Bundesalimentationsgesetz

Begonnen von Admin, 15.04.2026 14:03

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Schneewitchen

Ich bin Seiteneinsteiger und komme aus der Wirtschaft. Ich habe auch einmal für ein Logistikunternehmen gearbeitet. Dort habe ich in schöner Regelmässigkeit die Lagerarbeiter in den dunklen Ecken dabei ertappt, wie sie geruht haben.

Dabei soll das doch ganz anders sein. In der Wirtschaft, da arbeiten nur die Produktivitätsjäger, die 150%-tigen, die sich für ihre Firma und die Anteilseigner kaputt schuften.

Und in den Amtsstuben, da wird sich ausgeruht und Zeitung gelesen.

Ich kann diese Klischees einfach nicht mehr hören....


GeBeamter

Zitat von: Rheini in Gestern um 17:53Geil. Da wird einem vorgerechnet wieviel Lebenszeit mehr es ist und als Reaktion wird einem Faulheit vorgeworfen 🙄.

Mal langsam mit dem sich an die Gurgel gehen.

Ich denke das "ruhen" bezieht sich darauf, dass die 48h ziemlich nach Berufsfeuerwehr klingen und damit evtl. in den Dienstzeiten auch Ruhezeiten mit Bereitschaftsdienst drin sind. Allerdings wäre ich auch dagegen, hier den Eindruck zu erwecken, 48h mit Ruhezeiten wäre ein Pappenstiel. Ich jedenfalls würde meine Ruhezeit lieber im heimischen Bett abhalten, statt im Schrankbett in der Dienststelle.

techBeaBw

Eine Wochendiestzeit von 48 Stunden haben die Beamten bei der Bundeswehrfeuerwehr und können daher auch mit zwei 24 Stundenschichten in der Woche durch sein. Da muss auch geruht werden.
Hört sich toll an, ist aber wie jeder Schichtdienst suboptimal.
Frei wenn alle anderen Arbeiten und arbeiten wenn alle anderen Frei haben. Da braucht man schon ein ausfüllendes Hobby.

MOGA

Make Oeffentlicher-Dienst Great Again

Mig82

Zitat von: MOGA in Gestern um 21:17https://oeffentlicher-dienst-news.de/bundesbesoldung-verzoegert-sich-warum-beamte-noch-laenger-auf-ihr-geld-warten-muessen/

Soll uns das Hoffnung machen?


Hoffnung worauf? Weitere Verzögerungen und ein Hinhalten. Im Artikel steht leider nichts substanziell Neues.

Es zeigt doch leider, dass ein Reformwille oder Veränderungswille (egal in welche Richtung) nicht gewollt ist und man erstmal so weiter macht wie bisher.
Und so richtig übel nehmen, kann man das auch nicht. Es ist eben ein aktuelles Phänomen unserer Gesellschaft.

MOGA

Zitat von: Mig82 in Gestern um 21:25Hoffnung worauf? Weitere Verzögerungen und ein Hinhalten. Im Artikel steht leider nichts substanziell Neues.

Es zeigt doch leider, dass ein Reformwille oder Veränderungswille (egal in welche Richtung) nicht gewollt ist und man erstmal so weiter macht wie bisher.
Und so richtig übel nehmen, kann man das auch nicht. Es ist eben ein aktuelles Phänomen unserer Gesellschaft.

Man koennte auch herauslesen dass der Entwurf gegebenfalls ueberarbeitet wird oder auch nicht und demnaechst tatsaechlich dem Bundestag zugeleitet wird... Man muesste die Verbaende nicht erneut anhoeren wenn man die urspruengliche Version weiterverfolgt und sich diese Zeit nur erkauft um den Entwurf zeitgleich mit den anderen Reformvorhaben dann dem Bundestag zuzuleiten...
Make Oeffentlicher-Dienst Great Again

InternetistNeuland


conny111

Zitat von: Alexander79 in Gestern um 11:24Naja, wer hat denn eine 35 Stunden Woche?
Die wenigsten.
Wenn dann vergleich die 41 Stunden der Beamten dann auch mit den Angestellten im öD in der gleichen Behörde und dann ist der Unterschied nicht mehr so gravierend.

Und die durchschnittliche Wochenarbeitszeit bei Vollzeitbeschäftigten beträgt 40,3h die Woche.
Wow, der "normale" Beamte arbeit 0,7h die Woche mehr als der Durchschnitt, mit Kinder unter 12 Jahren arbeitet der (Bundes)beamte dann aber schon wieder weniger als der Durchschnittvollzeitbeschäftigte.
Und sorry, ein nicht unerheblicher Teil der Beamten wird diese 0,7h mit Pausen problemlos in der Woche ausgleichen.

Der Unterschied zwischen Bundesbeamten und TVöD-Angestellten beträgt 2 Stunden pro Woche, nicht 0,7. Wenn ich persönlich mich mit meinem Mann und Sohn in der freien Wirtschaft vergleiche, diese arbeiten 37,5 bzw. 35 Stunden pro Woche. Und zumindest mein Mann macht deutlich mehr Pause als ich. Ist halt in einem sehr großen Unternehmen. Ich vergleiche mich also mit meinem direkten Umfeld.