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Eingruppierung TVÖD bei befristeter Stelle

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Murmeltier:
Hallo liebes Forum,

ich werde in Kürze das erste Mal einer Arbeit mit Tarifvertrag nachgehen. Die Stelle ist befristet und ich werde voraussichtlich direkt der Entgeltgruppe 13/2 zugeordnet.

Dazu meine zwei Fragen:


* Ist es für mich von Vorteil, direkt mit einer vergleichsweise höheren Gruppierung zu beginnen oder spielt das für zukünftige Jobs gar keine Rolle?
* Sollte ich bei Arbeitsantritt einer Gewerkschaft beitreten, auch wenn die Stelle befristet ist?

Da das Thema für mich noch ganz neu ist, bin ich für jede Hilfe dankbar.

Vielen Dank  :)

MoinMoin:
Wenn du tarifwirksam einschlägige Berufserfahrung sammeln willst, dann kannst du es in der Regel nicht auf einer E11er Stelle für eine zukünftige E13er, aber umgekehrt.
Downsizing ist leichter als upscaling

Man kann auch als Arbeitsloser oder als Beamter in eine Gewerkschaft eintreten, dass hat nichts mit deiner Lebenslage zu tun, sondern deiner Einstellung zu diesen Orgas.
Ich persönlich würde nicht eintreten, die sind für die Bedürfnisse in dieses Gehaltsgruppe nicht zugänglich.
(Habe es versucht, bin als E13er dort aktiv gewesen und habe denen dann den Rücken gekehrt.)

Murmeltier:
Hey, vielen Dank für die schnelle Antwort!

Ah, also man sammelt tatsächlich Erfahrungen, die für zukünftige Stellen relevant sind, ja? Und auch die Entgeltgruppe der vorherigen Stelle spielt dann eine Rolle, wenn ich nach der Befristung eine neue Stelle im Öffentlichen Dienst suche? Das ist sehr hilfreich für mich!  :)

Klar, Mitglied bei einer Gewerkschaft werden ist leicht - ich habe mich eher gefragt, ob das für mich als neuer Tarifbeschäftigter dann irgendwie "besonders" wichtig wäre.

Danke nochmal!

Spid:
Nein, ist es nicht.

MoinMoin:
Eine Spende an einer anderen gesellschaftlich Aktiven Gruppe ist genauso effektiv.

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