Wünsche für die nächste Tarifrunde 2027?

Begonnen von LisaSimpsonÖD, 04.08.2026 11:34

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

KlammeKassen

Zitat von: Bubi11 in 08.10.2026 15:17Soweit gehe ich nicht. Ich glaube das sich bei unserer Bürokratie nie was ändert. Unsere IT haben so etwas sicher nicht im Kreuz. Ich musste meine neuen Programme immer selber mit den Verkäufern programmieren also neues Datawarehouse vor zwei Jahren sowie das neue Buchhaltungsprogramm. Bis jetzt läuft bei uns gar nichts und unsere IT hat jetzt die Hotline auf KI umgestellt. Das sie nicht mehr erreichbar sind.
Homeoffice fällt vor vier Wochen aus, ich ruf die Leiter IT (übrigens 31 Jahre alt) an und teile ihm das mit. Aussage: ich bin im Homeoffice diese Woche und kann das nur an die Kollegen weiterleiten.   ???
Ich frage mal so wie sie denn Homeoffice macht wenn keiner mehr rein kommt (Also bei uns wird hier nur der Bildschirm im HO geteilt mit dem Arbeitsplatz)?
Aussage von ihm: Ich habe Leitungsaufgaben und das geht mich nichts an  ::)  Ok dann mache ich diese Woche kein Home office.

Ich will jetzt gar nicht weiter machen ich glaube bei vielen ist das ähnlich und ich will eigentlich nur sagen das ich sehr zuversichtlich bin das sich da die nächsten 20 Jahre nicht allzuviel ändern wird.

BruttoPeter ist einer von diesen Witzbolden... sowie MrBurnz

Die angeblichen Insiderinfos sind dann immer da und sie wissen genau, was bei den Verhandlungen passieren wird etc.

Als ob sich jemand beim Bund bislang schon mit dem TVöD 2027 auseinandergesetzt hätte.

Mitte März sollen wohl die Forderungen veröffentlicht werden, dann wird sowieso mit Entsetzen reagiert und in der ersten Runde wird ebenfalls entsetzt reagiert und ein paar Lachshäppchen werden runtergeschluckt. Erst nach Runde 1 wird man reell anfangen zu rechnen etc.

Ist doch jedes Mal das gleiche Spiel. Selbst wenn die Gewerkschaften 0,1 % fordern würden, wäre das Entsetzen riesig

Bubi11

IG Metall fordert offenbar 5% also wird die Forderung bei uns so um 1-1,5% sein laut Erfahrungen der letzten Jahre.

Bob Kelso

Zitat von: D-x in 12.10.2026 07:37Ich habe mich da im Detail nicht mit beschäftigt, da Beamte nicht mein Fokus sind, aber wurde da tatsächlich ein "Netto" betrachtet? Abgesehen davon, dass wir in Deutschland nicht nur eine Definition eines Netto-Entgelts haben halte ich seit jeher den Vergleich von Netto-Entgelten für schwierig, da einfach zu viele in der jeweiligen Person liegende Faktoren Einfluss haben (Steuerklasse, Kinderfreibeträge, KV-Zusatzbeitrag, PV-Kinderlosenzuschlag etc.), wobei ein High-Level-Blick bzw. -Vergleich zwischen tatsächlich vergleichbaren Beamten und Beschäftigten hier nicht abwegig erscheint. Zumindest beim Vergleich mit dem Grundsicherungsniveau bietet es sich noch an, da doch jetzt aber eher oder nur noch das Medianeinkommen bzw. die Prekariatsschwelle betrachtet wird, liegt das Brutto als Vergleichswert wieder etwas näher...Ohne jetzt fundamentalliberal zu sein stimme ich Dir zu, es gibt genug überregulierte Stellen bzw. solche, an denen der Staatsapparat zu aufgebläht ist. Dem Einhalt zu gebieten wird vermutlich aber eine Revolution erfordern. Ich meine schon vor vielen Jahren in einer renommierten überregionalen Tageszeitung gelesen zu haben, dass die Opposition auf Bundesebene eigentlich immer den Abbau von Beamtenposten insbesondere in den Ministerien fordert. Sobald ebenjene Opposition dann aber in Regierungsverantwortung ist findet diese gute Gründe, warum es doch eher mehr werden muss.

Davon abgesehen befürchte ich, dass sollte die Abgabenlast sinken, dies von den Arbeitgebern als Argument genommen wird, dass die Bruttoentgelte gar nicht steigen müssten, da die Beschäftigten ja bereits so mehr Geld zur Verfügung haben.

Zu "netto"!
Dies kann sehr genau verglichen werden!
Sie können einen E13 mit einem A13 Lehrer in zb. Köln vergleichen: 40 Jahre; verheiratet; zwei Kinder. LStkl. 3 Mit allen Zulagen.

Liebe Grüße!

UNameIT

Zitat von: Bubi11 in 08.10.2026 15:17Soweit gehe ich nicht. Ich glaube das sich bei unserer Bürokratie nie was ändert. Unsere IT haben so etwas sicher nicht im Kreuz. Ich musste meine neuen Programme immer selber mit den Verkäufern programmieren also neues Datawarehouse vor zwei Jahren sowie das neue Buchhaltungsprogramm. Bis jetzt läuft bei uns gar nichts und unsere IT hat jetzt die Hotline auf KI umgestellt. Das sie nicht mehr erreichbar sind.
Homeoffice fällt vor vier Wochen aus, ich ruf die Leiter IT (übrigens 31 Jahre alt) an und teile ihm das mit. Aussage: ich bin im Homeoffice diese Woche und kann das nur an die Kollegen weiterleiten.  ???
Ich frage mal so wie sie denn Homeoffice macht wenn keiner mehr rein kommt (Also bei uns wird hier nur der Bildschirm im HO geteilt mit dem Arbeitsplatz)?
Aussage von ihm: Ich habe Leitungsaufgaben und das geht mich nichts an  ::)  Ok dann mache ich diese Woche kein Home office.

Ich will jetzt gar nicht weiter machen ich glaube bei vielen ist das ähnlich und ich will eigentlich nur sagen das ich sehr zuversichtlich bin das sich da die nächsten 20 Jahre nicht allzuviel ändern wird.

Nur weil man eine Aussage immer und immer wieder wiederholt wird sie nicht wahr :D

daseinsvorsorge

Zitat von: Bubi11 in 12.10.2026 09:00IG Metall fordert offenbar 5% also wird die Forderung bei uns so um 1-1,5% sein laut Erfahrungen der letzten Jahre.
Das Ergebnis wird maximal 1,5% sein und ggf. Aufstockung auf 37/38 Stunden .es wird zu keinen nennenswerten Streiks kommen. Die Leute wären einfach froh, ihren Arbeitsplatz behalten zu dürfen.

Auch die jungen Leute im öd werden sich mit Arbeitsplatzsicherheit auseinandersetzen müssen. Für diese Gruppe bislang ein völlig unbekanntes Thema.

Durch diese Disziplinierung wird es auch wieder zu deutlich mehr Zufriedenheit im Job kommen. Schade, dass dies immer erst eintritt, wenn die Wirtschaft völlig abkackt.

KlammeKassen

Zitat von: daseinsvorsorge in 12.10.2026 13:54Das Ergebnis wird maximal 1,5% sein und ggf. Aufstockung auf 37/38 Stunden .es wird zu keinen nennenswerten Streiks kommen. Die Leute wären einfach froh, ihren Arbeitsplatz behalten zu dürfen.

Auch die jungen Leute im öd werden sich mit Arbeitsplatzsicherheit auseinandersetzen müssen. Für diese Gruppe bislang ein völlig unbekanntes Thema.

Durch diese Disziplinierung wird es auch wieder zu deutlich mehr Zufriedenheit im Job kommen. Schade, dass dies immer erst eintritt, wenn die Wirtschaft völlig abkackt.

Kurze Frage:
Was/welche Branchen haben in den letzten 2-3 Jahren zu den massiven Rentenerhöhungen und Erhöhungen der BBG geführt? Das orientiert sich ja immer an der allgemeinen Lohnentwicklung, die demnach immer über 4 % war....

Der TVÖD kommt da mit seinen 2,25 % (3/4 von 3 %, da ab April) und 1,86 % (2/3 von 2,8 %, da ab Mai) nicht annähernd hin.

Die Wirtschaft zieht nun langsam wieder an, es zeigt sich zwar noch nicht in den Arbeitslosenzahlen, aber diese sind bekanntermaßen ja ein Spätindikator.

Daher ist unklar, wieso eine Gewerkschaft freiwillig schon wieder einem massiven Reallohnverlust zustimmen sollte, Prognosen der Inflation für 2027 deuten auf 3 % hin... da wären wir mit 1,5 % ja wieder super dabei (die es dann wahrscheinlich ab Juli oder Oktober (dann spart der AG doppelt, da es nicht in die JSZ fließt) gibt und also folglich nur noch 0,75 % oder 0,375 % entsprechen).

Meinst du, dass das für das Klima und die motivation gut ist, wenn der Beamte im Nebenbüro über fette Nachzahlungen und Neuzahlungen feiert?

Ein erneuter Abschluss unter der Inflation dürfte schwierig werden.... also mit einer Schlichtung rechne ich definitiv schon

KlammeKassen

Zitat von: Bubi11 in 12.10.2026 09:00IG Metall fordert offenbar 5% also wird die Forderung bei uns so um 1-1,5% sein laut Erfahrungen der letzten Jahre.

2024 haben sie 7 % gefordert und der öffentliche Dienst 8 %

daseinsvorsorge

Zitat von: KlammeKassen in 13.10.2026 07:55Kurze Frage:
Was/welche Branchen haben in den letzten 2-3 Jahren zu den massiven Rentenerhöhungen und Erhöhungen der BBG geführt? Das orientiert sich ja immer an der allgemeinen Lohnentwicklung, die demnach immer über 4 % war....

Der TVÖD kommt da mit seinen 2,25 % (3/4 von 3 %, da ab April) und 1,86 % (2/3 von 2,8 %, da ab Mai) nicht annähernd hin.

Die Wirtschaft zieht nun langsam wieder an, es zeigt sich zwar noch nicht in den Arbeitslosenzahlen, aber diese sind bekanntermaßen ja ein Spätindikator.

Daher ist unklar, wieso eine Gewerkschaft freiwillig schon wieder einem massiven Reallohnverlust zustimmen sollte, Prognosen der Inflation für 2027 deuten auf 3 % hin... da wären wir mit 1,5 % ja wieder super dabei (die es dann wahrscheinlich ab Juli oder Oktober (dann spart der AG doppelt, da es nicht in die JSZ fließt) gibt und also folglich nur noch 0,75 % oder 0,375 % entsprechen).

Meinst du, dass das für das Klima und die motivation gut ist, wenn der Beamte im Nebenbüro über fette Nachzahlungen und Neuzahlungen feiert?

Ein erneuter Abschluss unter der Inflation dürfte schwierig werden.... also mit einer Schlichtung rechne ich definitiv schon

Sie müssen auch richtig lesen- ich bin auf einen möglichen Abschluss bei der IGM eingegangen. Wenn der ÖD mit 1,5 % pro Jahr abschließen würde, wäre es ein gutes Ergebnis. Die AGs werden- wie 2005/06/07- versuchen, Nullrunden durchzudrücken.

Die Beschäftigten waren damals einfach froh, nicht entlassen zu werden. Und die Bereitschaft zu flächendeckenden,langanhaltenen Streiks gibt es im ÖD - bis auf einzelne Gruppen- sowieso nicht. Und in wirtschaftlich schlechten Zeiten erst recht nicht.

Und Ihnen persönlich steht es ja frei, ihren AG unter Druck zu setzen. Wenn er Ihre Forderungen nicht erfüllen will, drohen Sie mit Kündigung.

Aber ich gehe mal davon aus, dass Sie und viele andere hier dann doch nicht den Arsch in der Hose haben, sondern sich lieber an den Gewerkschaften abarbeiten.

UNameIT

Zitat von: daseinsvorsorge in 13.10.2026 12:50ie müssen auch richtig lesen- ich bin auf einen möglichen Abschluss bei der IGM eingegangen. Wenn der ÖD mit 1,5 % pro Jahr abschließen würde, wäre es ein gutes Ergebnis. Die AGs werden- wie 2005/06/07- versuchen, Nullrunden durchzudrücken.

Angesichts folgender Tatsachen, wären 1,7% ein absoluter Witz:
-IG Metall fordert 5%, die Wirtschaft wächst wieder
-Handelt hat vor wenigen Tagen 3%+2% ausgehandelt -> 5% auf 2 Jahre
- DIE BEAMTEN ERHALTEN EINE FETTE ERHÖHUNG - die TB nicht zu erhöhen wäre ein absolutes Armutszeugnis, aber passend. Schleswig-Holstein bspws. um 11%, die unterste Besoldungsgruppe erhält durchgehend 80% des Medianeinkommens. (ung. 5.201,77€*80%=4161,42€ netto) Die innerlichen Kündigungen bei 1,5% für TBs möchte doch keiner oder?

daseinsvorsorge

Zitat von: UNameIT in 13.10.2026 15:11Angesichts folgender Tatsachen, wären 1,7% ein absoluter Witz:
-IG Metall fordert 5%, die Wirtschaft wächst wieder
-Handelt hat vor wenigen Tagen 3%+2% ausgehandelt -> 5% auf 2 Jahre
- DIE BEAMTEN ERHALTEN EINE FETTE ERHÖHUNG - die TB nicht zu erhöhen wäre ein absolutes Armutszeugnis, aber passend. Schleswig-Holstein bspws. um 11%, die unterste Besoldungsgruppe erhält durchgehend 80% des Medianeinkommens. (ung. 5.201,77€*80%=4161,42€ netto) Die innerlichen Kündigungen bei 1,5% für TBs möchte doch keiner oder?
Nochmal: welchen Druck sollen Gewerkschaften in den Verhandlungen auf die AGs ausüben, wenn maximal 5% aller Beschäftigten bereit sind, langfristig zu streiken?

Bob Kelso

Zitat von: daseinsvorsorge in 13.10.2026 16:36Nochmal: welchen Druck sollen Gewerkschaften in den Verhandlungen auf die AGs ausüben, wenn maximal 5% aller Beschäftigten bereit sind, langfristig zu streiken?


Zitat von: UNameIT in 13.10.2026 15:11Angesichts folgender Tatsachen, wären 1,7% ein absoluter Witz:
-IG Metall fordert 5%, die Wirtschaft wächst wieder
-Handelt hat vor wenigen Tagen 3%+2% ausgehandelt -> 5% auf 2 Jahre
- DIE BEAMTEN ERHALTEN EINE FETTE ERHÖHUNG - die TB nicht zu erhöhen wäre ein absolutes Armutszeugnis, aber passend. Schleswig-Holstein bspws. um 11%, die unterste Besoldungsgruppe erhält durchgehend 80% des Medianeinkommens. (ung. 5.201,77€*80%=4161,42€ netto) Die innerlichen Kündigungen bei 1,5% für TBs möchte doch keiner oder?

So wird eine willfährige Wählergruppe ausgedehnt und zementiert!

D-x

Zitat von: KlammeKassen in 12.10.2026 08:14Zahlst du keine KV/PV oder gehörst du zu denen, die schnell Termine bekommen und nicht unter den jährlich erhöhten Zusatzbeiträgen und der jährlich erhöhten BBG leiden? Und deine KV+PV damit einkommensunabhängig bleibt?

RV wird 2028 steil hochgehen, da werden wir ca. bei 10,5 % sein

Die Probleme sind mir durchaus geläufig, steigende Beiträge sind allerdings auch ein Thema der PKV und somit nicht nur ein Beschäftigten-Thema sondern auch für die Beamten relevant. In den hiesigen Foren gibt es ja zahlreiche Threads in denen sich dazu intensiv ausgetauscht wird.

D-x

Zitat von: Bob Kelso in 12.10.2026 12:41Zu "netto"!
Dies kann sehr genau verglichen werden!
Sie können einen E13 mit einem A13 Lehrer in zb. Köln vergleichen: 40 Jahre; verheiratet; zwei Kinder. LStkl. 3 Mit allen Zulagen.

Ja, natürlich kann man immer zwei konkrete Fälle miteinander vergleichen, keine Frage. Ich hatte in meinem Ursprungsbeitrag auch geschrieben, dass es bei der Feststellung der Mindestbesoldung und dem Blick auf die Grundsicherung nicht abwegig sei.
Allerdings hat man dann noch nicht das gesamte Gefüge sondern einen konkreten Fall verglichen. Und egal wie antiquiert das scheinen mag oder wie wenig Nachteile manche Beamte dafür gegenüber beschäftigten haben: Bei diesen ist eben der Auftrag des Dienstherrn, besagten Beamten und seine Familie zu versorgen. Es ist schlicht ein anderes System.

D-x

Zitat von: UNameIT in 13.10.2026 15:11Angesichts folgender Tatsachen, wären 1,7% ein absoluter Witz:
(...)
- DIE BEAMTEN ERHALTEN EINE FETTE ERHÖHUNG - die TB nicht zu erhöhen wäre ein absolutes Armutszeugnis, aber passend.

Die Beamten erhalten dies ja aber nicht, weil die Dienstherren noch Geld loswerden müssen oder gar die Leistungen der Beamten wertschätzen würden, sondern weil die Beamten (erfolgreich) geklagt haben, ein Weg der Beschäftigten nicht offen steht. Es ist einfach ein anderes System, auch wenn es viele Parallelen gibt.
Den moralischen Anspruch, seine Beschäftigten nicht allzu nah am Grundsicherungsniveau zu bezahlen (wobei da die Familie prinzipbedingt nicht relevant ist, hier springt der Staat ja ggf. mit Sozialleistungen ein, und das dadurch vermutlich sogar eher erfüllt ist) könnte man natürlich anlegen, ein gewisses Abstandsgebot in der Tabelle auch, wobei da ja wie man anhand der von mir exemplarisch zusammengestellten Zahlen sah, in den letzten Jahrzehnten eher eine Stauchung stattfand, die Verantwortung dafür scheint aber nicht bei den Arbeitgebern zu liegen.

Brutto Peter

Zitat von: KlammeKassen in 12.10.2026 08:52BruttoPeter ist einer von diesen Witzbolden... sowie MrBurnz

Die angeblichen Insiderinfos sind dann immer da und sie wissen genau, was bei den Verhandlungen passieren wird etc.

Als ob sich jemand beim Bund bislang schon mit dem TVöD 2027 auseinandergesetzt hätte.

Mitte März sollen wohl die Forderungen veröffentlicht werden, dann wird sowieso mit Entsetzen reagiert und in der ersten Runde wird ebenfalls entsetzt reagiert und ein paar Lachshäppchen werden runtergeschluckt. Erst nach Runde 1 wird man reell anfangen zu rechnen etc.

Ist doch jedes Mal das gleiche Spiel. Selbst wenn die Gewerkschaften 0,1 % fordern würden, wäre das Entsetzen riesig


Du wirfst anderen angebliches Unwissen vor und erklärst im selben Beitrag, wann die Forderungen kommen, wie die erste Runde abläuft und ab wann ernsthaft gerechnet wird. Bei dir heißt die Glaskugel offenbar Erfahrung.

Dass Tarifverhandlungen oft nach einem ähnlichen Muster laufen, ist ja kein besonders gewagter Gedanke. Nur lässt sich daraus weder ableiten, wer sich bereits mit dem Thema beschäftigt, noch ob andere Informationen haben, die du nicht kennst.

,,Als ob sich jemand beim Bund damit auseinandergesetzt hätte" ist deshalb auch kein Gegenargument. Es ist bloß deine Vermutung, vorgetragen mit genau der Gewissheit, die dich bei anderen so stört.

Du musst mir nicht glauben. Aber zwischen ,,Ich weiß es nicht" und ,,Die anderen sind Witzbolde" liegt ein Unterschied, den man beim Austeilen schon kennen sollte.