Autor Thema: [Allg] Besoldungsrunde 2019 - allgemein  (Read 47731 times)

Gajus

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Antw:[Allg] Besoldungsrunde 2019
« Antwort #120 am: 03.03.2019 17:42 »
Na dann gehe doch in die freie Wirtschaft, wo hire & fire herrscht. Nach meiner Erfahrung traut sich das kaum einer, der solche Vergleiche aufmacht. Und nach meiner Ansicht bestehen zwischen der Fähigkeit in Naturwissenschaften als Lehrer und denen, die in der freien Wirtschaft verlangt werden Welten.


Totschlagargument. Ich habe mich bewusst für eine Lehrtätigkeit entschieden, ein Studium absolviert und das Referendariat ebenso. Ich mag meinen Job und sehe ihn als Berufung.

Trotzdem finde ich es unfair, dass die kleinen Lohngruppen immer stärker gehoben werden als die höher qualifizierten.

Wenn ich dann höre, dass verbeamtete Lehrer sich dumm und dämlich verdienen (Einstiegsgehalt 3000- 3500 Euro Netto  etc) und (wie du jetzt auch) geringe Arbeitsbelastung haben, dann ist das einfach frech.

Eine Adäquate Bezahlung, grade im Vergleich zu unteren Tarifgruppen, wäre hier einfach nur fair und keine schrittweise Angleichung mit der x-ten Sozialkomponente im Tarifvertrag

Gajus

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Antw:[Allg] Besoldungsrunde 2019
« Antwort #121 am: 03.03.2019 17:49 »
Zitat
Dass ein Beamter nach einem Studium mehr verdient als jemand nach einer Ausbildung, ist ja ein Muss.
Zudem muss er bis zu 10 Jahre aufholen, wo er im Vergleich kein geld verdient hätte
Naja, für mich ist das der falsche Massstab. Wenn wir von "Spitzenverdienern" reden, muss man schon zur Allgemeinheit vergleichen.

Ist es nicht. Die einen machen ne Lehre und verdienen schon z.T. schon viele Jahre ordentlich, während man beim Studium nebenbei noch arbeiten gehen muss und z.T. nach dem Studium sogar noch Bafög zurückzahlen muss.

TZSteinbock

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Antw:[Allg] Besoldungsrunde 2019
« Antwort #122 am: 03.03.2019 17:57 »
Na dann gehe doch in die freie Wirtschaft, wo hire & fire herrscht. Nach meiner Erfahrung traut sich das kaum einer, der solche Vergleiche aufmacht. Und nach meiner Ansicht bestehen zwischen der Fähigkeit in Naturwissenschaften als Lehrer und denen, die in der freien Wirtschaft verlangt werden Welten.


Totschlagargument. Ich habe mich bewusst für eine Lehrtätigkeit entschieden, ein Studium absolviert und das Referendariat ebenso. Ich mag meinen Job und sehe ihn als Berufung.

Trotzdem finde ich es unfair, dass die kleinen Lohngruppen immer stärker gehoben werden als die höher qualifizierten.

Wenn ich dann höre, dass verbeamtete Lehrer sich dumm und dämlich verdienen (Einstiegsgehalt 3000- 3500 Euro Netto  etc) und (wie du jetzt auch) geringe Arbeitsbelastung haben, dann ist das einfach frech.

Eine Adäquate Bezahlung, grade im Vergleich zu unteren Tarifgruppen, wäre hier einfach nur fair und keine schrittweise Angleichung mit der x-ten Sozialkomponente im Tarifvertrag

Deswegen waere es von der Politik endlich an der Zeit, statt Tarifloecher mit Beamten zu stopfen (insbesondere bei den Lehrern) die EG9 bis EG15 so zu spreitzen/erhoehen, dass auch Angestellte, gleiche Qualifikation,  Lohnsteuerklasse und Freibetraege vorausgesetzt, vergleichbare Nettogehaelter erzielen. Nicht der Beamte bekommt zu viel... Der Angestellte bekommt zu wenig.

Gajus

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Antw:[Allg] Besoldungsrunde 2019
« Antwort #123 am: 03.03.2019 18:05 »
Na dann gehe doch in die freie Wirtschaft, wo hire & fire herrscht. Nach meiner Erfahrung traut sich das kaum einer, der solche Vergleiche aufmacht. Und nach meiner Ansicht bestehen zwischen der Fähigkeit in Naturwissenschaften als Lehrer und denen, die in der freien Wirtschaft verlangt werden Welten.


Totschlagargument. Ich habe mich bewusst für eine Lehrtätigkeit entschieden, ein Studium absolviert und das Referendariat ebenso. Ich mag meinen Job und sehe ihn als Berufung.

Trotzdem finde ich es unfair, dass die kleinen Lohngruppen immer stärker gehoben werden als die höher qualifizierten.

Wenn ich dann höre, dass verbeamtete Lehrer sich dumm und dämlich verdienen (Einstiegsgehalt 3000- 3500 Euro Netto  etc) und (wie du jetzt auch) geringe Arbeitsbelastung haben, dann ist das einfach frech.

Eine Adäquate Bezahlung, grade im Vergleich zu unteren Tarifgruppen, wäre hier einfach nur fair und keine schrittweise Angleichung mit der x-ten Sozialkomponente im Tarifvertrag

Deswegen waere es von der Politik endlich an der Zeit, statt Tarifloecher mit Beamten zu stopfen (insbesondere bei den Lehrern) die EG9 bis EG15 so zu spreitzen/erhoehen, dass auch Angestellte, gleiche Qualifikation,  Lohnsteuerklasse und Freibetraege vorausgesetzt, vergleichbare Nettogehaelter erzielen. Nicht der Beamte bekommt zu viel... Der Angestellte bekommt zu wenig.

Und dann geben Angestellte ihre Privilegien auch mit ab? Ich muss mich privat krankenversichern, weil ich sonst das doppelte zahlen müsste, also muss ich auch im Alter noch hohe Beiträge zahlen. Streiken darf ich auch nicht und und und....beides hat vor- und Nachteile, aber das Bruttogehalt eines Angestellten jetzt so anzuheben, dass Netto das gleiche raus kommt kann nicht die Lösung sein. Man benötigt Beamte und wenn man als Angestellter das gleiche verdient und dazu weitere Freiheiten hat, dann wird keiner mehr Beamter. Kann jeder sehen, wie er will, aber als Angestellter kannst du z.B. such viel einfacher den AG wechseln.

TZSteinbock

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Antw:[Allg] Besoldungsrunde 2019
« Antwort #124 am: 03.03.2019 18:12 »
Na dann gehe doch in die freie Wirtschaft, wo hire & fire herrscht. Nach meiner Erfahrung traut sich das kaum einer, der solche Vergleiche aufmacht. Und nach meiner Ansicht bestehen zwischen der Fähigkeit in Naturwissenschaften als Lehrer und denen, die in der freien Wirtschaft verlangt werden Welten.


Totschlagargument. Ich habe mich bewusst für eine Lehrtätigkeit entschieden, ein Studium absolviert und das Referendariat ebenso. Ich mag meinen Job und sehe ihn als Berufung.

Trotzdem finde ich es unfair, dass die kleinen Lohngruppen immer stärker gehoben werden als die höher qualifizierten.

Wenn ich dann höre, dass verbeamtete Lehrer sich dumm und dämlich verdienen (Einstiegsgehalt 3000- 3500 Euro Netto  etc) und (wie du jetzt auch) geringe Arbeitsbelastung haben, dann ist das einfach frech.

Eine Adäquate Bezahlung, grade im Vergleich zu unteren Tarifgruppen, wäre hier einfach nur fair und keine schrittweise Angleichung mit der x-ten Sozialkomponente im Tarifvertrag

Deswegen waere es von der Politik endlich an der Zeit, statt Tarifloecher mit Beamten zu stopfen (insbesondere bei den Lehrern) die EG9 bis EG15 so zu spreitzen/erhoehen, dass auch Angestellte, gleiche Qualifikation,  Lohnsteuerklasse und Freibetraege vorausgesetzt, vergleichbare Nettogehaelter erzielen. Nicht der Beamte bekommt zu viel... Der Angestellte bekommt zu wenig.

Und dann geben Angestellte ihre Privilegien auch mit ab? Ich muss mich privat krankenversichern, weil ich sonst das doppelte zahlen müsste, also muss ich auch im Alter noch hohe Beiträge zahlen. Streiken darf ich auch nicht und und und....beides hat vor- und Nachteile, aber das Bruttogehalt eines Angestellten jetzt so anzuheben, dass Netto das gleiche raus kommt kann nicht die Lösung sein. Man benötigt Beamte und wenn man als Angestellter das gleiche verdient und dazu weitere Freiheiten hat, dann wird keiner mehr Beamter. Kann jeder sehen, wie er will, aber als Angestellter kannst du z.B. such viel einfacher den AG wechseln.

Es braucht dann einfach keine verbeamteten Lehrer mehr.... die gibt es ja in den betreffenden Bundeslaendern nur, weil es offensichtlich im Grundsatz nicht moeglich ist, Angestellte mit dieser EGO fuer diesen Beruf zu begeistern...

Gajus

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Antw:[Allg] Besoldungsrunde 2019
« Antwort #125 am: 03.03.2019 18:26 »
Richtig, da steht Aufwand und Bezahlung in keinem Verhältnis mehr. Ich bin relativ gut bezahlt, aber in Anbetracht anderer Bundesländer und vor allem auch der Arbeitszeit die ich investiere eben auch wieder nicht.

Das was sinnvoll wäre, wäre eine Bezahlung nach Engagement und Leistung. Egal ob angestellt oder verbeamtet (sollte auch da Unterschiede geben). Jemand der seinen Job auf einer Arschbacke absitzt darf nicht den gleichen Lohn bekommen, wie Jemand der sich den Hintern sprichwörtlich aufreisst.

Aber Gleichmacherei, Sozialkomponenten etc. versauen das System immer weiter, bis nachher die Putzfrau das gleiche verdient wie ein studierter Lehrer oder ein Polizist im Schichtdienst im höheren Dienst.

So sehr ich die Putzfrau respektiere-das kann nicht sein

Hulbatsup

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Antw:[Allg] Besoldungsrunde 2019
« Antwort #126 am: 03.03.2019 18:27 »
Na dann gehe doch in die freie Wirtschaft, wo hire & fire herrscht. Nach meiner Erfahrung traut sich das kaum einer, der solche Vergleiche aufmacht. Und nach meiner Ansicht bestehen zwischen der Fähigkeit in Naturwissenschaften als Lehrer und denen, die in der freien Wirtschaft verlangt werden Welten.


Totschlagargument. Ich habe mich bewusst für eine Lehrtätigkeit entschieden, ein Studium absolviert und das Referendariat ebenso. Ich mag meinen Job und sehe ihn als Berufung.

Trotzdem finde ich es unfair, dass die kleinen Lohngruppen immer stärker gehoben werden als die höher qualifizierten.

Wenn ich dann höre, dass verbeamtete Lehrer sich dumm und dämlich verdienen (Einstiegsgehalt 3000- 3500 Euro Netto  etc) und (wie du jetzt auch) geringe Arbeitsbelastung haben, dann ist das einfach frech.

Eine Adäquate Bezahlung, grade im Vergleich zu unteren Tarifgruppen, wäre hier einfach nur fair und keine schrittweise Angleichung mit der x-ten Sozialkomponente im Tarifvertrag

Deswegen waere es von der Politik endlich an der Zeit, statt Tarifloecher mit Beamten zu stopfen (insbesondere bei den Lehrern) die EG9 bis EG15 so zu spreitzen/erhoehen, dass auch Angestellte, gleiche Qualifikation,  Lohnsteuerklasse und Freibetraege vorausgesetzt, vergleichbare Nettogehaelter erzielen. Nicht der Beamte bekommt zu viel... Der Angestellte bekommt zu wenig.

Und dann geben Angestellte ihre Privilegien auch mit ab? Ich muss mich privat krankenversichern, weil ich sonst das doppelte zahlen müsste, also muss ich auch im Alter noch hohe Beiträge zahlen. Streiken darf ich auch nicht und und und....beides hat vor- und Nachteile, aber das Bruttogehalt eines Angestellten jetzt so anzuheben, dass Netto das gleiche raus kommt kann nicht die Lösung sein. Man benötigt Beamte und wenn man als Angestellter das gleiche verdient und dazu weitere Freiheiten hat, dann wird keiner mehr Beamter. Kann jeder sehen, wie er will, aber als Angestellter kannst du z.B. such viel einfacher den AG wechseln.

Dieses ständige Abstellen auf die hohen Versicherungsbeiträge im Alter halte ich auch für ein Zeichen von Unwissenheit. Man erhält, ausgehend von der Regelaltersgrenze, ein Ruhegehalt in Höhe von ca. 70% des letzten Gehalts als aktiver Beamter. Als Ruhestandsbeamter liegt die Beihilfe bei 70%, ich muss also 30% des Beitrags zahlen. Selbst wenn man davon ausgeht, dass der Beitrag für Vollzahler bei 1.500 Euro läge, müsste ich 450 Euro im Ruhestand selbst zahlen. Das ist für einen Ruhestandsbeamten im höheren Dienst ein Witz.

Von mir aus können und sollen Angestellte dasselbe oder mehr verdienen. Ich würde mich nur freuen, wenn der gemeine Beamte die ihm zugesicherten Privilegien mehr zu schätzen wüsste und das Gesamtpaket, zu dem selbstverständlich auch die Besoldung gehört, richtig einzuordnen wüsste.

Ansonsten bleibt es bei dem Totschlagargument: Feel free to leave. Keiner wird dazu gezwungen, Beamter zu sein, die Entlassung auf eigenen Wunsch ist jederzeit möglich. Komischerweise spitzen Bekannte/Freunde stets die Ohren, wenn man ihnen von den Modalitäten erzählt, die das Beamtentum, insbesondere der höhere Dienst mit sich bringt.

Gajus

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« Antwort #127 am: 03.03.2019 18:39 »
Wenn du auf diese Schiene wechseln willst. Jeder kann ja versuchen Beamter zu werden. Wer es nicht schafft, war halt dann wohl nicht gut genug oder möchte im falschen Bundesland leben. Fühl dich frei, den Wohnsitz zu wechseln oder bessere Arbeit abzuliefern, sodass der Staat /Das Land/die Kommune dich als Beamter möchte.

Du schiebst die Diskussion in diese Richtung... und das ist halt nicht zielführend. Man entscheidet sich für etwas. Ich verzichte eben auf einige Dinge um die Sicherheit des Beamtentums genießen zu können, dafür lebe ich halt auch mit Nachteilen. Es geht mir einfach darum, dass Lohnsteigerungen etc nicht immer zu Gunsten der unteren Tarifgruppen und zu Ungunsten der höheren gehen darf. Genauso wenig, dass Angestellte deutlich mehr Bruttogehalt als die vergleichbaren Beamten bekommen sollten. .Kann halt jeder anders sehen, ich sehe aber so

mpai

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Antw:[Allg] Besoldungsrunde 2019
« Antwort #128 am: 03.03.2019 18:47 »
Hat schon jemand was aus bzw. für NRW gehört?

TZSteinbock

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Antw:[Allg] Besoldungsrunde 2019
« Antwort #129 am: 03.03.2019 18:52 »
Wenn du auf diese Schiene wechseln willst. Jeder kann ja versuchen Beamter zu werden. Wer es nicht schafft, war halt dann wohl nicht gut genug oder möchte im falschen Bundesland leben. Fühl dich frei, den Wohnsitz zu wechseln oder bessere Arbeit abzuliefern, sodass der Staat /Das Land/die Kommune dich als Beamter möchte.

Du schiebst die Diskussion in diese Richtung... und das ist halt nicht zielführend. Man entscheidet sich für etwas. Ich verzichte eben auf einige Dinge um die Sicherheit des Beamtentums genießen zu können, dafür lebe ich halt auch mit Nachteilen. Es geht mir einfach darum, dass Lohnsteigerungen etc nicht immer zu Gunsten der unteren Tarifgruppen und zu Ungunsten der höheren gehen darf. Genauso wenig, dass Angestellte deutlich mehr Bruttogehalt als die vergleichbaren Beamten bekommen sollten. .Kann halt jeder anders sehen, ich sehe aber so

Brutto zu vergleichen, ist auf Grund der unterschiedlichen Abgabensysteme bei Beamten und Angestellten ganz schlecht. Wuerde sich Politik naemlich ehrlich machen, dann musste sie fuer jeden Beamten ca. 23% on top zuruecklegen (Beitraege RV AV)... macht sie aber nicht.... oder anders gesagt, wenn ein Angestellter dann 23/2 % mehr Brutto bekommt, sind beide fuer den Steuerzahler gleich teuer...... wo ist also das Problem....

Gajus

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« Antwort #130 am: 03.03.2019 19:00 »
Weil es eben zwei Paar Schuhe mit Vor- und Nachteilen ist. Ist absolut unüblich so zu bezahlen, dass nachher alle das gleiche Netto haben-geht auch gar nicht.

Wenn das deine Meinung ist, darfst du sie gerne haben. Ich sehe es anders. Es gibt eine bestimmte Zahl an Beamtenstellen,  wer sie gerne hätte, bewirbt sich darauf, wer nicht, halt nicht. Man ist dadurch stark gebunden, was man in Kauf nehmen muss. Als Angestellter kannst du einfach mal den AG wechseln, wenn du gut genug bist und das möchtest. Vor- und Nachteile auf beiden Seiten.

rumbork

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« Antwort #131 am: 03.03.2019 19:07 »
und (wie du jetzt auch) geringe Arbeitsbelastung haben, dann ist das einfach frech.

Nun mal nichts hinzudichten, wo habe ich denn geschrieben, dass ich als Beamter eine geringe Arbeitsbelastung hab? Ich fühle mich in einer verantwortungvollen Position mehr als gut ausgelastet, mach gut Überstunden und kann anhand der Fälle, die ich bearbeite, manchmal gar nicht gut schlafen. Mein Punkt war, dass ich für dasselbe als Angestellter in E14 wesentlich weniger hatte als nach der Verbeamtung. Richtig schräg wird es, wenn Angestellte und Beamte im selben Tätigkeitsfeld nebeneinander arbeiten. Gerade Lehrer (ich bin keiner) sollten da ein Lied von singen können. Und "gerecht" ist das schlichtweg nicht zu erklären.

Gajus

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Antw:[Allg] Besoldungsrunde 2019
« Antwort #132 am: 03.03.2019 19:15 »
und (wie du jetzt auch) geringe Arbeitsbelastung haben, dann ist das einfach frech.

Nun mal nichts hinzudichten, wo habe ich denn geschrieben, dass ich als Beamter eine geringe Arbeitsbelastung hab? Ich fühle mich in einer verantwortungvollen Position mehr als gut ausgelastet, mach gut Überstunden und kann anhand der Fälle, die ich bearbeite, manchmal gar nicht gut schlafen. Mein Punkt war, dass ich für dasselbe als Angestellter in E14 wesentlich weniger hatte als nach der Verbeamtung. Richtig schräg wird es, wenn Angestellte und Beamte im selben Tätigkeitsfeld nebeneinander arbeiten. Gerade Lehrer (ich bin keiner) sollten da ein Lied von singen können. Und "gerecht" ist das schlichtweg nicht zu erklären.

Es ging darum, dass man in der freien Wirtschaft nicht klar kommen würde (oder einige, weil's da ganz anders zugeht). Mag sein, dafür nimmt man aber eben andere Dinge in Kauf und eben jenes versuche ich seit einigen Beiträgen zum Ausdruck zu bringen.

Angestellte Lehrer sind oft Quereinsteiger oder werden noch verbeamtet (oder anderes Bundesland mit anderen Voraussetzungen)

Meine Frau arbeitet auch im gleichen Tätigkeitsfeld wie ihre Kolleginnen, die eine hat mehr als sie, die andere weniger. Das ist üblich dort wo sie arbeitet. Ist das fair? Vielleicht...vielleicht auch nicht. Aber hier werden eben zwei unterschiedliche Dinge verglichen. Beamter und Angestellter. Da gibt es in vielen Bereichen Unterschiede, jeder kann versuchen das zu werden, was seine Fähigkeiten etc hergeben. Wenn er nicht die Stelle bekommt, die er möchte, muss er sich woanders bewerben.

Die Gleichmacherei in weiten Teilen Deutschlands ist nicht zielführend

rumbork

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Antw:[Allg] Besoldungsrunde 2019
« Antwort #133 am: 03.03.2019 19:21 »
Also Menschen, die die selbe Arbeit machen, muss man schon vergleichen können. Mein "oberrat" ist mir in der Hinsicht geradezu peinlich.

Nordlicht

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Antw:[Allg] Besoldungsrunde 2019
« Antwort #134 am: 03.03.2019 19:49 »
Niedersachsens Finanzminister Hilbers "strebt eine Übertragung des Tarifergebnisses auf die Beamtinnen und Beamten an".
Bin ja mal gespannt ob es wirklich eine 1:1 Übertragung gibt diesmal. Wäre wünschenswert, da sich Niedersachsen mittlerweile auf dem ersten Platz der am schlechtesten bezahlenden Länder befindet ;-)

Herr Hilbers hätte sich einen "weniger haushaltsbelastenden Abschluss" gewünscht.
Interessant -  war er doch als stellvertretender Vorsitzender der TdL mit am Verhandlungstisch und konnte das "Spitzenergebnis" trotzdem nicht verhindern?
Naja, er hat ja immer noch die Möglichkeit, bei der Übertragung auf die Beamten ein wenig was einzusparen.
Das wird dann als "angestrebt, aber haushaltstechnisch einfach nicht umsetzbar" bezeichnet.