Besoldungsrunde 2025-2028 Nordrhein-Westfalen

Begonnen von Admin, 14.02.2026 19:57

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Schneewitchen

Zitat von: Robertbob in Heute um 08:45Und das ist schlimm genug, das ein Beamter mit Familie jeden Euro umdrehen muss, weil der DH sich weigert, ihn angemessen zu besolden.

Leute, die ihre Fahrer nach Frankreich in den Feinkostladen schicken, um dort die edle Entenleberpastete zu kaufen oder Leute die vor laufender Kamera angewidert verkünden, dass sie niemals Wein trinken würden, der unter 5€/ Flasche kostet, die können diese Problem kognitiv nicht erfassen oder, was noch wahrscheinlicher und schlimmer ist, denen ist es schlicht egal.
Deus hic finitur

Robertbob

Wowereit hat nicht nur die Weinaussage von sich gegeben, er war auch einer der Initiatoren der Besoldungstrennung Bund Länder, damit er seine Beamten in Berlin schlechter besolden kann. Und dann hat dieser feine Herr es gewagt, so einen Spruch von sich zu geben. Was man dann mit ihm hätte machen sollen, gebe ich hier lieber nicht bekannt.

Schneewitchen

Zitat von: Robertbob in Heute um 10:04Wowereit hat nicht nur die Weinaussage von sich gegeben, er war auch einer der Initiatoren der Besoldungstrennung Bund Länder, damit er seine Beamten in Berlin schlechter besolden kann. Und dann hat dieser feine Herr es gewagt, so einen Spruch von sich zu geben. Was man dann mit ihm hätte machen sollen, gebe ich hier lieber nicht bekannt.

Einzelne "glänzen" immer durch ganz individuelle Handlungen oder Äußerungen. Aber das ist alles eine Mischpoke. Siehe Bayern: Die Tariferhöhung mal eben auf Oktober verschieben, sich selber aber fein im Juli die Diäten erhöhen.

In dem Zusammenhang darf ich auch mal an meine Frage an unseren FM erinnern (abgeordentenwatch), ob denn das fiktive Partnereinkommen auch bei den Abgeordnetendiäten künftig berücksichtigt wird. - Nicht doch, dass ist doch etwas gaaaanz anderes.

Auch die Forderung, die jetzt schon mehrfach erhoben wurde, die Beamtenbesoldung durch einen jährlichen Automatismus anzupassen wird ja teils entrüstet abgelehnt. Was bei den Diäten geht, dass geht bei der Besoldung noch lange nicht. Schließlich will die Politik ja die Besoldung weiterhin "gestalten", wobei dieses Wort eigentlich für "sparen" steht. Ein Automatismus würde das ja verhindern. Nein!

Auch hübsch jetzt in Berlin: Die (Wieder)Herstellung der amtsangemessenen Besoldung der Berliner Kollegen wird jetzt bis nach der Wahl nicht weiter verfolgt und soll dann Gegenstand von Koalitionsverhandlungen gemacht werden. Gerade Berlin hat es vom BVerfG eindeutig und unmittelbar, versehen mit einer Fristsetzung, zur Aufgabe gemacht bekommen, die Besoldung verfassungskonform anzupassen. Und diese Mischpoke will darüber jetzt in wochen- oder gar monatelangen Koalitionsverhandlungen darüber debattieren? Vermutlich wird da auch wegen der Wahl beim BVerfG eine Fristverlängerung beantragt, die dann auch gewährt wird.

Ich könnte endlos weiter schreiben.....

Ich halte es da zunehmend mit Max Liebermann, der da einmal den Ausspruch tätigte, dass er nicht so viel essen könne, wie er......... möchte!
Deus hic finitur

Arverna

Zitat von: Robertbob in Gestern um 14:45Naja, den Bock macht das aber nicht fett.
Beispiel: 7000€ × 0,3 : 12 = 175 € pro Monat.
Ich sehe es genau so. Bin seit 38 Jahren Beamtin und so lange kenne ich schon Tricksereien der Dienstherren.

Und bezüglich des Abstandsgebots:
Wenn der Gesetzgeber (wie 2024 geschehen), beschließt, alle Besoldungen um 200€ anzuheben, ergibt das bei A5 Stufe 1 eine Erhöhung um 7,63 % und bei A 16 Stufe 1 eine Erhöhung um 3,22 %.
Dazu kommen Besoldungsrunden mit Sockelbetrag (Erhöhung um X%, mindestens aber z.B. 100 €)
Ich gönne vor allem den Beamten in den unteren Besoldungsgruppen eine entsprechende Erhöhung, die ist mehr als notwendig. Dennoch schmelzen so die Abstände nach oben und das ist verfassungswidrig.