Ich bin zwar in der GdP, aber da fragt mich niemand, wie die Beamtenvertreter sich bei den Tarifverhandlungen verhalten sollen.
Ojee eine Gutsherren Gewerkschaft. Na super.

Bob Kelso

Zitat von: Schnarchnase81 in 26.06.2026 09:19Du betreibst hier cherrypicking vom allerfeinsten. Du suchst dir einen Fall heraus, wo es mit am meisten Familienzuschlag gibt. In den meisten Bundesländern sind die Zuschläge bei weitem nicht so hoch. Selbst in NRW gibt es in den meisten Städten nicht so viel. Ich für meinen Teil bekomme in NRW mit einem Kind 315€.
Ich verstehe nicht, warum immer wieder so getan wird, als ob NRW den Beamten mit dieser Form der Zuschläge irgendetwas Gutes tun wollte. Im Gegenteil: man wollte sich die aA sparen!
Wenn wir jetzt über 850€ Kinderzuschlag mal wegnehmen, weil wir in Niedersachsen wohnen und die oben nur lapidar am Rande erwähnte PKV in Höhe von 700€ auch mal abziehen, so sieht die Welt schon etwas anders aus...
Ich sehe trotzdem die Angestellten im ÖD sehr stiefmütterlich behandelt. Die Beamten wurden auch lange so behandelt, bzw. man versucht dies aktuell immer noch, nur haben die Beamten mit dem Bundesverfassungsgericht zumindest seit 2020 einen möglichen Ausweg aus dieser Behandlung. Eigentlich haben die Angestellten mit der Streikmöglichkeit zu den Tarifverhandlungen auch ein gutes Werkzeug für Verbesserungen, was sich nur leider in den letzten Jahren/ Jahrzehnten zu einem zahnlosen Tiger gewandelt hat.
Die Beamten können aber nichts dafür, mal abgesehen davon finde ich die Neiddebatte an sich schon deswegen unsinnig, weil die Forderung nicht lautet: ,,wir wollen genau so viel, wie die", sondern ,,die sollen genauso wenig bekommen, wie wir".

Statt sich gegenseitig alles zu neiden, sollte man vielleicht mal zusammenhalten!


Rosinen sind ausgestreut und in NRW arbeiten viele Lehrer und die Tätigkeitsmerkmale sind nahezu identisch!

Besonders belanglos ist die Forderung des "Zusammenhaltens"! 

Auch zieht das "Argument" Neid nicht mehr!


Tagelöhner

Zitat von: Schnarchnase81 in 26.06.2026 10:18Aber immer schön spalten... Du gehörst anscheinend auch zu denen, die  wollen, dass andere weniger haben...

Vertreter der Beamtengewerkschaften hocken doch immer kräftig mit am Tisch und dann werden unterjährig noch Hinterzimmergespräche im direkten Austausch mit der Politik vorgenommen. Wer da gutgläubig unterwegs ist, ist halt naiv.

Und wenn man dann artikuliert, dass es halt unterschiedliche Interessengruppen sind, die nicht im herbeigeredeten Einklang nebeneinander leben, ist man ein "Spalter".  ;D
Nur mit ausgeprägtem Sinn für Humor weiterlesen: Ich habe nichts gegen Beamte, wirklich! Die tun ja nix! :-)

Rheini

Ich gönne jedem alles, bei euch Vögeln würde ich aber wenn wir in einem Büro sitzen würden, die Angestelltentabelle und die Besoldungstabelle in A0 ausdrucken, an die Wand hängen und an jedem letzten Arbeitstag im Monat, ein Kaviar Frühstück mit Schampus am Schreibtisch verzehren 🤣🤣🤣🤣🤣.

Schnarchnase81

Zitat von: Bob Kelso in 26.06.2026 11:42Rosinen sind ausgestreut und in NRW arbeiten viele Lehrer und die Tätigkeitsmerkmale sind nahezu identisch!

Besonders belanglos ist die Forderung des "Zusammenhaltens"! 

Auch zieht das "Argument" Neid nicht mehr!



Anscheinend kennst du die Regelungen in NRW nicht! Du hast dir in deiner Berechnung selbst für NRW eine dicke Rosine ausgesucht! In vielen Städten NRWs wäre die Besoldung aus deinem Beispiel deutlich niedriger! Vielleicht erst schlau machen, bevor man urteilt!
Wieso eigentlich nicht ein Lehrer, der in Mietenstufe 1 wohnt?
Und wer die Forderung nach Zusammenhalt für belanglos hält, dem ist eh nicht mehr zu helfen! Und das Argument Neid sehe ich so hier vollkommen bestätigt!

KlammeKassen

Zitat von: Milerek in 19.06.2026 16:27Zu den restlichen Themen kenne ich mich nicht aus, habe also keine Meinung. Aber Beamte zahlen natürlich nicht mehr Steuern als Angestellte, jedenfalls wenn man gleiches mit gleichem vergleicht.

Wenn ein Beamter und ein Angestellter das gleiche zu versteuernde Einkommen haben (und gleiche persönliche Rahmenbedingungen wie Anzahl der Kinder), zahlen sie auch genau die gleiche Lohn- bzw. Einkommensteuer.

Tatsächlich hat natürlich ein Beamter bei gleichem Brutto ein höheres zvE, aber das liegt ja nur daran, dass er keine Rentenversicherung zahlen muss. Das ist ja gerade der große Vorteil des Beamten und ein Grund, warum 1000€ Beamtensold mehr wert sind als 1000€ Angestelltengehalt.

Um es nochmal in ein ganz einfaches Beispiel zu gießen (das alle anderen Faktoren ausblendet):
Ein Angestellter mit einem Brutto von 4000€ zahlt exakt die selbe Lohnsteuer wie ein Beamter mit dem äquivalenten Brutto von 4000*(1-9.3%)=3628€.

Tatsächlich kommt der Beamte sogar etwas besser raus, weil der Angestellte auch noch Arbeitslosenversicherung zahlen muss, sie meist aber nicht absetzen kann.

Offizielle Lohnsteuertabellen gibt es übrigens seit ca. 20 Jahren nicht mehr. Es gibt den "Programmablaufplan", der solche absetzbaren Ausgaben wie den GRV-Beitrag einfach ziemlich genau berücksichtigt.

Ohjeee möchte aber gerne auch die Rentenversicherungsbeiträge und Arbeitslosenbeiträge absetzen können, auch wenn er sie nicht zahlt!!!
Das muss man schon nachvollziehen.
Beamte finden es unfair, dass wir unsere Rentenversicherungsbeiträge absetzen können. Das sollte daher dringend abgeschafft werden, diese sollten nicht mehr zur Minderung des zvE beitragen.
Schließlich werden unsere Arbeitslosenversicherungsbeiträge ja auch nicht zur Minderung des zvE eingesetzt (da die KK alleine schon weit über 1.900 Euro ausmacht; innerhalb derer die ALV nur berücksichtigt werden würde).

KlammeKassen

Zitat von: DiVO in 18.06.2026 12:34Bei dem Gejammer und der Hilflosigkeit mancher Foristen wundert mich nichts mehr.

Wer mit seinem Gehalt, der Altersvorsorge und der Sicherheit unzufrieden ist, der möge sein Motivationsproblem nicht durch Lustlosigkeit und Minderleistung an der Arbeit ausleben, sondern sich in der Privatwirtschaft eine neue Stelle suchen. Je nach Qualifikation und Verhandlungsgeschick ist dort deutlich mehr Gehalt sowie weitere Benefits wie Betriebsrente, Aktienpakete, Auto, etc. alles möglich.

Aber was machen die geneigten Foristen, alles übrigens erwachsene und zum Teil top qualifizierte Personen?

Jammern, sich im Tal der Tränen suhlen und mit neidischem Blick auf die Beamten blicken, weil die ein tolleres Spielzeug haben.

Auch hier die Frage: Wer soll denn dann die Arbeit machen?
Kommunen können wohl kaum aus ihren Stellenplänen mit 90 % ANgestellten plötzlich 100 % Beamte machen?

So lange dieses Zweigleisigkeitssystem gefahren wird, muss man sich nicht wundern - vor allem, wenn es immer weiter auseainderdriftet.

Wird wohl Zeit das Bodenpersonal am Flughafen endlich zu verbeamten, wenn dann nächsten Sommer die Flüge wieder alle ausfallen durch die Streiks können die Beamten wieder sagen "joar sind halt die angestellten Kollegen... wir streiken nie!!! Deshalb sind die 1000 Euro netto mehr auch vollkommen legitim"

KlammeKassen

Zitat von: ohjeee in 18.06.2026 14:51ich habe ehrlich gesagt gar keine Lust mehr, auf deinen ganzen Quatsch im Detail einzugehen.
Befass dich doch erst einmal mit den 0,2% Pensionsrückstellungen. Das sind nicht einmalig 0,2%, sondern von JEDER tariflichen Anpassung seit 1999 werden 0,2% einbehalten. Du bekommst 2,6%, der Beamte nur 2,4%. Von der nächsten Tariferhöhung bekommst du 3,1%, und der Beamte nur 2,9%. Bei jeder Erhöhung. von 1999 - 2017. Kannst dir selbst (mit Zinseszins!) ausrechnen, wie viel das ausmacht.
Dazu kommen die 14% aus 1950, die direkt mal zu Pensionszwecken abgezwackt wurden. Die sind für mich aber ehrlich gesagt nicht (mehr) relevant, auch wenn die bis heute natürlich nachwirken.
Das Pensionsniveau wurde mehrfach(!) abgesenkt.


Also heul leise mit deinen ach so ungerechten 1,81%!

Und, wie schon mehrfach die erklärt:
Beamte fallen in die Besondere Lohnsteuertabelle B, die eben den nicht im Brutto enthaltenen Sozialversicherungsbeiträgen Rechnung trägt. Der Beamte bezahlt also bei gleichem Brutto deutlich(!!) mehr Steuern, also du.
Auch das lässt du mehrfach unter den Tisch fallen. Passt halt nicht in dein Narrativ.

Und mit Prozentrechnen hast du es ja ohnehin nicht. Obwohl schon mehrfach erklärt.

deine angebliche Besoldungserhöhung von 5.000€ hätte ich auch mal gern.
davon ab, hast du da wieder vortrefflich gezeigt, wie gut es bei dir mit Prozentrechnen klappt. q.e.d.

Don't feed the troll!


Diese bei den Angestellten angesprochenen Aspekte beziehen sich auch auf JEDE Erhöhung. Es gibt daher keinen Unterschied.
Hinzu kommen auch übrigens die steigenden Sozialabgaben für die Rentenversicherung - auch das ist jeden Monat vollends weg vom Gehalt. Und durch die neue Kapitaldeckung (die im Übrigen absolut richtig ist, aber schon vor 20 Jahren hätte eingeführt werden müssen) steigen die Beiträge nun noch stärker als ursprünglich gedacht.

Dies wird dann aber natürlich in der allgemeinen Steuertabelle berücksichtigt, was du dann wieder mehaunfair findest. Aber brauchst keine Angst haben. Es wird nicht der BEitrag weniger als Steuer bezahlt, sondern es wird dafür etwas weniger Steuer gezahlt, aber das ist lange nicht so viel wie die Höhe des zu zahlenden Betrags - also absolute Minusrechnung, auf die jeder Angestellte gerne verzichten würde (hieße: lieber keine zahlen und dafür besondere Lohnsteuertabelle).

Außerdem lässt du weg, dass Beamte teilweise bessere Erhöhungen bekommen haben, weil es "amtsangemessen sein muss". In Niedersachsen wurde daher in den letzten Jahren mit Sonderzahlungen um sich geworfen.... aber das ist natürlich Geld, was nicht erwähnt werden muss.

5.000 Euro Besoldung ist nun auch nicht so abwegig. Wo ist das Problem? A11 letzte Stufen oder noch höher.

Welche Prozentrechnung jetzt bei mir falsch war, wurde leider immer noch nicht gesagt. Da sich andere immer einmischen, wenn man etwas falsches schreibt oder rechnet, scheint es auch niemand anderem aufgefallen zu sein, also wird es stimmen, was dann dafür spricht, dass du keine Prozentrechnung kannst
--> da weder du den Fehler benennen kannst, noch sonst jemand hier gesagt hat, dass irgendeine prozentuale Berechnung von mir falsch wäre.


Ich rede die ganze Zeit von NETTO-Unterschieden.

Was hilft es da, wenn du mehr Steuern zahlst, wir aber mehr Sozialabgaben. Beides geht runter vom Brutto. Da die Sozialabgaben aber immer mehr werden im Gegensatz zu den Steuern, wird das GEfälle zum Netto immer größer.

KlammeKassen

Zitat von: ohjeee in 18.06.2026 14:51Also heul leise mit deinen ach so ungerechten 1,81%!



Interessanter wäre wie sehr du weinen würdest, wenn du 1,81 % abgeben müsstest jeden Monat für eine VBL-Rente, die meilenweit entfernt ist von deiner Pensionshöhe.

Glaube da würdest du heulen - und zwar nicht nur leise.

Schließlich zahlst du ja schon so viele Steuern!!!

BTW: diese 1,81 % gehen vom Netto ab, sind also nicht mal steuermindernd wirksam in der Steuererklärung