amtsangemessene Alimentation in Nordrhein-Westfalen

Begonnen von Admin, 08.09.2026 17:32

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Robertbob

Zitat von: Rallyementation in 24.09.2026 16:26Trommelwirbel zur Spannngssteigerung:


Monats-Brutto: 3252.28 € 3252.28 €  3314.84 € 3329.12 €

und in 2029 sollte das Grundgehalt um mindestens 0,55% steigen, damit die 15%-Kürzung ohne Einbußen fortgesetzt werden kann.

alle Angaben ohne Gewähr

Trommelwirbelspannung Ende!?

       


Einfach ein paar Zahlen ohne Erklärung hinter ein ander zu  hängen,  ist für mich u verständlich.

Rallyementation

Zitat von: Robertbob in 24.09.2026 17:08Einfach ein paar Zahlen ohne Erklärung hinter ein ander zu  hängen,  ist für mich u verständlich.

2026, 2027 I, 2027 II, 2028

Rallyementation

Zitat von: MrKillefitz91 in 24.09.2026 16:51...
Bis wir jungen Beamten in Pension gehen, liegt die Altersgrenze wahrscheinlich ohnehin bei 70 Jahren.
...

Sommer Highlight 2026:
Das RKI gibt die Zahl der Hitzetoten an - die Arbeitgeber Lobby hält zeitgleich dagegen, und behauptet pressewirksam, dass in ein paar Jahren das Lebensalter auf durchschnittlich über 95 Jahre steigt.
Das RKI gibt zu sich verrechnet zu haben und steigert die Zahl der Hitzetoten deutlich nach oben. Arbeitgeber Lobby ärgert sich sein Argument vorzeitig abgenutzt zu haben.

Robertbob

Was ich durchaus für nachvollziehbar halte, ist, daß man Personen (Beamte tariflich Beschäftigte usw.) länger Arbeiten lassen wird, wenn sie nicht so stark körperlich beansprucht werden.

A8ReichtSchon

Ich kann mich auch noch erinnern wie ich vor einigen Jahren (2021) A6 Besoldung Stufe 1 mit unter 2.000€ netto abgespeist wurde abzgl. der PKV. Ich musste vorher einen Eid ableisten - dann nach der Ausbildung hatte ich Probleme in Münster eine Wohnungen finanzieren zu können. Man soll also das Grundgesetz & die Verfassung wahren und verteidigen - einige Monate später macht man sich dann Gedanken ob man nun Toastbrot oder Toastbrot mit Ketchup essen kann, toll.  :o

Gut, inzwischen wurden Stufe 1 & 2 gestrichen. Die 1,68% sind im mD ca. 35-45€ netto. Nun können sich die Beamten endlich das 3 lagige Klopapier leisten - wow, danke Herr Wüst.   

Und das mit übelsten Taschenspielertricks wieder bei der Berechnung der aA. Ich empfinde übelste Verachtung für diese Regierung. Umso mehr freue ich mich über die aktuellen Wahlumfragen in NRW.

Robertbob

Zitat von: A8ReichtSchon in 24.09.2026 18:40Ich kann mich auch noch erinnern wie ich vor einigen Jahren (2021) A6 Besoldung Stufe 1 mit unter 2.000€ netto abgespeist wurde abzgl. der PKV. Ich musste vorher einen Eid ableisten - dann nach der Ausbildung hatte ich Probleme in Münster eine Wohnungen finanzieren zu können. Man soll also das Grundgesetz & die Verfassung wahren und verteidigen - einige Monate später macht man sich dann Gedanken ob man nun Toastbrot oder Toastbrot mit Ketchup essen kann, toll.  :o

Gut, inzwischen wurden Stufe 1 & 2 gestrichen. Die 1,68% sind im mD ca. 35-45€ netto. Nun können sich die Beamten endlich das 3 lagige Klopapier leisten - wow, danke Herr Wüst.   

Und das mit übelsten Taschenspielertricks wieder bei der Berechnung der aA. Ich empfinde übelste Verachtung für diese Regierung. Umso mehr freue ich mich über die aktuellen Wahlumfragen in NRW.
Du hast aber nur ein Problem, bei den meisten Usern hier, aber auch bei den Verantwortlichen in der Landesregierung bist du unsichtbar. Hier und dort geht es erst ab A12 los.

WikingerBrot

Zitat von: Robertbob in 24.09.2026 19:46Du hast aber nur ein Problem, bei den meisten Usern hier, aber auch bei den Verantwortlichen in der Landesregierung bist du unsichtbar. Hier und dort geht es erst ab A12 los.

Die sollten eigentlich am wenigsten weinen was die aA betrifft.

Max_Muster

Weiß jemand von euch, was mit dem Abschmelzungsbetrag passiert, wenn für Kinder nach 2027 kein Familienzuschlag mehr gezahlt wird. Läuft er dennoch normal aus?

DJ79

Zitat von: MrKillefitz91 in 24.09.2026 16:51Ich lese hier schon eine ganze Weile fleißig mit, aber angesichts der aktuellen Entwicklungen muss ich mich jetzt einfach mal einklinken.

Wie kann es bitte sein, dass es immer noch Stimmen gibt, die diesen neuen Kabinettsentwurf zur Neuausrichtung des Besoldungsrechts auch nur ansatzweise als Gewinn bezeichnen oder gutheißen?

Das können eigentlich nur bezahlte Claqueure sein oder Leute, die von der Realität an der Basis schlichtweg überhaupt nicht betroffen sind.
Dieser Entwurf ist an Respektlosigkeit gegenüber der gesamten Beamtenschaft und insbesondere dem mittleren Dienst, kaum noch zu überbieten.
Krank wie man hier in NRW mit Beamten umgeht und sie pausenlos verarscht!!!

Das Bundesverfassungsgericht gibt uns in ständiger Rechtsprechung (zuletzt im September 2025) glasklare Vorgaben für eine verfassungskonforme Alimentation auf den Weg.
Was macht die Landesregierung NRW? Sie betreibt rein rechnerische Kosmetik, um die Besoldungsausgaben um jeden Preis zu deckeln.
Da wird uns eine strukturelle Erhöhung der Grundbesoldung um ,,satte" 1,68 % als großer Wurf verkauft, lächerlich und lachhaft.
Das gesamte Konstrukt ist eine reine Mogelpackung, eine absolute Nullnummer, sowas gehört bestraft.

Für mich übertrifft es jegliches Verständnis, dass so ein verfassungsrechtlich hochgradig zweifelhaftes Konstrukt überhaupt den Weg in den Landtag finden darf, ich bin maximal enttäuscht von meinem Dienstherr und fühle mich komplett vernachlässigt und im Stich gelassen.
Es fühlt sich wie ein Faustschlag ins Gesicht, kombiniert mit einem Tritt in den Allerwertesten an.
Dafür schiebt man auf den Dienststellen Woche für Woche etliche Überstunden und hält unter personeller Auszehrung den Laden am Laufen.

Besonders als kinderloser Single-Beamter wird man im aktuellen Beamtensystem völlig abgehängt.

Man gewinnt immer mehr den Eindruck, dass der Beamtenstatus, besonders in NRW, sich finanziell überhaupt nur noch lohnt, wenn man eine Großfamilie gründet.

Schaut man sich mal die nackte Realität im beispielweise mittleren Dienst (mD) im Vergleich zu den Tarifbeschäftigten an:

Ein Beamter startet mit 25 Jahren in der A6, obwohl die Stelle eigentlich nach A9 bewertet ist.
Er darf dann 5 bis 10 Jahre bangen, hoffen und Beförderungsrunden abwarten, um überhaupt das Endamt seiner Stelle zu erreichen.
Der Angestellte hingegen? Gleiche Tätigkeit, aber er wird vom ersten Tag an nach der vorgesehenen Entgeltgruppe bezahlt, also z.B. sofort E9a.
Da fällt die jahrelange Wartezeit auf dem Papier einfach weg.

Die Erfahrungsstufen: Bis zur Endstufe (Stufe 11) braucht der Beamte in NRW geschlagene 24 Jahre.
Der Angestellte erreicht seine Endstufe (Stufe 6) bereits nach 15 Jahren, das sind 9 Jahre weniger!

Die Arbeitszeit & Extras: Wir Beamten buckeln standardmäßig eine 41-Stunden-Woche, während die Tarifbeschäftigten bei 39 Stunden liegen.
Eine echte jährliche Sonderzahlung (Weihnachtsgeld) gibt es für uns im klassischen Sinne auch nicht mehr, beim Angestellten ist sie fester Tarifbestandteil und fällt ziemlich hoch aus.

Während beim Angestellten das Brutto-Netto-Prinzip greift, frisst die PKV beim Beamten das Netto direkt wieder auf.
Machen wir die Rechnung nach 7 Jahren Berufserfahrung auf (Beispiel mD):

Angestellter (E9a, Stufe 4): ca. 2.960€ Netto.
Bei einer 39-Stunden-Woche (ca. 169,57 Stunden im Monat) ergibt das einen Netto-Stundenlohn von ~17,46€.

Beamter (wenn es gut läuft A8, Stufe 6): ca. 3.154€ Grundgehalt Netto.
Davon ziehen wir aber direkt rund 400€ für den PKV-Beitrag ab. Bleiben real 2.754€ Netto.
Bei unserer 41-Stunden-Woche (ca. 178,27 Stunden im Monat) macht das einen Netto-Stundenlohn von gerade einmal ~15,44 €.
Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen....
Das sind rund satte 200€ netto weniger in der Tasche bei gleichzeitig zwei Stunden Mehrarbeit pro Woche, viel zu heftig und dann heulen die Angestellten noch, die Beamten seien überall bevorzugt, ein Witz ist das!

Das hat mit dem vorgegebenen ,,Abstandsgebot" zum Tarifbereich rein gar nichts mehr zu tun.
Die gesamten vermeintlichen ,,Privilegien" des Beamtentums werden krampfhaft auf Kinderzuschläge und die spätere Pension verlagert.
Aber was ist mit den Kolleginnen und Kollegen, die kinderlos bleiben wollen oder müssen?

Bis wir jungen Beamten in Pension gehen, liegt die Altersgrenze wahrscheinlich ohnehin bei 70 Jahren.
Wenn ich den Netto-Vorteil des Angestellten über die Jahrzehnte hinweg solide am Kapitalmarkt anlege, kann ich mit 55 in den privaten Ruhestand gehen und brauche das staatliche Pensionsversprechen gar nicht mehr.

Die unteren Besoldungsgruppen bis A9 werden finanziell derart kurzgehalten und unteralimentiert, dass man bei den heutigen Lebenshaltungskosten im urbanen Raum fast schon um die gesellschaftliche Teilhabe bangen muss.

Ich bin mittlerweile an einem Punkt angekommen, an dem ich ernsthaft darüber nachdenke, die Entlassung aus dem Beamtenverhältnis zu beantragen, eine interne Weiterbildung zu machen und eine E9c im Tarifbereich anzustreben.

Damit würde ich sofort mit mehreren hundert Euro netto mehr nach Hause gehen als mit meiner aktuellen beamtenrechtlichen Perspektive.

Wer jetzt noch behauptet, Beamte in NRW würden angemessen alimentiert, ignoriert schlichtweg die Realität.

41 Stunden Pflichtarbeitszeit, keine Sonderzahlung und eine PKV, die das Gehalt auffrisst, dass wird von der Öffentlichkeit und der Politik komplett totgeschwiegen und scheint auch kaum wen zu interessieren, nicht einmal die betroffenen selbst....

Da die anstehenden linearen Anpassungen die reale Inflation der letzten Jahre nicht im Ansatz ausgleichen, blicke ich extrem frustriert in die Zukunft.
So wird der öffentliche Dienst noch deutlich mehr Personal verlieren.

Freunde in der privaten Marktwirtschaft bekommen bei gleicher Qualität und Bildung der Tätigkeit 3000-3500 Netto und haben dazu noch 4/5 Tagen Homeoffice und eine 35 Std. Woche.

Vielleicht begreift man in den Ministerien erst, was man hier anrichtet, wenn der Laden endgültig kollabiert.

Für dieses Geld tut sich den Beamtenstatus im mittleren Dienst freiwillig doch niemand mehr an, es sei denn, man steigt direkt in der A11 ein oder plant eine vierköpfige Kinderschar.

Ich bin mehr als nur bedient und das was hier durchgesetzt wird ist absolute Verasche und Betrug, da braucht man auch nicht mit hinter dem Berg halten....

Jetzt kann man wieder 5-10 Jahre auf eine Antwort aus Karlsruhe warten, damit auch dann wieder NICHTS passiert oder noch mehr gekürzt wird, ein Traum dieses System.

Genau so!

Schneewitchen

Zitat von: DJ79 in 24.09.2026 22:25Genau so!

Dem würde ich mich insgesamt anschließen wollen.

Man muss sich das mal vorstellen: Nachdem der Beschluss des BVerfG aus 2025 allgemeine bekannt wurde, haben sich hier im Forum entsprechende Erwartungshaltungen entwickelt. Diese wurden noch befeuert, nachdem S-H recht schnell und (aus Sicht der Beamten) positiv auf dieses Urteil reagiert hat. Dieser Effekt wurde noch einmal verstärkt, nachdem Brandenburg seine Lösung präsentiert hat und hier eine sehr deutliche Anpassung der Besoldung beschlossen worden ist, die den Erfordernissen aus dem Beschluss des BVerfG schon sehr nahe gekommen ist. Der Entwurf des Bundes aus dem Frühjahr hat seinerzeit auch gewisse Hoffnungen geweckt, da auch hier ein tendenziell richtiger Weg eingeschlagen wurde und viele Kollegen der Auffassung waren, dass sich der FM des Landes NRW an dem orientieren würde, was der Bund nach diesem Entwurf zu machen gedenkt. 

Etwas verdrängt wurde, dass es zwischenzeitlich auch schon Länder gegeben hat, die sich von diesem Beschluss nicht sonderlich haben beeindrucken lassen und eine "Reform" mit äußerst sparsamen Ergebnis aus Sicht der Beamten aufgelegt haben (z.B. Hamburg). Fassungslos haben wir verfolgen können, wie man im Bund und in Berlin herumgeeiert ist ohne das bis heute ein Reformgesetz umgesetzt worden wäre.

Die Wenigsten von uns haben jedoch damit gerechnet, dass der FM des Landes NRW, in seiner Abneigung gegen Beamte, noch so viel dreiste Phantasie aufbringen würde, sich hier nicht nur in die Reihe der Bundesländer einzureihen, die sich einer korrekten Umsetzung des o.g. Beschlusses des BVerfG verweigern. Niemand konnte damit rechnen, dass es diesem Herrn in seiner besonderen Form der Wertschätzung gelingen würde, eine Reform aufzulegen, die bei ledigen Beamten ohne Kinder zu einer effektiven Besoldungskürzung führen wird. Ansonsten wird im Rahmen dieser Reform bei den kinderbezogenen Familienzuschlägen umstrukturiert. Die Kollegen mit den niedrigen Mietstufen werden tatsächlich eine Besoldungserhöhung erleben. Alle anderen werden sich an der abschmelzenden Ausgleichszulage erfreuen dürfen. Eine grundlegende Stärkung der Grundbesoldung wurde so wieder vermieden. Die effektive Erhöhung der Grundbesoldung für derzeitig ledige und kinderlose Beamte in Höhe der 1,68% darf man an der Stelle getrost als substanzlose Reformkosmetik einordnen.

In NRW bleibt es dabei das der DH den Schwerpunkt auf die kinderbezogenen Familienzuschläge legt, die ja so schön temporär sind und für die Pension in der Regel keine Rolle spielen.

Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen: Da sagt das BVerfG, dass das Land Berlin über Jahre nicht verfassungskonform besoldet hat. Der Bund überprüft seine Besoldung und hält es ebenfalls für notwendig die Besoldung deutlich anzuheben. Länder wie SH und Brandenburg sind in die gleiche Richtung gegangen.

Und dann kommt NRW daher. Der FM lässt sich dafür feiern, dass er die Grundbesoldung um 1,68% ab 2027 anhebt, verschweigt aber, dass der FamZ 1 gleichzeitig wegfällt und damit die Besoldung von verheirateten Beamten dauerhaft gekürzt wird. Er verkauft das als großes verfassungskonformes Reformwerk, wenn Beamte mit Kindern und jetzt hoher Mietstufe einen imaginären Bestandsschutz eingeräumt bekommen, der aber jährlich abschmilzt und dazu führt, dass Besoldungserhöhungen der nächsten Jahre durch die Abschmelzungsbeträge (über)kompensiert werden.

War nicht Kerngedanke des BVerfG, dass die Grundgehälter gestärkt werden müssen? Nun, damit war sicherlich nicht die Vorgehensweise gemeint, die NRW jetzt in einem Gesetz vorsehen wird.

Die Besoldungserhöhung ab 01.01.2028 wird in jedem Falle zu großen Teilen von dem Abschmelzungsbetrag aus den Familienzuschlägen kompensiert. Für Familien mit jetzt hohen Mietstufen wird dann auch die Besoldungserhöhung zum 01.03.2027 nachträglich wieder "aufgefressen". Anders gesagt: Für viele Betroffenen wird sich die Besoldung bis ins Jahr 2028 zunächst erhöhen. Durch die Abschmelzungsbeträge werden jedoch alle weiteren Besoldungserhöhungen in ihrer Wirkung abgesenkt. Die Differenz zwischen den 1,68 % und dem alten FamZ Stufe 1 wird nach vollständiger Abschmelzung der Ausgleichszulage komplett zu Lasten der Betroffenen gehen. Diese Differenz wird insofern immer bestehen bleiben. Es ist und bleibt an der Stelle eine Besoldungskürzung.

Die Tatsache, dass die Abschmelzung erst in 2028 beginnen soll, werte ich als wahlstrategischen Winkelzug. Der FM in seiner Bösartigkeit glaubt offenbar, dass er damit verhindern kann, dass Betroffene im April der CDU einen Denkzettel verpassen. Nun, nach den letzten Umfragen verliert die CDU gerade Stimmenanteile. Woher die Verluste kommen, ist mir nicht bekannt. Ich würde mich nur freuen, wenn es sich im April erweisen sollte, dass es vielleicht ein Fehler gewesen sein könnte, dass man 282.000 aktiven Landesbeamten, 150.000 Kommunalbeamten und der Vielzahl der Pensionären eine derartige Wertschätzung hat zu Teil werden lassen.
 

AR76

Genau richtig geschrieben. Schade, dass man diesen Herrn nicht persönlich oder gar politisch dafür zur Verantwortung ziehen kann.
Frech ist es auch, dann einen Gruppenleiter in den Landtag zu schicken und nicht mal den Arsch in der Hose zu haben, sich persönlich für diesen Witz eines Gesetzes zu verantworten.

Man kann nur dazu rufen, weiterhin brav Widersprüche einzulegen und für den Fall, dass die Vergangenheit besoldet beschieden wird, klagen. Auch wenn es wie bei mir in der Kommune gegen selbige geht, die gar nichts für dieser grottigen Erguss selber kann.

Max_Muster

Zitat von: Max_Muster in 24.09.2026 21:44Weiß jemand von euch, was mit dem Abschmelzungsbetrag passiert, wenn für Kinder nach 2027 kein Familienzuschlag mehr gezahlt wird. Läuft er dennoch normal aus?
Ok, doch noch gefunden: für alle, denen es genauso geht:
Seite 6 des Dokuments formuliert, dass die Ausgleichszahlung jeweils auf die Stufe des niedrigeren Familienzuschlags sinkt.

WernerWillsWissen

@MrKillefitz91

Vom Grundsatz bin ich bei dir. Allerdings werden kinderlose in NRW grundsätzlich verarscht, unabhängig von der Besoldungsruppe. Im gD sieht die von dir geschilderte Situation auch nicht anders aus. Der einzige Vorteil des Beamten scheint die Pension, aber da lässt sich der FM bestimmt auch noch eine tolle jährliche Abschmelzung einfallen.

EnErWe

Die Politiker und hochdekorierten Amtsträger haben doch sicherlich auch einen Eid abgelegt.
Wie verträgt sich das mit der FDGO und die Beachtung des Grundgesetzes?
Wird darauf regelmäßig in den Ministerien drauf geschi...?

Diese Politik, die an Bevölkerung und in unserem Falle, an den eigenen Beschäftigen vorbeigeht, ist doch der Grund für die aktuellen Diskussionen deutschlandweit.

Man wird nicht über Nacht zum Anderswähler.
Es braucht sicher eine lange Zeit, um extreme Parteien für wählbar zu halten.

Fakt ist aber, dass ganz viele Menschen ganz einfach unzufrieden sind und dann kommen die leeren Versprechungen der Andersdenkenden, die dann Gehör finden können.

So finden dann Wähler zumindest in 1-2 Punkten einen Konsens und halten diese Parteien dann auch für wählbar. Denn zu dem Entschluss sind sie vorher schon gekommen, dass es nicht so bleiben kann, wie es ist.

Und das jetzt in dieser so heißen wie wichtigen Phase der FM so viele seiner eigenen Beamten gegen sich aufbringt, lässt mich ratlos zurück und nach wie vor verstehe ich so ein Handeln nicht.

Dienstrechtlich nicht und auch nicht politisch.

Man erntet was man sät!

BÜRGERFREUNDLICH

Zitat von: WernerWillsWissen in Gestern um 11:24@MrKillefitz91

Vom Grundsatz bin ich bei dir. Allerdings werden kinderlose in NRW grundsätzlich verarscht, unabhängig von der Besoldungsruppe. Im gD sieht die von dir geschilderte Situation auch nicht anders aus. Der einzige Vorteil des Beamten scheint die Pension, aber da lässt sich der FM bestimmt auch noch eine tolle jährliche Abschmelzung einfallen.

Der gD ist im bundesweiten Vergleich ein Armutszeugnis.

Das Argument der Pension ist auch schon ein alter, ausgelutschter Drops. Bedenkt man, dass die Kinderlosen über Jahrzehnte im bundesweiten Vergleich bis zu 500€ netto an monatlichen Einbußen haben und im Vergleich zur freien Wirtschaft - je nach Position - das monatliche Verlustgeschäft auch gerne vierstellig sein kann, erscheint einem die Pension gar nicht mehr so üppig. Wer weiß, ob man die Pension überhaupt noch erlebt. Mir wäre da der Spatz in der Hand lieber..