Autor Thema: Jobfahrrad im öD  (Read 7395 times)

Keeper83

  • Full Member
  • ***
  • Beiträge: 187
  • Karma: +13/-17
Antw:Jobfahrrad im öD
« Antwort #90 am: 10.04.2019 14:41 »
Inwiefern es Sinn macht jetzt sämtliche Arbeitsverträge mit Einzelvertraglichen Regelungen aufzubrechen kann ich noch nicht beurteilen.
Der Sinn wäre, dass der AG damit beweist, dass er dieses Instrument durchführen will und die gewerkschaftlich Organisierten Mitglieder einen "Nachteil" haben, womit die Gewerkschaft unter Druck gesetzt wird.
Zitat
So lange bin ich noch nicht im ÖD. Die AG werden auch ihre Gründe haben warum dass nicht flächendeckend zugelassen werden soll.
Nun, ich gehe davon aus, das der AG es dann doch nicht so richtig mit Nachdruck will.
Frage:
Was hat der AG davon?
Was hat der AN davon?
Beide sparen sich Sozialabgaben (mit den ganzen damit verbundenen gesamt-gesellschaftlichen Nachteilen).
Oder anders gesagt: Die Pflegekraft die auf Einzahlung in die Pflegekasse verzichtet gräbt sich selber das Geld ab. Der Arzt der auf Zahlung in die GKV verzichtet ebenfalls.
Aber beide sollen es machen dürfen, wenn es alle anderen auch dürfen.

Darum finde ich diese Art von staatliche geförderten Subventionen (Steuerfreie Entgeltumwandlung für EBikes) armselig und kann sogar die Gewerkschaften verstehen, dass sie dagegen sind:
Nur sie haben einmal mehr ein Kommunikationsproblem.

Nochmal. Es geht nicht um die Sinnhaftigkeit von Subventionen auch wenn es sicherlich sinnlosere gibt als die für Umweltfreundlichere Mobilität. Da kann man aber auch trefflich drüber streiten. Habe ich so oft geschrieben.

Das Angebot ist aber nun mal auf dem Markt und eine Nutzung wird mir ganz persönlich durch die Haltung von Verdi zumindest erschwert. Das kritisiere ich wie ebenfalls mehrfach beschrieben. Schade das diese Differenzierung anscheinend so schwer ist.

Niemand würde dich zwingen dieses Angebot anzunehmen, wenn du dem so kritisch gegenüber stehst.
 


MoinMoin

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1,450
  • Karma: +95/-98
Antw:Jobfahrrad im öD
« Antwort #91 am: 10.04.2019 15:01 »
Man könnte ja z.B. folgende Meinung vertreten:
Ich finde es gut, wenn die Gewerkschaft unsinnige Subventionen nicht unterstützt.

Du motzt über diese Gewerkschaft, aber nicht über die Arbeitgeber, die eben nicht (so wie du es sagst) bei dir als nicht Gewerkschafter dazu gezwungen sind dir dieses Angebot zu verwehren.
Ich finde die AG die so etwas machen massiv dämlich und inkompetent.

Und nochmal es geht mir darum, dass ich nicht erkennen kann, dass die Gewerkschaft es dir nicht verbieten und dem AG ebenfalls nicht, aber du behauptetest genau das dem so sei. (inzwischen redest du nur noch von erschweren, also hat ein Erkenntnisgewinn stattgefunden).

Wobei nochmals die Frage: Wo liegt dein monetärer Nutzen von dein dir vorliegendem Angebot: Kannst du da mal konkreter werden, interessiert mich, weil ich bisher nur Fake Angebote (also Angebote, die schön aussahen, dann aber doch nüscht waren) gesehen hatte (ist aber schon ne Zeit her, und damals wurden die Steuerliche Aspekte nicht korrekt behandelt)  daher meine nachfrage.

Keeper83

  • Full Member
  • ***
  • Beiträge: 187
  • Karma: +13/-17
Antw:Jobfahrrad im öD
« Antwort #92 am: 10.04.2019 15:19 »
Man könnte ja z.B. folgende Meinung vertreten:
Ich finde es gut, wenn die Gewerkschaft unsinnige Subventionen nicht unterstützt.


Gerne. Finde ich auch gut. Das "unsinnig" definiert dann jeder für sich persönlich.

MoinMoin

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1,450
  • Karma: +95/-98
Antw:Jobfahrrad im öD
« Antwort #93 am: 10.04.2019 15:34 »
Man könnte ja z.B. folgende Meinung vertreten:
Ich finde es gut, wenn die Gewerkschaft unsinnige Subventionen nicht unterstützt.


Gerne. Finde ich auch gut. Das "unsinnig" definiert dann jeder für sich persönlich.
Unsinnig in diesem Fall finde ich halt, dass es uA auf  Kosten der Sozialkassen subventioniert wird.
Sprich ich finde Entgeltumwandlung ist in der Regel ein schlechtes Subventionsmodell. (uA weil die Reichen mehr subventioniert werden als die Armen, und weil es meistens Augenwischerei ist ....)
Wenn der Staat also eBikes fördern will, dann soll er es anders gestallten und alle mit gleichen nominalen monetären Benefit versehen.

Davon ab, bin ich deiner Meinung, dass sich die Gewerkschaft da politisch äußern kann, aber die diffuse Bevormundung sein lassen sollte.

Bleibt die Frage: Wo (Wie hoch) ist denn jetzt bei dir konkret der Vorteil? Denn auf Geld verzichten musst du ja auf alle Fälle bei einer Entgeltumwandlung.


Aüg

  • Jr. Member
  • **
  • Beiträge: 63
  • Karma: +7/-1
Antw:Jobfahrrad im öD
« Antwort #94 am: 10.04.2019 22:43 »
Inwiefern es Sinn macht jetzt sämtliche Arbeitsverträge mit Einzelvertraglichen Regelungen aufzubrechen kann ich noch nicht beurteilen.
Der Sinn wäre, dass der AG damit beweist, dass er dieses Instrument durchführen will und die gewerkschaftlich Organisierten Mitglieder einen "Nachteil" haben, womit die Gewerkschaft unter Druck gesetzt wird.
Zitat
So lange bin ich noch nicht im ÖD. Die AG werden auch ihre Gründe haben warum dass nicht flächendeckend zugelassen werden soll.
Nun, ich gehe davon aus, das der AG es dann doch nicht so richtig mit Nachdruck will.
Frage:
Was hat der AG davon?
Was hat der AN davon?
Beide sparen sich Sozialabgaben (mit den ganzen damit verbundenen gesamt-gesellschaftlichen Nachteilen).
Oder anders gesagt: Die Pflegekraft die auf Einzahlung in die Pflegekasse verzichtet gräbt sich selber das Geld ab. Der Arzt der auf Zahlung in die GKV verzichtet ebenfalls.
Aber beide sollen es machen dürfen, wenn es alle anderen auch dürfen.

Darum finde ich diese Art von staatliche geförderten Subventionen (Steuerfreie Entgeltumwandlung für EBikes) armselig und kann sogar die Gewerkschaften verstehen, dass sie dagegen sind:
Nur sie haben einmal mehr ein Kommunikationsproblem.

Nochmal. Es geht nicht um die Sinnhaftigkeit von Subventionen auch wenn es sicherlich sinnlosere gibt als die für Umweltfreundlichere Mobilität. Da kann man aber auch trefflich drüber streiten. Habe ich so oft geschrieben.

Das Angebot ist aber nun mal auf dem Markt und eine Nutzung wird mir ganz persönlich durch die Haltung von Verdi zumindest erschwert. Das kritisiere ich wie ebenfalls mehrfach beschrieben. Schade das diese Differenzierung anscheinend so schwer ist.

Niemand würde dich zwingen dieses Angebot anzunehmen, wenn du dem so kritisch gegenüber stehst.

Wenn du etwas ändern willst musst du entweder bei Verdi eintreten und dort für ein Umdenken werben oder eine eigene Gewerkschaft Gründen die in deinem Betrieb die Mehrheit der Arbeitnehmer stellt und einen eigenen Tarifvertrag erstreiken. Es soll in der freien Wirtschaft aber  auch Unternehmen ohne Bevormundung (Tarifvertrag) geben.

Keeper83

  • Full Member
  • ***
  • Beiträge: 187
  • Karma: +13/-17
Antw:Jobfahrrad im öD
« Antwort #95 am: 11.04.2019 09:12 »
Man könnte ja z.B. folgende Meinung vertreten:
Ich finde es gut, wenn die Gewerkschaft unsinnige Subventionen nicht unterstützt.


Gerne. Finde ich auch gut. Das "unsinnig" definiert dann jeder für sich persönlich.
Unsinnig in diesem Fall finde ich halt, dass es uA auf  Kosten der Sozialkassen subventioniert wird.
Sprich ich finde Entgeltumwandlung ist in der Regel ein schlechtes Subventionsmodell. (uA weil die Reichen mehr subventioniert werden als die Armen, und weil es meistens Augenwischerei ist ....)
Wenn der Staat also eBikes fördern will, dann soll er es anders gestallten und alle mit gleichen nominalen monetären Benefit versehen.

Davon ab, bin ich deiner Meinung, dass sich die Gewerkschaft da politisch äußern kann, aber die diffuse Bevormundung sein lassen sollte.

Bleibt die Frage: Wo (Wie hoch) ist denn jetzt bei dir konkret der Vorteil? Denn auf Geld verzichten musst du ja auf alle Fälle bei einer Entgeltumwandlung.

Diese Meinung kann man ja auch vertreten. Habe ich doch kein Problem mit. Die Gewerkschaft kann von mir aus auch für andere Modelle oder eine Abschaffung kämpfen. Alles gut. Aber im Moment gibt es dieses Angebot noch.
Und die Entscheidung ob ich das annehme, würde ich gerne selber treffen.

Du fragst mich welche konkreten Vorteile ich dadurch habe? Da könnten wir jetzt wieder ellenlang drüber diskutieren. Aber Warum? Was geht es dich oder die Gewerkschaft an, wenn ich eine für mich negative Entscheidung treffe? Mein Pech!
 

MoinMoin

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1,450
  • Karma: +95/-98
Antw:Jobfahrrad im öD
« Antwort #96 am: 11.04.2019 09:34 »
Und die Entscheidung ob ich das annehme, würde ich gerne selber treffen.
Kannst du doch, nur dein AG will nicht wirklich. (Oder bist du doch in der Gewerkschaft?)
Zitat
Du fragst mich welche konkreten Vorteile ich dadurch habe? Da könnten wir jetzt wieder ellenlang drüber diskutieren. Aber Warum? Was geht es dich oder die Gewerkschaft an, wenn ich eine für mich negative Entscheidung treffe? Mein Pech!
Ja, ich frage dich aus Interesse, damit ich von deinem Wissen partizipieren kann und sofern ich zu einem positiven Ergebnis für mich komme, es dann mit meinem AG durchziehe.
Wie gesagt: Ich habe zuletzt keine Vorteile für mich persönlich sehen können.

Kaffeetassensucher

  • Full Member
  • ***
  • Beiträge: 210
  • Karma: +14/-6
Antw:Jobfahrrad im öD
« Antwort #97 am: 11.04.2019 09:35 »
Diese Meinung kann man ja auch vertreten. Habe ich doch kein Problem mit. Die Gewerkschaft kann von mir aus auch für andere Modelle oder eine Abschaffung kämpfen. Alles gut. Aber im Moment gibt es dieses Angebot noch.
Und die Entscheidung ob ich das annehme, würde ich gerne selber treffen.

Du fragst mich welche konkreten Vorteile ich dadurch habe? Da könnten wir jetzt wieder ellenlang drüber diskutieren. Aber Warum? Was geht es dich oder die Gewerkschaft an, wenn ich eine für mich negative Entscheidung treffe? Mein Pech!

Ich frage mich allerdings auch, warum da die Gewerkschaft (oder wer auch immer) meint, in dieser Hinsicht die Hand schützend über uns halten, uns quasi vor uns selber schützen zu müssen. Weil wir alle Lemminge sind, die sehenden Auges in den Untergang rennen, wenn der AG mit der Entgeltumwandlung wedelt, schon klar.

Die Argumente dagegen halte ich durchaus für valide Punkte (und nicht für "Quatsch-Argumente" wie weiter oben behauptet), dennoch sollte sich doch jeder Einzelne selber ausreichend informieren können, was die Annahme eines solchen Angebots für ihn bedeuten wird. Ich weiß, das ist nur in einer idealen Welt so, aber eigentlich sollte man sich ohnehin vor jeder Entscheidung informiert haben.
Außerdem würde die Gewerkschaften ja nichts daran hindern, selber Info-Material herauszugeben, das von Entgeltumwandlung abrät ...


MoinMoin

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1,450
  • Karma: +95/-98
Antw:Jobfahrrad im öD
« Antwort #98 am: 11.04.2019 09:41 »
Ich frage mich allerdings auch, warum da die Gewerkschaft (oder wer auch immer) meint, in dieser Hinsicht die Hand schützend über uns halten, uns quasi vor uns selber schützen zu müssen.
Ich stimme dir voll zu und schätze die dämlichen Gewerkschaften haben Angst vor Kontrollverlust.
Andererseits bellt ja auch die VKA Seite dagegen, dass die AG es individuell mit ihren Mitarbeitern regeln (und egal ob es im TV ein Öffnungsklausel gibt oder nicht, es muss ja immer individuell mit dem einzelnen Mitarbeiter geregelt werden).

Aüg

  • Jr. Member
  • **
  • Beiträge: 63
  • Karma: +7/-1
Antw:Jobfahrrad im öD
« Antwort #99 am: 12.04.2019 07:50 »
Ich frage mich allerdings auch, warum da die Gewerkschaft (oder wer auch immer) meint, in dieser Hinsicht die Hand schützend über uns halten, uns quasi vor uns selber schützen zu müssen.
Ich stimme dir voll zu und schätze die dämlichen Gewerkschaften haben Angst vor Kontrollverlust.
Andererseits bellt ja auch die VKA Seite dagegen, dass die AG es individuell mit ihren Mitarbeitern regeln (und egal ob es im TV ein Öffnungsklausel gibt oder nicht, es muss ja immer individuell mit dem einzelnen Mitarbeiter geregelt werden).

Alle Regelungen des Tarifvertrags sind nunmal Verhandlungsmasse. Wieso sollte die Gewerkschaft den Arbeitgebern die Ersparniss der Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung ohne entsprechende Gegenleistung schenken.

Der VKA ist verpflichtet zu bellen. Er ist schuldrechtlich verpflichtet seine Mitglieder zur vollumfänglichen Umsetzung des Tarifvertrags anzuhalten. Ggf kann dies sogar durch eine Klage der Gewerkschaften Gehege den Arbeitgeberverband durchgesetzt werden.

MoinMoin

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1,450
  • Karma: +95/-98
Antw:Jobfahrrad im öD
« Antwort #100 am: 12.04.2019 08:24 »
Alle Regelungen des Tarifvertrags sind nunmal Verhandlungsmasse. Wieso sollte die Gewerkschaft den Arbeitgebern die Ersparniss der Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung ohne entsprechende Gegenleistung schenken.
Wie du selber sagst, dass ist doch Verhandlungsmasse des AN gegenüber dem AG. Der AG kann doch in einem Leasingvertrag eben seine Ersparnisse mit hineingeben (Sprich der AG hat keinen monetären Vorteil, außer einen glücklichen MA). Wieso verhandelt die Gewerkschaft so etwas nicht und lässt da den AN einzelvertraglich im Regen stehen.
Und umgekehrt, wenn Leute wie Keeper halt damit zufrieden sind, dass sie Ihren Anteil an den Sozialbeiträge/Steuern in ein Ebike umwandeln (was ja der "Gewinn" bei der Aktion ist), und der AG sich diesen Aufwand durch seine Einsparung an Sozialbeiträgen erkauft, so what.
Ob das ne Milchmädchenrechnung ist oder diese Form der Subvention als asozial angesehen wird, ist ein gänzlich anderes Thema.

Der VKA ist verpflichtet zu bellen. Er ist schuldrechtlich verpflichtet seine Mitglieder zur vollumfänglichen Umsetzung des Tarifvertrags anzuhalten.
Wieso ist die VKA schuldrechtlich verpflichtet seine Mitglieder dazu anzuhalten nicht mehr als das tarifliche zu zahlen?
Übertarifliche Bezahlung ist doch nicht illegal.

Zitat
  Ggf kann dies sogar durch eine Klage der Gewerkschaften Gehege den Arbeitgeberverband durchgesetzt werden.
Nein, die Gewerkschaft kann sicher nicht einen AG verklagen, weil er eine Besserstellung von Angestellten durchführt.

Lars73

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 638
  • Karma: +39/-31
Antw:Jobfahrrad im öD
« Antwort #101 am: 12.04.2019 09:12 »
Wenn es als übertarifliche Bezahlung ausgestaltet werden würde... Dazu müsste z.B. der komplette Betrag der Leasingsraten als übertarifliche Zulage bezahlt und dann als Entgeltumwandlung ausgestaltet werden. Ob man es auch mit Teilbeträgen hinbekommen könnte müsste man die Regelungen sich genau anschauen.

ver.di hatte schon mal Vorschläge gemacht was diese Unterstützen würden. Das würde den Arbeitgebern aber Geld kosten...

Das Klagerecht der Gewerkschaft funktioniert aber nur für tarifgebundene Beschäftigte. Mit einem nicht tarifgebundenen Beschäftigten könnte Einzelvertraglich auch vom Tarifvertrag zu "Ungunsten" des Beschäftigten abgewichen werden.

Keeper83

  • Full Member
  • ***
  • Beiträge: 187
  • Karma: +13/-17
Antw:Jobfahrrad im öD
« Antwort #102 am: 16.04.2019 16:26 »
Da die Frage aufkam.  ;)

Es liegt jetzt ein Angebot seitens meines AG vor für alle Mitarbeiter. Etwas vereinfacht dargestellt:
10%iger Zuschuss (Bruttokaufpreis) beim Erwerb eines Ebikes und ein zinsloser Gehaltsvorschuss in Höhe des Kaufpreises, abzubezahlen in max. 20 Monatsraten.

Der große Wurf sicherlich nicht und ob besser als Leasingraten vom Bruttogehalt zu zahlen weiß ich auch nicht so recht, aber der Wille ist da.

Das ändert natürlich nichts an meiner Kritik am Verhalten von Verdi.