Tarifrunde TV-L 2025 - Diskussion III

Begonnen von username, 14.02.2026 09:31

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KlammeKassen

Zitat von: troubleshooting in 20.10.2026 08:20Dazu ein klares Jein! Es ist schon erreichbar, aber eben erst sehr weit oben bzw. nun tatsächlich extrem weit oben.
Bisher reichte eine EG12 + hohe Erfahrungsstufe (4-5), nun ab 2027 sind wir eher bei der EG 14.

Aber, Du hast vollkommen recht, denn schon bisher war es schwer. Denn, in der Praxis kommt hinzu, wenn du zB die EG12 + entsprechende Erfahrungsstufe erreichst, hast du auch ein gewisses Alter erreicht. Da reicht schon ein kleiner Bandscheibenvorfall oder wiederholte Sportverletzung(en) und die PKV macht es einem recht teuer.

Ja genau, bis man dann da ist, ist man oft schon in einem gewissen Alter, so dass es nicht mehr günstig und vorteilhaft ist.
Wenn man aber direkt mit 20 oder Anfang 30 reinkann, wirkt sich das schon positiv aus (vorausgesetzt, man ist nich chronisch krank oder hat eine schlimmere Erkrankung)

KlammeKassen

Zitat von: Rheini in 20.10.2026 09:41Wie kommst Du darauf das ich das belegen will? Habe ich doch nie bezweifelt. "Dass es immer Gehaltserhöhungen gibt, wenn der Zusatzbeitrag steigt."

Ich habe lediglich geschrieben dass die Erhöhungen bei der PKV unabhängig von Erhöhungen bei der Besoldung möglich sind.

Du bist halt nur auf Agro aus, diskutiere lieber mit Leuten aus deiner Combo ...

Bye ...

Naja immer nur platte Aussagen raushauen ist halt schon nicht so cool.

Du hast geschrieben:
"18.10.2026 13:20

    Zitat von: KlammeKassen in 18.10.2026 11:02
    Aber für Beamte wird die PKV nicht teurer, wenn die BBG oder deren Einkommen steigt.
    Also trifft es sie in weniger Fällen.


Bei dem Beamten wird die PKV sigar teurer, wenn er keine Besoldungserhöhung erhält. Ein Angestellter bekommt i. d. R. zeitgleich ein erhöhtes Entgelt.
"



--> daraufhin habe ich gesagt, dass die GKV auch steigt, wenn der Angestellte keine Erhöhung bekommt - und da in der Regel die Besoldung und die Gehälter ca. einmal im Jahr steigen.... und die Erhöhungen meistens auch einmal im Jahr kommen, ist kein Unterschied gegeben.
Da die meisten Krankenkassen im Januar den Zusatzbeitrag erhöhen, müsste man folglich jedes Jahr im Januar mehr Entgelt bekommen. In welchem Tarifvertrag hast du das gefunden, dass es das gibt? Du schreibst ja sogar "zeitgleich"....

in den letzten Jahren sind die Gehälter und Besoldungen jeweils einmal im Jahr angepasst worden, weshalb jetzt beim Angetsellten ein Ausgleich stattfindet und beim Beamten nicht, ist daher nicht logisch.

Du müsstest deine Texte vielleicht mal überdenken, bevor du sie abschickst  ;).

Die GKV wird auch erhöht, wenn es keine Gehaltserhöhung gibt. Das ist Fakt. Es ist mitnichten so, dass die Krankenkassen abfragen "wann erhöht ihr für eure Angestellten das Gehalt? Denn dann wollen wir zeitgleich eben den Zusatzbeitrag erhöhen"

KlammeKassen

#1412
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KlammeKassen

Zitat von: MoinMoin in 20.10.2026 08:33Die Schweinerei ist, dass überhaupt die Möglichkeit geschaffen wurde, dass SV Pflichtige Bürger in die PKV durften.
Einer der größten Fehler!

Und wenn ich dich so höre meinst du, dass das Gesundheitssystem besser aufgestellt wäre, wenn es keine GKV Pflicht gäbe, sondern nur eine KV Pflicht?
Das wäre zumindest eine Lösung das Gejammere abzuschalten.

Und wie so oft gesagt, dass die PKV besseren Zugang zu Terminen haben, ist eine reines Versagen der KäV!!!
Also bitte beschwere dich bei deiner KäV, tritt ihr auf die Füße, wenn du keinen Termin bekommst, nutzen die Terminbestellung via KäV (116117), damit das zusammenbricht und das Versagen noch besser dokumentiert wird.
Denn die bekommen Geld dafür, dass sie die Versorgung sicherstellen.

Naja dass du als Privatpatient nicht jammerst, ist kein Wunder  ;D . Der vor allem nur 200 Euro bezahlt oder wie war das? Da bleibt dir ja auch richtig ordentlich netto was vom Gehalt. Und du hast super Zugang zum Ärztesystem.

Immerhin behauptet ihr mittlerweile nicht mehr steif und fest, dass es keine Unterscheidung gibt zwischen GKV und PKV. Da gab es in den letzten Wochen ja nun auch wirklich genug Veröffentlichungen, die das offen gelegt haben. Nun wird diskutiert, ob es verboten sein soll, zu fragen, ob jemand GKV oder PKV ist.
Das ist bei einer Online-Termin-Buchung nämlich immer direkt gefragt.

Sowas wäre ja schonmal eine Lösung.

Und ja, grundsätzlich wäre ein System wünschenswert. Warum müssen SV-pflichtige Angestellte, die "Facharbeiter"-Gehälter zwischen 60 und 80 k verdienen, so krass ausgenommen werden, während andere über 80 k und Beamte günstig an eine super Versicherung kommen. Das passt auch nicht zu "die fleißigen arbeitenden Menschen entlasten"

Als fair kann das wohl kaum bezeichnet werden?!

MoinMoin

Zitat von: KlammeKassen in Heute um 07:15Das ist mir schon klar.

"Warum ist die private Krankenversicherung für Beamte günstiger?

Der zentrale Grund, warum die private Krankenversicherung für Beamte deutlich günstiger ist als für Angestellte oder Selbstständige, liegt im Beihilfeanspruch. Der Dienstherr übernimmt je nach Status, Familienstand und Bundesland zwischen 50 und 80 Prozent der anfallenden Krankheitskosten.

Beamte müssen daher nicht den vollständigen Krankenversicherungsschutz absichern, sondern lediglich den verbleibenden Restkostenanteil. Die private Krankenversicherung kalkuliert folglich nur diesen Teil, was wiederrum die monatlichen Beiträge deutlich reduziert. Je höher der Beihilfesatz, desto geringer der PKV-Beitrag."

--> da die Private PKV für den Beihilfeanteil beim Angestellten selbst aufkommen muss, beim Angestellten aber nicht, können offenbar günstigere Angebote gemacht werden.
Hä?

Nicht dein Ernst, du sagst jetzt die PKV der Beamten ist billiger, weil er nur 50% versichern muss?

Wie viel von den Hundertprozent die der An bei der PKV bezahlen muss, muss er selber zahlen? Und Wie viel davon zahlt der AG?

Richtig 50% Prozent, denn er bekommt 50% vom Ag überwiesen.

Also das ist echt erschreckend was du da von dir gibst, du scheinst nicht gelesen zu haben was ich geschrieben habe und bleibst weiterhin eine Antwort schuldig.

Denn wenn du dir die Angebote anschauen würdest und beim Angestellten 50% AG Anteil abziehen würdest, dann würdest du feststellen, dass es eher umgekehrt ist, der BeamtenPKV Tarif für die ärztlichen Leistungen ist teurer, als ein vergleichbarer Angestellten Tarif.
Er ist nur billiger, wenn er 70% Beihilfe hat, da hast du Recht!

kannst bei Check24 gerne schauen:

Beamte 26 Jahr 50% liegt so bei 300€

Angestellte bei 550€ minus 50% AG Anteil macht.....weniger!

und zB Eigenanteil von 600€  460€ -50% = 230€ + (0-50€ monatliche Rücklage) noch weniger



https://krankenversicherung.check24.de/vergleichsergebnis/?dental=comfort&dental_treatment=100&dental_dentures=75&pdhospital_payout_amount_value=100&pdhospital_payout_start=43&hospitalization_accommodation=single&hospitalization_accommodation_single=no&direct_medical_consultation_benefit=no&treatment_above_maximum_rate=no&provision_costsharing_limit=500&treatment_attending_doctor=head_doctor&benefit_preset=custom&insured_person=adult&insure_date=2026-11-01&profession=servant&birthdate=2000-10-10&contribution_rate=50&contribution_carrier=association&provision_contribution_reimbursement=no&evaluation_contribution_stability=no&bet_amount=0&check24_grade=all&reduced_results=yes&amed_non_med_practitioner_reimbursement=no&cure_and_rehab=no&effective_price=no&debug=no&c24debug=no&filterChips=hospitalizationAccommodation&position=1

https://krankenversicherung.check24.de/vergleichsergebnis/?dental=comfort&dental_treatment=100&dental_dentures=75&pdhospital_payout_amount_value=100&pdhospital_payout_start=43&hospitalization_accommodation=double&hospitalization_accommodation_single=no&direct_medical_consultation_benefit=no&treatment_above_maximum_rate=no&provision_costsharing_limit=-1&treatment_attending_doctor=head_doctor&benefit_preset=comfort&insured_person=adult&insure_date=2026-11-01&profession=freelancer&birthdate=2000-10-10&position=2

KlammeKassen

Zitat von: Rheini in Gestern um 11:10Schreibst Du über den % Beitragssatz der KV oder so wie ich meine, wenn das Brutto des Angestellten steigt oder sinkt und dadurch sich die Beiträge zur KV verändern?


Und das nützt einem kleinen Beamten mal so gar nichts das wenn die PKV Ihre Beiträge erhöht und keine Besoldungserhöhung passiert. Daher immer noch mein Vorschlag sich nicht gegenseitig in einem Klassenkampf zu verlieren in dem man nur seine Nachteile darstellt (im Zweifel die Vorteile unter den Tisch fallen lässt), sondern gemeinsam gegen den DH / AG aufzutreten.

Und wie nützt es dem kleinen Angestellten, wenn der Zusatzbeitrag steigt und er nicht mehr Gehalt erhält?
Genauso....

Dass die Beiträge zur KK steigen, wenn man mehr arbeitet, ist eigentlich auch schizophren und passt nicht dazu, dass man die fleißigen Menschen entlasten will und alle doch mehr arbeiten sollen...
Das ist immer besonders reizvoll und anlockend, wenn von jedem weiteren verdienten Euro nicht mal 50 Cent netto auf dem Konto ankommen.

Rheini

Zitat von: KlammeKassen in Heute um 07:23Naja immer nur platte Aussagen raushauen ist halt schon nicht so cool.

Du hast geschrieben:
"18.10.2026 13:20

    Zitat von: KlammeKassen in 18.10.2026 11:02
    Aber für Beamte wird die PKV nicht teurer, wenn die BBG oder deren Einkommen steigt.
    Also trifft es sie in weniger Fällen.


Bei dem Beamten wird die PKV sigar teurer, wenn er keine Besoldungserhöhung erhält. Ein Angestellter bekommt i. d. R. zeitgleich ein erhöhtes Entgelt.
"



--> daraufhin habe ich gesagt, dass die GKV auch steigt, wenn der Angestellte keine Erhöhung bekommt - und da in der Regel die Besoldung und die Gehälter ca. einmal im Jahr steigen.... und die Erhöhungen meistens auch einmal im Jahr kommen, ist kein Unterschied gegeben.
Da die meisten Krankenkassen im Januar den Zusatzbeitrag erhöhen, müsste man folglich jedes Jahr im Januar mehr Entgelt bekommen. In welchem Tarifvertrag hast du das gefunden, dass es das gibt? Du schreibst ja sogar "zeitgleich"....

in den letzten Jahren sind die Gehälter und Besoldungen jeweils einmal im Jahr angepasst worden, weshalb jetzt beim Angetsellten ein Ausgleich stattfindet und beim Beamten nicht, ist daher nicht logisch.

Du müsstest deine Texte vielleicht mal überdenken, bevor du sie abschickst  ;).

Die GKV wird auch erhöht, wenn es keine Gehaltserhöhung gibt. Das ist Fakt. Es ist mitnichten so, dass die Krankenkassen abfragen "wann erhöht ihr für eure Angestellten das Gehalt? Denn dann wollen wir zeitgleich eben den Zusatzbeitrag erhöhen"

Du liest nur das was Du lesen willst und biegst es so rum, dass immer nur der Angestellte leidet und da wo evtl. andere leiden, es doch gar kein leiden ist oder jammern auf hohem Niveau. Somit ist es aus meiner Sicht keine Diskussion, sondern eine Opferdiskussion die Du ab sofort mit jemand anderen führen darfst.

Bye ....

KlammeKassen

Zitat von: MoinMoin in Heute um 07:33Hä?

Nicht dein Ernst, du sagst jetzt die PKV der Beamten ist billiger, weil er nur 50% versichern muss?

Wie viel von den Hundertprozent die der An bei der PKV bezahlen muss, muss er selber zahlen? Und Wie viel davon zahlt der AG?

Richtig 50% Prozent, denn er bekommt 50% vom Ag überwiesen.

Also das ist echt erschreckend was du da von dir gibst, du scheinst nicht gelesen zu haben was ich geschrieben habe und bleibst weiterhin eine Antwort schuldig.

Denn wenn du dir die Angebote anschauen würdest und beim Angestellten 50% AG Anteil abziehen würdest, dann würdest du feststellen, dass es eher umgekehrt ist, der BeamtenPKV Tarif für die ärztlichen Leistungen ist teurer, als ein vergleichbarer Angestellten Tarif.
Er ist nur billiger, wenn er 70% Beihilfe hat, da hast du Recht!

kannst bei Check24 gerne schauen:

Beamte 26 Jahr 50% liegt so bei 300€

Angestellte bei 550€ minus 50% AG Anteil macht.....weniger!

und zB Eigenanteil von 600€  460€ -50% = 230€ + (0-50€ monatliche Rücklage) noch weniger



https://krankenversicherung.check24.de/vergleichsergebnis/?dental=comfort&dental_treatment=100&dental_dentures=75&pdhospital_payout_amount_value=100&pdhospital_payout_start=43&hospitalization_accommodation=single&hospitalization_accommodation_single=no&direct_medical_consultation_benefit=no&treatment_above_maximum_rate=no&provision_costsharing_limit=500&treatment_attending_doctor=head_doctor&benefit_preset=custom&insured_person=adult&insure_date=2026-11-01&profession=servant&birthdate=2000-10-10&contribution_rate=50&contribution_carrier=association&provision_contribution_reimbursement=no&evaluation_contribution_stability=no&bet_amount=0&check24_grade=all&reduced_results=yes&amed_non_med_practitioner_reimbursement=no&cure_and_rehab=no&effective_price=no&debug=no&c24debug=no&filterChips=hospitalizationAccommodation&position=1

https://krankenversicherung.check24.de/vergleichsergebnis/?dental=comfort&dental_treatment=100&dental_dentures=75&pdhospital_payout_amount_value=100&pdhospital_payout_start=43&hospitalization_accommodation=double&hospitalization_accommodation_single=no&direct_medical_consultation_benefit=no&treatment_above_maximum_rate=no&provision_costsharing_limit=-1&treatment_attending_doctor=head_doctor&benefit_preset=comfort&insured_person=adult&insure_date=2026-11-01&profession=freelancer&birthdate=2000-10-10&position=2

Ich verstehe das so (ja sorry, habe zwei Mal Angestellte geschrieben).


PKV Angestellte: Pkv erhält AG+AN Beitrag (durch AN)

PKV Beamte: PKV versichert nur die 50 %, den Rest der Rechnung zahlt nämlich nicht die PKV, sondern der Dienstherr. Das Risiko ist folglich für die PKV geringer.
Da in den Bilanzen und Ergebnisrechnungen auch immer Beihilfekosten ausgewiesen werden, scheint es auch wirklich so, dass der Dienstherr diese bei Beamten trägt und nicht die PKV.

Daher, wo ist der Fehler?


Beispiel:

Krankenhausrechnung 10.000 Euro

Angestellte PKV: PKV zahlt 10.000 Euro
Beamte PKV: PKV zahlt 5.000 Euro und Dienstherr zahlt 5.000 Euro
--> klar, dass die PKV das dann billiger anbieten kann

MoinMoin

Zitat von: KlammeKassen in Heute um 07:29Immerhin behauptet ihr mittlerweile nicht mehr steif und fest, dass es keine Unterscheidung gibt zwischen GKV und PKV.
Sorry, aber ich weise auf die Mängel der KäV schon immer hin,

also bitte streiche dieses "mittlerweile und steif und fest", wenn du mich zitierst!



KlammeKassen

Zitat von: Rheini in Heute um 07:38Du liest nur das was Du lesen willst und biegst es so rum, dass immer nur der Angestellte leidet und da wo evtl. andere leiden, es doch gar kein leiden ist oder jammern auf hohem Niveau. Somit ist es aus meiner Sicht keine Diskussion, sondern eine Opferdiskussion die Du ab sofort mit jemand anderen führen darfst.

Bye ....

Was ist an dem Satz bitte falsch zu verstehen:
"Bei dem Beamten wird die PKV sigar teurer, wenn er keine Besoldungserhöhung erhält. Ein Angestellter bekommt i. d. R. zeitgleich ein erhöhtes Entgelt."

Der Satz sagt aus, dass eine Erhöhung beim Angestellten nicht so schlimm ist, weil er dann immer auch zeitgleich (i.d.R.) eine Entgelterhöhung erhält. Der Beamte erhält dann jedoch teilweise keine Erhöhung.

Dein Satz ist nicht falsch zu verstehen....

ich denke, dass können die anderen hier auch verstehen.

Da gibt es also nichts rauszulesen, sondern, dass ist die Aussage, die du getätigt hast.

KlammeKassen

Zitat von: MoinMoin in Heute um 07:39Sorry, aber ich weise auf die Mängel der KäV schon immer hin,

also bitte streiche dieses "mittlerweile und steif und fest", wenn du mich zitierst!




Das war auch nicht lediglich auf dich bezogen, sondern generell auf Privatversicherte, die meinen, dass es keine Unterschiede bei der Behandlung geben würde

MoinMoin

Zitat von: KlammeKassen in Heute um 07:38Ich verstehe das so (ja sorry, habe zwei Mal Angestellte geschrieben).


PKV Angestellte: Pkv erhält AG+AN Beitrag (durch AN)

PKV Beamte: PKV versichert nur die 50 %, den Rest der Rechnung zahlt nämlich nicht die PKV, sondern der Dienstherr. Das Risiko ist folglich für die PKV geringer.
Da in den Bilanzen und Ergebnisrechnungen auch immer Beihilfekosten ausgewiesen werden, scheint es auch wirklich so, dass der Dienstherr diese bei Beamten trägt und nicht die PKV.

Daher, wo ist der Fehler?


Beispiel:

Krankenhausrechnung 10.000 Euro

Angestellte PKV: PKV zahlt 10.000 Euro
Beamte PKV: PKV zahlt 5.000 Euro und Dienstherr zahlt 5.000 Euro
--> klar, dass die PKV das dann billiger anbieten kann
Nochmals!
Ja PKV bekommt vom Angestellten für diese Leistung 600€
und vom Beamten 300€
Ja ist billiger, bins bins binse
Was zahlt der Angestellte für diese Leistung ????
300€
oh oh oh was ist denn jetzt billiger für den betroffenen Menschen???

Fun fakt
in echt zahlt der Angestellte für die Leistung eher Richtung 280€ aus seinem Portemonnaie und der Beamten 320€

Oh oh für wen ist die Leistung billiger???

KlammeKassen

Zitat von: Warnstreik in Gestern um 11:29In diesem Fall geht es um alle, die über der Beitragsbemessungsgrenze verdienen. Für die steigen die Beiträge von 2026 auf 2027 um 10%, ohne dass sich der Beitragssatz der Kasse geändert hat. (das kommt noch oben drauf) Ist aber Meckern auf hohem Niveau - bzw. auch kein Meckern sondern nur eine Feststellung. Irgendwer muss die Sozialsysteme (Grundsicherungsempfänger, Flüchtlinge, Gerinverdiener...) ja am Laufen halten.

Für alle anderen gibt es die Beitragserhöhung über den Beitrag der Krankenkasse und natürlich die Erhöhung über die Lohnsteigerung ab März.

Es geht nicht um einen Klassenkampf sondern darum, ein für alle gerechtes System zu schaffen. Aus meiner Sicht ist das eine eingleisige Krankenversicherung für alle. Oder eben (aus meiner Sicht schlechter) ein für alle offener Zugang beiden Systemen, also eine bundesweite Einführung der Pauschaulen Beihilfe UND eine Abschaffung der Pflichtversicherungsgrenze.

Ich bin mal gespannt, was 2028 passiert. Ob da wohl wie in 2027 wieder eine "außerordentliche" Erhöhung der BBG stattfinden wird wie in 2027 jetzt auch - also natürlich zusätzlich neben dem ohnehin lohnentwicklungbedingten Anstieg

MoinMoin

Zitat von: KlammeKassen in Heute um 07:41Das war auch nicht lediglich auf dich bezogen, sondern generell auf Privatversicherte, die meinen, dass es keine Unterschiede bei der Behandlung geben würde
Du hast mich eingeschlossen und mich mit Ihr inkludiert, also hast du dort eine Falsche Aussage in den Raum geworfen.

Korrekt wäre die Anderen, denn die Behauptung die du mir (und den anderen) unterstellst, haben ICH nicht gemacht.

Nur um das mal klarzustellen, ich möchte mit den PKV haben besseren Zugang Leugnern nicht in einen Pott geworfener werden.
Danke!

KlammeKassen

Zitat von: MoinMoin in Heute um 07:42Nochmals!
Ja PKV bekommt vom Angestellten für diese Leistung 600€
und vom Beamten 300€
Ja ist billiger, bins bins binse
Was zahlt der Angestellte für diese Leistung ????
300€
oh oh oh was ist denn jetzt billiger für den betroffenen Menschen???

Fun fakt
in echt zahlt der Angestellte für die Leistung eher Richtung 280€ aus seinem Portemonnaie und der Beamten 320€

Oh oh für wen ist die Leistung billiger???

ja korrekt.

Du hast zwar Vergleiche geschickt, aber das scheint auch nicht der Normalfall zu sein.
Recherchiere mal über eine Suchmaschine deiner Wahl, ob die PKV für Beamte günstiger ist als für Angestellte.

Die meisten Antworten sagen "ja"


Ich beziehe mich darauf. Und es erscheint auch logisch, weil die PKV in diesem konkreten Fall nur das Risiko von 5.000 Euro trägt.

Die Quellen aus den Suchmaschinen begründen es auch damit, eben, weil die PKV nur eine "Restkostenversicherung" bei Beamten ist.

Es mag sicherlich Ausnahmen geben, wie die, die du hier gesendet hast. In der Regel ist es aber günstiger.