Autor Thema: Tarifrunde 2019 - Diskussion  (Read 117386 times)

Faunus

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Antw:Tarifrunde 2019 - Diskussion
« Antwort #330 am: 10.12.2018 21:19 »

.....- und egal wie lang die ist, sie kann sich nicht mit einem akademischen Studium messen.


Hätte ich vor 20 Jahren blind unterschrieben.
Mit dem zu Tode reformieren gepaart mit der "Rosinen-pick"-Mentalität, der Helicoptereltern-Erziehung, dem 12-jährigem Bulimielerntraining, usw... auf der Schachtel außen steht nach wie vor "akademisch". Über den Inhalt wird inzw. heftig dikutiert oder aber höflichst geschwiegen. Zum Messen fehlt inzw. die Substanz.


Das soll sie auch gar nicht. Beides ist für unterschiedliche Dinge gut. Wenn mein Abfluss verstopft ist, rufe ich besser einen Klempner als einen Ingenieur, die Brücke lasse ich nicht den Maurer planen, sondern den Bauingenieur mit Bauvorlageberechtigung.

6 Semester mit Ach und Krach auf unterirdischem Niveau ergeben einen Ingenieur - aber nicht mal mehr ansatzweise einen Dipl.-Ing.
Ob der staatl. geprüften Bautechniker mit einem Bau-Bachelor mithalten kann, ...k.A.
Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ein Dual-Bachelor zum Maurer nicht taugt.

Und da wären wir dann beim Dualen Studium.... die Hoffnung stirbt zuletzt.
Vermutlich werden die "Mengen an dual produzierten Bau-Bachelor" als Polier auf dem Bau enden und sich zw den ungelernten ("Schwarz-") Arbeitern und dem Master of Desaster-Architekten wiederfinden.
Möglicherweise lässt sich da auch der Bautechniker zwischenschalten.

Da wird wohl die eine oder andere Brücke dem nächsten "lauen Lüftchen" zum Opfer fallen oder erst garnicht eröffnet ;-)
Was macht eigentlich der BER?
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Spid

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Antw:Tarifrunde 2019 - Diskussion
« Antwort #331 am: 10.12.2018 21:24 »
Wie meinen?

Iunius

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Antw:Tarifrunde 2019 - Diskussion
« Antwort #332 am: 11.12.2018 08:18 »

Da lohnt die Diskussion eigentlich nicht, wenn die Weitsicht fehlt. Sorry, wenn ich das so schreibe. Der Techniker hat hier nicht einfach 4 h Fortbildung gemacht. Dahinter stehen 2400h Ausbildungsstunden in Vollzeit oder anders ausgedrückt: 3,5 Jahre Berufsausbildung, 2 Jahre Berufserfahrung als Zugangsvoraussetzung, 2 Jahre / 2400  h Ausbildung in Vollzeit zum staatlich geprüften Techniker. Und wie viel Semester braucht der Bachelor nach der Schule?

Es gibt genug Betriebe / Planungsbüros, bei denen der Bachelor, Dipl. Ing. oder der Master dem Betriebswirt und dem staatlich geprüfter Techniker unterstellt sind.

Oder es anders ausgedrückt. Der Ausbildungsgrad macht noch lange nicht den Erfolg. Wer heute noch glaubt mit seinem "Alchemie Studium" aus dem Jahr 1503 heute ohne Fort- und Weiterbildung durch zu kommen. Der wird vom heutigen Arbeitsmarkt überrollt werden. Die Industrie und vor allem die mittelständigen Betriebe haben es erkannt.

Fachkompetenz, Leistungsfähigkeit zählt und wird dementsprechend "draußen" bezahlt. Da hilft nicht der *** Vergleich das der Bachelor doch so gut ist. Letztendlich ist der Verdienst das Feedback für den eigenen Erfolg und zugleich verantwortlich für den Personalmangel / Fachkompetenzmangel im ÖD.


Sie können einen Techniker nicht mit einem Dipl.Ing. vergleichen, ebensowenig wie einen Bachelor. Auch Master und Magister Studiengänge sind meist nur noch im Kürzel ähnlich. Ein guter Techniker mit entsprechender Berufserfahrung mag sein gutes Geld verdienen, allerdings ist seine ursprüngliche Qualifikation weit unter dem anzusiedeln was der Diplomierte einst leisten konnte.

Und wenn sie das persönlich angeht: Niemand kann etwas dafür, dass dem Techniker DAMALS (also vor 2002) die Fähigkeit zu einem guten Abitur fehlte. Heute könnte er sicher einen Platz in einem Dualen Studium finden ;) Da jeder Depp zum Abitur oder gleichwertigem Abschluss befähigt wird. Für die FH reichts doch immer...

Im Ernst - sie haben doch selbst Zweifel an dem was sie da erzählen?
« Last Edit: 11.12.2018 08:20 von Iunius »

lowsounder

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Antw:Tarifrunde 2019 - Diskussion
« Antwort #333 am: 11.12.2018 09:32 »
Niemand versucht ein Techniker mit einem Dipl. Ing. zu vergleichen. Was hier verglichen wird ist der Techniker / Operative Professional etc. mit dem Bachelor. Und genau dort ist es so (zumindest kann ich es aus IT´ler Sicht sagen), dass der Inhalt des Bachelor Studienganges sich nicht gravierend unterscheidet zu der Kombination Ausbildung/Weiterbildung/Berufserfahrung/Fortbildung. Der Unterschied ist vielmehr wie der Stoff vermittelt wird.
 

daseinsvorsorge

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Antw:Tarifrunde 2019 - Diskussion
« Antwort #334 am: 11.12.2018 09:33 »
Wer Sozialgedöns „studiert“ muß sich über geringe Entlohnung ebensowenig wundern wie Friseure.

Friseurwesen jetzt auch ein Studiengang ? -  viel. schon die Vorboten einer Bologna II-Reform !

Spid

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Antw:Tarifrunde 2019 - Diskussion
« Antwort #335 am: 11.12.2018 09:47 »
Nein, beides hat aber an einer Uni nichts verloren.

Wastelandwarrior

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Antw:Tarifrunde 2019 - Diskussion
« Antwort #336 am: 11.12.2018 09:50 »

.....- und egal wie lang die ist, sie kann sich nicht mit einem akademischen Studium messen.


Hätte ich vor 20 Jahren blind unterschrieben.
Mit dem zu Tode reformieren gepaart mit der "Rosinen-pick"-Mentalität, der Helicoptereltern-Erziehung, dem 12-jährigem Bulimielerntraining, usw... auf der Schachtel außen steht nach wie vor "akademisch". Über den Inhalt wird inzw. heftig dikutiert oder aber höflichst geschwiegen. Zum Messen fehlt inzw. die Substanz.


Das soll sie auch gar nicht. Beides ist für unterschiedliche Dinge gut. Wenn mein Abfluss verstopft ist, rufe ich besser einen Klempner als einen Ingenieur, die Brücke lasse ich nicht den Maurer planen, sondern den Bauingenieur mit Bauvorlageberechtigung.

6 Semester mit Ach und Krach auf unterirdischem Niveau ergeben einen Ingenieur - aber nicht mal mehr ansatzweise einen Dipl.-Ing.
Ob der staatl. geprüften Bautechniker mit einem Bau-Bachelor mithalten kann, ...k.A.
Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ein Dual-Bachelor zum Maurer nicht taugt.

Und da wären wir dann beim Dualen Studium.... die Hoffnung stirbt zuletzt.
Vermutlich werden die "Mengen an dual produzierten Bau-Bachelor" als Polier auf dem Bau enden und sich zw den ungelernten ("Schwarz-") Arbeitern und dem Master of Desaster-Architekten wiederfinden.
Möglicherweise lässt sich da auch der Bautechniker zwischenschalten.

Da wird wohl die eine oder andere Brücke dem nächsten "lauen Lüftchen" zum Opfer fallen oder erst garnicht eröffnet ;-)
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risikoaverses Rumgeheule... soooo öffentlicher Dienst.  ;D

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Antw:Tarifrunde 2019 - Diskussion
« Antwort #337 am: 11.12.2018 09:58 »

.....- und egal wie lang die ist, sie kann sich nicht mit einem akademischen Studium messen.


Hätte ich vor 20 Jahren blind unterschrieben.
Mit dem zu Tode reformieren gepaart mit der "Rosinen-pick"-Mentalität, der Helicoptereltern-Erziehung, dem 12-jährigem Bulimielerntraining, usw... auf der Schachtel außen steht nach wie vor "akademisch". Über den Inhalt wird inzw. heftig dikutiert oder aber höflichst geschwiegen. Zum Messen fehlt inzw. die Substanz.


Das soll sie auch gar nicht. Beides ist für unterschiedliche Dinge gut. Wenn mein Abfluss verstopft ist, rufe ich besser einen Klempner als einen Ingenieur, die Brücke lasse ich nicht den Maurer planen, sondern den Bauingenieur mit Bauvorlageberechtigung.

6 Semester mit Ach und Krach auf unterirdischem Niveau ergeben einen Ingenieur - aber nicht mal mehr ansatzweise einen Dipl.-Ing.
Ob der staatl. geprüften Bautechniker mit einem Bau-Bachelor mithalten kann, ...k.A.
Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ein Dual-Bachelor zum Maurer nicht taugt.

Und da wären wir dann beim Dualen Studium.... die Hoffnung stirbt zuletzt.
Vermutlich werden die "Mengen an dual produzierten Bau-Bachelor" als Polier auf dem Bau enden und sich zw den ungelernten ("Schwarz-") Arbeitern und dem Master of Desaster-Architekten wiederfinden.
Möglicherweise lässt sich da auch der Bautechniker zwischenschalten.

Da wird wohl die eine oder andere Brücke dem nächsten "lauen Lüftchen" zum Opfer fallen oder erst garnicht eröffnet ;-)
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Ich bin an einer Hochschule mit Fokus auf MINT-Fächer tätig und kann das voll unterschreiben.

Der Bauleiter unseres Einfamilienhauses ist ein Techniker mit kl. Bauvorlagenberechtigung. Den habe ich für diese Aufagbe lieber als einen frisch gebackenen Bauing. von der Uni.

Spid

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« Antwort #338 am: 11.12.2018 10:27 »

.....- und egal wie lang die ist, sie kann sich nicht mit einem akademischen Studium messen.


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Das soll sie auch gar nicht. Beides ist für unterschiedliche Dinge gut. Wenn mein Abfluss verstopft ist, rufe ich besser einen Klempner als einen Ingenieur, die Brücke lasse ich nicht den Maurer planen, sondern den Bauingenieur mit Bauvorlageberechtigung.

6 Semester mit Ach und Krach auf unterirdischem Niveau ergeben einen Ingenieur - aber nicht mal mehr ansatzweise einen Dipl.-Ing.
Ob der staatl. geprüften Bautechniker mit einem Bau-Bachelor mithalten kann, ...k.A.
Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ein Dual-Bachelor zum Maurer nicht taugt.

Und da wären wir dann beim Dualen Studium.... die Hoffnung stirbt zuletzt.
Vermutlich werden die "Mengen an dual produzierten Bau-Bachelor" als Polier auf dem Bau enden und sich zw den ungelernten ("Schwarz-") Arbeitern und dem Master of Desaster-Architekten wiederfinden.
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Da wird wohl die eine oder andere Brücke dem nächsten "lauen Lüftchen" zum Opfer fallen oder erst garnicht eröffnet ;-)
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Ich bin an einer Hochschule mit Fokus auf MINT-Fächer tätig und kann das voll unterschreiben.

Der Bauleiter unseres Einfamilienhauses ist ein Techniker mit kl. Bauvorlagenberechtigung. Den habe ich für diese Aufagbe lieber als einen frisch gebackenen Bauing. von der Uni.

Und der BauIng mit gleicher Berufserfahrung wie der Techniker?

MoinMoin

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Antw:Tarifrunde 2019 - Diskussion
« Antwort #339 am: 11.12.2018 10:48 »
Ein guter Techniker mit entsprechender Berufserfahrung mag sein gutes Geld verdienen, allerdings ist seine ursprüngliche Qualifikation weit unter dem anzusiedeln was der Diplomierte einst leisten konnte.
Ja, sehe ich auch so, viele Studiengänge sind eben "nur" noch Ausbildungsstätten für spezielle Tätigkeiten und es wird nicht mehr das Lernen zum Lernen gelebt mit einem maximal breitem Basiswissen.
Generalisten mit Frickelkompetenz halt.
Heutzutage kommt mir das Studium vor wie 6 Semster bis zum Vordiplom (nennt sich dann BSc) und dann wird noch 2-3 Semester wissenschaftliches Arbeiten pseudomäßig dran gehängt und schon ist der MSc da.
Und wenn man dann von Studenten Sätze hören muss wie:
S: "Habe ich nicht zum laufen bekommen, habe kein Youtube Video dazu gefunden." 
D: "Und bei google auch nichts gefunden?"
S: "Nee, war zuviel Text."
(6. Semester, Vorbereitende Aufgabe zur Übung)
Leider kein Einzelfall.

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Antw:Tarifrunde 2019 - Diskussion
« Antwort #340 am: 11.12.2018 10:49 »

.....- und egal wie lang die ist, sie kann sich nicht mit einem akademischen Studium messen.


Hätte ich vor 20 Jahren blind unterschrieben.
Mit dem zu Tode reformieren gepaart mit der "Rosinen-pick"-Mentalität, der Helicoptereltern-Erziehung, dem 12-jährigem Bulimielerntraining, usw... auf der Schachtel außen steht nach wie vor "akademisch". Über den Inhalt wird inzw. heftig dikutiert oder aber höflichst geschwiegen. Zum Messen fehlt inzw. die Substanz.


Das soll sie auch gar nicht. Beides ist für unterschiedliche Dinge gut. Wenn mein Abfluss verstopft ist, rufe ich besser einen Klempner als einen Ingenieur, die Brücke lasse ich nicht den Maurer planen, sondern den Bauingenieur mit Bauvorlageberechtigung.

6 Semester mit Ach und Krach auf unterirdischem Niveau ergeben einen Ingenieur - aber nicht mal mehr ansatzweise einen Dipl.-Ing.
Ob der staatl. geprüften Bautechniker mit einem Bau-Bachelor mithalten kann, ...k.A.
Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ein Dual-Bachelor zum Maurer nicht taugt.

Und da wären wir dann beim Dualen Studium.... die Hoffnung stirbt zuletzt.
Vermutlich werden die "Mengen an dual produzierten Bau-Bachelor" als Polier auf dem Bau enden und sich zw den ungelernten ("Schwarz-") Arbeitern und dem Master of Desaster-Architekten wiederfinden.
Möglicherweise lässt sich da auch der Bautechniker zwischenschalten.

Da wird wohl die eine oder andere Brücke dem nächsten "lauen Lüftchen" zum Opfer fallen oder erst garnicht eröffnet ;-)
Was macht eigentlich der BER?
 8)

Ich bin an einer Hochschule mit Fokus auf MINT-Fächer tätig und kann das voll unterschreiben.

Der Bauleiter unseres Einfamilienhauses ist ein Techniker mit kl. Bauvorlagenberechtigung. Den habe ich für diese Aufagbe lieber als einen frisch gebackenen Bauing. von der Uni.

Und der BauIng mit gleicher Berufserfahrung wie der Techniker?
Dann würde ich vermutlich den BauIng bevorzugen. Einzig aufgrund des akademischen Abschlusses. Vielleicht ist diese Sichwtweise auch veraltet.

waxweazle2001

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Antw:Tarifrunde 2019 - Diskussion
« Antwort #341 am: 11.12.2018 11:17 »
Ich meine es stand zu diesen Punkten

Zitat
In den - zwischenzeitlich unterbrochenen Verhandlungen - zur EGO waren ja mal diese Punkte vorgemerkt:

    stufengleiche Höhergruppierung
    „Entzerrung“ der Entgeltgruppe 9
    Nutzung der Entgeltgruppen 4 und 7
    Einführung gesonderter Entgelttabellen für den Pflegedienst und für den Sozial- und Erziehungsdienst)

Auch eine IT-Zulage zur Debatte zumindest wurde das bei uns von Seiten der Gewerkschaft bei einer Infoveranstaltung innerhalb unseres Arbeitgebers so erwähnt. Mit der Begründung das kein Fachpersonal mehr im Öffentlichen Dienst zu finden ist weil die Gehälter für Fachpersonal im Öffentlichen Dienst einfach zu unattraktiv sind. Ich glaube im Gespräch waren hier auch 3 oder 4% Erhöhung.
Weiß jemand hierzu was genaueres???

Grüße
René

Spid

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Antw:Tarifrunde 2019 - Diskussion
« Antwort #342 am: 11.12.2018 11:27 »
Und der BauIng mit gleicher Berufserfahrung wie der Techniker?
Dann würde ich vermutlich den BauIng bevorzugen. Einzig aufgrund des akademischen Abschlusses.

Eben - weil immer Äpfel mit Birnen verglichen wird. Ich kann beide nur mit gleicher Berufserfahrung vergleichen - eine ähnliche Diskussion gab es im alten Forum auch hinsichtlich der behaupteten höheren Qualität von TB, die über den ALII in höhere EG kommen, im Vergleich zu solchen, die nach dem Studium in solche Tätigkeiten kommen. Auch da kann ich doch nur den Hochschulabsolventen mit gleicher Berufserfahrung mit demjenigen vergleichen, der nach Berufsausbildung und Berufserfahrung den ALII gemacht hat.

JC83

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Antw:Tarifrunde 2019 - Diskussion
« Antwort #343 am: 11.12.2018 13:30 »
Ich meine es stand zu diesen Punkten

Zitat
In den - zwischenzeitlich unterbrochenen Verhandlungen - zur EGO waren ja mal diese Punkte vorgemerkt:

    stufengleiche Höhergruppierung
    „Entzerrung“ der Entgeltgruppe 9
    Nutzung der Entgeltgruppen 4 und 7
    Einführung gesonderter Entgelttabellen für den Pflegedienst und für den Sozial- und Erziehungsdienst)

Auch eine IT-Zulage zur Debatte zumindest wurde das bei uns von Seiten der Gewerkschaft bei einer Infoveranstaltung innerhalb unseres Arbeitgebers so erwähnt. Mit der Begründung das kein Fachpersonal mehr im Öffentlichen Dienst zu finden ist weil die Gehälter für Fachpersonal im Öffentlichen Dienst einfach zu unattraktiv sind. Ich glaube im Gespräch waren hier auch 3 oder 4% Erhöhung.
Weiß jemand hierzu was genaueres???

Grüße
René

Die 3 % oder 4 % gleichen vermutlich nicht den höheren Verdienst im 5-stelligen Bereich in der pW aus. Hinzu kommen noch die ganzen nicht monetären Benefits.

waxweazle2001

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Antw:Tarifrunde 2019 - Diskussion
« Antwort #344 am: 11.12.2018 13:37 »
Ich meine es stand zu diesen Punkten

Zitat
In den - zwischenzeitlich unterbrochenen Verhandlungen - zur EGO waren ja mal diese Punkte vorgemerkt:

    stufengleiche Höhergruppierung
    „Entzerrung“ der Entgeltgruppe 9
    Nutzung der Entgeltgruppen 4 und 7
    Einführung gesonderter Entgelttabellen für den Pflegedienst und für den Sozial- und Erziehungsdienst)

Auch eine IT-Zulage zur Debatte zumindest wurde das bei uns von Seiten der Gewerkschaft bei einer Infoveranstaltung innerhalb unseres Arbeitgebers so erwähnt. Mit der Begründung das kein Fachpersonal mehr im Öffentlichen Dienst zu finden ist weil die Gehälter für Fachpersonal im Öffentlichen Dienst einfach zu unattraktiv sind. Ich glaube im Gespräch waren hier auch 3 oder 4% Erhöhung.
Weiß jemand hierzu was genaueres???

Grüße
René

Die 3 % oder 4 % gleichen vermutlich nicht den höheren Verdienst im 5-stelligen Bereich in der pW aus. Hinzu kommen noch die ganzen nicht monetären Benefits.

Das sicherlich nicht, davon war auch keine Rede es ging einfach darum die IT im ÖD attraktiver zu machen, und da ich auch in der IT tätig bin und diese Erhöhung bzw. Zulage sogar höher als die zu erwartende Erhöhung im eigentlichen Tarifvertrag ist wäre das nicht unwesentlich gewesen für mich.
Komisch finde ich nur das sowas wohl offensichtlich diskutiert wurde und auch bei der Versammlung gesagt (vor ca. 1 Monat) also ist auch noch nicht so alt die Info und nun sieht man in der Forderung nix mehr davon.

Grüße
René