[HB] Arbeitszeit ab 01.01.2026 41 Stunden

Begonnen von Zauberberg, 29.08.2025 07:52

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egonkrenz

Zitat von: Magda in 17.03.2026 11:59Also laut meinen Quellen soll der Tarifabschluss 1:1 übernommen werden. Wobei ich nicht glaube, dass wir es mit den nächsten Bezügen schon erhalten, da wird's wohl eher auf eine Nachzahlung für April ab Mai hinauslaufen.

In Bezug auf die Prüfung der amtsangemessenen Alimentation rechne ich erst in der 2. Jahreshälfte mit einer offiziellen Meldung, aber das ist tatsächlich nur meine persönliche Einschätzung.

Wobei ich mich wirklich frage, wie diese Summen finanziert werden sollen. Bremen befindet sich in der Haushaltskonsolidierung. Und Finanzen hat meines Wissens nach keine Vorsorge für so eine große Nachzahlung getroffen. Nicht dass es wieder über eine globale Minderausgabe über alle Ressorts finanziert werden muss. Das würde den Hate auf die Beamten nämlich nicht abmildern, sondern eher befeuern.

Wäre auch interessant zu erfahren, wie Performa mit den eingelegten Widersprüchen ab 2024 umgeht. 2022 und 2023 wurden abgelehnt und da laufen in meinen Verfahren klagen. Auf die Widersprüche für 2024 und 2025 habe ich bisher keine Rückmeldung erhalten. Wäre für alle Widerspruchsführer schön, wenn diesen entsprechend des neuen Urteils stattgegeben würde, sodass man zu einer Nachzahlung ohne Klage kommen würde.

moin magda,

gibts hier irgendwelche neuigkeiten? wenn ich lese, wofür aktuell und in zukunft in bremen mehrere millionen ausgegeben werden sollen dann hinterfrage ich schon mal kritisch die prioritäten der ausgaben...

Magda

Ich habe keine weiteren Informationen erhalten. Ich glaube SF ist zurzeit ein wenig überfordert mit all den großen Themen, die zurzeit bearbeitet werden müssen. Aber immerhin haben wir mittlerweile einen beschlossenen Haushalt :-)

FischCop

...dann richte SF doch mal aus, dass die Beamten derzeit auch nah an der Überforderung stehen durch die großen Themen wie Ölpreise, Überarbeitung, nahender 41-Stunden-Woche und wieder steigender Inflation...da könnte beamtenseits die Arbeit dann auch weit hinten an gestellt werden... >:(  ;)

Magda

Zitat von: FischCop in 10.04.2026 07:26...dann richte SF doch mal aus, dass die Beamten derzeit auch nah an der Überforderung stehen durch die großen Themen wie Ölpreise, Überarbeitung, nahender 41-Stunden-Woche und wieder steigender Inflation...da könnte beamtenseits die Arbeit dann auch weit hinten an gestellt werden... >:(  ;)
Ich hab keinen Kontakt zur Hausspitze von SF, lediglich zu einem Teil der Arbeitsebene und die kann auch nichts dafür, dass dieses Thema nicht so prioritär behandelt wird, wie wir es uns alle wünschen würden.

FGL

Zitat von: Micha84 in 04.03.2026 19:07Die Motivation wird ungemein gefördert! Habe schon von einigen Kollegen gehört, dass sie die zusätzliche Stunde zu Hause im Home Office auf der Couch verbringen werden.
Tja ...
Diese Kollegen sollten froh sein, dass ihre charakterliche Nichteignung vor ihrer Ernennung nicht aufgefallen ist.

Verfassungsmäßige

Zitat von: FGL in Gestern um 12:40Diese Kollegen sollten froh sein, dass ihre charakterliche Nichteignung vor ihrer Ernennung nicht aufgefallen ist.

Nanu, was erwartet man denn?Nicht mal Mindestalimentation zahlen und Höchstleistung erwarten?


FGL

Zitat von: Verfassungsmäßige in Gestern um 16:17Nanu, was erwartet man denn?Nicht mal Mindestalimentation zahlen und Höchstleistung erwarten?
Was man erwartet? Dass Beamte den mit ihrem Status verbundenen Pflichten nachkommen. Von "Höchstleistung" hat niemand gesprochen.

Verfassungsmäßige

Der Beamte soll seinem Status nach auch bezahlt werden, passiert auch nicht

Magda

Ich würde mich ja auch über eine Nachzahlung freuen, so ist das nicht, trotzdem empfand und empfinde ich meine Besoldung nicht als prekär (und ich startete im mittleren Dienst!). Meine Widersprüche und Klagen basieren auch nur auf dem Hintergedanken, dass wenn die Besoldung tatsächlich höchstrichterlich als zu niedrig angesehen wird, ich davon auch profitieren möchte.

Vielleicht liegt es daran, dass wir als Familie nicht das Alleinverdiener-Modell fahren und beide fast voll arbeiten, aber wir kommen mit unserem Haushaltseinkommen gut zurecht. Wir freuen uns zwar über jede Besoldungs- und Lohnerhöhung, da damit Projekte schneller in Angriff genommen oder Wünsche schneller erfüllt werden können, aber es war zu keinem Zeitpunkt in meinem Beamten da sein so, dass ich nicht wusste, wie ich über die Runden kommen soll.

Es ist für mich Jammern auf hohem Niveau und wer meint die 1 Stunde mehr blau machen zu müssen, dem wünsche ich tatsächlich, dass es auffliegt und schmerzhafte Konsequenzen haben wird. Es ist das eine auf seiner Stelle zu wenig zu tun zu haben und deshalb dann mal ein Pläuschchen mit den Kollegen mehr zu halten oder im Homeoffice mal die Wäsche aufzuhängen, das andere ist aber seine Arbeit vorsätzlich nicht zu erledigen. Diese Selbstjustiz konnte ich noch nie leiden.

Verfassungsmäßige

Du hast im mD gestartet und bist das nicht mehr. Andere sind dort noch und wollen oder können , warum auch immer nicht aufsteigen. Die sind prekär besoldet

Magda

Zitat von: Verfassungsmäßige in Heute um 09:41Du hast im mD gestartet und bist das nicht mehr. Andere sind dort noch und wollen oder können , warum auch immer nicht aufsteigen. Die sind prekär besoldet
Ist das so? Was wäre denn eine angemessene Besoldung für einen A6er Beamten? Wie groß ist die empfundene Ungerechtigkeit in Euro pro Monat? Und wie soll das in Relation zu der jeweils notwendigen Qualifikation, d.h. zum gehobenen sowie höheren Dienst stehen? Ich sehe zumindest im Bereich der Allgemeinen Verwaltung nicht, dass da irgendjemand massiv unterbezahlt ist. Polizei und Feuerwehr ist ein anderes Thema, da sehe ich die Eingruppierungen kritisch und empfinde sie als falsch/grundsätzlich zu niedrig.
Und was heißt "wollen oder können nicht aufsteigen"? Möglich ist es in den meisten Fällen, aber eben nicht immer ohne Verlassen der Komfortzone. Es gibt keinen Anspruch auf "gepampert" werden.

GoodBye

Deine Fragen hat das BVerfG bereits im Wesentlichen entschieden. Die Ermittlung der Mindestbesoldung und die Voraussetzungen der Fortschreibung sind für alle Länder rechtlich verbindlich. Bremen mag sich offensichtlich nicht daran halten.






FGL

Zitat von: Verfassungsmäßige in Heute um 08:10Der Beamte soll seinem Status nach auch bezahlt werden, passiert auch nicht
Du stellst die Dienstpflichtverletzung der besagten Kollegen also nicht infrage. Immerhin.