Tarifrunde TV-L 2025 - Diskussion III

Begonnen von username, 14.02.2026 09:31

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ignaz

Zitat von: Rheini in Gestern um 19:58Mal aus der anderen Richtung betrachtet?

Dein Angestellter verdient sich in der PW eine goldene Nase und kurz vor der Rente will er die Sicherheit des Beamten Daseins incl. Pension geniessen und der Kollege der bereits seit 40 Jahren das Beamten Dasein hatte, darf dann jubeln das er einen neuen Kollegen hat?
Für die dadurch "goldene Nase" hat der Wirtschaftsangestellte wahrscheinlich 250% eines ÖD Mitarbeiters geben müssen und ist nun vielleicht aus betrieblichen Gründen gekündigt?
Dafür wird er dann im ÖD natürlich bestraft und darf auf die Ersatzbank. Vielleicht ändert man mal seine Denkweise diesbezüglich. Kann sehr viele Gründe geben, die sich nicht nur auf den Wechsel in die ÖD-Hängematte beziehen.
Die Expertise die der Wirtschaftler mitbringt lassen wir natürlich komplett weg, würde auch nur die ruhigen Abläufe stören. Ich hatte übrigens nur von dem etwas jüngeren Kollegen geschrieben -> der gerade noch unter der Altersgrenze ist und dadurch bessergestellt werden kann als der Mitarbeiter über der Altersgrenze (Altersdiskriminierung im Status?)
-> dein Sitzfleisch-Beamter war nicht Gegenstand der Aussage. Die Zugehörigkeit zu einem System hat spätestens nach 3 Jahren sowieso keine Relevanz mehr. Oder sind die besonders langjährigen ÖD TBs oder Beamten besonders fleißig und werden immer fleißger, sodass sich das Erfahrungsstufensystem bezahlt macht? Wäre mir neu ;D

Rheini

Zitat von: ignaz in Heute um 08:33Für die dadurch "goldene Nase" hat der Wirtschaftsangestellte wahrscheinlich 250% eines ÖD Mitarbeiters geben müssen und ist nun vielleicht aus betrieblichen Gründen gekündigt?
Dafür wird er dann im ÖD natürlich bestraft und darf auf die Ersatzbank. Vielleicht ändert man mal seine Denkweise diesbezüglich. Kann sehr viele Gründe geben, die sich nicht nur auf den Wechsel in die ÖD-Hängematte beziehen.
Die Expertise die der Wirtschaftler mitbringt lassen wir natürlich komplett weg, würde auch nur die ruhigen Abläufe stören. Ich hatte übrigens nur von dem etwas jüngeren Kollegen geschrieben -> der gerade noch unter der Altersgrenze ist und dadurch bessergestellt werden kann als der Mitarbeiter über der Altersgrenze (Altersdiskriminierung im Status?)
-> dein Sitzfleisch-Beamter war nicht Gegenstand der Aussage. Die Zugehörigkeit zu einem System hat spätestens nach 3 Jahren sowieso keine Relevanz mehr. Oder sind die besonders langjährigen ÖD TBs oder Beamten besonders fleißig und werden immer fleißger, sodass sich das Erfahrungsstufensystem bezahlt macht? Wäre mir neu ;D

Du hast die Vorzüge eines Beamten Daseins ausgebreitet, also bezieht sich meine auch Antwort darauf. Und Grenzen müssen nun irgendwo gezogen werden.

Schön aber von Dir zu lesen, wie Du die Arbeitsbereitschaft deiner Kollegen einschätzt  8) .

DiVO

Zitat von: ignaz in Heute um 08:33Für die dadurch "goldene Nase" hat der Wirtschaftsangestellte wahrscheinlich 250% eines ÖD Mitarbeiters geben müssen und ist nun vielleicht aus betrieblichen Gründen gekündigt?
Dafür wird er dann im ÖD natürlich bestraft und darf auf die Ersatzbank. Vielleicht ändert man mal seine Denkweise diesbezüglich. Kann sehr viele Gründe geben, die sich nicht nur auf den Wechsel in die ÖD-Hängematte beziehen.
Die Expertise die der Wirtschaftler mitbringt lassen wir natürlich komplett weg, würde auch nur die ruhigen Abläufe stören. Ich hatte übrigens nur von dem etwas jüngeren Kollegen geschrieben -> der gerade noch unter der Altersgrenze ist und dadurch bessergestellt werden kann als der Mitarbeiter über der Altersgrenze (Altersdiskriminierung im Status?)
-> dein Sitzfleisch-Beamter war nicht Gegenstand der Aussage. Die Zugehörigkeit zu einem System hat spätestens nach 3 Jahren sowieso keine Relevanz mehr. Oder sind die besonders langjährigen ÖD TBs oder Beamten besonders fleißig und werden immer fleißger, sodass sich das Erfahrungsstufensystem bezahlt macht? Wäre mir neu ;D

Rendite korreliert immer mit Risiko. Der Wirtschaftsangestellte hat theoretisch unbegrenzte Verdienstmöglichkeiten, Bsp. DAX-Vorstand. Dafür hat er aber auch das Risiko, dass er theoretisch jederzeit seinen Job verlieren kann.

Oder anders ausgedrückt: Ich kann auch nicht mein gesamtes Vermögen in Optionsscheine investieren und dann jammern, wenn der Rückwärtsgang eingelegt wird. In dem Fall würde jeder sagen: Selbst schuld oder Gier frisst Hirn.

Ich persönlich habe keinen Bock auf dieses steife Beamtenkorsett und würde mir das niemals antun - egal wie hoch der Familienzuschlag ist. Allein schon dieses aus der Zeit gefallene Beförderungssystem - furchtbar. Warum nicht direkt auf A13-Stelle bewerben, anstatt erst im Eingangsamt rumzulungern und Zeit verlieren?

Apropos steifes Beamtenkorsett: Ich habe in meinem direkten Umfeld in den vergangenen Monaten zahlreiche spannende Erwerbsbiographien mit deutlich mehr Einkommen bei freier Zeiteinteilung und spannenden Aufgaben gesehen. Das geht vom Consultant, der als One-Man-Show 30.000 im Monat verdient über den Wüstenfotografen, der effektiv vier Wochen im Quartal arbeitet und die restliche Zeit zwischen seinen Ferienhäusern pendelt. Oder der ehemalige Zeitsoldat, der inzwischen von seinen Tantiemen als Autor mehr Kohle verdient als ein General.

Diese Leute sind volles Risiko gefahren und verdienen jetzt richtig Geld. Und hier heulen Erwachsene rum, dass sie keinen Familienzuschlag bekommen.

ignaz

Zitat von: DiVO in Heute um 09:10Rendite korreliert immer mit Risiko. Der Wirtschaftsangestellte hat theoretisch unbegrenzte Verdienstmöglichkeiten, Bsp. DAX-Vorstand. Dafür hat er aber auch das Risiko, dass er theoretisch jederzeit seinen Job verlieren kann.

Oder anders ausgedrückt: Ich kann auch nicht mein gesamtes Vermögen in Optionsscheine investieren und dann jammern, wenn der Rückwärtsgang eingelegt wird. In dem Fall würde jeder sagen: Selbst schuld oder Gier frisst Hirn.

Ich persönlich habe keinen Bock auf dieses steife Beamtenkorsett und würde mir das niemals antun - egal wie hoch der Familienzuschlag ist. Allein schon dieses aus der Zeit gefallene Beförderungssystem - furchtbar. Warum nicht direkt auf A13-Stelle bewerben, anstatt erst im Eingangsamt rumzulungern und Zeit verlieren?

Apropos steifes Beamtenkorsett: Ich habe in meinem direkten Umfeld in den vergangenen Monaten zahlreiche spannende Erwerbsbiographien mit deutlich mehr Einkommen bei freier Zeiteinteilung und spannenden Aufgaben gesehen. Das geht vom Consultant, der als One-Man-Show 30.000 im Monat verdient über den Wüstenfotografen, der effektiv vier Wochen im Quartal arbeitet und die restliche Zeit zwischen seinen Ferienhäusern pendelt. Oder der ehemalige Zeitsoldat, der inzwischen von seinen Tantiemen als Autor mehr Kohle verdient als ein General.

Diese Leute sind volles Risiko gefahren und verdienen jetzt richtig Geld. Und hier heulen Erwachsene rum, dass sie keinen Familienzuschlag bekommen.

Abdriften vom Thema -> Gleiche Arbeit, gleiches Büro aber stark unterschiedliche Bezahlung, die sich je nach Familienstand um bis zu 50% mehr durch Zuschläge  zeigt, ist der Kernpunkt. Wo ist die Gleichstellung bei dieser Schieflage?


DiVO

Zitat von: ignaz in Heute um 11:01Abdriften vom Thema -> Gleiche Arbeit, gleiches Büro aber stark unterschiedliche Bezahlung, die sich je nach Familienstand um bis zu 50% mehr durch Zuschläge  zeigt, ist der Kernpunkt. Wo ist die Gleichstellung bei dieser Schieflage?

Ich sehe hier keine Schieflage. Es handelt sich um zwei völlig unterschiedliche Beschäftigungsarten und daraus resultieren unterschiedliche Vergütungen.

Ich stelle mir gerade folgende Situation vor: Ein 23jähriger Beamter des gehobenen Dienstes befindet sich aktuell in A9 (Eingangsamt) und blickt neidisch auf seinen ehemaligen Klassenkameraden, der nach dem Bachelor an einer Uni direkt eine E12-Stelle bekommen hat.

Oder noch eine andere Konstellation: Der private Wachmann ist für Mindestlohn für den Objektschutz einer Kaserne zuständig. Warum bekommt er weniger Geld als der diensthabende UvD?

Wo ist hier der Aufschrei?


KlammeKassen

Zitat von: Rheini in Gestern um 19:58Mal aus der anderen Richtung betrachtet?

Dein Angestellter verdient sich in der PW eine goldene Nase und kurz vor der Rente will er die Sicherheit des Beamten Daseins incl. Pension geniessen und der Kollege der bereits seit 40 Jahren das Beamten Dasein hatte, darf dann jubeln das er einen neuen Kollegen hat?

Wahnsinnig viel Pension gibt es dann doch eh nicht mehr; 10 Jahre mal 1,78 % = 17,8 % vom letzten Gehalt; da kommt man tatsächlich sogar wahrscheinlich mit der GRV besser weg.

Goldene Nase?!

Hast du mal das Netto deiner Kollegen, die nicht verbeamtet gesehen?
Die verdienen NETTO jetzt schon deutlich weniger als du und die Sozialabgaben steigen noch weiter = noch größere Diskrepanz.

Mag sein, dass teilweise in der PW besser bezahlt wird, überall ist das aber auch nicht so, außerdem gibt es dafür ja auch andere Risiken wie Kündigungen, Insolvenzen etc.

Man sollte hier zwischen Angestellten des öD und Beamten vergleichen, die dieselben Tätigkeiten ausüben.
Wieso sollte da unterschiedlich bezahlt werden?

Der Beamte ist auf diesen Stellen offensichtlich fehl am Platze, da es dann ja scheinbar nicht hoheitlich ist

KlammeKassen

Zitat von: DiVO in Heute um 11:14Ich sehe hier keine Schieflage. Es handelt sich um zwei völlig unterschiedliche Beschäftigungsarten und daraus resultieren unterschiedliche Vergütungen.

Ich stelle mir gerade folgende Situation vor: Ein 23jähriger Beamter des gehobenen Dienstes befindet sich aktuell in A9 (Eingangsamt) und blickt neidisch auf seinen ehemaligen Klassenkameraden, der nach dem Bachelor an einer Uni direkt eine E12-Stelle bekommen hat.

Oder noch eine andere Konstellation: Der private Wachmann ist für Mindestlohn für den Objektschutz einer Kaserne zuständig. Warum bekommt er weniger Geld als der diensthabende UvD?

Wo ist hier der Aufschrei?



EG12 Stufe 1 vs. A9: Ist der NETTO-Unterschied wirklich so krass?

Und in 5 Jahren ist der Beamte dann auch in der A12 und die Pensionsprozente steigen und steigen und die KV wird nicht teurer durch steigende Gehälter und die RV auch nicht, da sie nicht bezahlt werden muss.

Kollegin ist von A11 auf A13 gewechselt; ja sie musste dann ein Jahr in A12 absitzen... welch Strafe, selbst das ist netto schon deutlich mehr gewesen als EG11 und EG12.


Ignaz hat schon recht.

Wer dieselben Tätigkeiten vollzieht, sollte nicht so krass unterschiedlich bezahlt werden.
Wozu braucht es in der Verwaltung noch Beamte, wenn offenbar mittlerweile nahezu alles von Angestellten ausgeführt werden kann?
Nur, damit der Arbeitgeber währed des Arbeitslebens Sozialabgaben sparen kann?

Man sollte sich mal über andere Faktoren wie Motivation etc. Gedanken machen...

Aber das klappt natürlich gar nicht:

A) Der Angestellte verliert Motivation, weil er für dieselben Tätigkeiten (jetzt schon) deutlich weniger netto hat
B) Der Beamte weint, dass er nicht amtsangemessen alimentiert wird, ist deshalb nicht motiviert; er betrachtet in seiner Sichtweise natürlich überhaupt nicht, dass der angestellte Kollege jetzt schon netto viel schlechter dran ist (+ keine Pension kriegt + in der Regel keine PKV hat)

C) Die Beamten haben dann so lange nur Dienst nach Vorschrift gemacht, weil sie ja von ihrem Dienstherren so schlecht behandelt werden (und nur 1.500 netto mehr kriegen als die angestellten Kollegen, die dasselbe machen), dass sie selbst bei Anpassung des Gehalts nicht mehr wissen, wie man richtig arbeitet
D) Der Angestellte ist nach der Anhebung natürlich völlig desillusioniert, weil der Kollege nebenan bei derselben Tätigkeit nun 2.500 netto mehr kriegt als 1.500 netto mehr (+ PKV + Pension).


Dieses System kann so nicht funktionieren:

Daher:
Beamte Soldaten, Richter, Staatsanwaltschaft, Zoll, Polizei
und gut ist

Aber in der Verwaltung dasselbe ausüben lassen bei solchen strukturellen Unterschieden kann niemals dazu führen, dass der beste Output erreicht wird.





Zu deinem Beispiel sei noch gesagt:

Der E12 Angestellte musste sein Studium selbst finanzieren, während der A9 Beamte während des Studiums Anwärtebezüge bekommen hat; ist auch nicht zu vernachlässigen

DiVO

Zitat von: KlammeKassen in Heute um 12:55EG12 Stufe 1 vs. A9: Ist der NETTO-Unterschied wirklich so krass?

Und in 5 Jahren ist der Beamte dann auch in der A12 und die Pensionsprozente steigen und steigen und die KV wird nicht teurer durch steigende Gehälter und die RV auch nicht, da sie nicht bezahlt werden muss.

Kollegin ist von A11 auf A13 gewechselt; ja sie musste dann ein Jahr in A12 absitzen... welch Strafe, selbst das ist netto schon deutlich mehr gewesen als EG11 und EG12.


Ignaz hat schon recht.

Wer dieselben Tätigkeiten vollzieht, sollte nicht so krass unterschiedlich bezahlt werden.
Wozu braucht es in der Verwaltung noch Beamte, wenn offenbar mittlerweile nahezu alles von Angestellten ausgeführt werden kann?
Nur, damit der Arbeitgeber währed des Arbeitslebens Sozialabgaben sparen kann?

Man sollte sich mal über andere Faktoren wie Motivation etc. Gedanken machen...

Aber das klappt natürlich gar nicht:

A) Der Angestellte verliert Motivation, weil er für dieselben Tätigkeiten (jetzt schon) deutlich weniger netto hat
B) Der Beamte weint, dass er nicht amtsangemessen alimentiert wird, ist deshalb nicht motiviert; er betrachtet in seiner Sichtweise natürlich überhaupt nicht, dass der angestellte Kollege jetzt schon netto viel schlechter dran ist (+ keine Pension kriegt + in der Regel keine PKV hat)

C) Die Beamten haben dann so lange nur Dienst nach Vorschrift gemacht, weil sie ja von ihrem Dienstherren so schlecht behandelt werden (und nur 1.500 netto mehr kriegen als die angestellten Kollegen, die dasselbe machen), dass sie selbst bei Anpassung des Gehalts nicht mehr wissen, wie man richtig arbeitet
D) Der Angestellte ist nach der Anhebung natürlich völlig desillusioniert, weil der Kollege nebenan bei derselben Tätigkeit nun 2.500 netto mehr kriegt als 1.500 netto mehr (+ PKV + Pension).


Dieses System kann so nicht funktionieren:

Daher:
Beamte Soldaten, Richter, Staatsanwaltschaft, Zoll, Polizei
und gut ist

Aber in der Verwaltung dasselbe ausüben lassen bei solchen strukturellen Unterschieden kann niemals dazu führen, dass der beste Output erreicht wird.





Zu deinem Beispiel sei noch gesagt:

Der E12 Angestellte musste sein Studium selbst finanzieren, während der A9 Beamte während des Studiums Anwärtebezüge bekommen hat; ist auch nicht zu vernachlässigen

Wenn du so unzufrieden bist und dich so ungerecht behandelt fühlst, warum arbeitest du dann noch im öffentlichen Dienst?

ignaz

Zitat von: DiVO in Heute um 13:57Wenn du so unzufrieden bist und dich so ungerecht behandelt fühlst, warum arbeitest du dann noch im öffentlichen Dienst?
Es geht um UNGLEICHBEHANDLUNG bei gleicher Tätigkeit!

Das findest du gut so? Bist du Beamter? Das hat doch im Kern nichts mit der Arbeit im ÖD zu tun...wir sind gerne hier, aber so ein ungerechtes 2-Klassen-System für gleiche Tätigkeiten ist einfach nicht begründbar in Zeiten von GenderPayGap, Antidiskriminierung, Gleichstellung und co.

Bei jeder Einstellung, jedem Verfahren usw. wird stets geprüft, dass niemand bevorteilt oder benachteiligt wird. Beim normalen Dienstbetrieb auf gleichartigen Dienstposten scheint das nicht zu gelten? Wo ist die Gleichstellung hier?

Bin wirklich auf TVÖD gespannt und vor allem auf die amtsangemessene 2020+ ...


troubleshooting

Zitat von: DiVO in Heute um 13:57Wenn du so unzufrieden bist und dich so ungerecht behandelt fühlst, warum arbeitest du dann noch im öffentlichen Dienst?

Ah, wie gewohnt absolut nichts Inhaltliches.

MoinMoin

#1090
Zitat von: KlammeKassen in Heute um 12:45Man sollte hier zwischen Angestellten des öD und Beamten vergleichen, die dieselben Tätigkeiten ausüben.
Wieso sollte da unterschiedlich bezahlt werden?
Die Frage sollte aber nur auf die Grundbesoldung gestellt werden und nicht auf die Familienzulagen, denn die haben nichts mit der Arbeit zu tun, sondern sind vorhanden wegen der Unterschiede im Kontrakt.

Und das einzige Problem was existiert, ist, dass Beamte nicht hoheitliche und Angestellte hoheitliche  Aufgaben  bekommen, dass ist für mich das einzige relevante Problem, da wenn man das abschafft, eben dieses Ungerechtigkeitsgedödel kein Basis mehr hat, da nicht mehr zwei Menschen aus unterschiedlichen Welten die gleiche Arbeit machen.

Warnstreik

Zitat von: troubleshooting in Heute um 15:30Ah, wie gewohnt absolut nichts Inhaltliches.

Das ist ungefähr auf dem Niveau von "Wenn du Deutschland so doof findest wander doch aus." Und ja - sowohl ein Auswandern als auch eine Kündigung kann der letzte Schritt sein, aber vorher sollte man versuchen das System besser/fairer zu machen. Deshalb die Forderung, die Tarifverhandlungen strikt von den Beamten zu trennen und auf eine Angleichung hin zu verhandeln. 

Rheini

Zitat von: Warnstreik in Heute um 15:44Das ist ungefähr auf dem Niveau von "Wenn du Deutschland so doof findest wander doch aus." Und ja - sowohl ein Auswandern als auch eine Kündigung kann der letzte Schritt sein, aber vorher sollte man versuchen das System besser/fairer zu machen. Deshalb die Forderung, die Tarifverhandlungen strikt von den Beamten zu trennen und auf eine Angleichung hin zu verhandeln.

... und bis dahin die Gräben zwischen den Angestellten und Beamten befeuern und die saftigsten Rosinen herauspicken. Guter Plan (wer Satire findet, darf sie behalten).

Warnstreik

Zitat von: Rheini in Heute um 15:53... und bis dahin die Gräben zwischen den Angestellten und Beamten befeuern und die saftigsten Rosinen herauspicken. Guter Plan (wer Satire findet, darf sie behalten).

Nein, überhaupt nicht. Schlicht auf sich selber schauen und dann eben NUR auf sich selbst. Aber das mit den saftigen Rosinen merk ich mir - die picken sich die Angestellten immer raus. Nicht.