Methodik einer sachgerechten "Spitzausrechnung"

Begonnen von SwenTanortsch, 06.06.2026 10:27

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BVerfGBeliever

#1395
Zitat von: Durgi in Heute um 11:12...nach einer 8-woechigen Phase erzwungener Kontemplation unter deutlich milderen klimatischen Rahmenbedingungen melde ich mich aus dem Urlaub zurueck.

Waehrend andere Kalenderblaetter gesammelt haben, habe ich mich notgedrungen mit eher existenziellen Fragen beschaeftigt: etwa, ob leise Lo-Fi-Musik noch einen Mehrwert bietet, wenn bei weit geoeffneter Terrasse bereits das Rauschen des Indo-Pazifiks die akustische Grundversorgung uebernimmt, waehrend sich die Vorhaenge im Abendwind bewegen und die Sonne irgendwo am Horizont ihrer taeglichen Pflicht nachkommt.

Auch die diskret ueberdimensionierte Gastfreundschaft vor Ort bedurfte einer gewissen empirischen Pruefung. Das Feldexperiment darf insoweit als erfolgreich abgeschlossen gelten.

Freue mich schon wieder auf den Austausch hier :)

Sehr schön, willkommen zurück! Ich weile übrigens zurzeit ebenfalls mal wieder in tropischen Gefilden (woraus die teilweise seltsamen Uhrzeiten meiner Beiträge resultieren) und kann den genannten Gastfreundschafts-Punkt uneingeschränkt bestätigen.

Ansonsten hier mal ein paar wahllose Beispiele, was in deiner Abwesenheit so "los" war:

- Der Berliner Gesetzgeber hat einen "Reparaturversuch" vorgelegt. Beispielsweise soll die Besoldung eines Berliner 1K-A4-Beamten im Jahr 2020 rückwirkend um 174 EUR angehoben werden. Ein 4K-A4-Beamter soll hingegen rückwirkend rund 15.000 EUR mehr erhalten, siehe z.B. hier.
- Zur Frage, ob die nachträglichen Reparaturzahlungen ausschließlich über das Grundgehalt erfolgen müssen oder ob auch die Familienzuschläge rückwirkend erhöht werden dürfen, gab es unterschiedliche Meinungen, siehe beispielhaft hier.
- Auch der nordrhein-westfälische Gesetzgeber hat einen Entwurf vorgelegt, der zu lebhaften Diskussionen im entsprechenden Unterforum geführt hat. Quintessenz: Der 4K-Familienzuschlag soll zwar in den hohen Mietstufen etwas reduziert werden, ist aber auch im neuen Entwurf weiterhin recht hoch (mit entsprechend niedrigen Grundgehältern). Außerdem soll laut des Entwurfs der relative Abstand zwischen A5 und A16 weiterhin nur bei 147% liegen, während es beispielsweise im Brandenburger Entwurf stattdessen 190% sind.
- Die Anrechnung eines Partnereinkommens scheint sich bei den Gesetzgebern weiterhin großer Beliebtheit zu erfreuen, siehe beispielsweise hier.
- Während sich Herr Hagemeyer-Witzleb und Herr Battis diesbezüglich anscheinend nicht endgültig festlegen wollen (siehe z.B. hier), hat sich Frau Leisner-Egensperger kürzlich relativ deutlich gegen eine Einbeziehung eines Partnereinkommens im Rahmen der Vorabprüfung ausgesprochen, siehe hier und hier.
- Falls das BVerfG der Ansicht von Frau Leisner-Egensperger folgen wird, könnte ich mir daher vorstellen, dass die Themen "Ämterwertigkeit" und "Abstandsgebot" demnächst noch stärker in den Fokus rücken werden. Interessant finde ich in diesem Zusammenhang übrigens auch einige Sätze aus dem BMI-Entwurf aus dem April, siehe hier und hier.
- Am 5. und 6. Oktober wird in Speyer eine Tagung mit vielen "Prominenten" (Wöckel, Färber, Leisner-Ebensperger, etc.) stattfinden, siehe hier. Bist du eventuell auch "am Start"? ;-)
- Vor einem guten Monat hat Swen einen "Rant" gegen die Familienzuschläge ab dem dritten Kind gepostet (siehe hier), den er jedoch anschließend nicht weiter ausgeführt hat.
- Und zum Abschluss zurück zum Thema dieses Threads: Swen dürfte wie erwähnt seinen Irrtum mittlerweile eingesehen haben (sonst hätten wir vermutlich schon längst die genannte 70-seitige Begründung zu Gesicht bekommen), allerdings scheint er sich weiterhin nicht dazu durchringen zu können, seinen Fehler offen zuzugeben.

P.S. @Hanswurst, ich unterstütze deinen Vorschlag vollumfänglich!  :)

GoodBye

Und der Believer legt immer noch regelmäßig wieder seine Lieblingsplatte auf und kann es nicht einfach mal gut sein lassen 😂😂😂 
,,Man kann alles begründen, selbst die Wahrheit." Oscar Wilde

,,Wer die Menschen betrügen will, muss das Absurde plausibel machen." Johann Wolfgang von Goethe