Autor Thema: Erfahrungen mit PKV Concordia?  (Read 1750 times)

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Erfahrungen mit PKV Concordia?
« am: 04.11.2020 22:24 »
Hallo zusammen,

ich bin 31 Jahre alt, werde zum 1. April 2021 verbeamtet und suche nach einer PKV.
Ich habe gesehen, dass es ein paar aktuelle Threads dazu gibt, aber nichts, das mir speziell weiterhelfen konnte.

Ich habe einen Versicherungsmakler gebeten mir Angebote zusammenzustellen und er empfiehlt mir die Concordia.

Aufgrund meiner Vorerkrankungen (Asthma, Sehschwäche, Heuschnupfen) muss ich 106 Euro Risikozuschlag zahlen. Das sehe ich ein und bin auch bereit das zu zahlen.

In das Angebot hat mir der Makler allerdings  alle möglichen Ergänzungstarife reingehauen und ich fühle mich etwas "überversorgt". Ich komme summa summarum auf einen Monatsbeitrag von fast 400 Euro.

Nun meine Fragen:

1. Hat jemand hier Erfahrung mit der Concordia und kann mir davon berichten?

2. Welche Ergänzungstarife sind sinnvoll und welche nicht? (Beihilfesatz 50%)

Meine Überlegungen bis jetzt zur Concordia:
- tolles Leistungsangebot was Sehhilfen und Augenoperationen anbelangt
- gute Zahnleistungen
- vergleichsweise junges Klientel
- die letzten Jahre recht beitragsstabil, vielleicht bleibt das ja so...
- laut Geschäftsberichte der letzten Jahre ganz gut gewirtschaftet, finanziell gut aufgestellt für die Zukunft?
- niedrige Beschwerdequote (wirklich?)

Tarife:
- KHT: Krankenhaustagegeld iHv 30 Euro täglich notwendig?
- BV PLUS: Kurtagegeld und Bezahlungen über Höchstsatz sinnvoll?
- BVS: Einzelzimmer und Chefbehandlung notwendig?


Ach ja, zusätzlich werde ich noch von meinem Stiefvater (pensionierter Polizist) regelrecht indoktriniert, ich solle doch in die Debeka eintreten :-)

Hat da jemand gute Erfahrungen?
Alles, was ich von der Debeka weiß, ist, dass wir einen Kollegen bei uns in der Behörde haben, der wohl für die Debeka neue Schäfchen rekrutiert und meine Kollegen mir geraten haben, einen großen Bogen um ihn zu machen ???
Und, dass die Debeka die Beiträge kürzlich stark erhöht hat. Aber wenn das nicht jedes Jahr passiert, dann wäre das auch verschmerzbar.

Vielen herzlichen Dank für Eure Einschätzungen!

Liebe Grüße,
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Asperatus

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Antw:Erfahrungen mit PKV Concordia?
« Antwort #1 am: 04.11.2020 23:36 »
Krankenhaus- und Kurtagegeld halte ich persönlich für entbehrlich. Man muss schon sehr viele Tage im Krankenhaus liegen oder in Kur verbringen, damit man mehr rausbekommt als man eingezahlt hat. Eine Versicherung soll ja grundsätzlich ein Risiko abdecken, was man selbst nicht tragen kann. Die Frage ist auch, welche Kosten man mit diesen 30 Euro täglich abdecken möchte und ob da nicht der persönliche Notgroschen für reichen würde.

Chefarzt und Einzelzimmer sind Geschmackssache. Der Chefarzt behandelt meist seit Jahren kaum noch, weil er sich vorwiegend mit Verwaltungsaufgaben beschäftigen muss. Daher weniger Erfahrung, insb. bei den neuesten Behandlungsmethoden. Da ist der "normale" Arzt oftmals besser. Ein Einzelzimmer kann man sich im Bedarfsfall auch immer noch auf eigene Kosten buchen. Wieder eine Wette, wie oft man im Verlauf seines Versicherungslebens im Krankenhaus verbringen wird.

Zum Risikozuschlag von 106 Euro: Ich weise auf die Öffnungsaktion vielen PKV hin für neue Beamte. Details dazu hier: https://www.pkv.de/service/broschueren/verbraucher/oeffnungsaktion-der-pkv-fuer-beamte-und-angehoerige/

In Kürze: Innerhalb der ersten sechs Monate nach erstmaliger Verbeamtung kann man in bestimmte PKV kommen, ohne dass man aus Risikogründen abgelehnt wird, keine Leistungsausschlüsse und Risikozuschlag max. 30 Prozent. 106 Euro klingt mir schon nach mehr als 30 Prozent.

Die Concordia macht bei der Öffnungsaktion nicht mit, Debeka schon. Letztere ist sicherlich eine solide PKV, bei der man wenig falsch machen kann, aber auch nicht unbedingt die beste.

Mit deinem Alter sollte der Beitrag im Grundtarif bei 50 Prozent Beihilfe bei vielleicht 220 Euro liegen. Mit 30 Prozent Zuschlag käme man auf 286 Euro. Dann kommt mindestens noch die Pflegepflichtversicherung obendrauf und dann die gewünschten Zusätze. 400 Euro scheint mir da schon recht teuer. Gut 300 Euro wäre ein preiswerter Tarif. So zumindest meine Meinung.

Eukalyptus

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Antw:Erfahrungen mit PKV Concordia?
« Antwort #2 am: 05.11.2020 00:23 »
Zum Herumspielen und Lagebild erstellen:

https://www.kv-fux.de/

Alte Oldenburger ist immer vorn dabei (klein aber fein), noch besser als die Debeka (mit der man aber nichts verkehrt macht). Dein Concordia-Tarif erschient mir ein wenig zu teuer, aber das will ich nicht definitiv sagen ohne dass ich weiss welche Zusatzleistungen drin sind.

Du könntest, falls du schon in diesem Jahr dich entscheiden kannst, eine große Anwartschaft abschließen die dann bei Verbeamtung nächstes Jahr umzuwandeln ist in eine normale PKV. Der Vorteil ist ein um ein Jahr niedrigeres Eintrittsalter, spiel auch hier mal beim KV-Fux mit diesem Jahr. Dürfte aber nicht so viel ausmachen, weil du jung bist.

gerzeb

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Antw:Erfahrungen mit PKV Concordia?
« Antwort #3 am: 05.11.2020 07:07 »
Krankenhaustagegeld und Kurtagegeld halte ich für nicht notwendig, dann müsstest du schon öfters stationär im Krankenhaus verweilen, dass sich die eingezahlten Beiträge überhaupt rechnen.

Ich selber bin bei der Debeka versichert und kann nichts negatives sagen. Bisher wurde alles anstandslos, ohne Nachfragen oder Kürzungen gezahlt. Darunter waren u.a. 3 Operationen mit anschließender Reha. Natürlich hat die Debeka nun zum 01.01.2021 die Beiträge massiv erhöht, das ist unschön aber zu verkraften, da Beitragserhöhungen in den letzten Jahren entweder gar nicht oder nur sehr moderat vorkamen.

Einzelzimmer + Chefarzt ist Geschmackssache. Ich habe es in meiner Versicherung mit drin und bisher nicht bereut. Gerade das Einzelzimmer ist für mich wichtig, da man sich meiner Meinung nach so viel besser von der Operation erholen kann. Ich vergleiche das mit einer eigenen Wohnung gegen eine WG. Ist man gesund und gut drauf macht eine WG sicherlich Spaß. Ist man krank, angeschlagen und / oder schlecht drauf möchte man lieber mal seine Ruhe haben.
Über Chefarztbehandlungen kann man streiten. Ich habe es bisher nicht bereut, ich habe mich immer sehr gut aufgehoben gefühlt, habe aber natürlich auch keine Vergleichserfahrungen.


Bundesmux

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Antw:Erfahrungen mit PKV Concordia?
« Antwort #4 am: 05.11.2020 15:02 »
Bin seit über 3 Jahren Kunde der Concordia PKV und kann nur positiv berichten. Sehr schnelle Zahlung, brauchbare App... insgesamt zufrieden!

RsQ

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Antw:Erfahrungen mit PKV Concordia?
« Antwort #5 am: 05.11.2020 16:09 »
Chefarzt und Einzelzimmer sind Geschmackssache.

Sehe ich auch so, v. a. bzgl. Chefarzt. Der "behandelt" i. d. R. ja nicht wirklich, sondern schaut einmal täglich zum Guten-Tag-Sagen vorbei, damit Chefarzt-Behandlung abgerechnet werden kann. Dann lieber den motivierten Oberarzt.

Einzelzimmer kann aber tatsächlich Vorteile haben. Spätestens dann, wenn Mitpatienten schnarchen oder nachts auf "Fenster zu!" bestehen. Was kostet es denn extra, sowas "spontan" zu buchen?

Knifflig ist, dass man oft (bspw. bei der Debeka) Chefarzt und Einzelzimmer nur im Paket bekommt und es einzeln nicht abschließbar ist.

Asperatus

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Antw:Erfahrungen mit PKV Concordia?
« Antwort #6 am: 05.11.2020 16:21 »
Einzelzimmer kann aber tatsächlich Vorteile haben. Spätestens dann, wenn Mitpatienten schnarchen oder nachts auf "Fenster zu!" bestehen. Was kostet es denn extra, sowas "spontan" zu buchen?

Hier eine Aufstellung von 2013 der durchschnittlichen Kosten nach Bundesland für Einzel- und Zweibettzimmerzuschlag:

https://www.online-pkv.de/pkv-bu-blog/wp-content/uploads/2014/07/Grafik-Zuschlaege-Ein-Zweibettzimmer.png

Beides sind Wahlleistungen, die individuell mit dem Krankenhaus vereinbart werden. Daher gibt es auch keinen einheitlichen Gebührensatz. Ich würde grob mit 100 bis 120 Euro pro Tag rechnen für das Einzelzimmer.


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Antw:Erfahrungen mit PKV Concordia?
« Antwort #7 am: 05.11.2020 18:20 »
Viele Dank für die ganzen wertvollen Informationen!

Ich versuche immer an später zu denken, wenn ich älter und anfälliger werde. Im Moment kann ich mir nicht vorstellen jemals ins Krankenhaus zu müssen, weil ich da bisher noch nie hin musste *klopft auf Holz*
Aber man kann nicht in die Glaskugel schauen.

Die neue Perspektive, dass ich mit einer Versicherung das abdecke, was ich mir nicht leisten kann, hat mir sehr geholfen. Irgendwie war mir das gar nicht so klar bisher, obwohl es so logisch ist :)

Die Öffnungsaktion in Anspruch zu nehmen wird schwierig. Die scheint nur bis zum 31.3.21 zu laufen und ich werde zum 1. April ernannt. Somit würde ich nicht mehr rechtzeitig den Antrag stellen können ("innerhalb 6 Monate nach Verbeamtung").
Aber vielleicht lege ich das zu eng aus und sollte es einfach mal versuchen.

Ich werde meinen Makler nochmal bitten, mir ein neues Angebot zu erstellen. Ohne Kur- und Krankenhaustagegeld. Für die Krankenhaustagegeldversicherung würde ich 7 Euro im Monat zahlen und im Bedarfsfall 30 Euro pro Tag erhalten. Da müsste ich 3 Tage im Jahr im Krankenhaus verbringen, um das eingezahlte Geld wieder rauszuholen.

Ein Einzelzimmer fände ich schon gut. Ich konnte schon in der Jugendherberge nicht mit anderen auf einem Zimmer schlafen... geschweige denn wenn ich auch noch krank wäre.

Auf den Chefarzt könnte ich nach euren Ausführungen auch eher verzichten  ;)
Aber der Tarif wird nicht getrennt angeboten. Also dann wohl beides oder nichts.

Ich lasse mir auch mal ein Angebot von dem Debeka-Kollegen vorlegen. Bin gespannt.


Ich hoffe, es meldet sich außer Bundesmux noch jemand mit Erfahrungen bei der Concordia. Im Internet findet man nicht viel, weil es eine so kleine Kasse ist. Aber im Umkehrschluss heißt das vielleicht auch, dass die Leute wenig zu meckern haben :)

Lars73

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Antw:Erfahrungen mit PKV Concordia?
« Antwort #8 am: 05.11.2020 18:29 »
Man kann ggf. schauen was ein höheres Krankenhaustagegeld kostet und dann darüber das Einzelzimmer bezahlen.

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Antw:Erfahrungen mit PKV Concordia?
« Antwort #9 am: 05.11.2020 18:42 »
Man kann ggf. schauen was ein höheres Krankenhaustagegeld kostet und dann darüber das Einzelzimmer bezahlen.
Interessant!

Bei der Concordia würde eine Krankenhaustagegeldversicherung, die 100 Euro Tagesgeld abwirft, allerdings 30 Euro im Monat kosten...
Demgegenüber kostet ein Einzelzimmer/Chefarzt-Tarif 12 Euro im Monat. Wenn ich auf das Einzelzimmer verzichte, z.B. weil keines frei ist, bekomme ich stattdessen 25 Euro Ersatzkrankenhaustagegeld. Also, der Tarif umfasst mehr als der Krankenhaustagegeldtarif, für weniger Geld. Gut zu wissen!

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Antw:Erfahrungen mit PKV Concordia?
« Antwort #10 am: 05.11.2020 18:46 »
Bin seit über 3 Jahren Kunde der Concordia PKV und kann nur positiv berichten. Sehr schnelle Zahlung, brauchbare App... insgesamt zufrieden!

Was hast du für ein Tarifkonstrukt, wenn ich fragen darf?

Hast du schon mal Sonderleistungen in Anspruch genommen, die etwas komplizierter abzurechnen waren und Ergänzungstarifen zugeordnet wurden, z.B. Sehhilfen oder Zahnbehandlungen?

m3mn0ch

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Antw:Erfahrungen mit PKV Concordia?
« Antwort #11 am: 06.11.2020 09:46 »
Ich selbst bin bei der HUK-Coburg und kann bisher auch nur Gutes berichten.

Asperatus

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Antw:Erfahrungen mit PKV Concordia?
« Antwort #12 am: 07.11.2020 09:10 »
Die Öffnungsaktion in Anspruch zu nehmen wird schwierig. Die scheint nur bis zum 31.3.21 zu laufen und ich werde zum 1. April ernannt. Somit würde ich nicht mehr rechtzeitig den Antrag stellen können ("innerhalb 6 Monate nach Verbeamtung").

Lediglich die "Sonderöffnungsaktion" ist bis zum 31. März 2021 begrenzt. Nach dieser können alle in die PKV wechseln, auch wenn sie schon vor mehr als sechs Monaten verbeamtet wurden. Die "normale" Öffnungsaktion gilt unbefristet, aber man darf nicht schon länger als sechs Monate verbeamtet sein. Folglich wirst du keine Fristprobleme haben, wenn dein Antrag bis zum 30. September 2021 beim Versicherer eingegangen ist.

shimanu

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Antw:Erfahrungen mit PKV Concordia?
« Antwort #13 am: 10.11.2020 17:21 »
Ich selbst bin bei der HUK-Coburg und kann bisher auch nur Gutes berichten.

Dann solltest du niemals in die Situation kommen, eine Unterarmprothese oder dergleichen zu benötigen. Die HUK zahlt nur bis zu 15.000 Euro, was in Anbetracht der Kosten für solche Prothesen ein Witz ist. Jede gesetzliche Kasse zahlt da mehr als HUK.

YourBunnyWrote

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Antw:Erfahrungen mit PKV Concordia?
« Antwort #14 am: 11.11.2020 01:09 »
Ich bin mit den Tarifen BV30, BV20, BVE, BV PLUS, PVB und KHT /20 bei der Concordia, habe allerdings noch keine Leistungen in Anspruch genommen, da ich noch gesund bin. Bin übrigens von der Debeka gewechselt nach ein paar Jahren. Ich finde den Tarif leistungsstark, insbesondere im Vergleich zu Debeka. Leistungsstärker sind meiner Kenntnis nach Signal, Arag und Barmenia.

Du solltest vor allem auf den Beihilfeergänzungstarif achten. Das ist mMn der wichtigste Baustein. Bei der Debeka steht zB im Tarif BC, dass Hilfsmitteln "bis zur beihilfefähigen Höhe" erstatten werden. D.h. wenn Beihilfe nicht zahlt, zahlst du 50% der Kosten (von zB Rollstuhl, Prothesen oder sonstigen tech. Hilfsmittel in Zukunft). Das ist absolut unbrauchbar wie ich finde. Auch bei den Heilmitteln findet sich die Formulierung "Höhe gemäß Beihilfeverordnung). Von den Restkosten ist im BC überhaupt keine Rede. Das ist ja fast wie GKV Niveau, usw. Alle Einschränkungen aufzuzählen würde den Rahmen sprengen. Aber so musst du vorgehen. Ein wirklich guter Ergänzungstarif trägt die Restkosten nach Leistung der Beihilfe und nach dem Grundtarif des Versicheres zu 100%.

Ein guter Makler geht mit dir jeden einzelnen Punkt durch,ambulant, stationär, Heilmittel, Hilfsmittel, Sehhilfen, Zahn, Psychotherapie usw. Wie sind die Formulierungen zu diesen Punkten? Wenn du keinen findest, musst du das wohl selber machen. Wichtig könnte noch sein, ob Honorare >3,5 GOÄ gezahlt werden. ZB verlangen Spezialisten höhere Sätze. Die Concordia übernimmt dies (außer bei Zahn), die Debeka gar nicht, auch nicht bei ambulant und stationär.

Schließlich noch ein Kritikpunkt zur Concoridia. Im Ergänzungstarif BVE ist durch die Formulierung "Erstattungsfähig   sind   100   %   der   nach   Anrechnung   etwaiger   Leistungen  der  Beihilfe  sowie  des  Tarifs  BV  verbleibenden  Aufwendungen  Untersuchungs-  und  Behandlungsmethoden  durch  Heilpraktiker". Hier werden Heilbehandlung durch Ärzte ausgeschlossen. D.h. falls Beihilfe nicht (vollständig) zahlt, bleiben die Restkosten. Lies einfach mal den BVE durch. Mehr versteckte Leistungskürzungen sind mir bei der Concordia (noch) nicht bekannt, aber man merkt das auch erst, wenn man krank wird.