Tarifrunde TV-L 2025 - Diskussion III

Begonnen von username, 14.02.2026 09:31

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Rowhin

Zitat von: AngemessenA13limentiert in Heute um 09:32Ist halt hier auch eine Bubble in einem Forum.
 

Definitiv. Die meisten Kolleginnen und Kollegen um mich rum würden es auch nicht mitbekommen, wenn ich es nicht ein paar Mal angesprochen hätte.

Garfield

Zitat von: AngemessenA13limentiert in Heute um 09:32Kleiner Einwurf aus der Realität:
Habe mal meine Frau gefragt (TV-L), in ihrer Arbeit ist die Tarifverhandlung unter den Kollegen kein Thema, haben die meisten nicht mal am Schirm, dass Zitat "schon wieder" eine war. 
Wahrscheinlich verwechseln viele TVÖD und TVL oder andere Verdi Streiks. Eher wird sich gefreut, dass es bald mehr Geld gibt.
Ist halt hier auch eine Bubble in einem Forum.


Will man manchmal nicht wahrhaben, aber es gibt sogar wirklich viele Menschen, die nicht mal wissen, welcher Tarifvertrag für sie gilt und erst Recht nicht wie sie eingruppiert sind. Die fragen einmal beim Bewerbungsgespräch was es gibt und dann wars das.

Pädi07

Ich bin sicher (und kenne es aus eigener Erfahrung), dass v.a. bei befristeten wiss. MA an Unis (E13 - Doktoranden, Projekte etc.) Bezahlung, Tarife, Verhandlungen, Prozente etc. überhaupt nicht relevant sind. Für die meisten zählt: wie läuft die Betreuung, was muss ich tun, wie lange geht die Befristung. Aber die meisten würden das auch für deutlich weniger Geld machen, da es ja nur eine Durchgangsstation ist.
Ging mir selbst so bis nach der Entfristung.

Oliver1976

@Pädi07: ich glaube das hängt von der Disziplin ab, in der man promoviert. Im Ing.-Bereich kann ich dir sagen, ist es völlig anders. Da überlegen sich viele die Promotion auch nur, wenn es sich schon während dieser finanziell lohnt. Der Abstand zur PW ist einfach ansonsten zu groß. Und fraglich ist ja auch häufig, ob die Promotion dann außen einen finanziellen Mehrwert erzeugt. Intrinsisch Motivierte haben wir sehr sehr selten.

Studiert man Bio-Chemie oder ähnliches, dann promoviert man immer, denn ohne findet man draußen gar keine Stellen. Da denkt man natürlich anders über die Materie.

Rowhin

Und wer in den Geisteswissenschaften promoviert (no front, habe ich ja selber damals gemacht), der ist in vielen Fällen froh über seine halbe E13. Aber auch eher intrinsisch motiviert ;)

TVOEDAnwender

Ich weiß, es will von Euch keiner hören, aber schaut Euch mal diese Tabelle (beim DBB veröffentlicht) der Tarifabschlüsse von 1990 - 2021 an:

https://www.dbb.de/fileadmin/user_upload/globale_elemente/pdfs/2021/210923_Einkommensentwicklung_Tarifabschluesse_ab_1990_Stand_21.pdf

Bewusst würde ich auch die Sondersituation 2023/2024 herausnehmen (IAP und 10,5 %). Solche Erhöhungen hat es vielleicht in den 70ern zuletzt gegeben.
Die aktuellen Ergebnisse der TdL-Tarifrunde 2026/27/28 (gesamt + 5,8 %) liegen aus Sicht der linearen rein prozentualen Steigerungen insgesamt eher im mittleren bis oberen Drittel der historischen Bandbreite, wenn man die langjährigen Werte seit 1990 betrachtet. Die reine lineare Prozentsteigerung pro Jahr ist allerdings in einigen früheren Jahrzehnten deutlich höher gewesen als heute. Dies nur zur Einordnung.

TVOEDAnwender

Zitat von: StreikenderBeamter in Gestern um 19:46Das ist ein Henne/Ei Problem. Da die Verdi sich regelmäßig kaum um die höheren Gehaltsstufen kümmert, hat die Verdi kaum Mitglieder in diesem Bereich. Gleichzeitig treten diese entweder garnicht erst ein oder irgendwann aus, da sie sich von der Verdi schlecht vertreten fühlen weshalb die Verdi sich da auch nie drum kümmern wird.

Ich verstehe da aber natürlich auch die Verdi. Sie haben primär die unteren Gehaltsgruppen als Mitglieder und können denen schlecht verkaufen, dass die JSZ für alle z.B. auf 88.14% steigen würde was bei E5-E8 nichts bringen würde.

Gleichzeitig treten immer mehr Leute aus der Verdi aus, was sie noch schwächer macht weil noch weniger auf die Straße gehen. Das ist aber hausgemacht, weil die sich leider ständig übern Tisch ziehen lassen und das dann als Erfolg verkaufen. Heute wurden bei uns die Ergebnisse vorgestellt und es wurde etliche Male betont, dass sie ja zumindest das gleiche wie der TVöD rausgeholt haben und die Schere dadurch zumindest nicht größer wird, was faktisch falsch ist. Unterm Strich stehen zwar 5.8%, aber die JSZ wird bewusst verschwiegen, genau wie die Dreiteilung wodurch nunmal nach 27 Monaten Laufzeit bei 1000€ Startgehalt über 200€ weniger rauskommen (28.096,08€ vs. 27.852,65€). Es ist also definitiv ein schlechterer Abschluss! (Mögen zwar durch Zinseszins 5,90% vs 5,88% minimal mehr sein, aber das sind am Ende 21 Cent mehr Gehalt im Monat, ist also erst nach knapp 1000 Monaten ausgeglichen.)



Um aus diesem Henne-Ei-Problem herauszukommen, müsste man in einer der kommenden Tarifrunden eigentlich einmal einen anderen, ehrlicheren Weg gehen.

Man führt die üblichen drei Verhandlungsrunden durch und bewertet anschließend das Angebot der Arbeitgeberseite. Kommt man zu dem Ergebnis, dass dieses nicht abschlussfähig ist, erklärt man die Verhandlungen an dieser Stelle für gescheitert und kommuniziert gegenüber den Mitgliedern offen:

Das ist das Angebot der Arbeitgeber. Aus unserer Sicht nicht akzeptabel. Gleichzeitig wissen wir aber alle, dass wir aufgrund des niedrigen Organisationsgrades derzeit nicht über die notwendige Durchsetzungsmacht verfügen, um einen flächendeckenden Vollstreik erfolgreich führen zu können.

Die Konsequenz daraus wäre, keinen Tarifabschluss zu vereinbaren. Stattdessen müsste klar gesagt werden, dass weitere Verhandlungen oder Arbeitskampfmaßnahmen erst dann wieder aufgenommen werden, wenn sich der Organisationsgrad innerhalb eines überschaubaren Zeitraums spürbar erhöht und damit eine reale Verhandlungs- und Streikmacht entsteht.

Bleibt dieser Effekt aus, hätten Tarifverhandlungen unter den bestehenden Rahmenbedingungen aus gewerkschaftlicher Sicht keinen Sinn mehr, weil sie faktisch auf eine einseitige Übernahme von Arbeitgeberangeboten hinauslaufen würden.

Das käme zwar einer teilweisen Kapitulation gleich. Allerdings ist ein schlechter Abschluss, der mangels Durchsetzungskraft zustande kommt und anschließend kommunikativ als Erfolg dargestellt werden muss, letztlich nichts anderes.


Meierheim

Zitat von: Pädi07 in Heute um 09:44Ich bin sicher (und kenne es aus eigener Erfahrung), dass v.a. bei befristeten wiss. MA an Unis (E13 - Doktoranden, Projekte etc.) Bezahlung, Tarife, Verhandlungen, Prozente etc. überhaupt nicht relevant sind. Für die meisten zählt: wie läuft die Betreuung, was muss ich tun, wie lange geht die Befristung. Aber die meisten würden das auch für deutlich weniger Geld machen, da es ja nur eine Durchgangsstation ist.
Ging mir selbst so bis nach der Entfristung.
Aber von irgendwas muss man als Doktorand auch leben. Und da die meisten Qualifikationsstellen immer noch als halbe Stellen ausgeschrieben sind kommt man gerade mal auf 1600.- € netto (E13 Stufe 1). Wie soll das z.B. in München reichen? Und dann muss man sich einen Nebenjob suchen, statt die Forschungsarbeit abzuschließen.

Iunius

Das Problem des TV-L sind ja auch nicht so sehr die Gehälter und ihre Lohnentwicklung an sich.
Einem alten Forenmitglied zu Ehren sei zitiert: "Postwagenschubser sind nirgendwo besser bezahlt".
Vor allem solche Tätigkeiten der unteren Entgeltgruppen verdienen teils mehr als in der PW und sind durchweg auch mit dem TVöD vergleichbar. 5,7% bis 2028 mit in diesem Jahr einer weiteren erwartbaren Erhöhung sind in diesen Zeiten nicht bestens aber vertretbar.
Die Hauptprobleme des TV-L sind:

1)
Die Tätigkeiten der Entgeltgruppen E12-E15 weil sie von JEDEM gültigen Tarifvertrag überholt wurden. Von der PW ganz zu schweigen die teils deutlich mehr als 30%+ zahlt.

2)
Die "nicht Stufengleiche" Höhergruppierung wodurch Beschäftigte durch eben diese finanzielle Verluste und damit verbundene Renteneinbußen drohen wenn sie "befördert" werden oder sich weiterbilden / mehr Verantwortung übernehmen - wobei hier auch die Jahressonderzahlung eine wichtige Rolle spielt die im Vergleich zum TVöD nicht angehoben wurde.

3)
vor allem im SuE Bereich (aber auch in den Landeskliniken) die fehlenden Zulagen und der starke Konkurenzdurck seitens des TVöD der einfach 10%+ mehr bezahlt im Jahr und die Kommunen die Menschen mit zusätzlichen Angeboten (kostenloser Nahverkehr, Car-Sharing) locken (dürfen) was bei uns im Land nicht vorgesehen ist.

Hier bin ich vom Abschluss mehr als geschockt und kann nur ungläubig den Kopf schütteln.

Ein letzter Kommentar sei mir noch erlaubt:
Zu den Behauptungen in der PrivatWirtschaft gäbe es keine regelmäßigen Lohnerhöhungen: das stimmt natürlich nur für minderqualifiziertes Personal das leicht ersetzbar ist. Warum sollte man auch deren Lohn erhöhen? Solche Personen sind im ÖD zuweilen natürlich besser aufgehoben (dazu zähle ich auch Studienabschlüsse in "standard BWL").
Ich kenne das so: jährlich oder halbjährlich wird ein Personalgespräch geführt in dessen Verlauf Entwicklung und Lohn diskutiert werden. Selbst bei WÜRTH gab es jährliche Anpassung als es noch keinen Betriebsrat gab und der Einfluss der Gewerkschaften äußerst gering war...

MoinMoin

Zitat von: Meierheim in Heute um 10:38Aber von irgendwas muss man als Doktorand auch leben. Und da die meisten Qualifikationsstellen immer noch als halbe Stellen ausgeschrieben sind kommt man gerade mal auf 1600.- € netto (E13 Stufe 1). Wie soll das z.B. in München reichen? Und dann muss man sich einen Nebenjob suchen, statt die Forschungsarbeit abzuschließen.
Oder in Chemnitz promovieren.  8)
Oder eben mit einer vollen Stelle promovieren. Oder oder.
Wenn die Profs keine wissenschafts Knechte mehr finden, dann müssen sie halt das Problem lösen.
Es gibt auch außerhalb dieser hochpreisigen Standorte Möglichkeiten.

Rowhin

Zitat von: Meierheim in Heute um 10:38Aber von irgendwas muss man als Doktorand auch leben. Und da die meisten Qualifikationsstellen immer noch als halbe Stellen ausgeschrieben sind kommt man gerade mal auf 1600.- € netto (E13 Stufe 1). Wie soll das z.B. in München reichen? Und dann muss man sich einen Nebenjob suchen, statt die Forschungsarbeit abzuschließen.

Aus eigener und vielfacher Erfahrung im Umfeld ebendort primär über drei Optionen:

- Weiterer Nebenjob (zur Lasten der Promotion natürlich)
- Lebensstandard des Studiums beibehalten und zB in WG wohnen
- Eltern finanzieren auch die Promotion

Also geht schon, aber mit deutlichen Abstrichen halt. Hatte auch Kollegen, die haben ganz ohne Stelle frei promoviert.

Daran wird aber auch kein Tarifabschluss etwas ändern - die Prekarität für Doktoranden im deutschen System (nicht nur da, aber eben für uns das relevante) hat viele Ursachen und Faktoren, der TV-L ist da nur einer von vielen.

MoinMoin

Zitat von: Iunius in Heute um 10:40Das Problem des TV-L sind ja auch nicht so sehr die Gehälter und ihre Lohnentwicklung an sich.
Einem alten Forenmitglied zu Ehren sei zitiert: "Postwagenschubser sind nirgendwo besser bezahlt".
Vor allem solche Tätigkeiten der unteren Entgeltgruppen verdienen teils mehr als in der PW und sind durchweg auch mit dem TVöD vergleichbar. 5,7% bis 2028 mit in diesem Jahr einer weiteren erwartbaren Erhöhung sind in diesen Zeiten nicht bestens aber vertretbar.
Die Hauptprobleme des TV-L sind:

1)
Die Tätigkeiten der Entgeltgruppen E12-E15 weil sie von JEDEN gültigen Tarifvertrag überholt wurden. Von der PW ganz zu schweigen die teils deutlich mehr als 30% zahlt.
Tja, sind halt die WiMis, die Lehrer, die diesen großen batzen im TV-L ausmachen und die kann man offenbar knechten.
Die anderen >11 sind halt die gelackmeierten, wenn sie sich nicht anderweitig ein höheres Entgelt beschaffen.

ZitatEin letzter Kommentar sei mir noch erlaubt:
Zu den Behauptungen in der PrivatWirtschaft gäbe es keine regelmäßigen Lohnerhöhungen: das stimmt natürlich nur für minderqualifiziertes Personal das leicht ersetzbar ist. Warum sollte man auch deren Lohn erhöhren? Solche Personen sind im ÖD zuweilen natprlich besser aufgehoben (dazu zähle ich z.B. auch Studienabschlüsse in standard BWL).
Ich kenne das so: jährlich oder halbjährlich wird ein Personalgespräch geführt in dessen Verlauf Entwicklung und Lohn diskutiert werden. Selbst bei WÜRTH gab es jährliche Anpassung als es noch keinen Betriebsrat gab und der Einfluss der Gewerkschaften äußerst gering war...
Kann ich nur bestätigen. und erlebte ich in meinem pW leben und erlebe ich in meinem pW lebenden Umfeld genauso.

Takimo

Zitat von: Zinc in Gestern um 16:04Ds
Also unter den meisten Mitgliedern herrscht Spott und Hohn, aber es werden sich sicherlich wieder 25 Prozent der Träumer finden, die das absegnen. Das Ergebnis wird ja intern richtig schön geredet und jegliche Kritik  wird Kleinkind-like abgewehrt.

Keine Frage, dass ich von meinem Stimmrecht Gebrauch machen möchte um gegen den Abschluss zu stimmen.

Wie zuletzt von Iunius aufgeführt, stören mich insbesondere die (fehlenden) Aspekte neben der Erhöhung. Insbesondere die stufengleiche Höhergruppierung.

Aber auch ich denke die Abstimmung hat keinen Einfluss auf die Entscheidung der Kommission. Ich lasse mich jedoch nur zu gerne eines Besseren belehren.

TVOEDAnwender

Zitat von: Takimo in Heute um 14:43Keine Frage, dass ich von meinem Stimmrecht Gebrauch machen möchte um gegen den Abschluss zu stimmen.

Wie zuletzt von Iunius aufgeführt, stören mich insbesondere die (fehlenden) Aspekte neben der Erhöhung. Insbesondere die stufengleiche Höhergruppierung.

Aber auch ich denke die Abstimmung hat keinen Einfluss auf die Entscheidung der Kommission. Ich lasse mich jedoch nur zu gerne eines Besseren belehren.
Zitat von: Takimo in Heute um 14:43Keine Frage, dass ich von meinem Stimmrecht Gebrauch machen möchte um gegen den Abschluss zu stimmen.

Wie zuletzt von Iunius aufgeführt, stören mich insbesondere die (fehlenden) Aspekte neben der Erhöhung. Insbesondere die stufengleiche Höhergruppierung.

Aber auch ich denke die Abstimmung hat keinen Einfluss auf die Entscheidung der Kommission. Ich lasse mich jedoch nur zu gerne eines Besseren belehren.

Mal angenommen, die ver.di Tarifkommission schließt sich Deiner Meinung an und lehnt das Ergebnis jetzt ab. Die Konsequenz wäre dann ja eine Urabstimmung über Vollstreik. Auch angenommen, das Quorum von 75 % der betroffenen Mitglieder würde dann erreicht. Wie wirksam wäre denn Deiner Meinung nach dieser Vollstreik im Bereich der Länder - insbesondere bei dem vermutet kleinen Organisationsgrad von Tarifbeschäftigten von ver.di, GEW, GdP und den dbb-Gewerkschaften?

losTV

Zitat von: Ingenieur007 in Gestern um 18:05Die Tarifkommission ist das eigentliche Entscheidungsorgan. Sie orientiert sich theoretisch am Ergebnis der Umfrage, ist aber nicht formal daran gebunden. Das Ergebnis dürfte daher feststehen. Für mich waren diese ganzen Prozesse schon bei eigener Mitgliedschaft sehr intransparent. Wird Zeit für eine neue, moderne, digitale, politisch neutrale und zeitgemäße Art von Gewerkschaft. Vielleicht traut sich mal jemand da was aufzubauen. Keine Ahnung wie das geht. Es braucht Transformation die mit diesen Gewerkschaften nicht gelingt.

Also bringt die Umfrage in der Praxis nichts? Das wäre nur ein weiterer Lachpunkt für die Tarifverhandlungen bzw. ver.di (und deren Mitglieder). Klärt mich bitte auf, wer ist die Tarifkomission (laut kurzer Suche: Für TV-L ver.di, GEW, GdP und IG BAU)? Wie kann es dazu in Zukunft kommen, dass das Ergebnis von Mitglieder-Umfragen formal bindend wird? Und wer hat eigentlich entschieden, dass ver.di "federführend" ist? Wie sieht die Verteilung der Stimmkraft (der einzelnen Partner) aus, falls möglich?

Ja, das auch das alles altbacken ist und eine Reform längst überfällig ist, ist offensichtlich. Nur möchte - wie auch andere bereits angemerkt haben - so gut wie niemand diese "neue, moderne, digitale, politisch neutrale und zeitgemäße Art von Gewerkschaft" aufbauen (aus verschiedenen Gründen).