Autor Thema: Krankenversicherung für das Kind  (Read 2493 times)

was_guckst_du

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Antw:Krankenversicherung für das Kind
« Antwort #15 am: 17.04.2019 15:56 »
...hier will doch jemand einfach nur Geld sparen... 8) 8) 8)

Gruß aus "Tief im Westen"

Meine Beiträge geben grundsätzlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder und beinhalten keine Rechtsberatung

Feidl

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Antw:Krankenversicherung für das Kind
« Antwort #16 am: 17.04.2019 17:07 »
...hier will doch jemand einfach nur Geld sparen... 8) 8) 8)
Ist das verkehrt?

@D-x
Welche Leistungen die Krankenversicherung übernimmt, egal ob gesetzlich oder privat, ist ziemlich eindeutig geregelt und kann man nachlesen. Das da privat je nach Tarif oft besser, wenn auch meist nur geringfügig und in gesundheitlich wenig relevanten Bereichen, abschneidet, bestreitet niemand. Diese Vorteile hab ich auch schon genossen, dafür zahle ich aber auch entsprechend.
Aber Wartezeit und Terminvergabe ist was anderes. Was da vorgeschrieben ist, dient eher der Gleichbehandlung.
Und ich hab es bisher nicht erlebt, dass es da für mich irgendwelche Vorteile gab. Deswegen frage ich mich auch, wo diese Ärzte sind, die angeblich Privatpatienten diesbezüglich bevorzugen.

RsQ

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Antw:Krankenversicherung für das Kind
« Antwort #17 am: 17.04.2019 17:20 »
Ich kenne beide beschriebenen Szenarien:

Umfangreiche Versorgung im Zahnbereich (sowohl bei Erwachsenen als auch Kindern) deutlich über GKV-Niveau und (natürlich) ohne "Bonusheft".

Ärzte mit spürbarem PKV-Bonus. Eigenes Wartezimmer (finde ich albern). Aber auch: Abklärung beim Internisten. "Wir hätten einen Termin in zehn Monaten ..." - "Haben Sie auch eine Privatsprechstunde?" - "Passt es in zwei Wochen?" Das fand ich schon sehr, sehr krass. Und gerade bei der eigenen Gesundheit will man ja schon in überschaubarem Zeitraum eine Diagnose.

was_guckst_du

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Antw:Krankenversicherung für das Kind
« Antwort #18 am: 17.04.2019 18:57 »

@D-x
Welche Leistungen die Krankenversicherung übernimmt, egal ob gesetzlich oder privat, ist ziemlich eindeutig geregelt und kann man nachlesen. Das da privat je nach Tarif oft besser, wenn auch meist nur geringfügig und in gesundheitlich wenig relevanten Bereichen, abschneidet, bestreitet niemand. Diese Vorteile hab ich auch schon genossen, dafür zahle ich aber auch entsprechend.
Aber Wartezeit und Terminvergabe ist was anderes. Was da vorgeschrieben ist, dient eher der Gleichbehandlung.
Und ich hab es bisher nicht erlebt, dass es da für mich irgendwelche Vorteile gab. Deswegen frage ich mich auch, wo diese Ärzte sind, die angeblich Privatpatienten diesbezüglich bevorzugen.

...ich weiß nicht, in welchem Bundesland du lebst, aber meine Erfahrung in NRW ist eine ganz andere...da meine Ehefrau GKV-Versicherte ist, kann ich auch gut vergleichen...
...mein Hautarzt z.B. bietet für Privatversicherte und Selbstzahler die Terminvergabe online an...da könnte ich mir jetzt selbst einen Wunschtermin für Morgen Vormittag buchen...und ins Wartezimmer kommt man da nicht...in 30 Jahren PKV müsste ich noch nie zuzahlen...keine Brille und auch keine Zahnbehanlung oder Zahnersatz...jedes Jahr professionelle Zahnreinigung und und und...krankschreibungen sind kein Problem, bei der vorgeschlagenen Dauer muss ich auch mal bremsen...Massagen, Krankengymnasik etc. kein Problem und dann gleich zehn mit der Option auf mehr...

Gruß aus "Tief im Westen"

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Feidl

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Antw:Krankenversicherung für das Kind
« Antwort #19 am: 06.05.2019 22:49 »
...ich weiß nicht, in welchem Bundesland du lebst, aber meine Erfahrung in NRW ist eine ganz andere...da meine Ehefrau GKV-Versicherte ist, kann ich auch gut vergleichen...
...mein Hautarzt z.B. bietet für Privatversicherte und Selbstzahler die Terminvergabe online an...da könnte ich mir jetzt selbst einen Wunschtermin für Morgen Vormittag buchen...und ins Wartezimmer kommt man da nicht
Meine Erfahrung ist aus BaWü, Thüringen und Sachsen. In BaWü hab ich in einer Beamtenstadt gewohnt, da gabs reichlich Privatpatienten, Ärzte dort wussten daher mit Privat umzugehen, also bei Rechnungserstellung und so, aber irgendein Unterschied in der Wartezeit hab ich nicht bemerkt. Mein Zahnarzt in Sachsen hingegen kann nicht mal die Versichertenkarten von PKVs einlesen.
Und als ich nach Thüringen gezogen bin, war es eine Tortur, einen Hausarzt zu finden, der noch neue Patienten nimmt, denen war es völlig schnuppe, ob privat oder gesetzlich, neue Patienten wurden nicht genommen. Und als ich vor kurzem Termin beim Orthopäden machen wollte, wurde auch nicht nach status gefragt (weil das auch gar nicht erlaubt ist), termin gabs erst in zwei Monaten, da hab ich es gleich sein gelassen.


in 30 Jahren PKV müsste ich noch nie zuzahlen...keine Brille und auch keine Zahnbehanlung oder Zahnersatz...jedes Jahr professionelle Zahnreinigung und und und...krankschreibungen sind kein Problem, bei der vorgeschlagenen Dauer muss ich auch mal bremsen...Massagen, Krankengymnasik etc. kein Problem und dann gleich zehn mit der Option auf mehr...
Das zahlt man ja auch alles als PKV-Kunde (anders als bei der GKV, wo gedeckelt ist).

Und was haben Krankschreibungen mit GKV/PKV zu tun? Egal, wie lang der Arzt jemanden krank schreibt, er erhält den gleichen Betrag (5,xx€ bei privat). Ein geldfixierter Arzt würde sogar nur kurze Krankschreibung machen, damit man gezwungen ist, wieder zum arzt zu gehen und Verlängerung zu machen und das wieder abgerechnet werden kann.



was_guckst_du

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Antw:Krankenversicherung für das Kind
« Antwort #20 am: 07.05.2019 06:55 »
Und was haben Krankschreibungen mit GKV/PKV zu tun? Egal, wie lang der Arzt jemanden krank schreibt, er erhält den gleichen Betrag (5,xx€ bei privat). Ein geldfixierter Arzt würde sogar nur kurze Krankschreibung machen, damit man gezwungen ist, wieder zum arzt zu gehen und Verlängerung zu machen und das wieder abgerechnet werden kann.

...ich denke eher, dass Ärzte das großzügige "krankschreiben" als Service für den privat Versicherten sehen...damit er dem Arzt als Patient erhalten bleibt und nicht wechselt...ausserdem fällt der PKVler nicht in irgendeine Krankenkassenstatistik, mit dem man dem Arzt "auf die Finger schaut"...

..aber egal...ich bin jedenfalls sehr zufrieden als PKVler
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RsQ

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Antw:Krankenversicherung für das Kind
« Antwort #21 am: 07.05.2019 12:39 »
Mein Zahnarzt in Sachsen hingegen kann nicht mal die Versichertenkarten von PKVs einlesen.
Oh, sowas gibt es? Wozu braucht er das? Ich bin (bislang) bei der Debeka, da läuft alles auf Zuruf (= ohne Karte).

was_guckst_du

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Antw:Krankenversicherung für das Kind
« Antwort #22 am: 07.05.2019 12:46 »
...ich kenne auch keine Karte...

...das ist ja auch immer "der Einstieg", möglichst unaufdringlich auf seine PKV-Eigenschaft aufmerksam machen zu können, in dem man die übliche Frage "haben Sie Ihre Karte dabei" einfach antwortet "ich bin privat versichert"  8)
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RsQ

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Antw:Krankenversicherung für das Kind
« Antwort #23 am: 07.05.2019 13:06 »
Eine Karte (des PKV-Unternehmens) hat m.E. bei PKV-Versicherten auch keinen Nutzen/Sinn - es entsteht ja sowieso nur ein privatrechtlicher Vertrag zwischen Arzt und Patient.

Spid

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Antw:Krankenversicherung für das Kind
« Antwort #24 am: 07.05.2019 13:10 »
Die Karte kenne ich bei der Continentale auch - sie ist aber für stationäre Krankenhausleistungen gedacht, damit diese wegen der zu erwartenden Höhe direkt zwischen KH und PKV abgerechnet werden können.

RsQ

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Antw:Krankenversicherung für das Kind
« Antwort #25 am: 07.05.2019 13:18 »
O.k., das kann durchaus Nerven sparen. Sich mit einer Lungenentzündung erstmal in die Vertragsabteilung des KH zu setzen und (als Laie recht komplexe) Vertragsbedingungen zu behandeln, ist mir jedenfalls nicht als sehr überzeugend in Erinnerung geblieben.

Feidl

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Antw:Krankenversicherung für das Kind
« Antwort #26 am: 08.05.2019 09:06 »
...ich denke eher, dass Ärzte das großzügige "krankschreiben" als Service für den privat Versicherten sehen...damit er dem Arzt als Patient erhalten bleibt und nicht wechselt...ausserdem fällt der PKVler nicht in irgendeine Krankenkassenstatistik, mit dem man dem Arzt "auf die Finger schaut"...
Glaub nicht, hab auch nicht mitbekommen, das Ärzte anders krank schreiben. Egal ob gesetzlich oder privat, immer war es eher großzügig und man konnte sogar "verhandeln".
Die Krankenkassen führen vllt. Statistiken aber interessieren tuts sie für den Normalfall (1-2 Wochen krank) auch nicht wirklich. Erst wenn es mehr als 6 Wochen sind und Krankengeld anfällt, schauen sie vielleicht drauf.


Eine Karte (des PKV-Unternehmens) hat m.E. bei PKV-Versicherten auch keinen Nutzen/Sinn - es entsteht ja sowieso nur ein privatrechtlicher Vertrag zwischen Arzt und Patient.
Natürlich hat die Karte einen Sinn. Die ganzen Daten (Name, Geburtsdatum, Adresse, etc.) können direkt von der Arzthelferin mit einem Klick übernommen werden. Spart Zeit und Stress und Übermittlungsfehler sind unwahrscheinlicher. Und wo man bereits Patient war, kann schneller auf die alten Daten zugegriffen werden.
Und auf den Rezepeten vom Arzt steht doch auch die Krankenversicherung drauf.


...das ist ja auch immer "der Einstieg", möglichst unaufdringlich auf seine PKV-Eigenschaft aufmerksam machen zu können, in dem man die übliche Frage "haben Sie Ihre Karte dabei" einfach antwortet "ich bin privat versichert"  8)
Als ich das aller erste mal als Privatversicherter zum Arzt bin und nach Karte gefragt wurde und dann das^^ gesagt habe, kam die Antwort: "sie haben aber trotzdem eine karte, oder". Da habe ich dann doch die Karte gezückt und mach das seitdem immer.
Nebenbei es mit der Karte ja auch sofort ersichtlich ist, dass ich Privatpatient bin und das noch unaufdringlicher, weil ich es nicht mal erwähnen muss.
« Last Edit: 08.05.2019 09:19 von Feidl »