😮‍💨😮‍💨😮‍💨 Öffnungsaktion

Begonnen von gibbwibb, 11.08.2026 18:52

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gibbwibb

Hi an Alle !

Ich (Ende 30) bin beim Bund und bald verbeamtet.
Im Zuge dessen wurde ich zum Amtsarzt geschickt, was im Nachgang darin resultierte dass meine Blutwerte Zucker, Cholesterin, LDL und mein Herz (leichter Bluthochdruck, Bradykardie) nicht so toll sind wie gedacht.

Anonyme Voranfrage kam mit 8 Mal nicht versicherbar zurück.
Debeka Kontakt meint es wäre ja nicht so schlimm und worst case ist die Öffnungsaktion.

Mit u.s. Tarifen komme ich auf knapp 400€ im Monat als Gesunder. Bund hilft mit 50% bei. Die Öffnungsaktion sollte 30% vom Basistarif also knapp 66€ zusätzlich sein.

Tarif B30
Tarif B20K
Tarif WL30
Tarif WL20K
Tarif BC

Was soll ich jetzt machen, wenn ich nicht vor dem finanziellen Bankrott stehen will wenn ich mal tatsächlich krank werde.

Wie ihr euch denken könnt bin ich sehr dankbar über eure Tipps und Erfahrungswerte.

ExponentialFud

Wieso sind 466€ im Monat der Weg in den finanziellen Bankrott?

Autodoc

Ich bin mittlerweile bei über 500 im Monat. Ich glaube, dass die Zeiten mit Beiträgen um die 200-250 € schon längst vorbei sind. Außerdem ist der Beitrag immer noch niedriger als beim gleichen sozialversicherungspflichtigen Brutto.

beamtim

Zitat von: gibbwibb in 11.08.2026 18:52Mit u.s. Tarifen komme ich auf knapp 400€ im Monat als Gesunder. Bund hilft mit 50% bei. Die Öffnungsaktion sollte 30% vom Basistarif also knapp 66€ zusätzlich sein.

Tarif B30
Tarif B20K
Tarif WL30
Tarif WL20K
Tarif BC

RZ wird bei Debeka im Rahmen der ÖA auf B und WL erhoben. Der gesetzliche Zuschlag von 10% wird dabei ausgenommen. So zumindest bei mir. Grüße

Beamtenhustler

Zitat von: Autodoc in 11.08.2026 20:57Ich bin mittlerweile bei über 500 im Monat. Ich glaube, dass die Zeiten mit Beiträgen um die 200-250 € schon längst vorbei sind. Außerdem ist der Beitrag immer noch niedriger als beim gleichen sozialversicherungspflichtigen Brutto.

Sag das mal nicht so laut. Das letzte Mal, als ich davon erzählt habe, wurde ich der Lüge bezichtigt. Dabei muss man nur auf kv-fux oder check24 gehen und 30% draufschlagen. Da kommt man je nach Konstellation locker auf über 500 Euro (ÖA) und das mit Mitte 30.

Thomber

Ich habe im Bekanntenkreis jemanden, der per Öffnungsaktion in die Debeka kam. Aufgrund einer chronischen Krankheit, die aber KEINE Kosten für die Debeka verursacht, darf er nun über 550 € (für 30% Versicherung) zahlen! Ist schon happig - aber was soll man machen?

Buggula

Die gesetzliche Krankenversicherung kann (insbesondere bei Pauschaler Beihilfe) eine Alternative der PKV sein. Muss jeder für sich selber entscheiden.

gibbwibb

Zitat von: beamtim in 11.08.2026 21:22RZ wird bei Debeka im Rahmen der ÖA auf B und WL erhoben. Der gesetzliche Zuschlag von 10% wird dabei ausgenommen. So zumindest bei mir. Grüße

Danke ! Hmmm also in Summe 500€ inkl Pflege.

Hast du einen Beihilfeergänzungstarif oder worauf musstest du bei der Debeka ÖA dann alles verzichten ?

BeamterimNorden

Hallo,

den BC wirst Du über die Öffnungsaktion nicht bekommen, Dir wird der BG angeboten werden.
Leider hat man nach Aussage mehrerer Personen wohl über die Öffnungsaktion keinerlei Chance auf den BC, auch nicht später falls sich etwas an der Gesundheit ändern sollte.

Ansonsten bietet der Bund keine pauschale Beihilfe an, so dass bei einem Verbleib in der GKV 100% selber zu tragen sind, hier sind die Länder schon weiter.

VG

Saxum

Ich würde in jedem Falle bei den anderen Versicherungen auch (anonym !) Vorabfragen schicken auch gegebenenfalls im Zusammenhang mit der Öffnungsaktion, denn hier kann es passieren, dass die vorliegenden Diagnosen anderes Bewertet werden und der Risikozuschlag relativ gesehen "gemäßigter" ausfällt. Die Debeka scheint, zumindest aus mir bisher bekannten Erfahrungsberichten, gerne pauschal immer die 30% darauf zu schlagen unabhängig von der Öffnungsaktion. Aber ja, je mehr Risiken man hat und je schwerer die ins Gewicht fallen, ist es natürlich auch eher nicht wahrscheinlich - aber versuch macht klug.

Anonym ist auch im Kontext der Öffnungsaktion wichtig, da nur erste Krankenversicherer verpflichtet ist jemanden zu den Bedingungen der Öffnungsaktionen aufzunehmen. Wenn der Krankenversicherer aber konkret nicht weiß "wem" er das anbietet, kann man das so dadurch in zulässiger Art und Weise umschiffen zudem muss man dann gegebenenfalls bei der finalen Antragsstellung nicht angeben, welche Krankenversicherungen einen vielleicht abgelehnt haben.

Auch bei der Öffnungsaktion gilt "alles angeben" was abgefragt wird, Patientenquittung bei der Krankenkasse anfordern und alles Durchgehen, dass ja auch keine Diagnose im Abfragezeitraum vergessen wurde. Die alternative dazu ist natürlich bei der GKV zu bleiben, was keine schlechte Wahl ist - allerdings beim Bund ist es nicht bekannt ob und wann dieser bei der pauschalen Beilhilfe mitmacht.

Ansonsten könnte man auch erwägen mit der Personalabteilung zu sprechen und die Verbeamtung "aufschieben", es besteht aber natürlich die Gefahr, dass die Verbeamtung später verwehrt wird - es besteht ja kein rechtlicher Anspruch darauf. Damit könnte man je nach Diagnose ggf. Abfragezeiträume überschreiten und zudem noch gucken ob nicht vielleicht doch die pauschale Beihilfe kommt. Aber wie gesagt, ein Rechtsanspruch auf Verbeamtung gibt es nicht.

P.S.: Smileys in der Thread-Überschrift wirken nicht überzeugend - ich dachte hier erstmal an einen Spam-Bot.

Möhre

Ggf über den offenen Zugang der Allianz über die Arkade Tarifierung mal prüfen. Dort erfolgt auch eine Risikovorprüfung anhand der eingegebenen/abgefragten Diagnosen / Krankheiten.