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#31
Beamte Bayern / Aw: Besoldungsrunde 2025-2028 ...
Letzter Beitrag von Grisupoli - Gestern um 17:09
Zitat von: hf4om in Gestern um 16:28rein praktisch gedacht:
wenn grisupoli demnächst streikt (müsste tatsächlich wohl er machen, da seine klage ja nun schon ewig in der schwebe hängt, mit aussicht auf unendlichkeit), müsste sein dienstherr ihn mit verweis auf das streikverbot dienstrechtlich sanktionieren.
er wiederum würde dagegen vorgehen und bezug nehmen müssen auf die aA und darauf, dass der gesetzgeber dahingehend nicht reagiert...sein rechtsweg ist ja ausgeschöpft.
würde das nicht das nationale verfahren beschleunigen bzw. obsolet machen, sofern der EGMR eher entscheidet?  ;D

unsere nichtverfassungsgemäße besoldung ließe sicherlich einen solidaritätsbeitrag zu...meinen segen hätte er :D 

Hab leider keine Zeit zum Streiken 😂
#32
Beamte Bayern / Aw: Besoldungsrunde 2025-2028 ...
Letzter Beitrag von hf4om - Gestern um 17:08
vermutlich könnte er sich mit den freiwilligen soli-zahlungen sämtlicher mitleidender beamter lebenslang eine schöne zeit auf ´ner einsamen, sonnigen insel machen  ;D
alles hypothetisch. ob die entfernung aus dem dienst tatsächlich die angemessene sanktion für eine solche maßnahme darstellt, wäre auch interessant, zu erfahren

rechtlich bin ich in den sphären nicht ganz so bewandert, aber müsste das verfahren vor dem verwaltungsgericht nicht auch mit dem verweis auf das dann anstehende verfahren beim EGMR ruhend gestellt werden?!
#33
TVöD Kommunen / Aw: Wünsche für die nächste Ta...
Letzter Beitrag von Aleksandra - Gestern um 17:05
Wenn wir Glück haben treiben Trump und die Mullahs noch mal kurz die Preise hoch und sie fallen erst wieder wenn die Tarifrunde um ist.
Aber das ist wohl sehr viel wishful thinking
#34
Beamte der Länder / Aw: [MV] Amtsangemessene Alime...
Letzter Beitrag von Mitleser - Gestern um 16:57
Es werden 10 Prozent werden ...

Gern geschehen 😉
#35
Wir alle haben es satt. Sofern das Streikrecht fallen sollte, wäre ich mit dabei und würde versuchen so viele Kollegen zu mobilisieren, wie ich nur kann. Ich glaube aber nicht, dass es dazu überhaupt kommen wird und halte die Drohung des Richterbunds für einen Bluff. Das Streikrecht für Beamte wäre m.E. der finale Todesstoß für das Berufsbeamtentum und würde mittelfristig dessen Abschaffung bedeuten, da es keine Neuverbeamtungen mehr geben würde. Das wissen alle Beteiligten und daher hat das meiner Kenntnis nach bis auf Verdi bisher auch noch keine Gewerkschaft ernsthaft gefordert.
#36
Beamte Bayern / Aw: Besoldungsrunde 2025-2028 ...
Letzter Beitrag von Schneewitchen - Gestern um 16:53
Zitat von: hf4om in Gestern um 16:28rein praktisch gedacht:
wenn grisupoli demnächst streikt (müsste tatsächlich wohl er machen, da seine klage ja nun schon ewig in der schwebe hängt, mit aussicht auf unendlichkeit), müsste sein dienstherr ihn mit verweis auf das streikverbot dienstrechtlich sanktionieren.
er wiederum würde dagegen vorgehen und bezug nehmen müssen auf die aA und darauf, dass der gesetzgeber dahingehend nicht reagiert...sein rechtsweg ist ja ausgeschöpft.
würde das nicht das nationale verfahren beschleunigen bzw. obsolet machen, sofern der EGMR eher entscheidet?  ;D

unsere nichtverfassungsgemäße besoldung ließe sicherlich einen solidaritätsbeitrag zu...meinen segen hätte er :D 

Das würde primär sein Disziplinarverfahren beschleunigen. Wenn sein DH aber eine Entfernung aus dem Dienst anpeilen würde, müsste ja ein Verwaltungsgericht final in der Causa entscheiden. Das könnte dann schon interessant werden.

Es wäre für grisipuli dennoch ein Ritt auf der Rasierklinge....
#37
Zitat von: ChristopherBlair in Gestern um 16:23Glaubt hier wirklich einer, dass ein Streikrecht was bringen würde? Ich persönlich sehe hier kein Zusammenbrechen des Sozialstaates, bei dem keine Polizei oder Feuerwehr kommt. Die Bereitschaft zur Teilnahme an Arbeitskampfmaßnahmen ist im Öffentlichen Dienst sehr gering, sogar bei Gewerkschaftsmitgliedern, die Streikgeld erhalten.
Daher bezweifle ich, dass die Bereitschaft zur Teilnahme an Streiks in der Bematenschaft sehr hoch wäre.
Ich vermute sogar, dass vom Dienstherren dennoch mit Konsequenzen gedroht werden würde und wenn es nur das Kürzen der Bezüge wäre, ob dies rechtmäßig wäre oder nicht. Und es würde medial ausgeschlachtet werden und wie bei den letzten Arbeitskämpfen von Politik und Medien ausgeschlachtet werden, weil es "unverhältnismäßig" ist und die "Bevölkerung als Unbeteiligte in Geiselhaft genommen wird". Bei den koordinierten Warnstreiks von Verdi und EVG 2023 wurde dann sogar eine Einschränkung des Streikrechts von Politik, Medien und Arbeitgebern gefordert, da das Streikrecht missbraucht werde. Und du glaubst, dass für die "faulen, überbezahlten Beamten" mehr Verständnis da wäre?
Wenn ich zudem von meiner Behörde ausgehe und mir die Bereitschaft zur Teilnahme an Warnstreiks unserer Tarifbeschäftigten ansehe, ist die personelle Besetzung in den Pfingstferien für den Arbeitgeber ziemlich sicher eine deutlich größere Herausforderung, selbst wenn alle Beamten streiken würden. So viele sind wir nicht mehr. ;)

Deine Bedenken teile ich.

Aber: Dann zeige doch mal auf, was wir aus dem bunten Blumenstrauß an Möglichkeiten in Angriff nehmen sollen, um die DH mal dazu zu bewegen, uns eine verfassungskonforme Bezahlung zukommen zu lassen.

Widersprüche bis zum Ende unserer Tage? Zwischendurch mal eine Klage?

Die DH nutzen das System und die Tatsache aus, dass wir uns gegen deren Machenschaften kaum wehren können.

Wenn uns denn ggf. das Recht zum Streik eingeräumt wird, dann sollten wir, verdammt noch mal, diese Option zumindest mal ausprobieren🧐.

In dem Falle würde ich alles dafür tun, um meine Kollegen zu mobilisieren. Wir sind hier im Forum schon ein paar Kollegen aus Bundes-, Landesbehöden und den Kommunalverwaltungen. Wenn wir uns alle ins Zeug legen, wer weiß, vielleicht bekommen wir zusammen mit den Berufsverbänden und Gewerkschaften doch genug Leute aktiviert.

Wer nichts macht, der hat sofort verloren, wer wenigstens etwas versucht, der hat zumindest eine Chance.

Ich bin es langsam satt, dass man mich immer an meine Pflichten erinnert. Diese sind immer zeitnah bzw. permanent einzuhalten. Umgekehrt wird getrickst, getäuscht, manipuliert, gelogen und ignoriert.

Ich bin es wirklich leid.....! 😡
#38
Zitat von: Nischel104 in Gestern um 09:48Guten Morgen,

ich habe Fragen in die Runde zu der neuen Bundeslaufbahnverordnung - §29 Besondere Qualifikationen und Zeiten für die Zulassung zu Laufbahnen des gehobenen Dienstes. Eine Verwaltungsvorschrift dazu scheint es noch nicht zu geben, das Thema ist ja noch recht neu.
-   Wie gestaltet sich der Aufstieg vom mittleren Dienst in den gehobenen Dienst, wenn die Qualifikation zum Bachelor Professional abgeschlossen ist?
-   Was genau ist mit der ,,hauptberuflichen Tätigkeit" gemeint?
-   Gibt es noch weitere Voraussetzungen die für einen Aufstieg auf dem Weg erfüllt sein müssen?

Vielen Dank und viele Grüße

Ich nehme an, dass steht in der besagten Laufbahnverordnung und deren Erläuterungen?
#39
Beamte der Länder / Aw: [SH] Besoldungsrunde 2025-...
Letzter Beitrag von Oberamtsrat - Gestern um 16:36
Zitat von: Malkav in Gestern um 15:59Ankündigung in der Jahresvorschau des zweiten Senats unter Nr. 32

Vielen Dank für den Link, Malkav 👍
#40
Beamte Bayern / Aw: Besoldungsrunde 2025-2028 ...
Letzter Beitrag von hf4om - Gestern um 16:28
rein praktisch gedacht:
wenn grisupoli demnächst streikt (müsste tatsächlich wohl er machen, da seine klage ja nun schon ewig in der schwebe hängt, mit aussicht auf unendlichkeit), müsste sein dienstherr ihn mit verweis auf das streikverbot dienstrechtlich sanktionieren.
er wiederum würde dagegen vorgehen und bezug nehmen müssen auf die aA und darauf, dass der gesetzgeber dahingehend nicht reagiert...sein rechtsweg ist ja ausgeschöpft.
würde das nicht das nationale verfahren beschleunigen bzw. obsolet machen, sofern der EGMR eher entscheidet?  ;D

unsere nichtverfassungsgemäße besoldung ließe sicherlich einen solidaritätsbeitrag zu...meinen segen hätte er :D