Jobzusage in Uniklinik

Begonnen von kittyka, 26.06.2026 14:23

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kittyka

Hallo,

ich habe eine vorläufige Zusage in einer Uniklinik bekommen, Bereich Hochschulambulanz als Tarifbeschäftigte in der Verwaltung.
Die Tage bekomme ich noch Unterlagen zugesandt, die ich einreichen muss.

Meine Frage, ich habe ja eine abgeschlossene Ausbildung als Finanzwirtin inkl Nichtübernahme und sehr schlechter Beurteilung.

Meine Sorge ist, dass die Klinik meine Personalakte anfordert und dann wieder alles vorbei ist.
Kennt sich da jemand aus?

Viele Grüsse

clarion

Nein, es kennt sich keiner aus, außer die Mitarbeiter in der Personalabteilung dieser Uniklinik.

Und ob du willst, dass diese Mitarbeiter das hier lesen, bezweifele ich mal!

kittyka

Zitat von: clarion in 26.06.2026 16:26Und ob du willst, dass diese Mitarbeiter das hier lesen, bezweifele ich mal!

Es gibt zwar viele Kliniken und Hochschulambulanzen in Deutschland, aber danke für die Erinnerung.
 ;)

NWB

Da du im Moment nicht im öffentlichen Dienst beschäftigt bist und das Dienstverhältnis mit dem Land beendet wurde, gehe ich nicht davon aus, dass hier eine Akte angefordert wird.

Iunius

Es ist bei uns üblich die letzte Beurteilung anzufordern.

Normalerweise liegt ja aber ein Arbeitszeugnis dem Bewerbungsschreiben bei, ebenso wie die Ausbildungsunterlagen über den Abschluss.
Die Frage wäre also ob du im Berwerbungsverfahren diese "schlechten Noten" verschwiegen hast oder ob sie bereits thematisiert wurden. Wenn du nichts verschwiegen, bzw. absichtlich gelogen hast dürfte es nichts zu bedenken geben, dafür ist eine Probezeit da.

kittyka

Zitat von: Iunius in Heute um 12:10Es ist bei uns üblich die letzte Beurteilung anzufordern.

Normalerweise liegt ja aber ein Arbeitszeugnis dem Bewerbungsschreiben bei, ebenso wie die Ausbildungsunterlagen über den Abschluss.
Die Frage wäre also ob du im Berwerbungsverfahren diese "schlechten Noten" verschwiegen hast oder ob sie bereits thematisiert wurden. Wenn du nichts verschwiegen, bzw. absichtlich gelogen hast dürfte es nichts zu bedenken geben, dafür ist eine Probezeit da.

Ich hab mein aktuelles Zwischenzeugnis und meinen Abschluss mitgeschickt.
Die Beurteilung aus dem Amt ist intern und ist von Januar 2025 und wäre eh nicht mehr aktuell.

Die haben nur gefragt, wieso ich nicht mehr im Finanzamt bin, hab einfach gesagt, hat nicht gepasst und damit haben die sich zufrieden gegeben. Anderswo wurde teilweise richtig kritisch nachgefragt, aber hier
nicht.

Trotzdem habe ich natürlich Angst, dass Einsicht gefordert wird. :D
Nur noch die Frage: wenn man Probezeit übersteht und sich ggf. irgendwann mal umorientiert-zählt dann nur die letzte Personalakte? Oder fordert man alle Personalakten im öD an?


Iunius

Ich kann nur für uns sprechen, hier in BW, wir fordern niemals Personalakten an (vor allem nicht von Behörden) - wenn wir uns bei Bewerbern unsicher sind kann es vorkommen dass wir mit dem Vorgesetzten der letzten Arbeitsstelle sprechen, aber das kommt alle 5 Jahre einmal vor.

Wenn du im persönlichen Gespräch überzeugt hast und nichts verschwiegen, wird die Probezeit entscheidend sein.
Viel Glück dabei.

Personalakten sind grundsätzlich Sache des Arbeitgebers, wenn du den Arbeitgeber wechselst gibt es für dich eine neue.