Die neue Heizungsgesetz - Diskussion!!!

Begonnen von BAT, 02.03.2026 19:00

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Fettschwanzmaki

ZitatDie Frau verfügt möglicherweise über mehr Expertise als alle bisherigen CDU Energie- und Wirtschaftminister zusammen (vgl. u. a. "Altmaier-Knick").

Zitat von: BAT in 20.03.2026 08:57Frau Kemfert halte ich für äußerst tendenziös. Sie hatte früher mal Behauptungen, die schlicht falsch waren. Von solchen Personen distanziert man sich besser.

Ich kann da keinen Widerspruch erkennen...  ;D

Außerdem habe ich mich noch nie geirrt - ich werde mal ein paar Rezensionen querlesen und dann entscheiden, ob es die 26 Öcken wert ist.

Altmaier war übrigens Umweltminister. In der Nachbetrachtung ist das eigentlich ein running gag - wenn es nicht so desillusionierend wäre. Er rief oftmals allwissend in den Wald hinein, und es schallte auch heraus... äh, passt jetzt irgendwie nicht.

Zitat von: Faunus in 20.03.2026 17:07Wir D sehen einfach zu viele Probleme!

Endlich mal ein tragfähiger Erklärungsansatz nach neun Seiten!

Abgesehen von den bereits erwähnten regionalen/baulichen Einschränkungen (Eifel, Sachsen-Anhalt u. a./die "Kiste" kann nur noch abgewohnt werden, Investitionen lohnen nicht mehr) wird es wohl tatsächlich die unsichtbare Hand des Marktes regeln, weil die Politik und Gesellschaft es seit Jahren nicht hinbekommen.

Aber wie wäre es denn mit einer Volks-Wärmepumpe?

"Mit mehr als 200 Kampagnen von 80 Kunden wurden knapp 40 Milliarden Gesamtkontakte erreicht und mehr als 60 Millionen Volks-Produkte verkauft. (...)

Werbekunden können das Volks-Produkt seit Anfang Juni auch klimaneutral buchen und die durch die Kampagne entstandenen CO2-Emissionen ausgleichen. Dazu zählen neben den Emissionen für die Ausspielkanäle Print, Digital, Digital-Out-of-Home und Audio auch jene, die während der Kreation der Kampagnen entstehen. Der Kooperationspartner "Climate Partner" setzt die Kompensation durch zertifizierte Klimaschutzprojekte, beispielsweise Aufforstungsprojekte, um."
, https://www.axelspringer.com/de/ax-press-release/verkaufserfolg-seit-20-jahren-das-volks-produkt-von-bild

Die eierlegende Wollmilchsau! Jetzt muss ich nur noch Söderli überzeugen. Damit würde man wohl auch die 20 % erreichen können, die sich wieder mit Putin vertragen und erneut billiges Gas aus Russland wollen.

Manchmal fühle ich mich wirklich genial - vllt. bin ich auch nur überarbeitet, öD und so... hmm...


Fettschwanzmaki

Zitat von: NelsonMuntz in 18.03.2026 22:58(...) Politisch wird es dort schwierig, wo man dieses Ziel allen Menschen per Zwang aufoktroyiert, was eben häufig dann passiert, wenn man wissenschaftlich belegte Handlungsnotwendigkeiten ohne Berücksichtigung individueller Leistungsfähikeit ideologisch "verordnet". Das ist dann das "Prinzip Greta" die den persönlichen Malus auf der individuellen Ebene vollständig ignoriert. Der Vergleich mag weit hergeholt sein, aber am Ende stellt sie ganz binär die Frage: "Wollt Ihr den totalen Klimaschutz?" ... Ich habe da Sorge vor einer emotional getriggerten Masse, die bar jeder Differenzierung einfach nur "Jaaaaa" schreit, denn viele können das nicht so leisten, wie ich das eben kann. Da steckt eine soziale Frage drin, die bspw. ein Robert Habeck wohl bis heute nicht verstanden hat.

Lustig, ich hatte bei dieser Diskussion auch irgendwann den GröFaZ im Kopf, habe es mir aber verkniffen... ^^

Ich sehe das mindestens zweischneidig:

Sollten die beschriebenen Veränderungen in "D. 2050" sich nur ansatzweise realisieren (das ist gefühlt "übermorgen"), so wird es ohnehin zu demokratiegefährdenden Umwälzungen kommen. Zwangsläufig.

Trinkwasser(mangel), Nahrungsmittelversorgung, Extremwetter (Starkregen/Dürre), Biodiversität, radikale Entwertung von Erfahrungswissen (u. a. Landwirtschaft), neue Schädlinge, extreme Hitze (Städte/Kältestuben), Tropenkrankheiten (z. Bsp. die linke, tropische Riesenzecke Hyalomma-Reichinneky, Allergien, Algenblüte, Umkippen von Seen und Flüssen, Waldsterben/-brände, Versteppung, struktureller Gletscherzusammenbruch, Verlust von Wohnraum (Dachgeschosswohnungen u. a.), Küstenschutz/Sperrwerke wie in NL, beschädigte oder zerstörte Infrastruktur, eingeschränkte Flussschifffahrt, Kühlwassermangel in der Industrie/Energieversorgung, Arbeitsunterbrechungen oder Ausfall an Arbeitskräften, Störung von Lieferketten/Rohstoffversorgung, Hitzestress bei Kühen, Verlust von "Malle" als Destination (!), nur noch zwei Skigebiete (!), Klimawandel als Bedrohung für die nationale Sicherheit (Ist-Zustand), Migrationswellen, Verteilungskonflikte, Kriege...

Dann werden radikale Maßnahmen (also Tempolimit usw.) durch das Ministerium für Klimafreiheit verordnet werden müssen - auch gegen gesellschaftliche Widerstände.

Die Leistungsfähigkeit des Einzelnen kann natürlich nicht - auch nicht ideologisch - verordnet werden.

Aber genau deswegen braucht es ja entsprechende politische Entscheidungen, die klar kommuniziert werden müssen. Ich bin Optimist, man wird nie alle erreichen/überzeugen können, aber wenn es "en vogue", "geiler shit" oder "krasser Scheiß" ist, werden sich die Schlafschafe schon ordentlich ausrichten. Wir Deutschen können das, haben wir in der Geschichte schon mehrmals gezeigt.

Eine positive, gemeinschaftliche Kraftanstrengung über politische Parteien hinweg...

Denn: die Grenze verläuft ja nicht zwischen links und rechts, sondern zwischen oben und unten (endlich mal wieder!)  ;D




NelsonMuntz

@Fettschwanzmaki: Ich hab mit meinem Bild der Klimaschutzbewegung natürlich überzeichnet. Das liegt ein Stück weit auch daran, dass man dort die wissenschaftlich projizierten Klimaveränderungen nutzt, um bewusst mahnend ebenso überzeichnend apokalyptische Dystopien zu erstellen.

... muss man hier nicht vertiefen ;)

Wo Du recht hast: Es ist eine Kraftanstrengung bei der es um eine faire Lastenverteilung geht. Die Sonne mag keine Rechnung stellen, aber sie verschenkt eben auch keine PV-Anlagen und baut und betreibt auch keine Netze oder Pufferspeicher ... und im Keller, wo die Heizung steht, scheint ohnhin keine Sonne ;)

Die Hebel zur individuellen Förderung oder Entlastung in diesem ganzen Kontext werden politisch immer noch primär am Einkommen angesetzt, nicht jedoch bei den Vermögen, die weit ungleicher "verteilt" sind. Nicht zuletzt sind solche Vermögen oftmals auch das Resultat/der Gewinn klimaschädlichen Verhaltens in der Vergangenheit.

Das Projekt "Klimaneutralität" ist vielleicht das größte der Geschichte - ob es auf demokratischem Wege überhaupt erfolgreich umgesetzt werden kann, wird die Zukunft zeigen. Es ist in erster Linie eine soziale Frage, die eben nicht mehr exklusiv nur die untersten Ebenen der Bevölkerung tangiert.

Sind nur philosophische Randgedanken - Meine persönliche Wärmeplanung ist abgeschlossen.

Bob Kelso

Wenn wir mal das ,,Team Wissenschaft" bemühen: 
Deutschlands Anteil an den weltweiten CO2-Emissionen beträgt ungefähr 1,8%. (nach Abzug der Photosynthese !)
Keine Sorge, jetzt folgt nicht: "aber China..." - denn das ist durchaus differenzierter zu betrachten.
Heizen verursacht mit knapp 150 Millionen Tonnen im Jahr, also ca. 18% der deutschen CO2-Emissionen (Zahlen von 2021, Kühlen von Gebäuden mit inbegriffen).
Demnach beträgt der Anteil des Heizens in Deutschland ungefähr 0,32%. an den weltweiten CO2-Emissionen
In Worten: null Komma 32 !!
Fraglich ist, wie weit dieser Anteil durch die mit dem Gesetz verfolgten Maßnahmen reduziert werden kann.
Beim alten Heizungsgesetz war sich die Bundesregierung jedenfalls nicht sicher (https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-964020).
Selbst wenn man den Anteil auf Null reduzieren könnte, das gilt sowohl für das Heizen als auch den gesamten deutschen Ausstoß, wären wir uns hier wahrscheinlich einig, dass es keine Auswirkungen auf das Welt-Klima hätte.
Auswirkungen hat dies allein auf unseren persönlichen und gesellschaftlichen Wohlstand!

Faunus

Zitat von: Bob Kelso in 21.03.2026 14:20Wenn wir mal das ,,Team Wissenschaft" bemühen: 
Deutschlands Anteil an den weltweiten CO2-Emissionen beträgt ungefähr 1,8%. (nach Abzug der Photosynthese !)
Keine Sorge, jetzt folgt nicht: "aber China..." - denn das ist durchaus differenzierter zu betrachten.

Die knapp 2% sind jedem bekannt, der sich interessiert und ich ergänze = ist der 6 Platz, wobei China den 2ten die USA den 3ten Platz belegen.
Aber betrachte doch mal die knapp 30% der Chinesen differenzierter.

Zitat von: Bob Kelso in 21.03.2026 14:20Selbst wenn man den Anteil auf Null reduzieren könnte, das gilt sowohl für das Heizen als auch den gesamten deutschen Ausstoß, wären wir uns hier wahrscheinlich einig, dass es keine Auswirkungen auf das Welt-Klima hätte.
Auswirkungen hat dies allein auf unseren persönlichen und gesellschaftlichen Wohlstand!

Null ist das Ziel und Technologien zu entwickeln, die das ermöglichen bzw. unseren Wohlstand trotz steigender Temperatur & der daraus resultierenden Änderungen zu erhalten.

Warum sind die Chinesen in das Geschäft mit den Windrädern eingestiegen oder erobern gerade den Markt mit Ihren e-Autos?
Wenn wir nicht inovativ bleiben und aufzeigen, dass es einen Weg geben könnte... war's das mit unser aller Wohlstand.


BAT

Meines Wissen haben altes und neues Gesetz Papierwerte in Bezug auf mindestens 65 % erneuerbare Energien. Wenn also der Strommix an gewissen Tagen auch mal bei nur 30 % EE liegt, zählt das als mindestens 65 %. Man möge mich korrigieren.

Insofern könnte man gesetzlich die Hälfte der Verbrenner auf dem Papier zu E-Autos erklären, wäre das gleiche Prinzip.

Man muss mit dem Energiemix in die Puschen kommen und nicht wieder in fossile Energien reingehen oder sie erhalten wegen Atomangst. Alles andere kommt im zweiten Schritt.

Bob Kelso

#141
Zitat von: Faunus in 21.03.2026 15:01Die knapp 2% sind jedem bekannt, der sich interessiert und ich ergänze = ist der 6 Platz, wobei China den 2ten die USA den 3ten Platz belegen.
Aber betrachte doch mal die knapp 30% der Chinesen differenzierter.

Null ist das Ziel und Technologien zu entwickeln, die das ermöglichen bzw. unseren Wohlstand trotz steigender Temperatur & der daraus resultierenden Änderungen zu erhalten.

Warum sind die Chinesen in das Geschäft mit den Windrädern eingestiegen oder erobern gerade den Markt mit Ihren e-Autos?
Wenn wir nicht inovativ bleiben und aufzeigen, dass es einen Weg geben könnte... war's das mit unser aller Wohlstand.



ZU WKA: Begonnen von der Produktion , der Beschichtung; der Bodenversiegelung; des Unterhaltes, der Entsorgung) ist diese sicherlich keine treibende und nachhaltige Technologie! 

Gegenwärtig seit Ende 2024  Deutschland rund 30.400 Windkraftanlagen (WKA) in Betrieb. Davon befanden sich ca. 28.766 Anlagen an Land (Onshore) und rund 1.639 Anlagen auf See (Offshore). Zusammen erzeugten sie  rund ein Drittel des deutschen Stromverbrauchs. Sollten noch weitere 15 000 WKA hinzukommen, würden wir allein um 12 Mio Tonnen Stahl benötigen!

Fettschwanzmaki

Zitat von: NelsonMuntz in 21.03.2026 10:37Ich hab mit meinem Bild der Klimaschutzbewegung natürlich überzeichnet. Das liegt ein Stück weit auch daran, dass man dort die wissenschaftlich projizierten Klimaveränderungen nutzt, um bewusst mahnend ebenso überzeichnend apokalyptische Dystopien zu erstellen.

Ich versuche möglichst beide Ränder zu betrachten, um mich dann der "logischen" Mitte zu nähern. Insofern kann ich die "apokalyptischen Dystopien" (schon geile Wörter... da muss ich aufpassen, hier keinen Fetisch auszuprägen...) "der" Klimaschutzbewegung gut nachvollziehen. "Die letzte Generation" hat sich ja nicht ohne Grund diesen Namen gegeben, die haben zwischenzeitlich der guten Greta den Reaktanz-Rang abgelaufen...

Manche dieser Menschen mögen mittlerweile verzweifeln, unser Wissen mündet in zu zögerlichem (Nicht)handeln. Es sind überwiegend jüngere Menschen, nicht so alte weiße Männer wie wir. Letztendlich steht man ohnmächtig vor wirtschaftsideologischen Realitäten, mitsamt Machtkonzentration auf Seiten des Kapitals (vgl. u.a. COP30, ~ 50.000 Teilnehmer... so what?!), die ihre sinnvoll sinnentleerte Akkumulation  fortschreiben wollen.

Mag sich linker anhören, als es eigentlich - nüchtern betrachtet - ist. Ohnehin ein gern bedientes und gespieltes Narrativ, geht runter wie gefaktes Olivenheizöl.

Ich stelle nur fest, dass viele wissenschaftliche Klimavorhersagen zu vorsichtig und zu defensiv formuliert wurden.

Manche Entwicklungen vollziehen sich wesentlich schneller, als vor 15-20 Jahren prognostiziert wurde (Ozeane als Wärmepuffer, Gletschersterben, Abschmelzen der Polkappen u.a.). Bislang habe ich im Gegenzug bislang wenige (bis keine) "beruhigende" Berichte wahrgenommen, vielleicht überlese ich das aber auch - jede/r hat eine "blackbox".

Zitat... muss man hier nicht vertiefen...

Laberforum, man muss hier nur wenig Rücksicht nehmen...  ;D

ZitatDie Hebel zur individuellen Förderung oder Entlastung in diesem ganzen Kontext werden politisch immer noch primär am Einkommen angesetzt, nicht jedoch bei den Vermögen, die weit ungleicher "verteilt" sind. Nicht zuletzt sind solche Vermögen oftmals auch das Resultat/der Gewinn klimaschädlichen Verhaltens in der Vergangenheit.

Team "Wissenschaft":

"Für 16,9 Prozent der globalen CO2-EQ-Emissionen ist allein das reichste Prozent der Weltbevölkerung verantwortlich. Das bedeutet: Ein Hundertstel der Weltbevölkerung, etwa 77 Millionen Menschen, verursachen fast 50 Prozent mehr Emissionen als die ärmsten 50 Prozent, das sind rund 3,8 Milliarden Menschen.

Die Superreichen (...) jetten um die Welt und leisten sich weit mehr Konsum als andere Menschen. Schädlicher für das Klima als ihr Lebensstil ist laut Chancel das Investitionsverhalten der extrem Reichen. Der Wissenschaftler von der Paris School of Economics errechnet in der Studie des World Inequality Lab, dass sich 41 Prozent der globalen Emissionen auf den privaten Kapitalbesitz des reichsten einen Prozent der Weltbevölkerung zurückführen lässt.
", https://www.deutschlandfunk.de/klimawandel-co2-ausstoss-global-cop-30-100.html

Die Überreichen sind die wahren Asozialen, die menschliche Gier ist zeit- und grenzenlos.

Die ganzen Dubai-Influenza können aber doch nicht alle irren? Die sollen mal 40 Tage und 40 Nächte in der Wüste fasten, liegt ja quasi vor der Tür und Muhammad bin Raschid Al Maktum passt ja auch auf alle auf - ich bin so crazyfuckinhappy, mir geht es so gut hier!


ZitatDas Projekt "Klimaneutralität" ist vielleicht das größte der Geschichte - ob es auf demokratischem Wege überhaupt erfolgreich umgesetzt werden kann, wird die Zukunft zeigen. Es ist in erster Linie eine soziale Frage, die eben nicht mehr exklusiv nur die untersten Ebenen der Bevölkerung tangiert.

Es wird zumindest nicht neoliberal umgesetzt werden können.

ZitatSind nur philosophische Randgedanken - Meine persönliche Wärmeplanung ist abgeschlossen.

Die kann man Dir zum Glück nur mit Gewalt nehmen - meine Planung wird erst in ~ fünf Jahren umgesetzt werden.

Alles andere ist nicht wirtschaftlich...

Edit:

"Im Jahr 2021 wurden nach Angaben von Worldsteel weltweit insgesamt 1950,5 Millionen Tonnen Stahl produziert.", schnelle Quelle.

MoinMoin

Zitat von: Bob Kelso in Gestern um 20:04ZU WKA: Begonnen von der Produktion , der Beschichtung; der Bodenversiegelung; des Unterhaltes, der Entsorgung) ist diese sicherlich keine treibende und nachhaltige Technologie! 
Welche bestehende Technologie wäre denn in deinen Augen nachhaltig?

Faunus

Zitat von: Fettschwanzmaki in Gestern um 22:17"Im Jahr 2021 wurden nach Angaben von Worldsteel weltweit insgesamt 1950,5 Millionen Tonnen Stahl produziert.", schnelle Quelle.

Danke :)

und zu dieser Aussage
Zitat von: Bob Kelso in Gestern um 20:04Sollten noch weitere 15 000 WKA hinzukommen, würden wir allein um 12 Mio Tonnen Stahl benötigen!
(bei mehreren Jahren Bauzeit) in Relation setzten.


Irgendeine Idee, was für ein AKW inkl Brennstäben an Stahl und Beton mit Entsorgung benötigt wird? Nur ein Castorbehälter (Typ V/19) wiegt leer 108 Tonnen.

Btw.: Heute Nacht ist der 1. von 152 Castor-Transporten im Zwischenlager Ahaus angekommen.

Auch mich würde interessieren welche bestehende Technologie in deinen Augen nachhaltig wäre @Bob Kelso?

BAT

Vielleicht eine dumme Frage, aber wäre es möglich, dass ein Mieter sich vertraglich dazu verpflichtet, die Kosten für die Erneuerung der Heizanlange zu tragen? Oder spricht da im Vertragsrecht irgendwas dagegen?

Warnstreik

Zitat von: BAT in Heute um 14:02Vielleicht eine dumme Frage, aber wäre es möglich, dass ein Mieter sich vertraglich dazu verpflichtet, die Kosten für die Erneuerung der Heizanlange zu tragen? Oder spricht da im Vertragsrecht irgendwas dagegen?


Eine wirklich "neue" Heizung ist aber oft auch eine Modernisierung - damit eh auf die Miete (zumindest zum Teil) umlegbar.

Edit: Im Vertagsrecht würde das gehen - im Mietrecht aber nicht.

Faunus

Zitat von: Fettschwanzmaki in Gestern um 22:17Die Superreichen (...) jetten um die Welt und leisten sich weit mehr Konsum als andere Menschen. Schädlicher für das Klima als ihr Lebensstil ist laut Chancel das Investitionsverhalten der extrem Reichen. Der Wissenschaftler von der Paris School of Economics errechnet in der Studie des World Inequality Lab, dass sich 41 Prozent der globalen Emissionen auf den privaten Kapitalbesitz des reichsten einen Prozent der Weltbevölkerung zurückführen lässt.[/i]", https://www.deutschlandfunk.de/klimawandel-co2-ausstoss-global-cop-30-100.html

Die Überreichen sind die wahren Asozialen, die menschliche Gier ist zeit- und grenzenlos.


Wir - die Masse - macht es den Superreiche ja auch einfach
a.) reich zu werden
b.) so zu agieren
Wir lassen und leicht verführen und kaufen jeden Dreck für mehr oder weniger viel Geld.

Der Umstieg auf Windows 11 wird geschätzt 200 bis 400 Millionen Computer zu Elektroschrott machen.

Meine Konsequenz: ich teste seit ca. 3 Monaten ein geliehenes Tablet mit Linux, habe vor 4 Wo. mir ein gebrauchtes, hochwertiges Notebook zugelegt. Win 11 runtergeschmissen, Linux aufgeladen und eingerichtet und z.B. mein Smartphone integriert. Als nächstes werden die Daten meines 5 Jahre alten All-in-One gesichert, dieser dann platt gemacht und Linux aufgespielt.

Bis jetzt hatte ich noch keine Probs, die nicht gelöst werden konnten.

BAT


Faunus

Zitat von: Warnstreik in Heute um 14:14Eine wirklich "neue" Heizung ist aber oft auch eine Modernisierung - damit eh auf die Miete (zumindest zum Teil) umlegbar.

Edit: Im Vertagsrecht würde das gehen - im Mietrecht aber nicht.

Nach §559 BGB kann der Vermieter bis zu 8 % der für bauliche Modernisierungen (nach §555b BGB z.B. Energieeinsparungen oder Wohnwertverbesserungen) jährlich auf de Jahresmiete umlegen. Wobei Energieeinsprarung und Wohnwertverbesserungen wie ein Balkon darunter fallen.
Allerdings darf innerhalb von 6 Jahren der Quadratmeterpreis um nicht mehr als 3 € steigen

Kosten 10.000 EUR
Mieterhöhung pro Monat: 800:12 = ca. 67 EUR im 1. Jahr

Ausgenommen: unzumutbare Härte