Die neue Heizungsgesetz - Diskussion!!!

Begonnen von BAT, 02.03.2026 19:00

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Faunus

Zitat von: NelsonMuntz in 24.04.2026 17:30@Faunus: Prima, Du hast es verstanden  ;)

Das A und O für erfolgreichen Klimaschutz ist die Abkehr von fossiler Energie. Biomasse ist nur Kreislaufgedöns ohne kumulierende Komponente.


*Ironie-an* Das A und O für erfolgreichen Klimaschutz ist die Begrenzung der Population des Menschen auf 2 Milliarden  besser 1 Milliarde! *Ironie-aus*

Für mich ist die Diskussion beendet.

NelsonMuntz

Zitat von: Faunus in 24.04.2026 18:41Die Diskussion ist:
ca. 950 Millionen Rinder weltweit belasten das Klima mit umgerechnet rund fünf Milliarden Tonnen CO₂ pro Jahr. d.h. die Rinderhaltung trägt zu 10 % aller vom Menschen gemachten Treibhausgase bei und stellt die doppelte Menge des CO2-Ausstoßes des weltweite Flugverkehrs dar. Diese Zahlen sind von der Welternährungsorganisation FAO berechnet. Scharlatane? Wissen nicht, was Sie tun? Lenken von den eigentlichen Ursachen der Klimaerwärmung ab?

Das sind keine falschen Zahlen, aber anders als das CO2 aus dem Flugverkehr wird jenes der Rinder Jahr für Jahr über den Anbau der Futterpflanzen wieder gebunden. Deshalb addieren sich die Emissionen der Rinder nicht Jahr für Jahr, die des Flugverkehrs hingegen schon.

Aber Du hast Recht: Belassen wir das dabei. :)

Zu den 2 Milliarden: Klar, jedoch keine der Ideen, die diesbezüglich durch meinen Kopfs schwirren haben auch nur Ansätze von Freundlichkeit oder Humanität. Es ist (leider) der wohlstandverwöhnte Hedonismus, der die einzig "natürliche" Schrumpfung von Populationen induziert. Wo Armut herrscht, sind Kinder auch eine Absicherung, und wo zumindest rudimentäre medizinische Versorgung existiert, werden diese Kinder auch groß. Schwierig.


MoinMoin

Ich danke euch (Faunus und NelsonMuntz) für die interessante, sachliche Diskussion.

Faunus

#303
Danke. Das bekommen wir schon hin. @NelsonMuntz hat schon recht, dass das mit dem CO2 in Richtung 0-Summen-Spiel bei der Rinderzucht geht und Methan das eigentliche Problem darstellt bzw. ... da wollte ich nicht mehr einsteigen  - N2O aus der Düngung (ein Vielfaches an Pflanzenanbau nur zur Verfütterung), Ernteresten, Gülle... Das ist müßig, weil wir Menschen uns letztlich nur ändern, wenn wir müssen. Im Anpassen ist der Mensch ein Meister!

Und mal ehrlich so ein Filetsteak - leicht gesalzen, wenig gepfeffert, einem Klacks Bärlauchbutter mit Rosmarinkartoffeln und ein paar Spargelstangen mit frisch geriebenem Parmigiano Reggiano... wobei - ich nehme lieber ein paar Stangen Spargel mehr und lass dafür das Steak weg. Turnt mich aktuell einfach nicht an.

MoinMoin

Zitat von: Faunus in 25.04.2026 11:50Danke. Das bekommen wir schon hin. @NelsonMuntz hat schon recht, dass das mit dem CO2 in Richtung 0-Summen-Spiel bei der Rinderzucht geht und Methan das eigentliche Problem darstellt bzw. ... da wollte ich nicht mehr einsteigen  - N2O aus der Düngung (ein Vielfaches an Pflanzenanbau nur zur Verfütterung), Ernteresten, Gülle... Das ist müßig, weil wir Menschen uns letztlich nur ändern, wenn wir müssen. Im Anpassen ist der Mensch ein Meister!
Sicherlich kommen dann noch die Aspekte des Landverbrauches, Wasser,.... gedöns beim Fleischkonsum on top.
Das pflanzliche Ernährung effizienter ist, als fleischlastige darüber braucht man glaube ich nicht nachdenken. Allein schon weil das pflanzliche Produkt für die Fleischproduktion erstmal produziert und transportiert werden muss um dort verfüttert zu werden an den fleischlichen Konsumenten, also wir oder das Tier. Und beim letzteren hat das Tier dann auch wiederum Platz und Transport Bedarfe.... kann ja nur aufwändiger sein.

ZitatUnd mal ehrlich so ein Filetsteak - leicht gesalzen, wenig gepfeffert, einem Klacks Bärlauchbutter mit Rosmarinkartoffeln und ein paar Spargelstangen mit frisch geriebenem Parmigiano Reggiano... wobei - ich nehme lieber ein paar Stangen Spargel mehr und lass dafür das Steak weg. Turnt mich aktuell einfach nicht an.
Aber zum Spargel brauch ich meinen Schinken und gute Butter und verzichte lieber auf das Schnitzel.
 8)

NelsonMuntz

@Faunus: Ich habe mich natürlich arg auf die (in meinen Augen oft unsinnige) Anführung der direkten, biogenen Emissionen bei der Rinderzucht fokussiert (So ein Mensch produziert durch Atmung auch fast eine Tonne C02 pro Jahr ;) ).

In der Gesamtbetrachtung ist Rinderzucht natürlich schon ein enormes, ökologisches Problem. Das liegt aber nur im geringen Maße an den Tieren selbst.

... aber Spargel ist natürlich auch sehr lecker  :D  8)

Organisator

Zitat von: NelsonMuntz in 25.04.2026 13:41@Faunus: Ich habe mich natürlich arg auf die (in meinen Augen oft unsinnige) Anführung der direkten, biogenen Emissionen bei der Rinderzucht fokussiert (So ein Mensch produziert durch Atmung auch fast eine Tonne C02 pro Jahr ;) ).

Weniger Menschen, weniger direkter CO2-Ausstoß und weniger menschengemachte Emissionen ;)

Faunus

Zitat von: Organisator in 27.04.2026 08:02Weniger Menschen, weniger direkter CO2-Ausstoß und weniger menschengemachte Emissionen ;)

s. #300 = 6 Posts in diesem Thread zuvor ;)

Organisator

Zitat von: Faunus in 27.04.2026 08:22s. #300 = 6 Posts in diesem Thread zuvor ;)

übersehen 😂
Aber für mich keine Ironie. Ohne den Menschen wären die Veränderungen auf der Erde deutlich langsamer.
Auf der anderen Seite - wenn in ein paar zehntausend Jahren mit und ohne Menschen ohnehin Nordeuropa von Gletschern bedeckt sein wird - was juckts die Erde?
Eigentlich sind die Menschen nur dabei, die menschengemachten und für die Menschen bedeutsamen Probleme zu erkennen und idealerweise zu begrenzen. Der Erde kanns eigentlich auch egal sein.

Faunus

Zitat von: Organisator in 27.04.2026 08:51Eigentlich sind die Menschen nur dabei, die menschengemachten und für die Menschen bedeutsamen Probleme zu erkennen und idealerweise zu begrenzen. Der Erde kanns eigentlich auch egal sein.

Der Menschen ist schon im Umgang mit seinesgleichen nicht lernfähig - zeigt er seit Menschengedenken mit "dem anderen den Kopf einschlagen". Dem Menschen ist es auch egal, ob für sein "Wohlbefinden" andere leiden müssen. Deswegen halte ich den Versuch der Begrenzung der menschlichen Auswüchse für eine Farce. Die Natur/Erde reguliert die Auswüchse ideal - auf kürzere/längere Sicht: Pech für den Menschen!


ElBarto

Zitat von: Organisator in 27.04.2026 08:51übersehen 😂
Aber für mich keine Ironie. Ohne den Menschen wären die Veränderungen auf der Erde deutlich langsamer.
Auf der anderen Seite - wenn in ein paar zehntausend Jahren mit und ohne Menschen ohnehin Nordeuropa von Gletschern bedeckt sein wird - was juckts die Erde?
Eigentlich sind die Menschen nur dabei, die menschengemachten und für die Menschen bedeutsamen Probleme zu erkennen und idealerweise zu begrenzen. Der Erde kanns eigentlich auch egal sein.

Fun Fact:
Also interessanterweise gab es zu Coronazeiten weniger CO2 Emissionen. Das hatte zur Folge, dass der Methangehalt in der Atmosphäre angestiegen ist. Methan ist ein ca. 28 mal potenteres Treibhausgas als CO2. Es reagiert mit OH und wird zerfällt unter anderem wohl zu CO2. Methan bleibt ca. 12 Jahre und CO2 100(e) Jahre in da oben (Kein Chemiker, steht wo im Internet)
Wo kommt Methan her? Unter anderem aus dem Dschungel, v.a. wenn es dort länger feucht ist.
Was wäre ohne den Menschen? Mehr Dschungel. Also mehr Methan, aber dann wieder auch CO2.
Ob das Klima also in unserem Sinne besser wär, ist fraglich.

Nur so zur Info für interessierte.

Warnstreik

Zitat von: Faunus in Gestern um 08:27Der Menschen ist schon im Umgang mit seinesgleichen nicht lernfähig - zeigt er seit Menschengedenken mit "dem anderen den Kopf einschlagen". Dem Menschen ist es auch egal, ob für sein "Wohlbefinden" andere leiden müssen. Deswegen halte ich den Versuch der Begrenzung der menschlichen Auswüchse für eine Farce. Die Natur/Erde reguliert die Auswüchse ideal - auf kürzere/längere Sicht: Pech für den Menschen!

Das ist doch auch viel zu schwarzgemalt. Innerhalb der letzten 200 Jahre haben wir (ich meine dabei erstmal die westliche Kultur) es geschafft, unsere Kinder nicht mehr in Minen verrecken zu lassen, nicht mehr 7 Tage die Woche zu arbeiten, in den ehemals verseuchten Flüssen leben wieder Lachse und Neunaugen, saurer Regen ist Vergangenheit und das Ozonloch wird in absehbarer Zeit komplett geschlossen sein. Wir fahren Auto mit Strom und erzeugen diesen schon zu über 60% ohne dafür Dinosaurier zu verbrennen. Der Umgang mit den Ressourcen wird schon im Kindergarten gelehrt und viele versuchen hier gut mit der Umwelt umzugehen - in Deutschland hat der Klimaschutz sogar Verfassungsstatus.

Ja - vieles läuft noch nicht so wie es sollte - aber die Entwicklungen kann und sollte man nicht ganz vergessen.

Rowhin

Zitat von: ElBarto in Heute um 08:32Fun Fact:
Also interessanterweise gab es zu Coronazeiten weniger CO2 Emissionen. Das hatte zur Folge, dass der Methangehalt in der Atmosphäre angestiegen ist. [...]

Nur so zur Info für interessierte.


Die entsprechende Studie, für diese Interessierten, in Science: https://www.science.org/doi/10.1126/science.adx8262

Hier eine Zusammenfassung der ESA dazu: https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/FutureEO/Space_for_our_climate/The_curious_case_of_why_methane_spiked_around_Covid

Dort heißt es auch:

ZitatCrucially, the study finds that fossil fuel emissions and wildfires only played a minor role in the surge. Isotopic fingerprints in atmospheric methane instead point strongly towards microbial sources – wetlands, inland waters and agriculture – as the dominant contributors to the observed changes.

Faunus

Zitat von: ElBarto in Heute um 08:32Methan bleibt ca. 12 Jahre und CO2 100(e) Jahre in da oben (Kein Chemiker, steht wo im Internet)
Wo kommt Methan her? Unter anderem aus dem Dschungel, v.a. wenn es dort länger feucht ist.
Was wäre ohne den Menschen? Mehr Dschungel. Also mehr Methan, aber dann wieder auch CO2.
Ob das Klima also in unserem Sinne besser wär, ist fraglich.

Nur so zur Info für interessierte.

Ja, die Tropen geben durch die Erwärmung und die zunehmenden Überschwemmungen zusätzliches Methan ab. Das zusätzliche Methan stört das Gleichgewicht der Erde. Es geht immer um "zusätzlich, vermehrt" und da ist der Mensch halt unschlagbar ;)

Petar Tudzharov

Und ich Depp habe Palettenweise Krombacher getrunken, um den Regenwald zu retten.