Erhöhung Beitrag PKV

Begonnen von Zauberberg, 11.11.2025 13:34

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Leronem

Heute meine erste richtige Erhöhung nach meinem Dualen Studium erhalten  :D Bin 24 Jahre alt, Kerngesund außer Brille und Allergie gegen Gräser. 50% Beihilfe

Barmenia erhöht von 276,30€ auf 298€ (+7,85%) in der PKV und
                         von 31,70€ auf 33,11€ (+ 4,26%) in der Pflege 
Insgesamt also: 331€

SteiniAhoi

Heute habe ich auch Post von der Barmenia erhalten.

Beitrag um 67,52 EUR auf 407,60 EUR gestiegen ab Januar 2026 ( +19,85%). Das sind knapp über 800 EUR im Jahr mehr...

clarion

Was heißt frech, die Gesundheitskosten steigen ( auch bei den GKVen im Übrigen).

yaykap

Signal iduna (Deutscher Ring Tarif)
Letztes Jahr keine Erhöhung.
Von 277 auf 320€ also um 43€. Erhöhung um 15%.
Mit den Kindern und den Beihilfeergänzungstarif sind es sogar 63€ (3kinder 90% beihilfe)
Ich 36, 50%Beihilfe, Sachsen.
Da die GKV kosten auch steigen finde ich dies vertretbar. Solange dies nicht jedes Jahr passiert.

Rallyementation

Zitat von: yaykap in 29.11.2025 07:18
Da die GKV kosten auch steigen finde ich dies vertretbar. Solange dies nicht jedes Jahr passiert.

Bisher wurde nicht dazu aufgerufen, den Wildwuchs der abgerechneten GOÄ-Kennziffern kostenmindernd und Ärztebrüskierend zu herunterzukürzen., indem man nun in die Patientenakte einsieht. Ob da man da ähnliche Quoten vermuten darf wie bei Nebenkostenabrechnungen? Der Mieterbund in Schleswig-Holstein geht davon aus, dass mindestens jede zweite Nebenkostenabrechnung Mängel aufweist.
Aber damit entferne ich mich gerade Threadtheama PKV (und deren Wildwuchs-Rechnungen)

Autodoc

Dass die Beiträge immer weiter nach oben gehen, ist ja verständlich bei den Preisen. Dennoch wundert es mich, dass fast jedes Jahr jetzt eine Erhöhung bei mir eingetrudelt ist.

Bis zu welchem Beitrag bei 50 oder 70 % kann man dennoch für angemessen erachten, wenn man die Steigerung unserer Gehälter mit berücksichtigt?

Ich habe grob für mich festgelegt, dass wenn der Beitrag der PKV bei gleichem sozialversicherungspflichtigen brutto niedriger ist, noch okay ist. Ich muss zugeben, dass ich mich auch vor einem Tarifwechsel sträube.

Bin jetzt von 487 auf 521 hoch. Inklusive Zuschlag im ambulanten Tarif.

Umlauf

Zitat von: Autodoc in 01.12.2025 04:33
Dass die Beiträge immer weiter nach oben gehen, ist ja verständlich bei den Preisen. Dennoch wundert es mich, dass fast jedes Jahr jetzt eine Erhöhung bei mir eingetrudelt ist.

Wenn die Kosten immer schneller steigen, werden auch die gesetzlichen Schwellwerte schneller gerissen, die die Erhöhung auslösen.

Zauberberg

Gerade Post von der HUK bekommen, durchschnittliche Steigerung über alle Bausteine 20 % !

Flickenmichi

Hast Du einen alten Bisextarif oder bereits Unisex?

Bei mir sind es +13%, siehe auch dieser HUK-Thread: https://forum.oeffentlicher-dienst.info/index.php/topic,126992.msg438033.html#msg438033

Zauberberg

Bisex ! In welchem Tarif sind DEine 13%,Unisex ?

Flickenmichi

Nee, auch Bisex. BA501, BS501, BZ501, BENDS.

Zauberberg

...und ? Bleibst Du im Bisex ?

Flickenmichi

Noch ja. Unisex ohne Selbstbeteiligung wäre knapp 16 Euro günstiger pro Monat und hätte teilweise bessere Leistungen. Noch möchte ich mir die theoretische  Möglichkeit offen halten, mal in den Standard- anstatt den Basistarif zu wechseln. Auch wenn ich nicht glaube und hoffe, dies jemals zu tun.

Wenn die Beitragshöhen Uni- und Bisex weiter auseinanderlaufen, entscheide ich mich vielleicht irgendwann anders.

Marius

Bin auch betroffen. Ich bin 2020 von der Debeka zur HUK gewechselt, da seinerzeit günstig und mit 4 Monatsbeiträgen BRE geworben wurde. Nunmehr auch teuer und nur noch 2 Monatsbeiträge BRE. Macht es Sinn nochmal zu wechseln? Wenn ja wohin? Ich bin bereits Jahreszahler, das bringt im Unisex Tarif aber auch nur 2 Prozent.


Saxum

Zitat von: Marius in 21.01.2026 16:54Bin auch betroffen. Ich bin 2020 von der Debeka zur HUK gewechselt, da seinerzeit günstig und mit 4 Monatsbeiträgen BRE geworben wurde. Nunmehr auch teuer und nur noch 2 Monatsbeiträge BRE. Macht es Sinn nochmal zu wechseln? Wenn ja wohin? Ich bin bereits Jahreszahler, das bringt im Unisex Tarif aber auch nur 2 Prozent.

Nein... also meiner persönlichen Meinung nach: Bloß nicht mehr wechseln - so ohne Not.

Ein Wechsel macht für mich höchstens vielleicht noch Sinn wenn der PKV Vertrag noch relativ "frisch" (<2 oder 3 Jahre) ist, man keine erheblichen gesundheitlichen Beschwerden in der Zeit hatte und der Zieltarif "bessere Leistungen" zum relativ vergleichbaren Beitrag bietet. Bei anderen Krankenversicherern werden die Beiträge auch entsprechend früher oder später angepasst werden.

Ein Wechsel führt immer zu einer neuen Gesundheitsprüfung und auch zu einem Neustart der Fristen für die vorvertragliche Anzeigepflichtverletzung. Darüber hinaus verliert man dabei die Altersrückstellungen für den Teil der die Basisabsicherung übersteigt.

Wenn man "wechseln" will dann eher nur ein interner Tarifwechsel nach § 204 VVG, soweit der Versicherer entsprechende alternative Tarife anbietet oder man wählt Wahl- und/oder Beihilfeergänzungstarife ab. Wechseloptimierer die von einer Versicherungsgesellschaft zur anderen hin und her hopsen schießen früher oder später sich ins eigene Bein, sei es weil das neue Eintrittsalter und der Verlust an Altersrückstellungen einen höheren Beitrag bedingen oder weil man eine gesundheitliche Angabe vergessen hat die einem dann eine vorvertragliche Anzeigepflichtverletzung einbringt.