Die neue Heizungsgesetz - Diskussion!!!

Begonnen von BAT, 02.03.2026 19:00

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BAT

Jetzt muss man sich noch einen Wäschetrockner kaufen?  ;)

ImöDBeschäftigt

Haben wir schon, aber da darf manches nicht rein  ;)

Fettschwanzmaki

Wir sind hier ja ganz offiziell im ,,Laberforum":

Zitat von: Faunus in 04.03.2026 08:47...der Mensch...

Mir ist schon klar, wie das gemeint ist, dennoch spiegelt das aus meiner Sicht – paradoxerweise – eine bemerkenswerte Wahrnehmungsverzehrung wider.

Der Mensch mag im Zeitalter des Anthropozän für die Klimaerwärmung verantwortlich sein (natürlich gibt es auch bei diesem Begriff innerhalb der wissenschaftlichen Diskussion Streit), dennoch offenbart sich hier die menschliche Hybris im Sinne einer anthropozentrischen Weltsicht. Die DornenKrone der Schöpfung maßt sich an, über den Fortbestand und die Existenz anderer Lebensformen zu entscheiden - aber ausgestorben ist ausgestorben, nichts mehr mit rückgängig, das ist irreversibel (fast so wie der Atomausstieg).

Das passiert manchmal ganz "natürlich", es passiert fortwährend durch menschliche Eingriffe (streng genommen also auch natürlich) – dabei sind wir nur ein Teil des Ganzen. Darüber könnte man nahezu endlos schwadronieren (Artenschwund usw.)

Man muss den Geist weiten, wenn ein ganzer Planet darin Platz finden soll.

Hinsichtlich möglicher Pferde muss ich zustimmen. Man hat vor Bäckereien ja eher Fahrrad- als Pferdeständer. Unsere Infrastruktur ist dafür nicht ausgerichtet.

Zu Beginn der 2000er gab es verschiedene Studien, die u. a. die Solarindustrie (allgemein die Umweltschutzindustrie) als Zukunftssektor ausgemacht hatten, aus meiner Erinnerung sollten hier bis zu 700.000 Arbeitsplätze entstehen können (entspricht ungefähr der Automobilindustrie), selbst nur die Hälfte wären gut bezahlte und zukunftsträchtige Jobs gewesen (und ja natürlich: Studien sind geduldig).

Dass die damalige Solar-Förderung gut gemeint, aber nicht hinreichend durchdacht war, hätte man ja korrigieren können. Stattdessen haben wir diese Zukunftstechnologie leichtfertig China überlassen.

Allein die Mwst.-Ermäßigung im Gastrobereich wird ungefähr 3,5 Mill. kosten, nehmen wir nur die Mütterrente mit 13,5 Mill. dazu, so haben wir ungefähr schon 17 Mill. Euro, die wir sinnvoll in die Transformation hin zu einer defossilen und dezentralen Energieversorgung stecken könnten.

Stattdessen wird rumgesödert (und gasgereichelt), dieser Pinocchio kann den liebevoll umarmten Baum gern als Nase nutzen und einen Teil als Fahnenstange zweckentfremden, damit er sein Fähnchen in den Wind hängen kann - aber nur, wenn er wieder aufforstet!

Und jetzt kommt er noch mit der glorreichen Idee von Mini-AKWs um die Ecke...  ;D

Je nach Bauweise sollen die Dinger Strom mit 18-50 Cent/kWh erzeugen können – ein Vielfaches, was derzeit Wind- und Solarenergie pro kWh kostet. Und natürlich findet dieser Problembär auch die Kernfusion super, ich auch, wenn es denn in absehbarer Zeit möglich sein würde. Auch die ins Feld geführte Transmutation wird die Problematik von ~ 170 to hochradioaktiven Abfall in absehbarer Zeit, und dabei habe ich die restliche Lebensspanne von Söderli im Blick, nicht lösen können. Die restlichen 16.830 to an schwach- oder mittelgradig radioaktiven Abfall bleiben dabei unberücksichtigt.

Dabei bin ich nicht zwingend wissenschaftsfeindlich oder ideologisch verblendet, ich versuche lediglich, die ganze Nummer pragmatisch zu betrachten. Ja, wir können gern forschen oder uns an dem belgischen Projekt beteiligen. Das nenne ich Energieoffenheit.

E-Fuels werden nur in wenigen Sektoren und sehr begrenzt einsetzbar sein, man benötigt ca. die fünffache Menge an Wind-/Solarenergie, um eine Energieeinheit E-Fuel herstellen zu können.

Dazu noch zu Preisen, die der heilige Markt bereit ist zu zahlen. Klingt für mich wie eine Todgeburt.

Addierend kommen noch die Einsparungen i. H. v. ca. 5 Mill. durch die Reform des Bürgergeldes, die uns die CDU im Wahlkampf wundersamerweise offenbart hat. Ich verbuche die Kohle mal unter Vorbehalt... notfalls halt Sondervermögen! Wie heute zu lesen, werden diese 500 Mrd. komplett, vollständig und vorbehaltlos in die Infrastruktur gesteckt, anstatt damit im Bundeshaushalt rumzubuchen.

Keine Buchung ohne Beleg! Alte Buchhalter-Weisheit...

Und wie empfindlich man da sein kann... tststst... § 188 StGB... selbst bei Fotzen-Fritz (Zitat!) wurde nicht so ein Bohei gemacht! Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=gDo9bKNfNoU

Sorry, der musste sein – aus der Retrospektive muss man die Hellsichtigkeit wirklich hervorheben.

Der eine oder die andere mag über manche pointierte Formulierung schmunzeln und man sehe mir mein laienhaftes Sendungsbewusstsein bitte nach, aber mir ist es bitterernst, weil die Gesamtsituation bitterernst ist. Das entspricht annähernd dem Zustand der Bundes-FDP!

Dabei muss ich Nicole Büttner in Schutz nehmen. Aber sie ist ja auch eine Frau und hat Eierstöcke in der Hose, R E S P E K T! Das meine ich erst.

Dazu empfehle ich die Lektüre von ,,Deutschland 2050". In 14 Kapiteln stellen die Autoren anhand wissenschaftlicher Erkenntnisse/Studien dar, wie sich der Klimawandel in D. gesamtgesellschaftlich in unterschiedlichen Sektoren auswirken wird.

Man kann auch ,,Das Klima-Buch" von GRETA THUNBERG durchblättern, aber da bekommt so mancher Schnappatmung und außerdem ist die Gute irgendwann und irgendwo seltsam abgebogen. Generell schwierig, weil Reaktanz hervorrufend...  ;D

Ich schaue mir jetzt die ,,Biotreppe" genauer an - schließlich geht es hier ja um das neue "Heizungsgesetz"!

Aber vorher noch ein kleiner Wachmacher: SPRITPREISE, SPRITPREISE und noch einmal SPRITPREISE!

NelsonMuntz

Zitat von: Fettschwanzmaki in Gestern um 18:04Aber vorher noch ein kleiner Wachmacher: SPRITPREISE, SPRITPREISE und noch einmal SPRITPREISE!

Hmmm, Sonne scheint und die von der PV gespeiste Wallbox lädt das Auto. Also passt das. 8)

Ein Buch von Greta tät ich trotzdem nicht lesen ;)

Warnstreik

Zitat von: NelsonMuntz in Heute um 09:41Ein Buch von Greta tät ich trotzdem nicht lesen ;)

Vielleicht ganz interessant - die Besprechung des Buches ist wirklich vielversprechend.

Die aktuelle Debatte über Atomkraft und Gasförderung macht einfach nur noch betroffen...  Wieso dieser populistische Scheiß? Wieso nutzt man nicht das Forschungsbudget und schaut erstmal was geht und prüft ob es sinnvoll wäre? Jetzt stellen sich nen Haufen Ahnungsloser Opis hin und blöken Zeugs ins Land, was weder fundiert noch relevant ist. Die Kolumne von Rennefaz im Spiegel ist ein ähnliches Zeitzeugnis: Wie kann man Unabhängigkeit im Energiesektur UND gleichzeitig eine Nutzung von Atomkraft fordern?

BAT

Atomkraft ist doch ein weites Feld, wir bauen hier im Emsland ja noch Brennstäbe für den Markt zusammen, es gibt medizinische Anwendungen und wer nicht laufend Atomkraft nutzt, fällt in der Forschung, der Entwicklung zurück, sie es nunmal die Zukunftstechnologie.

Außer man findet noch mal Antimaterie irgendwo ;)

Aber es geht ja um das Heizungsgesetz. Gibt es hier schon irgendjemand, der von der Wärmeplanung in seinem Ort was wahrgenommen hat? Also nicht nur das die Planung fertig ist, sondern auch konkrete Anschlusspläne da sind bzw. Anschlüsse erfolgt sind?

Johann

Zitat von: Warnstreik in Heute um 09:56Wie kann man Unabhängigkeit im Energiesektur UND gleichzeitig eine Nutzung von Atomkraft fordern?
Wenn man sich anguckt, wie sich so die Wählerschaft von CDU/CSU zusammensetzt, kommt man drauf. Politiker sagen nicht, was logisch und gut und nachhaltig fürs Land ist, sondern das, was dazu beiträgt, dass man sie in 4 Jahren nochmal wählt. Die interessiert nicht, was in 20 Jahren mal sein wird.

Deshalb wird auch das letztes Jahr nach der Wahl und vor der konstituierenden Sitzung des neuen Bundestages beschlossene Sondervermögen wie (zumindest von mir) erwartet ausgeschlachtet, um Gelder aus dem laufenden Haushalt freizuschaufeln, um damit Wahlgeschenke und sonstigen Blödsinn zu finanzieren, statt das Land mit echten Investitionen endlich wieder in Gang zu bringen.

Es wäre langfristig erheblich viel günstiger und ein Standortvorteil, wenn die ganzen Gelder, mit denen Gas, Öl und Atom subventioniert wird oder wurde in den Ausbau der Erneuerbaren und mittlerweile vor allem in Speicherlösungen investiert werden würde. Aber da zieht man dann die Grenze und behauptet es sei kein Geld da und der Markt müsse das regeln und außerdem macht das Netz das ja sowieso nicht mit und man kann ja nicht die Netzbetreiber dazu anregen, das Netz auch mal zukunftsfähig auszubauen, statt einfach nur für Bestandsverwaltung die Hand aufzuhalten.

Aber dann würde gleich die BILD um die Ecke kommen und der Kernwählerschaft der CDU/CSU erklären, dass ihre Lieblingspolitiker jetzt grüne Verbotspolitiker geworden sind, womit sie sich ihre politische Karriere verbauen würden.

Petar Tudzharov

Wenn wir über Subventionen sprechen, sollte auch erwähnt werden, dass der Ausbau der Photovoltaik in Deutschland in den letzten Jahren mit weit über 100 Milliarden gefördert wurde und daher nicht nur die "schlechten" Energieträger bzw. Technologien subventioniert werden. Milliarden fließen und flossen auch in die Windkraft. Ebenso verhält es sich mit den Wärmepumpen.  Von einer einseitigen Förderung der "falschen" und Missachtung der erneuerbaren Energien kann daher nicht gesprochen werden.

Solange wir unseren Energiebedarf nicht ganzjährig aus erneuerbaren Energien decken können, sind wir auf Alternativen angewiesen. Da die Gasversorgung mit gewissen Unsicherheiten behaftet ist, sollte man selbstverständlich auch auf saubere und sichere Atomkraft setzen. Insofern sehe ich da keinen Widerspruch, sondern eine notwendige Absicherung unserer Energieversorgung.

BAT

Es gibt ja auch Subventionen, die nicht monetär sind. Sei es bei Eingriffen in die Natur, aber auch Abständen von bewohnten Gebäuden, Schallschutz, Schattenschlag, etc. und auch einiges auf der See.

Johann hat natürlich Recht, dass eine zeitigere und besser Förderung der erneuerbaren Energien richtig gewesen wäre. Da hätte man auch konsequenter vorgehen müssen. Bei der Geschwindigkeit hier im Land würde ich jedoch jetzt auch nicht mehr soviel auf die Übergangstechnologie Solar und Wind setzen.

Aber das interessiert die Heizung nicht so sehr.


Warnstreik

Zitat von: BAT in Heute um 15:00Bei der Geschwindigkeit hier im Land würde ich jedoch jetzt auch nicht mehr soviel auf die Übergangstechnologie Solar und Wind setzen.

Bei "der Geschwindigkeit"? Weil wir derzeit so fix sind?

Was ist denn die Technologie wo wir hinwollen? Der CSU-Fusionsreaktor? ;-)

Dezentrale Speicher und kluge Netze sind das Endziel - wie man dann an den Strom aus Sonne/Wasser/Gezeiten/Wind gewinnt ist dann egal, wichtig ist, dass man diesen sinnvoll speichern kann. Das ist übrigens auch der Grund, wieso Gas so viel besser für den Übergang ist als Kohle oder Atomkraft: Man kann sie einfach sehr kurzfristig an- und abschalten UND man kann dort (wenn auch recht ineffizient) gespeicherten Strom in Form von Wasserstoff fahren.

Hilft am Ende auch bei der (Strom-)Heizung, weil es in spätestens 15 Jahren eh keine Gasnetze mehr in Wohngebieten geben wird. 

BAT

Es gibt nur eine (gute) Quelle abgesehen von der Annihilation von Materie und Antimaterie: Kernfusion. Teils wirkt diese auch über lange Strecken und treibt Windräder an oder füttert Solarzellen. ;)

Die Deutsche Geschwindigkeit war natürlich ironisch gemeint. Um das auch für dich nochmals zu sagen.

Fettschwanzmaki

Zitat von: NelsonMuntz in Heute um 09:41Hmmm, Sonne scheint und die von der PV gespeiste Wallbox lädt das Auto. Also passt das. 8)

Ja, Dich muss das alles nicht interessieren. Du heizt mit Holz, hast ein E-Auto, einen halbwegs sicheren und evtl. ausreichend bezahlten Job... läuft bei Dir.

Diese Haltung ist Teil des Problems. Ich muss es so klar benennen. Zum Glück ja nur MEINE MEINUNG...  ;D

ZitatEin Buch von Greta tät ich trotzdem nicht lesen ;)

So schlimm ist das garnicht. Es ist aus 2022, also noch vor der intellektuellen Odyssee im Mittelmeer, GT selbst hat nur ca. 50 Seiten verfasst, in erster Linie handelt es sich jeweils um eine kurze Einführung in das dann nachfolgende Kapitel. Tut nicht weh, GT tut Dir schon nichts - das, was dort zu lesen ist, schon eher. Wir Menschen sind sehr schlecht darin, mittel- und langfristige Risiken richtig einschätzen zu können. Mit Säbelzahntigern können wir gut umgehen, abstrakte Gefahren überfordern uns hingegen.

Interessant ist auch das Cover. Auf der Rückseite beginnen die "blauen Streifen" mit dem Jahr 1634, um auf der Vorderseite mit dem Jahr 2021 "tiefrot" abzuschließen. Eine recht gelungene Visualisierung, wie ich finde.

Der andere Vorschlag (D. 2050) liegt Dir evtl. mehr. Dort geht es um die unmittelbaren, individuellen Auswirkungen. Allein im Kap. 2 "Mensch - Der Hitze entkommt man nicht" werden viele existenzielle Bedrohungen aufgeführt (und das ohne populistischen Alarmismus), die mir vor der Lektüre in diesem Umfang nicht bewusst waren.

Ich habe damals bei bpb vier Exemplare für je 5,00 € bestellt, eins davon habe ich meinem Nachbar ausgeliehen. Er spricht immerhin noch mit mir, kann also nicht so schlimm sein. Ich denke insgeheim aber, dass er das nicht gelesen hat. Er tut allerdings immer sehr aufgeklärt und informiert, ich mag ihn... wirklich... also richtig wirklich...  ;D

Ohne Atomkraft wären z. Bsp. die Pioneer-Sonden nicht möglich gewesen (universeller Erkenntnisgewinn), mir geht es aber um Atomenergie. Und zum gegenwärtigen Zeitpunkt gibt es keine sichere und saubere Kernenergie, wie kann sich dieses Märchen bei aufgeklärten Menschen des 21. Jhdt. immer noch halten?!

Zitat von: Johann in Heute um 11:08Es wäre langfristig erheblich viel günstiger und ein Standortvorteil, wenn die ganzen Gelder, mit denen Gas, Öl und Atom subventioniert wird oder wurde in den Ausbau der Erneuerbaren und mittlerweile vor allem in Speicherlösungen investiert werden würde. Aber da zieht man dann die Grenze und behauptet es sei kein Geld da und der Markt müsse das regeln und außerdem macht das Netz das ja sowieso nicht mit und man kann ja nicht die Netzbetreiber dazu anregen, das Netz auch mal zukunftsfähig auszubauen, statt einfach nur für Bestandsverwaltung die Hand aufzuhalten.

Volle Zustimmung, auch zum Rest, aber ich wollte kein fullquote. Dazu passend:


"Seit 2019 hat Spanien seine Wind- und Solarkapazität verdoppelt und mehr als 40 Gigawatt hinzugefügt. Damit hat das Land einen größeren Ausbau verzeichnet als alle EU-Staaten außer Deutschland, dessen Strommarkt doppelt so groß ist wie der Spaniens.(...)

Spaniens Strategie hat die Stromrechnung von Haushalten stark gesenkt. Noch vor wenigen Jahren gehörte das Land zu den teuersten Stromanbietern in Europa. 2026 zählt es zu den günstigsten. Zudem hat Spanien seine Importrechnung im Stromsektor zwischen 2020 und 2024 stärker gesenkt als jedes andere EU-Land. Durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien konnte Spanien den Bedarf an Gasimporten um 26 Milliarden Kubikmeter senken. Das entspricht einem Wert von 13,5 Milliarden Euro.", https://kontrast.at/spanien-strompreis-erneuerbare-oelpreis/

Wo sind die Großspeicher? Warum geht der Ausbau der Netzbetreiber so schleppend voran? Und was hat Fr. Reiche damit zu tun? Hat die früher mal mit Hr. Altmaier rumgemacht? Ach nee, das war jemand anderes...  ;D

Zitat von: Petar Tudzharov in Heute um 11:32Wenn wir über Subventionen sprechen, sollte auch erwähnt werden, dass der Ausbau der Photovoltaik in Deutschland in den letzten Jahren mit weit über 100 Milliarden gefördert wurde und daher nicht nur die "schlechten" Energieträger bzw. Technologien subventioniert werden. Milliarden fließen und flossen auch in die Windkraft. Ebenso verhält es sich mit den Wärmepumpen. Von einer einseitigen Förderung der "falschen" und Missachtung der erneuerbaren Energien kann daher nicht gesprochen werden.

Ich schätze Deine Beiträge für ihre nüchterne Art (das mit den Klamotten war allerdings schon grenzwertig konservativ...  ;D ), aber hier unterliegst Du aus meiner Sicht einem Irrtum.

Wir haben über Jahrzehnte auch Mill. in die Subventionierung der Kernkraft gesteckt, mit dem Resultat, dass sich die Energiekonzerne beim Ausstieg noch einmal die Taschen gefüllt haben (kann ich mit leben), die Kosten der Entsorgung und Sicherung der Abfälle allerdings weitgehend sozialisiert wurden (damit will ich nicht leben, muss es aber). Die Asse lässt feucht grüßen.

Das ist aber nicht der Irrtum.

Wenn sich abzeichnet, dass fossile Energieträger a) geopolitischen Interessen/Spannungen/Kriegen unterworfen sind und b) zu einer Erwärmung des Klimas beitragen und somit in der nahen Zukunft zu immensen gesellschaftlichen Folgekosten führen werden, dann ist die jetzige, fortgesetzte Subventionierung (auch und gerade in pol. Hinsicht) nicht nur fahrlässig, sondern grenzenlos dumm. Das lässt sich nur mit der kapitalistischen Verwertungslogik erklären...  ;D

Ein Fehler wird ja nicht dadurch besser, in dem man ihn ständig und aus Gewohnheit wiederholt oder interessengeleitet diesen nicht abstellen möchte, weil er einer kleinen Zahl an Menschen (Aktionäre u. a.) zu Wohlstand verhilft.

Entgegen aller wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Trotz, steigt nur der CO²-Ausstoß weltweit weiter an. Wir liegen 2024 global mittlerweile bei 35,599 Gigatonnen, vgl. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/37187/umfrage/der-weltweite-co2-ausstoss-seit-1751/

Da geht noch was...

Ich komme einfach nicht zur "Biotreppe", verdammt...  ;D