Amtsangemessene Alimentation - und die Angestellten?

Begonnen von ahbeha, 15.05.2026 09:40

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KlammeKassen

Zitat von: MoinMoin in 19.06.2026 17:01Korrekt.
Bei gleichem zu versteuernden Brutto zahlen Beamte und Angestellte identische Lohnsteuer.
Da aber der Angestellte Zwangsabgaben hat, die steuermindert sind, hat er bei gleichem Bruttoeinkommen weniger zu versteuerndes Einkommen (und auch weniger Netto). 
Wenn der Beamte die Abgaben die er auch hat (PKV, ergänzende Altersversorgung) einträgt zahlt er auch sofort weniger Steuern.
ojee hoffentlich wird das nicht Unterschlagen....

Dieses Märchen Beamte zahlen mehr Steuern ist genauso dämlich wie Beamte zahlen keine Steuern.
Das ist aber doch unfair!!! (Findet zumindest ohjeee). Wieso kann ohjeee nicht auch Rentenversicherungsbeiträge steuermindernd angeben. Nur, weil er sie nicht zahlt?
Schon unfair!!!

KlammeKassen

Zitat von: ohjeee in 22.06.2026 14:07Die Ausganslage hier war eine andere, durch den Spezialisten und notorischen Beamtenbasher im Forum. Deshalb erneut der Hinweis auf die besondere Lohnsteuertabelle B, die eben das berücksichtigt. Darauf habe ich mehrfach schon hingewiesen, kommt aber bei manchen offenbar nicht an. Der Kollege meint ja, man habe als Beamter weniger Abzüge, weil ja KV, AL-Versicherung,... nicht anfällt. Und dem ist nicht so, dem wird eben durch die besondere Lohnsteuertabelle B Rechnung getragen.

zu deinem Beispiel konkrete Zahlen: Der Angestellte zahlt bei 4.000€ Brutto ca. 543€ Lohnsteuer, der Beamte hingegen 742€. Bei deinen 3.628 € nach Abzug RV zahlt jemand mit Lohnsteuertabelle B mit 620 € immer noch mehr. die gleiche Steuerlast von 543€ wäre in Lohnsteuertabelle B bei ca. 3.385 € Brutto.

Arbeitslosenversicherung kann nicht mal steuermindernd geltend gemacht werden, weil RV und KV alleine schon weit über 1.900 Euro liegen.

Um in deinem Ton zu bleiben: "Also informier dich mal lieber vorher!!!!"

500 Euro RV zahlen und dafür etwas weniger versteuern oder eben keine 500 Euro zahlen und dafür insgesamt netto mehr behalten.
Was ist wohl besser?

Ich habe nie etwas von Steuern geschrieben, ich habe immer von Brutto und Netto gesprochen und dass es bei uns teilweise noch abwegiger wird mit "sozialversicherungspflichtiges Entgelt", da wir auf einen höheren Beitrag Sozialabgaben zahlen als wir brutto verdienen.

Abgaben gehen von 5.000 Euro runter, obwohl Sozialabgaben für 5.200 Euro abgezogen werden.

Das hast du aber offenbar überhaupt nicht verstanden..... zumindest scheinen diese Abzüge völlig egal zu sein.


Für mich ist das NETTO das entscheidende.
Und ob Steuern oder Sozialabgaben abgezogen werden, ist letztlich vollkommen egal, weil man nur das netto zum Konsum verwenden kann. Egal ob vom Brutto nur Steuern oder Steuern oder Sozialabgaben heruntergehen... verfügbaer wird das alles nicht für das Netto, das ausgegeben werden kann.

Wenn man die Wahl hat "10.000 Euro brutto mit 5.500 Euro netto" oder "8.000 Euro brutto mit 6.000 Euro netto" würde ich mich immer für zweiteres entscheiden....

KlammeKassen

Zitat von: MoinMoin in 22.06.2026 15:15Der Angestellte hat bei einem Brutto von 4000€ ein Netto von 2.842,93 € abzgl. PKV
der Beamte hat bei einem Brutto von 4000€ ein Netto von 3.232,67 € abzgl. PKV

Soll von ohjeee jetzt allen ernstes angezweifelt werden, dass bei gleichem Brutto der Beamte nachher mehr Netto hat?
Oh mein Gott......

aber dennoch ist das nicht amtsangemessen!!! Nur weil man mehr netto kriegt, ist das nicht ausreichend!

So viel Realitätsverweigerung ist schon echt bitter... oder fehlendes Wissen?
Sozialversicherungspflichtiges Entgelt war zumindest unbekannt.

KlammeKassen

Zitat von: Milerek in 22.06.2026 17:15Mir ist wohl nicht klar, worauf du hinauswillst. Es klingt für mich, als möchtest du die höhere Lohnsteuer eines Beamten bei gleichem Brutto als ungerechten Nachteil verstehen. Dabei ergibt sie sich halt nur zwangsläufig aus seinen fehlenden Sozialabgaben (womit er in Summe natürlich einen Vorteil hat).

Alternativ liegst du vielleicht dem Irrglauben auf, die Lohnsteuer eines Beamten sei um genau den Betrag höher, den ein Angestellter an Sozialversicherungen zahlt. Das ist nicht so und lässt sich auch leicht in jedem Lohnsteuerrechner sehen (wenn man meine fundamentalen Erklärungen dazu nicht glauben will).

Außerdem: Selbst wenn das irgendwie so wäre, wie du glaubst: Lohnsteuer ist keine eigenständige Steuer, sondern nur Vorauszahlung der Einkommensteuer. Und es gibt keinen besonderen Einkommensteuertarif für Beamte.

Falls der Beamte die höhere Lohnsteuer so schlimm findet, kann er sich übrigens problemlos zusätzlich freiwillig mit 9.3% seines Bruttos in der GRV versichern. Dann hat er die gleichen Abgaben und damit die gleiche Lohnsteuer wie der Angestellte. Insgesamt aber natürlich weniger Netto.



Ja er schnallt es einfach nicht....

Die Rentenversicherungsbeiträge zahlt er ja als Steuer mehr, meint er offenbar.
Und er meint auch offensichtlich, dass wir die ALV (die im Angestellte im öD eigentlich ohnehin fast unsinnig sind) auch noch steuermindernd geltend machen können.... mitnichten

KlammeKassen

Zitat von: Faunus in 22.06.2026 21:00Es ist nun mal so, dass es verschiedene System sind. Vergleichen... naja, ein Bundeswehrsoldat heute in Litauen und morgen in Frankreich, übermorgen sonstwo stationiert ist dann schon was anderes als ein Verwaltungsmensch im Fliegerhorst oder ein Mathelehrer in Passau.

Was mir bei der Diskussion zu kurz kommt:

Die Rentenkassen haben ein Finanzierungsproblem, da zum einen die Rentner immer älter werden und zum anderen die Beitragszahler immer weniger werden. Deshalb sollen jetzt alle, die an dem Generationenvertrag beteiligt sind, weiter in die Pflicht genommen werden - mehr Geld einzahlen bzw. weniger Geld erhalten.

Kann ich nachvollziehen und werde wohl ein paar Federn lassen müssen, wie jeder, der an dem System beteiligt ist. Die Beamten sind außen vor - oder doch nicht?!

Pensionen und ihre Rücklagen (oder auch "geplünderte/kaum aufgebaute" Rücklagen) werden durchweg über Steuergelder finanziert. Es wird scheinbar der Eindruck vermitteln, dass es keine Lücke zw. geburtenstarken Pensionären zu geburtenschwachen Steuerzahlern gibt.
Solange die Politik die Augen davor verschließt, ist jeder Lösungsansatz an der Rentenfinanzierung für mich eher fragwürdig und führt dann auch zu solch merkwürdigen "Neid-Diskussionen", wie diese hier m.M. nach zu Unrecht ablaufen!

Das Thema wird ohnehin noch interessant. Aber das Problem ist, dass die Staatssekretäre alle verbeamtet sind und man sägt selten auf dem Ast, auf dem man sitzt.

Die Rentenkommission hat in ihrem Bericht dazu zumindest folgendes geschrieben:

"Vorgeschlagene Maßnahme
Um die Belastung der öffentlichen Haushalte durch die Beamtenpensionen künftig zu verringern und Beamtinnen und Beamte in Reformen des sonstigen Alterssicherungssystems einzubeziehen, empfiehlt die Kommission verschiedene Maßnahmen.
So sollten Bund und Länder die Anzahl ihrer Verbeamtungen deutlich einschränken. Der Funktionsvorbehalt (Ausübung hoheitsrechtlicher Befugnisse) sollte sich auf die hoheitlichen Aufgaben beschränken, die mit Grundrechtseingriffen im engeren Sinne verbunden sind, das heißt öffentliche Gewalt, Befehl und Zwang (Eingriffsverwaltung).
Außerdem sollten sich Bund und Länder verpflichten, bei weiterhin vorgenommenen Verbeamtungen ausreichende Rücklagen für die späteren Pensionen zu schaffen. Dadurch würden zukünftige Versorgungslasten angemessen vorfinanziert und derzeit bestehende Fehlanreize bei Entscheidungen für Verbeamtungen vermieden.
Alle bereits erfolgten sowie künftigen Anpassungen des Rentenrechts sollten wirkungsgleich auf die Beamtinnen und Beamten übertragen werden. Dies betrifft Änderungen der Regelaltersgrenze und der Rentenanpassung. So wurde das Rentenniveau seit dem Jahr 2000 durch Änderungen der Rentenanpassungsformel um rund zehn Prozent reduziert, der für Beamtenpensionen maßgebliche Ruhegehaltshöchstsatz lediglich um fünf Prozent. Dieser Unterschied sollte ausgeglichen werden.

Die Kommission plädiert zudem für eine Verlängerung der Wartezeit für die Versorgung aus dem letzten Amt von derzeit zwei Jahren auf fünf bis zehn Jahre. Im Vergleich zum Rentenrecht, bei dem die Rentenhöhe vom Entgeltverlauf während der gesamten Erwerbsbiografie abhängt, erscheint diese Regelung als besonders begünstigend. Zwar hatte das Bundesverfassungsgericht bereits die 1999 beschlossene Verdoppelung der Wartezeit von einem auf zwei Jahre äußerst kritisch gesehen. Der Zeitablauf und die seither eingetretenen Änderungen der gesamtgesellschaftlichen Lage gebieten jedoch eine rechtliche Neubewertung.
Auswirkungen und Umsetzung Die Vorschläge zur wirkungsgleichen Übertragung von Reformen der GRV auf die Beamtenversorgung betreffen neue Beamtinnen und Beamte ebenso wie Personen, die bereits im Beamtenverhältnis stehen. Die Einschränkung von Verbeamtungen und die Bildung ausreichender Rücklagen für zukünftige Pensionsansprüche können ab sofort umgesetzt werden. Eine wirkungsgleiche Übertragung von Reformen im Bereich der GRV sollte zeitnah vorgenommen werden. Zeitnah könnte auch ein Prozess eingeleitet werden, um den Nachholbedarf gegenüber bereits erfolgten Reformen der GRV, ggf. schrittweise, einzulösen."

KlammeKassen

Zitat von: Schnarchnase81 in 26.06.2026 09:19Du betreibst hier cherrypicking vom allerfeinsten. Du suchst dir einen Fall heraus, wo es mit am meisten Familienzuschlag gibt.

Naja.... NRW ist nun mal das bevölkerungsreichste Land, daher ist so ein Beispiel nicht so abwegig. Außerdem hätte er auch einfach 4 Kinder nehmen können, wenn er Cherrypicking machen will. Dann wäre es noch krasser.

Zitat von: Schnarchnase81 in 26.06.2026 09:19Ich sehe trotzdem die Angestellten im ÖD sehr stiefmütterlich behandelt. Die Beamten wurden auch lange so behandelt, bzw. man versucht dies aktuell immer noch, nur haben die Beamten mit dem Bundesverfassungsgericht zumindest seit 2020 einen möglichen Ausweg aus dieser Behandlung. Eigentlich haben die Angestellten mit der Streikmöglichkeit zu den Tarifverhandlungen auch ein gutes Werkzeug für Verbesserungen, was sich nur leider in den letzten Jahren/ Jahrzehnten zu einem zahnlosen Tiger gewandelt hat.

Ist das so?
Ich möchte nur mal TVöD-VKA erinnern!
Wenn dann wieder sämtliche Flugzeuge nicht fliegen, weil das Bodenpersonal am Flughafen streikt und die Kindergärten schließen, weil die Erzieher streiken und teilweise noch der Nahverkehr (wobei das oft ein extra Tarif nun ist) und auch Krankenpfleger in kommunalen Krankenhäusern streiken.

Also letztes Mal war der Aufschrei riesig, weil die Kinder nicht betreut wurden und die Leute nicht in den Urlaub oder auf Geschäftsreise fliegen konnten. Auch mussten geplante Operationen teilweise abgesagt werden.

Also für so zahnlos halte ich den Tiger nicht. Wenn die IG Metall streikt, merkt man das eher weniger unmittelbar.


Zitat von: Schnarchnase81 in 26.06.2026 09:19Statt sich gegenseitig alles zu neiden, sollte man vielleicht mal zusammenhalten!

Das ist aber schon insofern schwierig als das ein Großteil deiner Kollegen wie ohjeee nicht mal in der Lage ist zuzugeben, dass der Nettoverdienst momentan schon jetzt höher ist.
Entgegen jeglicher Überprüfungsmöglichkeiten und Fakten.


daseinsvorsorge

Zitat von: KlammeKassen in 05.07.2026 11:34Wird wohl Zeit das Bodenpersonal am Flughafen endlich zu verbeamten, wenn dann nächsten Sommer die Flüge wieder alle ausfallen durch die Streiks können die Beamten wieder sagen "joar sind halt die angestellten Kollegen... wir streiken nie!!! Deshalb sind die 1000 Euro netto mehr auch vollkommen legitim"
Fakt bleibt, dass ,,früher" diese Kontrollen durch die Bundespolizei durchgeführt wurden. Dann stellte die Politik fest, dass dies zu teuer sei und es kostengünstiger gehen muss.

Ziel ist erreicht- allerdings mit Streiks alle zwei Jahre. Wäre interessant zu erfahren, wieviel die Passagiere dabei sparen?

KlammeKassen

Zitat von: KlammeKassen in 05.07.2026 12:38Ist das so?
Ich möchte nur mal TVöD-VKA erinnern!
Wenn dann wieder sämtliche Flugzeuge nicht fliegen, weil das Bodenpersonal am Flughafen streikt und die Kindergärten schließen, weil die Erzieher streiken und teilweise noch der Nahverkehr (wobei das oft ein extra Tarif nun ist) und auch Krankenpfleger in kommunalen Krankenhäusern streiken.

Also letztes Mal war der Aufschrei riesig, weil die Kinder nicht betreut wurden und die Leute nicht in den Urlaub oder auf Geschäftsreise fliegen konnten. Auch mussten geplante Operationen teilweise abgesagt werden.

Also für so zahnlos halte ich den Tiger nicht. Wenn die IG Metall streikt, merkt man das eher weniger unmittelbar.

Hier noch einmal die Reaktion der VKA bei der letzten Tarifverhandlung:
https://www.kav-hessen.de/news/presseinformation/vka-kritisiert-flughafenstreiks

"Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) kritisiert die aktuellen flächendeckenden Warnstreiks an 13 deutschen Flughäfen als unangemessen. Die von der Gewerkschaft ver.di veranlassten Arbeitsniederlegungen haben den Flugverkehr in Deutschland nahezu vollständig zum Erliegen gebracht und betreffen mehr als 500.000 Passagiere.

,,Die momentane Eskalationsstrategie der Gewerkschaften trifft vor allem unbeteiligte Dritte und schadet der Wirtschaft erheblich", erklärt Niklas Benrath, Hauptgeschäftsführer der VKA. ,,Inmitten der laufenden Verhandlungen führen diese Streikmaßnahmen zu gravierenden Konsequenzen für Flugreisende, Flughafenbetreiber und angeschlossene Unternehmen. Die wirtschaftlichen Auswirkungen sind beträchtlich – und das in einer Phase, in der viele Flughäfen nach der Pandemie noch immer mit finanziellen Schwierigkeiten kämpfen."

Die VKA kritisiert zudem besonders die äußerst kurzfristige Ankündigung mehrerer Streikmaßnahmen. ,,Diese Vorgehensweise geht vor allem zu Lasten der Passagiere. Reisende, die von weit her zum Flughafen anreisen, hatten so teilweise keine Möglichkeit, sich auf die Streiks einzustellen. So etwas sollte nicht passieren", so Benrath weiter."

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Dafür, dass das Ganze so zahnlos ist, wurde seitens der VKA aber massiv geweint....
Also haben die Tarifangestellten natürlich etwas in der Hand, was wirkt. Das sehe ich bei anderen weniger.

Im Sommer ist es auch schön, wenn der Müll nicht abgeholt wird; generell für Eltern, wenn die Kita geschlossen ist.

Da gibt es Branchen, bei denen die Streiks weit schlechter unmittelbar wirken.

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Bei deinem Tipp, dass die Angestellten für sich ja viel bessere Möglichkeiten haben, da sie streiken können, darfst du halt auch nicht vergessen, dass immer eine 1:1 Übertragung auf die Beamten beim Tarifabschluss gefordert wird. Wie sollen die Angestellten denn dann aufholen? Das Gericht fordert eine solche Übertragung hingegen nicht.
Die Verhandlungen werden ja nicht nur für die Angestellten alleine geführt.... aber ein gleiches Ergebnis führt bei immer weiter steigenden Sozialabgaben (prozentual) logischerweise zu immer mehr Differenzen beim NETTO-Gehalt


ohjeee

Zitat von: KlammeKassen in 05.07.2026 11:31Ohjeee möchte aber gerne auch die Rentenversicherungsbeiträge und Arbeitslosenbeiträge absetzen können, auch wenn er sie nicht zahlt!!!
Das muss man schon nachvollziehen.
Beamte finden es unfair, dass wir unsere Rentenversicherungsbeiträge absetzen können. Das sollte daher dringend abgeschafft werden, diese sollten nicht mehr zur Minderung des zvE beitragen.
Schließlich werden unsere Arbeitslosenversicherungsbeiträge ja auch nicht zur Minderung des zvE eingesetzt (da die KK alleine schon weit über 1.900 Euro ausmacht; innerhalb derer die ALV nur berücksichtigt werden würde).
Ohne Scheiß, du trollst doch echt nur... Die Behauptung, Beamte müssten weniger Einkommenssteuer zahlen, weil geringeres Brutto, kam doch nicht von mir. Es gibt hier keine Ungerechtigkeit ggü. Nicht-Beamten. Das war doch der Ausgangspunkt! Beamte würden bevorzugt! Dafür gibts die Lohnsteuertabelle B, die das vorab ausgleicht. Darauf habe ich hingewiesen. Alles andere interpretierst du wieder nur rein um Ärger zu provozieren. Dafür gibts einen Begriff: Trollen.
Nirgends hat hier irgendjemand behauptet (ich schon gar nicht), Beamte würden auch gerne RV-Beiträge oder ALV-Beiträge absetzen wollen.

Richtig assoziales Verhalten von dir hier im Forum. In einer Tour nur stänkern, Aussagen verdrehen, falsche Behauptungen in Raum werfen und schlicht: Trollen.
Einfach nur räudig.

NurZuBesuch

Ich bin seit Jahren bisher stiller Mitleser hier im Forum, das viele interessante Aspekte und Probleme beleuchtet, und habe mich nun doch angemeldet, um einmal meine Wahrnehmung zu schildern.

Mir fällt auf, dass Ihre Beiträge Klammekassen, von Provokationen geprägt sind und aus meiner Sicht nur selten zu einer sachlichen Diskussion beitragen. Stattdessen habe ich den Eindruck, dass Sie Diskussionen unnötigerweise eher anheizen, als konstruktiv voranzutreiben. Das ist insbesondere in Ihren letzten Beiträgen wieder ersichtlich.

Es entsteht bei mir sogar der Eindruck, dass es Ihnen weniger um sachlichen Austausch geht, sondern eher darum, andere Nutzer, wie beispielsweise ojeee, bewusst zu provozieren oder Diskussionen zu stören.

Deshalb möchte ich an dieser Stelle mal ojeee in Schutz nehmen. Ich kann dessen geäußerte Kritik an Ihrem Umgangston durchaus nachvollziehen und teile in diesem Fall seine Einschätzung.
Ein respektvoller und sachlicher Umgang, ohne anderen Worte in den Mund zu legen, würde aus meiner Sicht allen Beteiligten und der Qualität des Austausches hier deutlich mehr nutzen, als persönliche Spitzen und provokative Kommentare. Das betrifft gewissermaßen auch ojeee, wobei ich seinen Frust auf die ständigen Spitzen und Provokationen durchaus nachvollziehen kann.

Schade, denn ich habe gerade die Diskussionen rund um die Tarifverhandlungen gerne verfolgt. Diese unnötigen und nicht zielgerichteten Kommentare, insbesondere durch Sie, KlammeKassen, verleiden mir aber das Mitlesen zunehmend.

Tagelöhner

Wenn sich hier jetzt plötzlich schon stille Mitleser (und hoffentlich keine Sockenpuppe?) zu Wort melden und Partei ergreifen, muss ich das aber auch mal tun:

KlammeKassen macht schon vieles richtig und legt den Finger kritisch in richtige Wunden. Dafür darf man Dinge auch mal überspitzen oder pointiert darstellen. Weiter machen.

Nur mit ausgeprägtem Sinn für Humor weiterlesen: Ich habe nichts gegen Beamte, wirklich! Die tun ja nix! :-)

NurZuBesuch

Zitat von: Tagelöhner in 06.07.2026 16:39Wenn sich hier jetzt plötzlich schon stille Mitleser (und hoffentlich keine Sockenpuppe?) zu Wort melden und Partei ergreifen, muss ich das aber auch mal tun:

KlammeKassen macht schon vieles richtig und legt den Finger kritisch in richtige Wunden. Dafür darf man Dinge auch mal überspitzen oder pointiert darstellen. Weiter machen.


Was ist eine Sockenpuppe?
Allein Ihre Signatur spricht ja schon Bände, da verwundert es nicht, dass Sie sich auf die Seite von KlammeKassen schlagen. Und auch Sie fallen (siehe Signatur) für mich leider oft durch provokative Texte und wenig Sachlichkeit auf. Auch Ohjeee fällt durch Provokation auf, nur bei Weitem nicht wie andere Foristen.

KlammeKassen

Zitat von: ohjeee in 06.07.2026 15:32Richtig assoziales Verhalten von dir hier im Forum. In einer Tour nur stänkern, Aussagen verdrehen, falsche Behauptungen in Raum werfen und schlicht: Trollen.
Einfach nur räudig.

Du behauptest hier ständig (ist mehrfach lesbar), dass die Sozialabgaben ja "nicht schlimm" (wörtlich hast du es nicht so gesagt, das stimmt) wären, weil ihr dafür ja mehr Steuern zahlt.
Das hinkt aber hinten und vorne.

Es wirkt nämlich so, als ob du meinst:
Ob man 800 Euro Sozialabgaben zahlt (ich nehme jetzt schon nur RV und ALV und berücksichtige gar nicht, dass die KV/PV häuftig auch teurer ist bei wesentlich schlechteren Leistungen) ist genauso wie 300 Euro mehr Steuern zahlen.

Jedenfalls kommt immer nur "Dafür zahlen wir ja mehr Steuern"

In meinem Beispiel ergibt sich hier jetzt trotzdem 500 Euro Differenz zum "Positiven" , also zum Netto. Und nur das Netto kann man ausgeben.

KlammeKassen

Zitat von: NurZuBesuch in 06.07.2026 16:00Ich bin seit Jahren bisher stiller Mitleser hier im Forum, das viele interessante Aspekte und Probleme beleuchtet, und habe mich nun doch angemeldet, um einmal meine Wahrnehmung zu schildern.

Mir fällt auf, dass Ihre Beiträge Klammekassen, von Provokationen geprägt sind und aus meiner Sicht nur selten zu einer sachlichen Diskussion beitragen. Stattdessen habe ich den Eindruck, dass Sie Diskussionen unnötigerweise eher anheizen, als konstruktiv voranzutreiben. Das ist insbesondere in Ihren letzten Beiträgen wieder ersichtlich.

Es entsteht bei mir sogar der Eindruck, dass es Ihnen weniger um sachlichen Austausch geht, sondern eher darum, andere Nutzer, wie beispielsweise ojeee, bewusst zu provozieren oder Diskussionen zu stören.

Deshalb möchte ich an dieser Stelle mal ojeee in Schutz nehmen. Ich kann dessen geäußerte Kritik an Ihrem Umgangston durchaus nachvollziehen und teile in diesem Fall seine Einschätzung.
Ein respektvoller und sachlicher Umgang, ohne anderen Worte in den Mund zu legen, würde aus meiner Sicht allen Beteiligten und der Qualität des Austausches hier deutlich mehr nutzen, als persönliche Spitzen und provokative Kommentare. Das betrifft gewissermaßen auch ojeee, wobei ich seinen Frust auf die ständigen Spitzen und Provokationen durchaus nachvollziehen kann.

Schade, denn ich habe gerade die Diskussionen rund um die Tarifverhandlungen gerne verfolgt. Diese unnötigen und nicht zielgerichteten Kommentare, insbesondere durch Sie, KlammeKassen, verleiden mir aber das Mitlesen zunehmend.

Aha, spannend.
Ohjeee wirft mir ja immer vor, ich könnte keine Prozentrechnung und hätte in der Schule in Mathe wohl nicht aufgepasst... völlig legitime Aussagen natürlich.

Zumal auf meine Frage, die ich 3 Mal gestellt habe, wo ich denn Prozente falsch berechnet hätte, nicht einmal eine Antwort gekommen ist, sondern nur weiter kommt "Dass du keine Prozentrechnung kannst, wissen wir ja"

Wenn ich irgendwo etwas falsch berechnet hätte, hätte man das mir wohl aufgezeigt. Das hätten dann auch andere Foristen aufgezeigt, da hier auch einige mit Ahnung unterwegs sind.

Aber immer nur sagen, dass man etwas nicht kann, in der Schule nicht aufgepasst hätte, aber dann auf eine konkrete Frage, wo ein Fehler ist, nicht einmal antworten können, ist übel.

Wundert mich, dass du das als "Neutraler Leser" nicht kritisierst.

Oder du bist halt ohjeee und hast dich mit einem zweiten Nutzernamen angemeldet.... weil du hier noch keine wirkliche Unterstützung erfahren hast in deiner Aussage, dass meine Rechnungen angeblich alle falsch sind.


Im Gegensatz zu ohjeee habe ich, das wirst du auch schnell merken, wenn du mal weiter zurück"blättest", einen Großteil meiner Aussagen mit Quellen belegt - siehe beispielsweise jetzt auch VKA zu Streiks (gut, das war nicht zu ohjeee), aber auch Aussagen aus der Rentenkommission, Aussagen zu Renten und Pensionen, zu Steigerungen etc.

Daher weiß ich nicht, wo das Problem ist?

Jemand, der nicht einmal auf Nachfrage einen Fehler, den er ankreidet, benennen kann oder jemand, der seine Aussagen größtenteils sogar durch "Fakten" belegt. Kannst du gerne aussuchen, welche Aussagen daher relevanter sind.
Und wenn es diese "Fehler" gäbe, die ohjeee meint zu sehen, aber auch auf 3malige Nachfrage nicht benennen kann, hätte mich jemand anderes mit Sicherheit hier korrigiert.

Ich habe jetzt natürlich nicht nachgeprüft, ob die Flugausfälle wirklich 500.000 Passagiere betroffen haben, dass viele Flüge ausgefallen sind, ist aber Fakt.

KlammeKassen

Zitat von: Tagelöhner in 06.07.2026 16:39Wenn sich hier jetzt plötzlich schon stille Mitleser (und hoffentlich keine Sockenpuppe?) zu Wort melden und Partei ergreifen, muss ich das aber auch mal tun:

KlammeKassen macht schon vieles richtig und legt den Finger kritisch in richtige Wunden. Dafür darf man Dinge auch mal überspitzen oder pointiert darstellen. Weiter machen.


Vielen Dank für deine Unterstützung  :)