Methodik einer sachgerechten "Spitzausrechnung"

Begonnen von SwenTanortsch, 06.06.2026 10:27

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Zitat von: BVerfGBeliever in Gestern um 19:202.) Die ZBR-Methodik berücksichtigt korrekt die unterjährigen Erhöhungen des aktuellen Jahres (Stichworte 1/12, Stuttmann, etc.). Sie ignoriert jedoch vollständig etwaige unterjährige Erhöhungen des vorangegangenen Jahres. Wenn es im letzten Jahr eine Erhöhung im August gab, dann erhöht sich auch in diesem Jahr bis einschließlich Juli die monatliche Besoldung! Falls du mir nicht glaubst, öffne Excel und prüfe es selbst nach. Somit liefert die ZBR-Methodik systematisch falsche (weil zu niedrige) Werte der Besoldungsindizes, die dann wiederum in der Fortschreibungsprüfung falsche (weil zu hohe) Parameterwerte nach sich ziehen. Der entsprechende Fehler wird dabei von Jahr zu Jahr immer größer.



Sorry wenn ich hier pedantisch wirke, aber das stört mich wirklich und ist für mich ein Punkt, den ich in den vorherigen Beiträgen versucht hatte zu verdeutlichen:
  • Erhöhungen finden zu Zeitpunkten statt: 1.1., 1.7., ....
  • Bei der Betrachtung eines Jahres gibt es nur die Erhöhungen, die qua Gesetz in diesem jeweiligen Jahr wirksam werden
  • Es ist klar, dass eine Monats-Besoldung auch vor eine Erhöhung in einem Jahr gegenüber dem Vorjahr relativ erhöht sein kann, dies ist mMn aber keine Erhöhung.

Warum mir das wichtig ist: Erhöhung verbinde ich mit Gesetzen und Aussagen der Politiker: "Erhöhung der Besoldung im Jahr X um 2,4%".

Damit wird auch die Spitzausrechnung begründet, denn eine Erhöhung der Jahresbesoldung entspricht nur dann der formulierten Prozentzahl sofern die Erhöhung zum 1.1. gewährt wird. Das tut die Spitzausrechnung (2) der Formeln von Ryan, danke dafür dass wir hier zur einer mathematischen Darstellung kommen.


Auch wenn das fast allen hier klar sein sollte, die Erhöhung ist kein Indexwert, sondern bezieht sich immer auf das Vorjahr statt auf ein Basisjahr. Ich sage das, da man sowohl mit Indexwerten mit einem Basisjahr rechnen kann, als auch mit Korrelationsfunktionen einer Zeitreihe, die sich jeweils auf das Vorjahr bezieht.

Letztendlich ist es immer so, die Methode muss zur Frage passen. Wesentlich interessanter ist doch die zu beantwortende Frage. In meinen Tabellen habe ich versucht die Frage zu beantworten, ob und wie sich eine unterjährige Erhöhung in einen dauerhaften finanziellen Schaden manifestiert.

Ich für meinen Teil vermisse in der endlosene Diskussion zu den verschiedenen (Nicht-)Indizes die Diskussion der Fragestellungen und deren möglichen Relevant (Chancen/Risiken) für ein Klageverfahren.