[BB] Besoldungsrunde 2025-2028 Brandenburg

Begonnen von Admin, 14.02.2026 21:52

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Länderknecht

Zitat von: IchLiebeBeamtentum in 08.07.2026 07:14Der Dienstherr ist dem Beamten gegenüber zu einer amtsangemessenen Alimentation verpflichtet. Es ist also egal, ob ihr für uns mitstreikt oder nicht.

Das ist mir durchaus klar. Aber die vorangegangenen Jahre wurden die von den Angestellten für die Beamten miterstreikten Tariferhöhungen auch durch eben jene Streiks, bei denen die vollständige Übertragung gefordert wurde, auch auf die Beamten übertragen. Es bestand zu diesem Zeitpunkt keine Pflicht dies genau so zu handhaben.

Länderknecht

Zitat von: AltStrG in 08.07.2026 07:17Die Beamten können für die Angestellten nichts fordern, was gesetzlich nicht darstellbar ist. Die Übertragung der Tarifergebnisse auf die Beamten war hingegen unproblematisch, weil es a) wie sich jetzt zeigt, grundsätzlich immer zu wenig war und b) die Gesetzgebungsverfahren vereinfacht hat, was sich mit Punkt a) deckt.

Die Beamten sind aufgrund dieser "Übertragungen" jahrelang nicht amtsangemessen Alimentiert worden.
Warum ist das gesetzlich nicht darstellbar? Gibt es etwa ein Gesetz, das verbietet, dies gegenüber dem Dienstherrn immer wieder anzusprechen? Gibt es ein Gesetz, welches verbietet eine Angleichung in den nächsten Tarifverhandlungen zu fordern? Ich denke nicht.

Länderknecht

#182
Zitat von: InternetistNeuland in 08.07.2026 07:27Du verstehst da was falsch. Ein Beamter mit Partner und 2 Kindern bekommt jetzt so viel wie ein Angestellter mit Frau und 2 Kindern die Bürgergeld zum aufstocken beantragt haben. D.h. Angestellte konnten schon immer Zuschlag verlangen.
Tatsächlich habe ich das so noch nie gesehen. Da ist was dran, wenngleich sich das Problem ja eher auf die unteren Gehaltsgruppen beschränkt, wenn es tatsächlich dort noch jemanden gibt, der als Alleinverdiener tätig ist. Warum aber es dann aber jetzt so sein sollte, dass ein angestellter Lehrer bspw. 1000 € netto weniger haben wird als ein verbeamteter, erschließt sich mir leider nicht. Ich würde mir wünschen, dass solche MIssstände nicht entstehen und auch die verbeamteten Kollegen Solidarität zeigen, um für uns alle eine bessere Situation zu schaffen.

InternetistNeuland

Zitat von: Länderknecht in 08.07.2026 20:38Tatsächlich habe ich das so noch nie gesehen. Da ist was dran, wenngleich sich das Problem ja eher auf die unteren Gehaltsgruppen beschränkt, wenn es tatsächlich dort noch jemanden gibt, der als Alleinverdiener tätig ist. Warum aber es dann aber jetzt so sein sollte, dass ein angestellter Lehrer bspw. 1000 € netto weniger haben wird als ein verbeamteter, erschließt sich mir leider nicht. Ich würde mir wünschen, dass solche MIssstände nicht entstehen und auch die verbeamteten Kollegen Solidarität zeigen, um für uns alle eine bessere Situation zu schaffen.

Dafür dürfen angestellte Lehrer z.B. streiken.

AltStrG

Zitat von: Länderknecht in 08.07.2026 20:32Warum ist das gesetzlich nicht darstellbar? Gibt es etwa ein Gesetz, das verbietet, dies gegenüber dem Dienstherrn immer wieder anzusprechen? Gibt es ein Gesetz, welches verbietet eine Angleichung in den nächsten Tarifverhandlungen zu fordern? Ich denke nicht.

Da ich selber keine Aktien als Nicht-Beamter habe:
Weil die rechte Ausgangslage eine andere ist. Man kann nicht fordern, was einem rechtlich nicht zusteht. Die Angestellten des ö.D. können in den Verhandlungsrunden gerne 15% mehr Gehalt fordern, das steht frei. Die Sozialpartnerschaft zwischen Dienstherren/Arbeitgebern und Gewerkschaften/Verbänden wird dann was aushandeln.

Wie immer.

AltStrG

Zitat von: Länderknecht in 08.07.2026 20:30Das ist mir durchaus klar. Aber die vorangegangenen Jahre wurden die von den Angestellten für die Beamten miterstreikten Tariferhöhungen auch durch eben jene Streiks, bei denen die vollständige Übertragung gefordert wurde, auch auf die Beamten übertragen. Es bestand zu diesem Zeitpunkt keine Pflicht dies genau so zu handhaben.

ich verweise auf:

https://forum.oeffentlicher-dienst.info/index.php/topic,127653.msg465447.html#msg465447

Es wurde nichts "miterstreikt". Die Dienstherren der Beamten haben sich sogar "bedankt", weil die aA viel höher hätte ausfallen müssen.

AltStrG

Zitat von: Länderknecht in 08.07.2026 20:38Tatsächlich habe ich das so noch nie gesehen. Da ist was dran, wenngleich sich das Problem ja eher auf die unteren Gehaltsgruppen beschränkt, wenn es tatsächlich dort noch jemanden gibt, der als Alleinverdiener tätig ist. Warum aber es dann aber jetzt so sein sollte, dass ein angestellter Lehrer bspw. 1000 € netto weniger haben wird als ein verbeamteter, erschließt sich mir leider nicht. Ich würde mir wünschen, dass solche MIssstände nicht entstehen und auch die verbeamteten Kollegen Solidarität zeigen, um für uns alle eine bessere Situation zu schaffen.

Verschiedene Rechtskreise kann man verschieden behandeln.

IchLiebeBeamtentum

Zitat von: AltStrG in 08.07.2026 22:41Die Angestellten des ö.D. können in den Verhandlungsrunden gerne 15% mehr Gehalt fordern, das steht frei.

Wie immer.

Das entscheidet immer noch die Gewerkschaftsspitze (SPD), die mit der Arbeitgeberspitze (SPD) verhandelt.

Scull


Scull

Zitat von: Länderknecht in 07.07.2026 23:06Liebe verbeamtete Kollegen,

da wir stets als Angestellte auch für euch auf die Straße gegangen sind und Tarifergebnisse erstreikt haben, hoffen wir, dass ihr uns in den allseits stattgefundenen Solidaritätsbekundungen der Vergangenheit nicht vergesst und die gleichzeitige Übertragung der Wirkung der amtsangemessenen Alimentation mit Nachdruck auch auf uns Angestellte einfordert.

This

Schneewitchen

Zitat von: IchLiebeBeamtentum in 08.07.2026 12:20Viele haben sich auf ihren inkompetenten Personalrat verlassen.

Unser Personalrat ist nicht inkompetent. Der organisiert immer eine tolle Karnevalsparty und ein Sommerfest. Dann gibt es zweimal im Jahr eine schöne Personalversammlung auf denen uns immer ein schönes Gefühl vermittelt wird, wie harmonisch die Verwaltungsspitze mit dem Personalrat zusammenarbeitet.

Gut, die Mitglieder des Personalrates sind nur sehr schwer zu erreichen, wenn man mal ein persönliches Problem hat. Dann sind sie oft in Schulungen oder in Besprechungen. Zugesagte Rückrufe erfolgen dann nicht. Das liegt aber an dem Stress, den die Personalräte haben, da diese sich für unsere Belange aufreiben.

In einer anderen Zeit und einer anderen Behörden hat man da damals deshalb den Stress etwas mindern wollen. Daher hat man dorthin verkündet, dass der Personalrat nur für die persönlichen Anliegen des einfachen und mittleren Dienstes zur Verfügung steht. Die Kollegen des gehobenen und höheren Dienstes könnten sich selber helfen.

Ja, ich stehe voll auf Personalrat. Wo wären wir nur ohne diese Männer und Frauen, die sich für uns täglich in die Auseinandersetzung mit dem Arbeitgeber begeben.


Schneewitchen

Zitat von: Länderknecht in 07.07.2026 23:06Liebe verbeamtete Kollegen,

da wir stets als Angestellte auch für euch auf die Straße gegangen sind und Tarifergebnisse erstreikt haben, hoffen wir, dass ihr uns in den allseits stattgefundenen Solidaritätsbekundungen der Vergangenheit nicht vergesst und die gleichzeitige Übertragung der Wirkung der amtsangemessenen Alimentation mit Nachdruck auch auf uns Angestellte einfordert.

In NRW wird das schnell erledigt sein. "Nichts" einzufordern wird mit Erfolg gekrönt werden. Dieses Ergebnis wird dann auch sicherlich ohne Probleme und ohne Widerstände auf die Angestellten übertragen werden.

AR76

Zitat von: Schneewitchen in 09.07.2026 07:15Unser Personalrat ist nicht inkompetent. Der organisiert immer eine tolle Karnevalsparty und ein Sommerfest. Dann gibt es zweimal im Jahr eine schöne Personalversammlung auf denen uns immer ein schönes Gefühl vermittelt wird, wie harmonisch die Verwaltungsspitze mit dem Personalrat zusammenarbeitet.

Gut, die Mitglieder des Personalrates sind nur sehr schwer zu erreichen, wenn man mal ein persönliches Problem hat. Dann sind sie oft in Schulungen oder in Besprechungen. Zugesagte Rückrufe erfolgen dann nicht. Das liegt aber an dem Stress, den die Personalräte haben, da diese sich für unsere Belange aufreiben.

In einer anderen Zeit und einer anderen Behörden hat man da damals deshalb den Stress etwas mindern wollen. Daher hat man dorthin verkündet, dass der Personalrat nur für die persönlichen Anliegen des einfachen und mittleren Dienstes zur Verfügung steht. Die Kollegen des gehobenen und höheren Dienstes könnten sich selber helfen.

Ja, ich stehe voll auf Personalrat. Wo wären wir nur ohne diese Männer und Frauen, die sich für uns täglich in die Auseinandersetzung mit dem Arbeitgeber begeben.


Bisschen offtopic, aber scheinbar haben wir denselben Personalrat. Nur 1x im Jahr Versammlung, dann wird als Show gefetzt. Wenn man ihn braucht, kommt keine Hilfe. Aber aktuell müssen die arbeiten, da ein riesiges Sparpaket verschenkt wurde und die laufen Sturm dagegen, Mist  - war so schön ruhig vorher - denken die bestimmt. Pöstchen schieben, Quali hD machen usw.

Schneewitchen

Zitat von: AR76 in 09.07.2026 08:21Bisschen offtopic, aber scheinbar haben wir denselben Personalrat. Nur 1x im Jahr Versammlung, dann wird als Show gefetzt. Wenn man ihn braucht, kommt keine Hilfe. Aber aktuell müssen die arbeiten, da ein riesiges Sparpaket verschenkt wurde und die laufen Sturm dagegen, Mist  - war so schön ruhig vorher - denken die bestimmt. Pöstchen schieben, Quali hD machen usw.
Zitat von: AR76 in 09.07.2026 08:21Bisschen offtopic, aber scheinbar haben wir denselben Personalrat. Nur 1x im Jahr Versammlung, dann wird als Show gefetzt. Wenn man ihn braucht, kommt keine Hilfe. Aber aktuell müssen die arbeiten, da ein riesiges Sparpaket verschenkt wurde und die laufen Sturm dagegen, Mist  - war so schön ruhig vorher - denken die bestimmt. Pöstchen schieben, Quali hD machen usw.

Ich denke, es ist überall ähnlich. Ich könnte Geschichten erzählen.....! Aber, wie im wahren Leben. Wenn die Personalratswahlen anstehen, dann habe ich diese Leute plötzlich im Büro stehen......!

Das ist hier aber nicht Thema.....

IchLiebeBeamtentum

Zitat von: Schneewitchen in 09.07.2026 08:28Ich denke, es ist überall ähnlich. Ich könnte Geschichten erzählen.....! Aber, wie im wahren Leben. Wenn die Personalratswahlen anstehen, dann habe ich diese Leute plötzlich im Büro stehen......!

Das ist hier aber nicht Thema.....

Wie in der Politik, nur auf viel kleinerer Bühne.