Besoldungsrunde 2025-2028 Bayern

Begonnen von Dokumentenfahrer, 14.02.2026 19:50

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Helli04

Bei allem Verständnis für den Ärger:
1. Die letzte nicht vollständige Übernahme war 2013 wenn ich mich richtig erinnere. Das können nur wenige Bundesländer behaupten.
2. Schaut euch doch mal an, welche Regierungen das Besoldungsniveau so abgesenkt haben, dass sie jetzt gegensteuern: Überwiegend lange rot-grün regiert wie z.B. die Stadtstaaten, RP oder SH.
Sachsen dagegen mit schon jeher CDU an der Spitze im Osten vorne - wie ich meine als einziges der ,,neuen" Länder durchgehend unter CDU-Führung.
Insofern ist das nun bedauerlich, dennoch ist die CSU für Beamte nicht das größte Schreckgespenst.
Und die bayerischen Grünen sollte man daran erinnern, wie sehr sie in anderen Bundesländern die Beamtem traktiert haben, abgesehen von der Besoldung wird dort nicht zuerst gesucht, was ein Verbrecher bei der Festnahme falsch gemacht hat (Beamte angespuckt, attackiert, als Nazi beleidigt usw.), dort wird erst nach Verschulden des Beamten gesucht (zu hart angepackt?) - noch schlimmer als die Grünen hier die Linken. Erlebt die Polizei jeden Tag.

Mal zum drüber nachdenken bei aller verständlichen Verärgerung.

webs96

Zitat von: Helli04 in Heute um 10:10Mal zum drüber nachdenken bei aller verständlichen Verärgerung.

Sicherlich ginge es deutlich schlimmer. Aber sollte es der Anspruch sein, dass man sagt ,,Andere haben es noch schlechter gehabt?". Zumal ist es das absolute Minimum das Tarifergebnis zu übernehmen. Die verfassungsrechtliche Bewertung dessen steht wieder auf einem anderen Blatt. Bayern meint ja immer noch, dass die Besoldung verfassungsgemäß ist, weil man ja so gut zahlt. Ich frage mich nur, sollte eines Tages das BVerfG das fiktive Partnereinkommen als verfassungswidrig beurteilen: Wie verfassungsgemäß ist die Besoldung dann noch in Bayern?

Und außerdem: Eigentlich müsste die Besoldung schon seit Jahren um mindestens die Inflation automatisch steigen (zzgl. vielleicht einer teilweisen Reallohnentwicklung im Land). Aber man macht seit Jahren das absolute Minimum (Einfach Tarifergebnis übernehmen).

Noch trauriger: Man verkündet die ,,finale Entscheidung" hinter verschlossenen Türen anstelle einfach transparent das per Pressemeldung anzukündigen.

Vielleicht sollte der Beamtenbund dann doch wenigstens damit drohen, dass man bei Nichtübernahme zum 01.04. eine Klage beim Bundesverfassungsgericht deshalb und wegen dem fiktiven Partnereinkommen anstreben wird. Vielleicht bewegt man sich dann?