[HB] Besoldungsrunde 2025-2028 Bremen

Begonnen von Zauberberg, 17.02.2026 06:19

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Euter

Der Gesetzesentwurf mit Stellungnahme der Gewerkschaften (Teilweise richtig schlecht) und Abwägung der Argumentationen wurde gestern vom Senat an die BBü übergeben. Die erste Lesung ist dann schon kommende Woche.

egonkrenz

hast du eine quelle? wo kann ich die stellungnahme der gewerkschaften nachlesen? vielen Dank

Euter



egonkrenz


Euter

Man muss den Menschen auch nicht immer alles vorkauen. Ein Beamter sollte in der Lage sein eine Senatsvorlage zu finden.

Zauberberg

...aber man kann ! Ist doch nicht schlimm. Hauptsache wir Beamten halten zusammen, schwer genug, denn unser AG gibt uns weder die aA oder Informationen von sich aus. Traurig, aber ist leider so.
Beamten bashing gibt es genug, da müssen wir dieses ja nicht noch unter uns tun.

egonkrenz

Zitat von: Euter in 17.09.2026 09:02Man muss den Menschen auch nicht immer alles vorkauen. Ein Beamter sollte in der Lage sein eine Senatsvorlage zu finden.

sorry aber diese aussage ist unsinnig und wenig durchdacht.

Der Obelix

für die Bremer ein Satz warmer Wertschätzung:

Der Senat verkennt nicht, dass die Entwicklung der Besoldung im Vergleich zur Ent-
wicklung des Nominallohnes im Land Bremen insbesondere in den höheren Besol-
dungsgruppen deutlich zurückbleibt und hierdurch der Parameter auch deutlich verletzt
wird. Dieses Ergebnis ist mit den besonderen Umständen der Freien Hansestadt Bre-
men als Zwei-Städte-Staat und seiner Beschäftigtenstruktur zu erklären. Die gestie-
gene Wirtschaftskraft in der Freien Hansestadt Bremen, insbesondere im Bereich Fahr-
zeugbau, Logistik und Verkehr (Hafenwirtschaft) oder Weltraumtechnik ist ursächlich
für den hohen Nominallohnindex im Land Bremen. Mögliche weitere besoldungsrechtli-
che Anpassungen zum Ausgleich des Nominallohnindex würden gleichzeitig dazu füh-
ren, dass die Besoldungsentwicklung die Tariflohnentwicklung im Bereich des TV-L
deutlich übersteigen würde. Die Aussagekraft des Nominallohnindex zur Bestimmung
der amtsangemessenen Alimentation im Land Bremen ist folglich begrenzt.

Zauberberg

Ja, nette Worte !

...wird hier zugegeben, dass die amtsangemessene Alimentation unterschritten wird uns nichts passiert ?


Der Senat verkennt nicht, dass die Entwicklung der Besoldung im Vergleich zur Ent-
wicklung des Nominallohnes im Land Bremen insbesondere in den höheren Besol-
dungsgruppen deutlich zurückbleibt und hierdurch der Parameter auch deutlich verletzt
wird.

FischCop

...aber durch eine Erhöhung zwecks Teilhabe an der allgemeinen Entwicklung würden die Beamten einen Vorteil gegenüber den Angestellten erfahren, welche nach Tarif entlohnt werden...das geht ja mal gar nicht.

Lösungsvorschlag: Jahressonderzahlung wieder einführen oder nach 20 Jahren einfach mal anpassen...aber das wäre vermutlich zu einfach.

rs

Nachricht von Bremen an das BVerfG:
"Den Lohnindex bitte zukünftig nicht mehr heranziehen, weil dieser zu stark gestiegen ist."

Quasselstrippe

Zitat von: FischCop in 18.09.2026 09:25...aber durch eine Erhöhung zwecks Teilhabe an der allgemeinen Entwicklung würden die Beamten einen Vorteil gegenüber den Angestellten erfahren, welche nach Tarif entlohnt werden...das geht ja mal gar nicht.

Lösungsvorschlag: Jahressonderzahlung wieder einführen oder nach 20 Jahren einfach mal anpassen...aber das wäre vermutlich zu einfach.

folgerichtig müsste Bremen, wenn man zwischen Angestellten und Beamten keine größere Differenz zustande kommen lassen will, aus der TdL austreten und seinen öffentlichen Angestellten auch eine größere Tariferhöhung bezahlen als die TdL-Länder ihren Angestellten bezahlen... statt dessen kann man aber auch verfassungswidrig die Beamten nicht an den höheren Lohnentwicklungen teilhaben lassen...

Marty McFly

Zitat von: rs in 18.09.2026 11:58Nachricht von Bremen an das BVerfG:
"Den Lohnindex bitte zukünftig nicht mehr heranziehen, weil dieser zu stark gestiegen ist."
Erinnert sich noch jemand daran, wie sich - ich glaube, das war um 2007 herum - die gerade inthronisierte Finanzsenatorin Linnert die Sympathien der vor dem Haus des Reichs wegen nicht übertragener Tariferhöhungen protestierenden Polizeibeamten verscherzte, indem sie völlig verständnislos ,,Aber das sind doch nur 50 Euro" sagte?