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Pflicht zum Führen eines Dienst-Kfz?
Organisator:
--- Zitat von: Mayday am 04.06.2019 12:41 ---
...und das bei einem Fahrzeug, welches man ggf. noch nie zuvor gefahren hat und auch keinerlei Einweisung erhalten hat. Wie schon geschrieben gibt es einen Fahrdienst, diese Kollegen kennen natürlich die Macken "ihres" Fahrzeuges. Die anderen Kollegen bekommen den Schlüssel in die Hand gedrückt und sollen sofort losdüsen. Unter Umständen müsste man bei Dunkelheit bspw. zunächst prüfen, ob die Winterreifen noch ausreichend Profil haben etc...
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Der Fahrdienst wird den interessierten Selbstfahrer bestimmt bei Bedarf eine Einweisung geben. Ansonsten sind Autos alle sehr ähnlich, Schlüssel reinstecken und losfahren ;)
Und die Prüfungspflichten sind auch nicht anders als bei Deinem Auto zu Hause - s. Spids Erläuterungen zur einfachen Fahrlässigkeit.
--- Zitat ---Führer von Dienstkraftfahrzeugen sind dafür verantwortlich, dass sich das jeweilige zugewiesene Dienstkraftfahrzeug in betriebs- und verkehrssicherem Zustand befindet. Mängel sind unverzüglich zu melden. Für ihre Beseitigung ist zu sorgen.
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Als Selbstfahrers eines Dienstwagens wird bei der Überprüfung sicher keine Inspektion erwartet, sondern eher ein Blick, ob alles in Ordnung ist. Reifen platt z.B. Dazu ist einfach der gesunde Menschenverstand zu bemühen.
inter omnes:
--- Zitat von: Aüg am 04.06.2019 12:18 ---Im üebrigen kann man sich als besorgter Angestellter gegen wenig geld (30 -40 euro) gegen Schaeden mit dem Dienstkfz als zusatzbaustein zur Haftpflicht versichern . Da beruflich veranlasst sogar als Werbungskosten bei der Steuererklärung abzusetzen.
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Dann aber unbedingt darauf achten, dass diese Versicherung nicht - wie üblich - einen Leistungsausschluss für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit vorsieht...
Feidl:
--- Zitat von: Kaffeetassensucher am 04.06.2019 11:47 ---machst du dann auch jedesmal vor dem Losfahren volle Intensivkontrolle, um dich davon zu überzeugen, dass das Fahrzeug in verkehrssicherem Zustand ist?
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Keine Ahnung, was "Intensivkontrolle" ist, aber ich lauf zumindest einmal ums Fahrzeug rum und schaue, ob das Fahrzeug nach äußerlichen Anschein in Ordnung ist.
Beim Dienstwagen ist auch bei uns Vorschrift, vor Antritt der Fahrt den äußeren und inneren Zustand zu kontrollieren und eventuelle Schäden zu melden bzw. im Fahrtenbuch zu notieren. Und da entdeckt man z.b. wie ich letztens eine Lackschaden am Tankdeckel.
was_guckst_du:
...ich bleibe nicht nur bei meiner Einschätzung...sie verstärkt sich sogar immer mehr ::)
Wolkenträumer:
Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Hab Kollegen mitzubefördern, der sich des Öfteren Richtung Windschutzscheibe vorbeugt, obwohl ich ihn ermahne. Einmal scharf abgebremst und der Kollege lässt sich auf meine Kosten Krank schreiben. Im Innenstadtverkehr ist täglich Stau und das Risiko eines Auffahrunfalls bei vollen Straßen täglich gegeben. Er gehört zu denjenigen, die öfter mal krank sind. Bei Unfall steht man dann blöd da. Von Vorgesetzten kam die Antwort, dann müssen sie eben genügend Abstand lassen. Wie weise ich ohne dashcam nach, dass sich jemand in die gelassen Lücke gedrängelt hat und Kollege womöglich meint er hätte nicht gesehen, da er tiefenentspannt war? Mich kennt der Kollege, von meiner Versicherung kann er abkassieren. Beim Unfallgegner, müsste er die Prozessentscheidung abwarten damit er weiß von wem er Schadensersatz bekommt. ;)
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