Besoldungsrunde 2025-2028 Nordrhein-Westfalen

Begonnen von Admin, 14.02.2026 19:57

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

cookiedent

Zitat von: Schneewitchen in Gestern um 18:30Gleichwohl bleibe ich skeptisch hinsichtlich dessen, was wir vom FM zu erwarten haben, ein Mann der der Auffassung ist, dass es völlig ausreichend ist, wenn man nur, wie in NRW, in den letzten Jahren die Tarifergebnisses immer 1:1 übernommen hat.

Seine Auffassung geht aber allein mathematisch nicht auf.
Er blendet dabei komplett aus, dass das Besoldungsniveau in den Jahren davor durch die drastische Kürzung der Sonderzahlung und der Einführung der Versorgungsrücklage deutlich reduziert wurde, zusätzlich wurde das Pensionsniveau abgesenkt.
Wenn ich Person A 10% vom Gehalt wegnehme und ihn anschließend wieder an der Gehaltsentwicklung teilnehmen lasse, hat er am Ende trotzdem weniger als Person B. Der Abstand steigt durch den Zinseszins Effekt sogar.

Darüber hinaus sind die Tarifergebnisse NICHT 1:1 übernommen worden, da die prozentuale Sonderzahlung der Angestellten in den letzten Jahren, nach einer Phase der Abschmelzung, wieder deutlich angestiegen ist.

Schneewitchen

Zitat von: cookiedent in Heute um 11:36Seine Auffassung geht aber allein mathematisch nicht auf.
Er blendet dabei komplett aus, dass das Besoldungsniveau in den Jahren davor durch die drastische Kürzung der Sonderzahlung und der Einführung der Versorgungsrücklage deutlich reduziert wurde, zusätzlich wurde das Pensionsniveau abgesenkt.
Wenn ich Person A 10% vom Gehalt wegnehme und ihn anschließend wieder an der Gehaltsentwicklung teilnehmen lasse, hat er am Ende trotzdem weniger als Person B. Der Abstand steigt durch den Zinseszins Effekt sogar.

Darüber hinaus sind die Tarifergebnisse NICHT 1:1 übernommen worden, da die prozentuale Sonderzahlung der Angestellten in den letzten Jahren, nach einer Phase der Abschmelzung, wieder deutlich angestiegen ist.


Absolut richtig. Ich habe nur den FM wiedergegeben.

Wir sind uns einig, dass dessen Argumentation haltlos ist.Auch seine letzte Anmerkung auf abgeordnetenwatch, wonach sich NRW nicht an Brandenburg orientieren muss, weil Brandenburg zunächst einmal gegenüber NRW aufholen muss, ist nicht haltbar.

Ich Frage mich, was derartige Äußerungen wohl bezwecken sollen. An den Fakten kommt auch er nicht vorbei, trotz der ganzen Unwahrheiten.

Schneewitchen

Hier noch die neueste Aussage unseres FM auf abgeordnetenwatch zur Frage nach dem Umgang mit dem Ergebnis in Brandenburg:

https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/marcus-optendrenk/fragen-antworten

Das er sich überhaupt die Mühe gemacht hat, diese nichtssagende Antwort zu formulieren.......🙄

AR76

Zitat von: Schneewitchen in Heute um 14:17Hier noch die neueste Aussage unseres FM auf abgeordnetenwatch zur Frage nach dem Umgang mit dem Ergebnis in Brandenburg:

https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/marcus-optendrenk/fragen-antworten

Das er sich überhaupt die Mühe gemacht hat, diese nichtssagende Antwort zu formulieren.......🙄
Andere holen erst auf?😅😅
Vielleicht man ihm den Link zum Rechner hier schicken, was für eine Schwachsinn so zu antworten, so er es wirklich selber tut.

Siehe Link oben - spannend wird es ja auch noch, falls das Bundesverfassungsgericht die fiktiven Einkommen kippen sollte. Müsste dann zu erneuten Nachzahlungen kommen.

Im Thread Brandenburg geht man mittlerweile von teilweise 200.000 Euro netto Nachzahlungen aus laut Presse. Wenn der Beamte seit 2004 jedes Jahr brav Widerspruch eingelegt hat.

Habe mal aufgelistet für mich - seit 2013 war es bei mir.

Also noch mal - aufholen? Brandenburg holt auf oder frei nach Honecker (komme von da) Überholt ohne einzuholen jetzt....

Denn was hier in 2020 angepasst wurde, hat die Familien und Zuschläge für kinderreiche Familien betroffen. Bei mir habe ich keine Anduerng mit einem Kind gemerkt, außer dass die Mietenstufen gesunken ist!
Wovon redet der Mann oder sein Social Media Team da eigentlich?

cookiedent

Na gut, er hat indirekt gesagt das eine Korrektur stattfindet, damit kann er natürlich auch die leicht höhere Gehaltsanpassung, die jetzt stattgefunden hat, gemeint haben.
Ebenfalls könnte man daraus entnehmen, dass evtl. weiter berechnet wird.

Alles in sehr vagem Politikersprech mit der Tendenz zum Aussitzen.
"Wir gucken mal, was die anderen machen, sollten sie uns überholt haben bessern wir nach."

Schneewitchen

Zitat von: cookiedent in Heute um 15:14Na gut, er hat indirekt gesagt das eine Korrektur stattfindet, damit kann er natürlich auch die leicht höhere Gehaltsanpassung, die jetzt stattgefunden hat, gemeint haben.
Ebenfalls könnte man daraus entnehmen, dass evtl. weiter berechnet wird.

Alles in sehr vagem Politikersprech mit der Tendenz zum Aussitzen.
"Wir gucken mal, was die anderen machen, sollten sie uns überholt haben bessern wir nach."

Sehe ich etwas anders. Er hat folgendes geschrieben:

"Soweit sich weiterer Korrekturbedarf noch nach weiteren Berechnungen ergibt....".

Er hat bislang die 1:1 Übernahme des Tarifergebnisses immer irgendwie mit der aA in einen Kommunikationstopf geworfen. Wenn man das so berücksichtigt, dann meint er mit " weiteren Korrekturbedarf", dass ggf. noch eine Korrektur zusätzlich zu der 1:1 Übernahme erfolgen soll, sofern sich der Bedarf aus weiteren Berechnungen ergeben sollte.

Und damit hat er letztendlich keine neue Aussage getroffen. Das gerade im FM fleissig gerechnet wird, dass sollte kein Geheimnis sein. Das dort Ergebnisse, wie gerade in Brandenburg, nicht gerade die Laune verbessern, dass versteht sich auch von selbst.

Schwierig ist für ihn halt, dass die bisherigen Ergebnisse der Länder nicht gerade homogen ausfallen. Zwischen der minimalistischen Variante in Hamburg und dem sehr guten Ergebnis in Brandenburg finden sich diverse Varianten mit unterschiedlichen Haushaltsauswirkungen. Da stellt sich halt die Frage, in welche Richtung soll sich NRW bewegen?

Auch blöd:NRW hat schon die WAZ mit 41 Stunden. Welche Kompensationsmöglichkeiten bestehen alternativ?

In seiner letzten Aussage lässt sich jedoch nichts Neues herauslesen.

Ein ist jedenfalls klar:Wenn der FM nicht langsam mal in die Hufe kommt, dann wird er noch immer rechnen und überlegen, während die übrigen Länder schon wieder zur Tagesordnung übergegangen sind.

Rheini

Ich glaube er überlegt ob der HH Weg für ihn das Richtige ist oder ihm eine Klatsche einhandelt.

Verzwickte Sache für den FM.

Max_Muster

Möglich wäre natürlich auch das Lebensarbeitszeitkonto wieder abzuschaffen und die 41 Stunden wieder voll einzufordern als Kompensation.

https://www.finanzverwaltung.nrw.de/uebersicht-rubrik-aktuelles-und-presse/pressemitteilungen/landesregierung-treibt-modernisierung-des

Schneewitchen

Zitat von: Rheini in Heute um 16:31Ich glaube er überlegt ob der HH Weg für ihn das Richtige ist oder ihm eine Klatsche einhandelt.

Verzwickte Sache für den FM.

Ich denke, das ist ihm bewußt. Ich vermute mal, dass er gerne die Hamburg-Variante fahren möchte, derzeit aber in der Regierung überlegt wird, ob man dass dann noch vor der Landtagswahl kommunizieren sollte.

Das "Hannelore-Syndrom" sollte in der Regierung bekannt sein.

Der MP bzw. sein FM würden uns sicherlich gerne mit 3,36% in 2026 abspeisen und sich gleichzeitig dafür unsere Wählerstimmen in 2027 sichern.

Den Herrn dürfte klar sein, dass das aber so nicht funktionieren wird. Die ganze Thematik auf die Zeit nach der Wahl zu verschieben, wird auch zu wenig Begeisterung führen, zumal der Zweck der Verschiebung klar wäre. Auf Zeit zu spielen geht insofern auch nur begrenzt.

Das wesentliche Zahlenmaterial dürfte dem FM schon vorliegen. Was er dort sieht, dass wird ihn wohl auch nicht erfreuen.

Daher wird jetzt in Düsseldorf vornehmlich überlegt, wie man sich, ohne Schaden in der Wahl zu nehmen, elegant aus weiteren Zahlungsverpflichtungen stehlen kann.

Daher überlegt man und überlegt und überlegt......😵

Vielleicht würde ein Anruf beim Herrn Dressel in Hamburg helfen....😳!?

cookiedent

Gibt es eigentlich eine zeitliche Vorgabe, bis zu der das Urteil umgesetzt werden muss?
Es kommt mir so vor, dass derzeit jeder sein eigenes Süppchen kocht und dadurch zu grundverschieden Ergebnissen kommt oder gar (mal wieder) gänzlich auf Zeit gespielt wird.

Schneewitchen

Zitat von: cookiedent in Heute um 17:10Gibt es eigentlich eine zeitliche Vorgabe, bis zu der das Urteil umgesetzt werden muss?
Es kommt mir so vor, dass derzeit jeder sein eigenes Süppchen kocht und dadurch zu grundverschieden Ergebnissen kommt oder gar (mal wieder) gänzlich auf Zeit gespielt wird.

Die Frist endet mit Ablauf des 31.03.2027. Diese Frist gilt aber nur für Berlin.

Deinen Eindruck teile ich. Jedes Bundesland köchelt sein eigenes Süppchen. Die Länder spielen fast alle dabei mal mehr mal weniger auf Zeit. Obgleich die Mehrzahl aller befragten Verfassungsrechtler das fiktive Partnereinkommen kritisch sehen, wird damit auch großzügig umgegangen.

Ich glaube nicht, dass wir einmal einen Besoldungsstatus erreichen, der es uns erlaubt, keinen Widerspruch einzulegen oder eine Klage zu führen.

AR76

Die Mehrheit sieht es kritisch? Gab es überhaupt noch jemanden, der es nicht kritisch gesehen hat?

Ich bin mal auf den 22.07. Verwaltungsgericht Düsseldorf gespannt und was andere Länder machen. Wenn die auch den richtigen Brandenburger Weg gehen, wird es eng für NRW.

GANZ WICHTIG - IMMER WEITER WIDERSPRUCH EINLEGEN. In Brandenburg werden nur die was nachträglich bekommen, die Widerspruch eingelegt haben.

Und dann hoffen wir mal, dass auch NRW bald beim BVerfG verhandelt wird.

Was Brandenburg macht, hat Hand und Fuss - nicht nur die Nachzahlung, auch die Kopplung an den Nominalindex. Sind die ersten und einzigen, die sich richtig Gedanken gemacht haben, die Gewerkschaften im Vorfeld einbezogen haben und von daher was Gutes in Bezug auf das Urteil erstellt haben.

Denn allen (Beamten) ist klar, dass Anhebungen in der Höhe nicht unangemessen sind.