Verlängerung der Bewerbungsfrist (um knapp einen Monat)?

Begonnen von phi_vo, 22.01.2026 20:11

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phi_vo

Tatsächlich wäre das sicherlich ein Gedanke, der aufkommen könnte?! 

Naja. Es gibt nichts, was es nicht gibt. Ich drück jedenfalls die Daumen, dass sich das Thema dann in Ihrem Sinne fortentwickelt bzw. "erledigt".

kittyka

Zitat von: phi_vo in Heute um 08:21Tatsächlich wäre das sicherlich ein Gedanke, der aufkommen könnte?!

Naja. Es gibt nichts, was es nicht gibt. Ich drück jedenfalls die Daumen, dass sich das Thema dann in Ihrem Sinne fortentwickelt bzw. "erledigt".


Wie meinst du das?
Das einzige was mir aufgefallen ist, dass er gerne Anekdoten von sich erzählt und das Wort "Ich" genutzt.
Aber das ist kein Flirten, sondern evtl. maximal so ne leichte Profilneurose.

Wie meinst du das im Sinne von Fortentwickelt bzw. erledigt?



WimmelbuchLeser

Zitat von: oberhaeo in 11.02.2026 10:31
Du möchtest also in einem Job arbeiten, wo Du spielsüchtigen Menschen hilfst ihre Sucht auszuüben?
Lt. Gedächtnisprotokoll mehrer Vorträge, die ich mir habe gönnen können, sind rund 70 % der Kundschaft süchtig.
Das wäre mir nicht nur zu langweilig, es würde gegen meine Ethik verstoßen. In der heutigen Zeit findet sich sicher etwas Besseres ...

Man kann es auch anders sehen: Ich verstehe, dass das Thema Glücksspiel emotional diskutiert wird. Aber die Behauptung, man würde spielsüchtigen Menschen helfen, ihre Sucht auszuleben, greift zu kurz und vereinfacht stark.

1.) Die oft zitierten 70 % stammen meist aus Vorträgen oder Einzelstudien, beziehen sich aber in der Regel auf problematische Spieler in bestimmten Stichproben – nicht auf 70% aller Gäste einer legalen Spielbank. Seriöse Untersuchungen zeigen, dass der Anteil problematischen Spielverhaltens deutlich darunter liegt.

2.) Eine staatlich konzessionierte Spielbank arbeitet unter strengen gesetzlichen Auflagen – inklusive Spielerschutz, Sperrsystemen, Limits und geschultem Personal. Wer dort arbeitet, ist Teil dieses Schutzsystems, nicht dessen Gegner. Wenn man dort tätig bin, dann trägt man dazu bei, dass Regeln eingehalten und gefährdete Personen erkannt werden.

3) Nach dieser Logik dürfte man auch nicht im Einzelhandel arbeiten, weil es Kaufsüchtige gibt, nicht in einer Bar, weil es Alkoholkranke gibt, und nicht in der Finanzbranche, weil Menschen sich verschulden etc.-pp. Verantwortung liegt immer auch beim Individuum – ergänzt durch Regulierung, nicht durch Verbote von Berufen oder substanzlose Ethikdebatten.

Und zuletzt: Ethik bedeutet nicht, moralisch über ganze Branchen zu urteilen, sondern verantwortungsvoll innerhalb eines Systems zu handeln. Wenn es legale Angebote gibt, dann ist es sinnvoller, sie reguliert und kontrolliert zu betreiben, statt sie in unkontrollierte Grauzonen abzudrängen.