[RP] Besoldungsrunde 2025-2028 Rheinland-Pfalz

Begonnen von Admin, 14.02.2026 20:32

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pfalzdumal

Zitat von: LehrerinRLP in 15.04.2026 22:46Erst einmal gar nichts. Jedes Bundesland muss seinen eigenen Gesetzesentwurf vorlegen. Einen Einfluss auf die Alimentation in RLP sollte eigentlich (bereits) das Urteil des BVerG haben/gehabt haben. Der neue parlamentarische Gesetzgeber steht da in der Pflicht.

Genau, das wurde ja in der Antwort des Finanzministeriums auf die parlamentarischen Anfrage Ende 2025 so auch angekündigt... auch, dass ein Anpassungsgesetz unabhängig vom Ergebnis des TV-L möglicherweise kommen soll, wenn die entsprechende Prüfung eine Notwendigkeit ergibt. Bin jetzt aber auch gespannt, wann mit der neuen Regierung und der neuen parlamentarischen Mehrheit das entsprechend angekündigte Anpassungsgesetz dann wirklich kommt und zahlungswirksam umgesetzt wird.

Ich bin aber ausnahmsweise mal einigermaßen optimistisch - meinen Werdegang in der neuen Bundestabelle nachvollzogen, würde ich da im neuen Entwurf ca. 500 Euro Brutto mehr bekommen im Vergleich zur IST-RLP-Besoldung. So viel schlechter werden sie auch aufgrund der Nähe zu Hessen und BW - deren Umsetzung auch noch auf sich warten lässt, die aber jetzt schon besser sind - nicht besolden können, ohne dass die Leute in den Grenzregionen weglaufen oder zu einem Bundesdienstherren wechseln.

LehrerinRLP

So sollte man denken. Die von angesprochenen 2x3% in Hessen in den Jahren 23 und 24 hat allerdings in RLP auch einfach ignoriert (...).

Schmitti

Ich bin erstmal gespannt, wie sich die Ressorts aufteilen werden. Gerade beim Finanzministerium, hört man, sind sich CDU und SPD noch lange nicht einig. Ebling könnte Innen behalten, dann wäre ein Wechsel des Finanzressorts eher denkbar. Nimmt die CDU der SPD Innen weg, wird diese ihre Doris im Amt halten wollen. Und deren Staatssekretär heißt "Weinberg", der muss in RLP natürlich in der Regierung landen  :D
Und wechseln da nicht einige Köpfe, wechseln auch die politischen Taschenrechner nicht. Geht Finanzen an die CDU, dürfte es für die Beamten (aber auch die Beschäftigten des öD) zunächst mal leichter sein.

LehrerinRLP

Naja, das liegt wohl eher nicht am Parteibuch. Dieser Logik folgend, müsste sonst in Sachsen-Anhalt die amtsangemessene Alimentation ja auch ganz oben auf der Agenda stehen.

Finanzer

Zitat von: Schmitti in 24.04.2026 11:27Ich bin erstmal gespannt, wie sich die Ressorts aufteilen werden. Gerade beim Finanzministerium, hört man, sind sich CDU und SPD noch lange nicht einig. Ebling könnte Innen behalten, dann wäre ein Wechsel des Finanzressorts eher denkbar. Nimmt die CDU der SPD Innen weg, wird diese ihre Doris im Amt halten wollen. Und deren Staatssekretär heißt "Weinberg", der muss in RLP natürlich in der Regierung landen  :D
Und wechseln da nicht einige Köpfe, wechseln auch die politischen Taschenrechner nicht. Geht Finanzen an die CDU, dürfte es für die Beamten (aber auch die Beschäftigten des öD) zunächst mal leichter sein.

Beim Thema Besoldung ist das Parteibuch sowas von egal.

LehrerinRLP

Zitat von: Finanzer in 25.04.2026 12:13Beim Thema Besoldung ist das Parteibuch sowas von egal.
So ist es!


LehrerinRLP

Zitat von: Tauri in Heute um 06:39https://www.dbb-rlp.de/aktuelles/news/prioritaet-laendertarifergebnis-auf-besoldung-und-versorgung-uebertragen/

Nicht direkt was neues, aber zur Vollständigkeit.

Ein schönes Beispiel dafür, wie in RLP der DBB seine Linie weiterverfolgt und nicht die Landesregierung auffordert, mehr Gas zu geben bei der Umsetzung der AA. Das kann man anhand des Vergleichs der Pressemitteilungen zwischen dem DBB RLP und dem DBB Hessen immer wieder schön nachvollziehen. Da fragt man sich schon ein wenig, welche Interessen der DBB RLP da vertritt und warum seit Jahren immer die gleichen Leute wiedergewählt werden. Dieses Thema zumindest scheint ihnen mehr oder minder egal zu sein. Besoldungsunterschiede zwischen RLP und angrenzenden Ländern hin oder her.

Finanzer

Zitat von: LehrerinRLP in Heute um 10:53Ein schönes Beispiel dafür, wie in RLP der DBB seine Linie weiterverfolgt und nicht die Landesregierung auffordert, mehr Gas zu geben bei der Umsetzung der AA. Das kann man anhand des Vergleichs der Pressemitteilungen zwischen dem DBB RLP und dem DBB Hessen immer wieder schön nachvollziehen. Da fragt man sich schon ein wenig, welche Interessen der DBB RLP da vertritt und warum seit Jahren immer die gleichen Leute wiedergewählt werden. Dieses Thema zumindest scheint ihnen mehr oder minder egal zu sein. Besoldungsunterschiede zwischen RLP und angrenzenden Ländern hin oder her.

Weil das Thema mit all seinen Implikationen den meisten Beamten nicht oder kaum bewusst ist. Wenn von unten nichts kommt, ändert sich auch bei den Gewerkschaften nichts.

Ist in Bayern mit dem BBB genauso bzw. noch schlimmer... wobei dort die Parteipolitische Verquickung auch erwähnt werden muss.