Wo und wer hat eigenes Büro bei Euch?

Begonnen von K, 03.07.2020 07:54

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Schmitti

Eine Aussage über den öffentlichen Dienst ist immer etwas pauschal, weil es den öffentlichen Dienst schlichtweg so nicht gibt.


DiVO

Zitat von: Schmitti in 07.07.2020 12:05
Eine Aussage über den öffentlichen Dienst ist immer etwas pauschal, weil es den öffentlichen Dienst schlichtweg so nicht gibt.

In der Übertreibung liegt die Anschaulichkeit, deshalb die spitze Note.

Lorenz1

Im Dachgeschoss ich und der Rest meiner Kollegen/innen- Büros mit Dachschräge nur als Einzelbüros nutzbar. Zum Glück :)

Dakmer

Ich würde ein Einzelbüro bevorzugen, denn dann kann ich popeln, wann ich will oder ein Nickerchen machen. Leider sitze ich (weibl.) mit einem Kollegen (männl.) in einem Zimmer. Jetzt mal ohne Quatsch: ich mag halt lieber allein arbeiten.
Ja, es gibt sicher viele Lowperformer im öffentlichen Dienst (ich habe selbst ein paar im Umfeld) und wiederum Andere, die sich total Stress machen, wo keiner ist, aber es gibt auch wirklich Leute, die arbeiten.
Ich hoffe sehr, dass es nach Corona mit dem HomeOffice aufwärts geht. Dazu müssten aber VPN und Technik da sein.
Wenn es ab 31.12.21 (glaub ich bei uns) die eAkte geben soll, dann würde es großteils auch ohne Papier gehen. Da bin ich aber skeptisch. Ich weiß, die jungen Leute und Berufseinsteiger haben noch Träume, aber aus Erfahrung kann ich sagen, so läuft das nicht. ;-)

heretic

Bei uns hat lediglich der GF und ein Leiter ein eigenes Büro, ich selbst (SGL) sollte eines bekommen, habe es aber abgelehnt und sitze daher mit einer Kollegin im Büro.

Ich habe kein Problem mit einem 2er Büro, ist zwar ab und an etwas schwierig (gerade bei der Bearbeitung umfangreicher Aufgaben (Widerspruchsbearbeitung)) aber trotzdem möchte ich es nicht missen.


yamato

Also bei uns läuft das gut mit HomeOffice und sogenannten mobilen Arbeiten.

Die Unterscheidung lliegt hier darin, dass HomeOffice die machen, die es an festgelegten Tagen machen und mobiles Arbeiten eher spontan erfolgt. Letzteres also z.B. wenn man mal wieder den ganzen Tag auf den Heizungsableser warten muss oder ein Kind krank zu Hause ist. Das erfolgt dann am eigenen PC zu Hause. Telefon muss man dann entweder auf eigene Handy umleiten oder über Skype nutzen.
Wobei meine Vorgesetzte auch gar nicht nach enem Grund fragt, wenn dienstlich nichts dagegen spricht kann man das nutzen.
IN der Hochphase der Corona Krise in D haben die Kapazitäten aber nicht für alle gereicht, da dürften dann nur Eltern und Mitglieder der Risikogruppen von zu Hause arbeiten.
Inzwischen hat man die Kapazitäten deutlich erweitert.

Feidl

Zitat von: DiVO in 07.07.2020 09:37Die Frage und die bisherigen Antworten sind auch mal wieder typisch öffentlicher Dienst. Warum ist es denn wichtig ein Einzelbüro zu haben, welchen Vorteil bringt das? Was ist schlimm an einem Zweierbüro? Wofür braucht man überhaupt noch einen festen Büroplatz, der extra für einen frei gehalten wird, egal ob man da ist oder nicht?
Weil ich dann kiloweise Aktenordner hin und her schleppen müsste. Weil ich allein mit all meinen Unterlagen und Material das kleine Büro schon gut ausfülle. Weil die Wände jetzt schon komplett zugepflastert sind mit Karten und co.
e-Akte ist bei uns nur ein feuchter Traum von irgendwelchen Politikern.

Auch schon aus Datenschutzsicht sind Einzelbüros angebrachter. Der Kollege sollte nämlich eigentlich nicht erfahren, was man alles am Telefon mit Bürgern bespricht, wenn es für seine Arbeit nicht notwendig ist. 


Und gabs da nicht irgendwas dieses Jahr mit Abstand halten?
Eine Freundin, die in der Privatwirtschaft arbeitet, hat während Corona nun auch ein Einzelbüro bekommen, u.a. weil bei ihr chronisches Asthma festgestellt wurde. (Home Office gibts bei ihrer Firma nicht, weil sie für Fachsoftware sonst weitere teure Lizenzen benötigen würden)

WasDennNun

Zitat von: Feidl in 08.07.2020 09:37(Home Office gibts bei ihrer Firma nicht, weil sie für Fachsoftware sonst weitere teure Lizenzen benötigen würden)
Unsinn, dazu muss man ja nur vom heimischen PC Remote auf den Dienst-PC arbeiten.

Feidl

Zitat von: WasDennNun in 08.07.2020 09:56
Zitat von: Feidl in 08.07.2020 09:37(Home Office gibts bei ihrer Firma nicht, weil sie für Fachsoftware sonst weitere teure Lizenzen benötigen würden)
Unsinn, dazu muss man ja nur vom heimischen PC Remote auf den Dienst-PC arbeiten.
Ich kann nur das weitergeben, was sie mir gesagt hat: "Es dürfen von außerhalb nur eine bestimmte Anzahl von terminal server sitzungen aufgemacht werden, für mehr braucht man mehr Lizenzen"

Pham Nuwen

Zitat von: WasDennNun in 08.07.2020 09:56
Zitat von: Feidl in 08.07.2020 09:37(Home Office gibts bei ihrer Firma nicht, weil sie für Fachsoftware sonst weitere teure Lizenzen benötigen würden)
Unsinn, dazu muss man ja nur vom heimischen PC Remote auf den Dienst-PC arbeiten.

... oder einfach den Rechner mitnehmen, klassischer Desktop-PC ist doch heute die Ausnahme.

Manche Software, z.B. die gesamte Adobe Creative Suite, erlaubt außerdem eine zweite Installation (die Cloud-Anwendungen können das halt nur einmal aktiv sein).

Egon12

Zitat von: Warumdendas in 07.07.2020 10:52
Zitat von: Egon12 in 07.07.2020 09:44
Einzelbüro - ich telefoniere viel, habe VS Sachen auf dem Tisch und bin Berufsgeheimnisträger, ich würde immer auf mein Einzelbüro bestehen.

Berufsgeheimnis=Forenarbeit?

Was ich selber denk und tu....

Feidl

Zitat von: Pham Nuwen in 08.07.2020 10:21
Zitat von: WasDennNun in 08.07.2020 09:56
Zitat von: Feidl in 08.07.2020 09:37(Home Office gibts bei ihrer Firma nicht, weil sie für Fachsoftware sonst weitere teure Lizenzen benötigen würden)
Unsinn, dazu muss man ja nur vom heimischen PC Remote auf den Dienst-PC arbeiten.

... oder einfach den Rechner mitnehmen, klassischer Desktop-PC ist doch heute die Ausnahme.
In meiner Arbeitswelt noch die Regel, bei o.g. Freundin auch, inkl. 3 Monitoren.

Warumdendas

Zitat von: Egon12 in 08.07.2020 10:46
Zitat von: Warumdendas in 07.07.2020 10:52
Zitat von: Egon12 in 07.07.2020 09:44
Einzelbüro - ich telefoniere viel, habe VS Sachen auf dem Tisch und bin Berufsgeheimnisträger, ich würde immer auf mein Einzelbüro bestehen.

Berufsgeheimnis=Forenarbeit?

Was ich selber denk und tu....

In welcher Weise habe ich mich ausgenommen?

Eine entsprechende Passage betreffend dem Umgang mit Berufs-, oder Betriebsgeheimnissen hat mittlerweile fast jeder irgendwo unterschrieben.

shenja

Ich habe ein Einzelbüro aber auch jahrelang bei meinem alten Arbeitgeber zu zweit oder zu dritt im Büro gesessen.
Das Einzelbüro hat zu den Nachbarbüros keine Türen und ich würde durchdrehen wenn meine dauertelefonierende Büronachbarin (was schon ohne Türen laut genug ist) in meinem Büro sitzen würde. Wenn bei ihr Kundschaft ist, dann auch gerne 2 Stunden am Stück. Ich bekäme da nix weggearbeitet.  Zumal wir bei unseren freien Öffnungszeiten im Sozialamt die Kunden nie wegbekämen wenn wir den Datenschutz einhalten wollen und immer nur ein Kunde rein kann.
Homeoffice in Zeiten von Corona ist/war eine tolle Sache. Ich war von März bis Ende Juni jeden Tag zu Hause mit VPN und habe die Akten in der Woche ins Büro zum tauschen gebracht wenn keiner mehr da war.
Offiziell habe ich Telearbeit an zwei Tagen in der Woche. Gem. Dienstvereinbarung max. 50 % der wöchentlichen Arbeitszeit  zulässig. Ende Juni hat unser Amt das Coronahomeoffice aufgehoben und alle müssen wieder ins Büro kommen.
Ich vermute, dass unsere Verwaltung nie wirklich im modernen Zeitalter ankommt und unser Amt ist super unflexibel und wenn man dann mal die Telearbeitstage tauschen möchte muss man einen Kniefall machen.

Egon12

Zitat von: Warumdendas in 08.07.2020 13:49
Zitat von: Egon12 in 08.07.2020 10:46
Zitat von: Warumdendas in 07.07.2020 10:52
Zitat von: Egon12 in 07.07.2020 09:44
Einzelbüro - ich telefoniere viel, habe VS Sachen auf dem Tisch und bin Berufsgeheimnisträger, ich würde immer auf mein Einzelbüro bestehen.

Berufsgeheimnis=Forenarbeit?

Was ich selber denk und tu....

In welcher Weise habe ich mich ausgenommen?

Eine entsprechende Passage betreffend dem Umgang mit Berufs-, oder Betriebsgeheimnissen hat mittlerweile fast jeder irgendwo unterschrieben.

Die Aussage zeigt, dass du sowas nicht untschrieben hast, VS und Geheimnisträger sind ein anderer Schnack als normale Verpflichtungen auf den Datenschutz.