Autor Thema: [Allg] Beamter über Direkteinstieg - Was ist zu beachten?  (Read 860 times)

PieWie

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Nabend zusammen,

vorab schonmal danke für jeglichen Input in der Sache!

Ich bin jetzt seit Anfang diesen Monats Beamter auf Probe bei der Bundeswehr/BwDLZ (ROS mittlerer nichttech. Dienst).
Soweit so gut. Allerdings fühle ich mich, bei den Massen an Vorschriften, Anträgen usw. aktuell etwas "LOST"!

Daher meine Frage an das Forum. Gibt es Dinge die man als "Neu"-Beamter unbedingt klären beantragen sollte?
Die üblichen Verdächtigen (Telearbeit, Arbeitszeitverkürzung Kind, VWL) habe ich soweit auf dem Schirm. Ich habe allerdings das Gefühl es gibt noch Punkte die ich nicht so auf dem Schirm habe.... Insbesondere in punkto Besoldung etc.? Leider konnte ich meine Kollegen noch nicht wirklich interviewen, sonst hätte ich natürlich da schon nachgehört?!

Auch das Thema Weiterbildung/Beförderung etc. erschließt sich mir nicht so richtig. Gibt es Infos/Übersichten/Lektüre zu dem Thema?

Nochmals Danke für eure Antworten.

Grüße

PieWie
« Last Edit: 25.11.2021 01:34 von Admin2 »

ACDSee

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Antw:Beamter über Direkteinstieg - Was ist zu beachten?
« Antwort #1 am: 23.11.2021 19:02 »
Hallo,

wichtig wäre vorallem welcher Rechtsrahmen für dich gilt. Ich denke mal du bist Bundesbeamter?

Klären würde ich vorallem erstmal die Versorgung im Krankheitsfall für dich und ggf. deine Familie. Also welche Bedingungen gelten, ob du oder deine ggf. vorhandenen Kinder bzw. Ehepartner eine Krankenversicherung benötigen oder ob für dich die Truppenversorgung ausreicht.

Besoldung ist derzeit ein großes Thema, vorallem wenn man Famile hat. Hier bietet es es ggf. an, Wiederspruch gegen die Höhe der Besoldung einzulegen.

Es gibt Übersichten und auch Gehaltsrechner hier auf der Seite.

PieWie

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Antw:Beamter über Direkteinstieg - Was ist zu beachten?
« Antwort #2 am: 24.11.2021 09:18 »
Ehrlich gesagt bin ich mir nicht ganz sicher. Aber nachdem was ich gelesen habe, sollte das zutreffen.

Krankenversicherung läuft komplett Privat inkl. Zusatzversicherungen. Das hatte ich soweit (hoffentlich) geklärt.

Besoldung ist nicht so ein Thema. Ich habe die Einschätzung der Kollegen (Besoldungsgruppe/Erfahrungsstufe) mitgeteilt bekommen. Aber die Unterlagen bekomme ich wohl erst Anfang Dezember. Einem Abschlag habe ich bereits erhalten. Aber was final rauskommt noch nicht. Hatte mich dazu am Rechner auf der Bw-Karrierewebsite (wurde mir mitgeteilt) orientiert

Rolasend

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Für die PKV gibt es doch sicher eine Restkostenversicherung wie bei "zivilen" Beamten auch? Wegen der Überversicherung mit einer normalen PKV braucht man als ziviler Beamter unbedingt an die jeweiligen Behilferegelungen angepaßte Versicherungen. Keine Ahnung, wie das bei der BW mit der Truppenversorgung aussieht. Nach der aktiven Dienstzeit gibt es dann auch Beihilfe mit weniger Leistungen, wie ich vermute, und damit eine nötige Änderung der Versicherung. Da würde ich unbedingt mit einem PKV-Spezialisten reden, der Erfahrung in diesem Bereich hat.

Ist das Thema Dienstunfähigkeit interessant? Dienstunfähig kann man viel schneller als berufsunfähig werden. Da hilft eine Dienstunfähigkeitsversicherung.

Andere Versicherungen auf ÖD-Tarife umstellen, das bringt etliche Euros.

In meinen Unterlagen (Landesbeamter Bayern) finde ich noch Bescheide zum Besoldungsdienstalter und Jubiläumsdienstalter. Da zählten auch Anstellungen als Student an der Hochschule (=öD) rein usw. Das brachte etliche Zusatzjahre für die Pensionierung, ähnlich wie bei der gesetzlichen Rentenversicherung. Unbedingt prüfen und reagieren, falls sowas kommt.

Wenn Du vorher z.B. im öD warst, kann man u.U. die betriebliche Zusatzversorgung wie die VBL weiterführen. Das geht nur wenige Monate lang zu beantragen, dann ist man raus. Sowas gibt es sicher auch bei anderen Zusatzversorgungen.