[HB] Arbeitszeit ab 01.01.2026 41 Stunden

Begonnen von Zauberberg, 29.08.2025 07:52

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Magda

Ich hab mich verlesen: Die Ausnahmen stehen doch in der Senatsvorlage. Sorry!

Micha84

Zitat von: Magda in 03.03.2026 09:30Da frag ich mich ja, ob man nach in Kraft treten nicht dagegen klagen sollte, damit das Bundesverfassungsgericht das Ganze am Ende prüft.

Gute Idee! Mit einem Urteil aus Karlsruhe würde ich aber frühestens so in 15 Jahren rechnen.  ;)

egonkrenz

in bremen gibts eine stunde arbeitszeit pro woche mehr für die beamten und in nds gibts erstmal ne einmalzahlung von mind. 500 euro...traurig aber wahr

Zauberberg

Bin sehr gespannt, wann es eine Aussage zur tatsächlichen Übertragung der TVL gibt. Wird es noch dieser Senat machen, oder verzögern sie es bis nach der Wahl ?

egonkrenz

Ähmmm die nächste Bürgerschaftswahl findet im Frühjahr 2027 statt...
Meinst du wirklich, dass der  finanzsenator soooo lange für seine Prüfung benötigt?

Verfassungsmäßige

Hey, ich wollte mal fragen wie sehr die Erhöhung der 41h Woche die Motivation fördert, ich bin selbst aus Hamburg und das ist ja nur ne Frage der Zeit bis wir das als Benefit auch bekommen. Wollte bisschen den Spirit einfangen dafür

Micha84

Die Motivation wird ungemein gefördert! Habe schon von einigen Kollegen gehört, dass sie die zusätzliche Stunde zu Hause im Home Office auf der Couch verbringen werden.
Tja ...

Verfassungsmäßige

Ich verstehe, besoldungsangemessener Dienst

Zauberberg

Zitat von: egonkrenz in 04.03.2026 07:34Ähmmm die nächste Bürgerschaftswahl findet im Frühjahr 2027 statt...
Meinst du wirklich, dass der  finanzsenator soooo lange für seine Prüfung benötigt?

Ich kenne den Termin !

... will er im Wahlkampf sagen, so nun bekommen die Beamten den TVL und X on top wegen dem BVG Urteil ? Egal wie groß X ist, jedes Cent für die Beamten ist Gift im Wahlkampf.

Landsknecht

Zitat von: egonkrenz in 03.03.2026 17:08in bremen gibts eine stunde arbeitszeit pro woche mehr für die beamten und in nds gibts erstmal ne einmalzahlung von mind. 500 euro...traurig aber wahr

Ist ja außerdem eine versteckte Besoldungskürzung, so mal eben 52 Stunden mehr im Jahr.. Müsste man mal ausrechnen, schätze aber 2-3 % Minus durch unbezahlte Mehrarbeit.

Zauberberg

Für Teilzeitkräfte die beispielsweise 50 % arbeiten und nun, aus welchen Gründen auch immer, nicht 20,5 h arbeiten können, sondern bei 20 Stunden bleiben, ist es jeden Monat sichtbar !

Magda

Zitat von: Zauberberg in 06.03.2026 08:14Für Teilzeitkräfte die beispielsweise 50 % arbeiten und nun, aus welchen Gründen auch immer, nicht 20,5 h arbeiten können, sondern bei 20 Stunden bleiben, ist es jeden Monat sichtbar !
Nur wenn sie keine Kinder unter 12 Jahren haben  ;) Noch ein Grund mehr Beamte mit Kindern nicht zu mögen   8)

yogiii

Sehe ich das richtig, dass das Tarifergebnis aus dem TV-L erstmal nicht auf Beamte in Bremen übertragen wird, da man "für die Berücksichtigung des BVerfG-Urteil aus Berlin" Zeit braucht?

=> zum 01.04. keine +2,8 %
=> zusätzlich ab 01.07. dann +1 Std wöchentliche Arbeitszeit ohne Bezahlung, d.h. Lohnkürzung -2,5 %

ab Juli also rechnerisch -5,3 % ... soweit korrekt, oder?

Magda

Also laut meinen Quellen soll der Tarifabschluss 1:1 übernommen werden. Wobei ich nicht glaube, dass wir es mit den nächsten Bezügen schon erhalten, da wird's wohl eher auf eine Nachzahlung für April ab Mai hinauslaufen.

In Bezug auf die Prüfung der amtsangemessenen Alimentation rechne ich erst in der 2. Jahreshälfte mit einer offiziellen Meldung, aber das ist tatsächlich nur meine persönliche Einschätzung.

Wobei ich mich wirklich frage, wie diese Summen finanziert werden sollen. Bremen befindet sich in der Haushaltskonsolidierung. Und Finanzen hat meines Wissens nach keine Vorsorge für so eine große Nachzahlung getroffen. Nicht dass es wieder über eine globale Minderausgabe über alle Ressorts finanziert werden muss. Das würde den Hate auf die Beamten nämlich nicht abmildern, sondern eher befeuern.

Wäre auch interessant zu erfahren, wie Performa mit den eingelegten Widersprüchen ab 2024 umgeht. 2022 und 2023 wurden abgelehnt und da laufen in meinen Verfahren klagen. Auf die Widersprüche für 2024 und 2025 habe ich bisher keine Rückmeldung erhalten. Wäre für alle Widerspruchsführer schön, wenn diesen entsprechend des neuen Urteils stattgegeben würde, sodass man zu einer Nachzahlung ohne Klage kommen würde.