Rentenreform 2026/ 2027

Begonnen von BAT, 23.06.2026 13:27

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Bob Kelso

Zitat von: MoinMoin in Heute um 10:20Nochmal!! was nützen uns 1 Millionen arbeitslose Kinder für die Problematik!

Werfen Sie einen Blick in die Kinder-Tagesstätten; Grundschulen und weiterführende Schulen mit überfüllten "Räumen"  und versuchen Sie zu zu eruieren "welche" und "wie viele"  dieser Kinder und Jugendliche in ihrem Leben einen sozialversicherungspflichten Arbeit nachgehen können und werden. 

Faunus

Zitat von: Hugo Stieglitz in Heute um 08:12... Hochqualifizierte Fachkräfte hält und neue hinzugewinnt. Das muss in die Hose gehen.



Wo bitte finden sich diese "hochqualifizierten Arbeitskräfte"?

Ich bin im Ingenieursbereich immer wieder Mal weltweit arbeiten gewesen - wenn wir diese nicht selbst ausbilden und das machen wir eher schlecht als recht, wird es schwierig. Die skandinavischen Länder haben eine qualitativ hochwertige Bildung. Ich meine auch Japan... aber da war ich nie und kenne nur in Europa lebende Japaner, die zwangsläufig gebildeter sind.


Faunus

Zitat von: Bob Kelso in Heute um 11:59Werfen Sie einen Blick in die Kinder-Tagesstätten; Grundschulen und weiterführende Schulen mit überfüllten "Räumen"  und versuchen Sie zu zu eruieren "welche" und "wie viele"  dieser Kinder und Jugendliche in ihrem Leben einen sozialversicherungspflichten Arbeit nachgehen können und werden. 

 
Alle Länder können unabhägig vom Elternhaus Kinder bilden - nur die Deutschen werden dabei immer unfähiger (Korrelation zum Wählerverhalten?).
Schweden hat im historischen Vergleich (insbesondere während der Flüchtlingskrise 2015) gemessen an seiner Einwohnerzahl mehr Asylbewerber aufgenommen als D und auch da kann man einen Blick in die Kindertagesstätten etc. werfen und trotzdem liegt Schweden europaweit an der Spitze mit seiner Bildung von Kindern.



daseinsvorsorge

Zitat von: Hugo Stieglitz in Heute um 09:42... Dabei ist die Boomer-Generation die reichste und gesündeste Generation und könnte auch kurzfristig noch ein bisschen länger arbeiten.


Als Boomer befinde ich mich seit nun 42 Jahren(in Worten zweiundvierzig)im Arbeitsprozess. Unabhängig von Ihnen- lasse ich mir grundsätzlich ungerne von Menschen mit deutlich weniger Arbeitsjahren sagen, ob ich nicht doch noch länger arbeiten könnte.

In den 80 Jahren hatten wir so wenig ,,Findungsjahre"- was hat unsere Generation da bloß falsch gemacht.Ach ja- man war einfach froh, überhaupt einen Ausbildungsplatz zu finden bei teilweise 100 Bewerbern auf 10 Ausbildungsplätze. Und studieren kam für die allermeisten - aus finanziellen Gründen -überhaupt nicht in Betracht.

Faunus

Die Boomer sind - auch auf die nachfolgenden Generationen betrachtet - mit die leistungsstärkste Generation. Uns blieb ja auch bei so viel Konkurrenz im  Jahrgang nichts anderes übrig als "besser zu sein".

Die ganzen Jüngeren haben es scheinbar nicht nötig sich anzustrengen, da keine Konkurrenz (denke diese zumindest, weil sie nicht über dne Tellerrans schauen) und ein Stück weit sind die Boomer auch schuld, den es ist Ihr Nachwuchs, der sich nicht mehr anstrengen mag oder kann.

Vielleicht wandert die Industrie nicht ab wegen der Lohnnebenkosten, die die Renten der Boomer verursachen, sondern weil möglicherweise die nachfolgenden Generation zu hohe Ansprüche haben und zu wenig können.

Wenn man so eine Diskussion mit Schuldgeschubse eröffnet, muss man sich nicht wundern, wennn diese auf einen zurückfällt.

cyrix42

OT:

Zitat von: daseinsvorsorge in Heute um 12:59Unabhängig von Ihnen- lasse ich mir grundsätzlich ungerne von Menschen mit deutlich weniger Arbeitsjahren sagen, ob ich

Es ist immer wieder spannend zu beobachten, dass es natürlich ein Problem ist, wenn eine Gruppe einer anderen etwas aufbürden will. Bei der Wehrpflichts-Diskussion war es umgekehrt; da stört es die älteren aber weniger, wenn sie die jüngeren zu einem Zwangsdienst verurteilen wollen...

Es gibt nur einen entscheidenden Unterschied: Die derzeit Älteren stellen einen nicht gerade kleinen Anteil der Wahlberechtigten dar; die von einer Wehrpflicht Betroffenen dürfen dagegen noch gar nicht (auf Bundesebene) wählen. Wer sitzt da wohl am längeren Hebel, wenn es um das Austeilen von Übeln angeht?...

Warnstreik

Sagt mal, ist euch die Hitze letzte Woche zu Kopf gestiegen? Zum einen werden wohl so ziemlich alle Kinder, die derzeit in Kitas und Schulen zu finden sind eine ordentliche Beschäftigung finde - so wie auch alle Generationen vorher. Weder sind die Boomer faul noch die jetzigen Jungen Leute. Es gibt aber Menschen, die mit Anfang 60 eher hinderlich sind im Berufsleben - und auch Junge, die nichts auf die Reihe bekommen. Fakt ist, dass eine überalterte Gesellschaft keine gesunde Gesellschaft ist - daher muss man (wenn mans nicht selbst macht) eben Zuwanderung ermöglichen und auch steigern. Dabei kann man versuchen als deutschsprachiges Land Fachkräfte zu bekommen oder man nimmt die, die eh zu uns geflohen sind und bildet diese gut aus.

Zumindest die Bedingungen für eine Familienplanung waren in den letzten Jahren (in meinen Augen) vorbildlich - Elternzeit, Elterngeld, Kitaausbau, Ganztag an Schulen...    Dementsprechend ging es auch wieder hoch in den 2010er Jahren.

MoinMoin

Zitat von: Bob Kelso in Heute um 11:59Werfen Sie einen Blick in die Kinder-Tagesstätten; Grundschulen und weiterführende Schulen mit überfüllten "Räumen"  und versuchen Sie zu zu eruieren "welche" und "wie viele"  dieser Kinder und Jugendliche in ihrem Leben einen sozialversicherungspflichten Arbeit nachgehen können und werden. 
Alle, wenn Jobs angeboten werden.
Und da ist es egal ob vom Boomer Karnickel Deutschen oder syrische Großfamilie.

Also was wollen wir mit 2 Mio mehr babyboomer Kinder, wenn keine Jobs da sind und die Migrantenkinder des Feldes verwiesen sind?

So blöd kann man doch nicht sein, dass man begreifen muss, dass deutsche Kinder hilfreich sind, wenn wir Arbeitsplätze haben, sie aber eben nicht hilfreich sind, wenn wir eben keine Arbeitsplätze haben.

Deutsche Boomer Kinder zahlen nichts in die Rente ein, wenn es keine SVPflichtigen Jobs gibt.

Für die Rente zählt allein die Anzahl der SVpflichtigen Jobs, egal wer sie macht.

Ein Blick in die Statistik zeigt: Das wir aktuell nicht die Schieflage haben, die vor 20 Jahren prognostiziert wurde (wegen fehlende Kinder), liegt an den Migranten, die die Stellen ausgefüllt haben.

Soviel zu der falsch Behauptung, es liegt an fehlenden Boomer-Kinder!

MoinMoin

Zitat von: cyrix42 in Heute um 13:41Es ist immer wieder spannend zu beobachten, dass es natürlich ein Problem ist, wenn eine Gruppe einer anderen etwas aufbürden will. Bei der Wehrpflichts-Diskussion war es umgekehrt; da stört es die älteren aber weniger, wenn sie die jüngeren zu einem Zwangsdienst verurteilen wollen...
OT:
Weil bei uns es die gelebte Realität war.
und bei uns war es so, dass man sich beim Kreiswehrersatzamt die "Erlaubnis" holen musste, wenn länger als 3 Monate das Rechtshoheitsgebiet der Wehrrolle verlassen wollte.
Das da jetzt so ein Faß von aufgemacht wird, nur weil da etwas, was zu Recht ausgesetzt wurde, weil kein Feind mehr vor der Tür stand und jetzt wieder aktiviert wird, weil der Feind vor der Tür steht (und der große Bruder "Ami go home" nicht mehr will)
/OT

MoinMoin

Zitat von: cyrix42 in Heute um 13:41Es gibt nur einen entscheidenden Unterschied: Die derzeit Älteren stellen einen nicht gerade kleinen Anteil der Wahlberechtigten dar; die von einer Wehrpflicht Betroffenen dürfen dagegen noch gar nicht (auf Bundesebene) wählen. Wer sitzt da wohl am längeren Hebel, wenn es um das Austeilen von Übeln angeht?...
Hab nix gegen eine Wahlberechtigung ab 16

Faunus

Zitat von: Warnstreik in Heute um 13:43Zum einen werden wohl so ziemlich alle Kinder, die derzeit in Kitas und Schulen zu finden sind eine ordentliche Beschäftigung finde - so wie auch alle Generationen vorher. Weder sind die Boomer faul noch die jetzigen Jungen Leute. Es gibt aber Menschen, die mit Anfang 60 eher hinderlich sind im Berufsleben - und auch Junge, die nichts auf die Reihe bekommen. Fakt ist, dass eine überalterte Gesellschaft keine gesunde Gesellschaft ist - daher muss man (wenn mans nicht selbst macht) eben Zuwanderung ermöglichen und auch steigern. Dabei kann man versuchen als deutschsprachiges Land Fachkräfte zu bekommen oder man nimmt die, die eh zu uns geflohen sind und bildet diese gut aus.

Sehe ich nicht anders.

Nur wehrt sich ein bestimmter "Personenkreis" gegen die Zuwanderung und möchte halt wieder die Frauen an den Herd mit 5 Kindern am Schürzenzipfel binden, sowie die selbstaufopfernden Pflege der Boomer-Eltern sehen, deren gekürzte Rente gerade auf Sozialhilfeniveau dann läuft, weil es ja so viele sind.

Einfach Boomer-Bashing und schwupp - unsere Wirtschaft wird prosperieren 8)



Zitat von: Warnstreik in Heute um 13:43Zumindest die Bedingungen für eine Familienplanung waren in den letzten Jahren (in meinen Augen) vorbildlich - Elternzeit, Elterngeld, Kitaausbau, Ganztag an Schulen...    Dementsprechend ging es auch wieder hoch in den 2010er Jahren.

hatten die Boomer noch nicht -außer sie sind erst ab ca. 40 Eltern geworden.

MoinMoin

Zitat von: Warnstreik in Heute um 13:43Dementsprechend ging es auch wieder hoch in den 2010er Jahren.
Meinst du? Ich weiß nicht, kenne da aber euch keine Studien zu. Ich habe eher das Gefühl, dass die wirtschaftliche Allgemeinlage/Perspektive mehr Kinder kommen lässt.

cyrix42

Zitat von: MoinMoin in Heute um 13:54Meinst du? Ich weiß nicht, kenne da aber euch keine Studien zu. Ich habe eher das Gefühl, dass die wirtschaftliche Allgemeinlage/Perspektive mehr Kinder kommen lässt.

Ohne jetzt eine große Interpretation mitliefern zu können, hat man hier zumindest mal einen Verlauf:

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/07/PD26_230_12.html

Für mich erstaunlich ist die größere Schwankungsbreite in den Ost-Flächenländern; also nicht nur, dass man aus der DDR von einem höheren Niveau kam und dann im Wende-Knick in den 1990ern deutlich abgefallen ist, sondern auch, dass es dann bis in die 2010er wieder steil bergauf ging und seit 2020 aber auch wieder steiler abwärts...


MoinMoin

Zitat von: cyrix42 in Heute um 14:04Ohne jetzt eine große Interpretation mitliefern zu können, hat man hier zumindest mal einen Verlauf:

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/07/PD26_230_12.html

Für mich erstaunlich ist die größere Schwankungsbreite in den Ost-Flächenländern; also nicht nur, dass man aus der DDR von einem höheren Niveau kam und dann im Wende-Knick in den 1990ern deutlich abgefallen ist, sondern auch, dass es dann bis in die 2010er wieder steil bergauf ging und seit 2020 aber auch wieder steiler abwärts...
Das erstaunliche ist eigentlich, dass in Ostdeutschland die Altersverteilung auch eine andere war, es also dort prozentual mehr Frauen über 50 gab, als im Westen (Ost-West-Flucht), so dass man annehmen kann, dass die Geburtsrate pro Frau zwischen 12 und 40 im osten noch höher gewesen sein müsste.