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"Aufstieg" nach § 27 BLV erleichtert

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PolareuD:
Moin!

Insgesamt ein kleiner Schritt in die richtige Richtung um den mittleren und gehobenen Dienst etwas aktraktiver zu gestalten. An der Praxis dürfte sich allerdings vermutlich wenig bis gar nichts ändern. Die Krux ist weiterhin die beiden Spitzenbeurteilungen zu bekommen. Zumindest solange wie das Beurteilungssystem quotiert ist. Ergo, es werden weiterhin nur die zum Zug kommen, die 20 Jahre lang mit der "Zungensp.... die Prost..... der richtigen Vorgesetzten massieren".  ;)

Oder gibt es diesbezüglich auch andere Meinungen?

Organisator:
Aus meiner Sicht kommt das immer auf die Behörde an. Häufig ist die Möglichkeit des §27 gar nicht bekannt. Man sollte daher die Personalentwicklungsmöglichkeiten - zusammen mit dem Tarifbereich - identifizieren und in entsprechende Personalentwicklungskonzepte einfließen lassen.

Asperatus:

--- Zitat von: Organisator am 10.02.2021 10:51 ---Aus meiner Sicht kommt das immer auf die Behörde an. Häufig ist die Möglichkeit des §27 gar nicht bekannt. Man sollte daher die Personalentwicklungsmöglichkeiten - zusammen mit dem Tarifbereich - identifizieren und in entsprechende Personalentwicklungskonzepte einfließen lassen.

--- End quote ---

Das wirft natürlich ein traurigen Licht auf den Personalbereich. Hier sehe ich die Aufgabe der Personalvertretung, auf die Möglichkeit hinzuweisen und diese einzufordern.

2strong:

--- Zitat von: Asperatus am 09.02.2021 19:58 ---Beispiel ist das BMVg. Zum Hintergrund ist mir nichts bekannt.

--- End quote ---
Das BMVg kann zivile Dienstposten, die bestimmte Kriterien kummulativ erfüllen (fachliche Spezialität, ausreichende Größe des Sachgebietes innerhalb eines Referates, Außenvertretung), für Referenten in A 16 ausbringen, maximal 3% der in A 14 und A 15 ausgebrachten Referentendienstposten. Hintergrund ist die Ermöglichung sogenannter Fachkarrieren und die Verbesserung der Bewerbungschancen interner Bewerber (Referenten A 15) auf Referatsleitungen im Verhältnis zu externen Bewerbern aus dem Geschäftsbereich, die sich in der Vergangenheit mit zunehmender Häufigkeit bereits aus A 16 beworben haben und daher im Beurteilungsvergleich regelmäßig reüssieren.

Asperatus:

--- Zitat von: 2strong am 10.02.2021 14:27 ---
--- Zitat von: Asperatus am 09.02.2021 19:58 ---Beispiel ist das BMVg. Zum Hintergrund ist mir nichts bekannt.

--- End quote ---
Das BMVg kann zivile Dienstposten, die bestimmte Kriterien kummulativ erfüllen (fachliche Spezialität, ausreichende Größe des Sachgebietes innerhalb eines Referates, Außenvertretung), für Referenten in A 16 ausbringen, maximal 3% der in A 14 und A 15 ausgebrachten Referentendienstposten. Hintergrund ist die Ermöglichung sogenannter Fachkarrieren und die Verbesserung der Bewerbungschancen interner Bewerber (Referenten A 15) auf Referatsleitungen im Verhältnis zu externen Bewerbern aus dem Geschäftsbereich, die sich in der Vergangenheit mit zunehmender Häufigkeit bereits aus A 16 beworben haben und daher im Beurteilungsvergleich regelmäßig reüssieren.

--- End quote ---

Meine Aussage war nicht auf zivile Dienstposten beschränkt.

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