Wünsche für die nächste Tarifrunde 2027?

Begonnen von LisaSimpsonÖD, 04.08.2026 11:34

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Chaot

Jetzt fängt der EG Stufen Kampf wieder an.
Hört doch endlich mal auf, zu behaupten in den unteren EG sind nur Low-Performer oder in den oberen EG sind nur Jammerlappen die mehr Geld wollen.

Nur weil das in eurer jeweiligen Behörde oder Amt zutrifft ist das nicht überall so. In kleinen Kommunen gibt es eher selten Leute die Faul auf der Haut liegen, da hier sofort auffällt wenn etwas nicht läuft. Je größer der Laden wird desto mehr "schwarze Schafe" gibt es die das tatsächlich ausnützen.

Das wäre für mich wirklich mal ein Ansatz der Arbeitgeberseite zu sehen wo ggf. tatsächlich zu viele Beschäftigte die Zeit vertrödeln und dafür ein großzügiges Gehalt kassieren. Wenn ich ähnlich große Verwaltungen oder Einrichtungen vergleiche und feststelle, dass einer davon mit weniger Mitarbeitern auskommt und ggf. sogar effektiver ist sollte das schon mal Fragen aufwerfen und sollte geprüft werden.

Wo wir uns, denke ich, aber einig sein können ist, dass die EG 1 bis 8 (bzw 9) bereits gut bezahlte Arbeit ohne größere Verantwortung ist und bereits hier schon die Abstände zu gering sind. Weiter oben wird es, was die Abstände sind noch bescheidener in Abwägung der zu übernehmenden Verantwortung.

Der Unmut, sich zu qualifizieren und entsprechende Verantwortung zu übernehmen, für einen nicht nennenswerten Gehaltssprung ist nachvollziehbar. Hier müsste es, um entsprechende Low-Performer abzugrenzen, entsprechende Funktionszulagen geben, welche zusätzlich zur EG gezahlt werden um sich die Leistung die man Bringt auch monetär anerkennen lassen zu können.

KaiHavaii


Anonym2000

Da ich in einer Sparkasse arbeite, wünsche ich mir folgendes (nicht per se alles für diese Verhandlung aber in Zukunft.):

- Überdurchschnittliche Anhebung der Tabellenentgelte durch Überarbeitung der Tätigkeitsmerkmale
- Wunschmodell der SSZ (Sparkassensonderzahlung) mit Möglichkeit auf Umlegung auf Monatsgehalt.
- Leistungsorientierte Vergütung höher bewerten bzw. bspw. pro Vertrag einen kleinen Pauschalbetrag als "Motivation" + reguläre LOV Bewertung (um mehr in Richtung Provision zu navigieren... hier haben Sparkassen wirklich Aufholbedarf)
- feste Zulagen für bestimmte Tätigkeiten

Für die Arbeitgeber:
- Arbeitszeit von 39 Stunden auf 41-42 Stunden die Woche erhöhen. Um Entgegenzukommen.

m. M. n. gehören die Sparkassen mittlerweile abgekoppelt vom TVÖD. Nicht weil der TVÖD schlecht ist, sondern weil der Tarifvertrag des TVÖD das Mithalten gegen Wettbewerbsbanken hemmt und Sparkassen (vor allem in meiner Region) immer mehr von Privatbanken und Online-Banken Gehaltstechnisch und arbeitstechnisch abgehangen werden.

Ich weiß meckern auf hohem Niveau. Aber hier geht es ja darum eigene Wünsche zu äußern.

Was ich erwarte:

- Reallohnverlust

KlammeKassen

Zitat von: Bürohengst in 20.10.2026 10:56Äpfel und Birnen... VW zahlt deutlich über IG Metall-Tarif und hat bislang (noch) die 35-Stunden-Woche. Selbst mit einem guten TVöD-Abschluss wird man an die eingefrorenen VW-Gehälter nicht rankommen.
Ich erwarte von unserer nächsten Tarifrunde keine Wunder, aber die Inflationsrate von zuletzt 3,3 Prozent sollte es dann doch sein. Und bitte keine 39,5 oder gar 40-Stunden-Woche. Das führt dann nur zu noch knapperen Stellenplänen und noch mehr Arbeitsverdichtung als ohnehin schon.

Korrekt, so sehe ich das auch.

Ich hoffe, dass die Inflation im Januar, Februar und März schön hoch sind, dann könnte es ggf. sogar vorteilhaft sein, dass es doch 27 statt 24 Monate gab.
Dann dürften wir nämlich mehrere Monate über 3 % gewesen sein.

Und die Renten steigen munter seit jahren über 4 % ("Durchschnittliche Lohnerhöhungen"). Kein Wunder, dass die Beiträge nicht reichen  :D ...
Aber muss ja diverse Branchen geben, die so fett abgeschlossen haben?! Ich finde sie aber auch nicht....
Oder ist das aufgrund der Mindestlohnerhöhung?


KlammeKassen

Zitat von: Chaot in 20.10.2026 14:26Jetzt fängt der EG Stufen Kampf wieder an.
Hört doch endlich mal auf, zu behaupten in den unteren EG sind nur Low-Performer oder in den oberen EG sind nur Jammerlappen die mehr Geld wollen.

Nur weil das in eurer jeweiligen Behörde oder Amt zutrifft ist das nicht überall so. In kleinen Kommunen gibt es eher selten Leute die Faul auf der Haut liegen, da hier sofort auffällt wenn etwas nicht läuft. Je größer der Laden wird desto mehr "schwarze Schafe" gibt es die das tatsächlich ausnützen.

Das wäre für mich wirklich mal ein Ansatz der Arbeitgeberseite zu sehen wo ggf. tatsächlich zu viele Beschäftigte die Zeit vertrödeln und dafür ein großzügiges Gehalt kassieren. Wenn ich ähnlich große Verwaltungen oder Einrichtungen vergleiche und feststelle, dass einer davon mit weniger Mitarbeitern auskommt und ggf. sogar effektiver ist sollte das schon mal Fragen aufwerfen und sollte geprüft werden.

Wo wir uns, denke ich, aber einig sein können ist, dass die EG 1 bis 8 (bzw 9) bereits gut bezahlte Arbeit ohne größere Verantwortung ist und bereits hier schon die Abstände zu gering sind. Weiter oben wird es, was die Abstände sind noch bescheidener in Abwägung der zu übernehmenden Verantwortung.

Der Unmut, sich zu qualifizieren und entsprechende Verantwortung zu übernehmen, für einen nicht nennenswerten Gehaltssprung ist nachvollziehbar. Hier müsste es, um entsprechende Low-Performer abzugrenzen, entsprechende Funktionszulagen geben, welche zusätzlich zur EG gezahlt werden um sich die Leistung die man Bringt auch monetär anerkennen lassen zu können.


Freiwillige Leistungen scheitern bei Kommunen sehr häufig. Das ist beim Land und Bund zumindest eher noch möglich.

Generell geht es nicht um Low- und Highperformer, sondern darum, einfach prozentual zu erhöhen, weil es die letzten Jahre permanent Mindestbeträge gab, die nun mal nachweislich für die unteren EG überproportional gut sind.

JahrhundertwerkTVÖD

M.E müsst der TVÖD eine deutlichere Differenzierung der einzelnen Tätigkeitsgruppen haben.
Es ist unmöglich mit einer Tabelle die Diversität der Tätigkeiten abzubilden. Es gibt Bereiche und Gruppen, welche bereits jetzt gut vergütet werden. Demgegenüber stehen Bereiche welche mit dieser Tabelle sehr schlecht vergütet werden.
Mit Blick auf dem was um uns herum gerade so passiert wird genau diesen Gruppen welche bereits jetzt viel zu niedrig vergütet werden eine noch größere und wichtigere Bedeutung zukommen

1: Angleichung der technischen und IT Bereiche an die Tabellen TV-V. Notfalls über Zulagen, wenn die Grundtabelle nicht geändert werden soll.
2: Überprüfung der reinen Verwaltungstätigkeiten und deren Eingruppierung im Kontext der Digitalisierung und KI. Vergütung gerechtfertigt?
3: Deutlichere Differenzierung der Gruppen und der Vergütung in den Tabellen. Leistung muss sich wieder lohnen bei Höhergruppierungen und bei Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen. Das ist m.E elementar wichtig um auch wieder produktiv zu werden

Bei Bürokratiewahnsinn, Blockade durch unterschiedliche Gesetzgebungen und Richtlinien, Stillstand wird der Tarifvertrag leider nicht weiterhelfen.

KlammeKassen

Zitat von: Anonym2000 in 21.10.2026 19:35Da ich in einer Sparkasse arbeite, wünsche ich mir folgendes (nicht per se alles für diese Verhandlung aber in Zukunft.):

- Überdurchschnittliche Anhebung der Tabellenentgelte durch Überarbeitung der Tätigkeitsmerkmale
- Wunschmodell der SSZ (Sparkassensonderzahlung) mit Möglichkeit auf Umlegung auf Monatsgehalt.
- Leistungsorientierte Vergütung höher bewerten bzw. bspw. pro Vertrag einen kleinen Pauschalbetrag als "Motivation" + reguläre LOV Bewertung (um mehr in Richtung Provision zu navigieren... hier haben Sparkassen wirklich Aufholbedarf)
- feste Zulagen für bestimmte Tätigkeiten

Für die Arbeitgeber:
- Arbeitszeit von 39 Stunden auf 41-42 Stunden die Woche erhöhen. Um Entgegenzukommen.

m. M. n. gehören die Sparkassen mittlerweile abgekoppelt vom TVÖD. Nicht weil der TVÖD schlecht ist, sondern weil der Tarifvertrag des TVÖD das Mithalten gegen Wettbewerbsbanken hemmt und Sparkassen (vor allem in meiner Region) immer mehr von Privatbanken und Online-Banken Gehaltstechnisch und arbeitstechnisch abgehangen werden.

Ich weiß meckern auf hohem Niveau. Aber hier geht es ja darum eigene Wünsche zu äußern.

Was ich erwarte:

- Reallohnverlust


Nachvollziehbar.

Eine Überarbeitung der EntgO bzw. Tätigkeitsmerkmalen wäre grundsätzlich aber nicht schlecht und auch mal angebracht.

Hemmt nur die TVöD Bezahlung?

Genossenschaftsbanken sind doch genau im selben Metier unterwegs. Ist die Bezahlung da besser?
Ich frage nur deshalb, weil du sagst, dass der Tarifvertrag die Hauptursache ist.

KlammeKassen

Zitat von: JahrhundertwerkTVÖD in Gestern um 08:13M.E müsst der TVÖD eine deutlichere Differenzierung der einzelnen Tätigkeitsgruppen haben.
Es ist unmöglich mit einer Tabelle die Diversität der Tätigkeiten abzubilden. Es gibt Bereiche und Gruppen, welche bereits jetzt gut vergütet werden. Demgegenüber stehen Bereiche welche mit dieser Tabelle sehr schlecht vergütet werden.
Mit Blick auf dem was um uns herum gerade so passiert wird genau diesen Gruppen welche bereits jetzt viel zu niedrig vergütet werden eine noch größere und wichtigere Bedeutung zukommen

1: Angleichung der technischen und IT Bereiche an die Tabellen TV-V. Notfalls über Zulagen, wenn die Grundtabelle nicht geändert werden soll.
2: Überprüfung der reinen Verwaltungstätigkeiten und deren Eingruppierung im Kontext der Digitalisierung und KI. Vergütung gerechtfertigt?

Bei Bürokratiewahnsinn, Blockade durch unterschiedliche Gesetzgebungen und Richtlinien, Stillstand wird der Tarifvertrag leider nicht weiterhelfen.

Oder einfach TVöD in TV-V überführen :D
unter Beibehaltung der Entgeltgruppe

oberhaeo

Zitat von: JahrhundertwerkTVÖD in 20.10.2026 08:05Altspeisefetteinsammler


Das nannte sich doch früher einmal Arschkriecher ... oder verwechsele ich da was? :)

HansmitderAst

Zitat von: KlammeKassen in Gestern um 08:16Oder einfach TVöD in TV-V überführen :D
unter Beibehaltung der Entgeltgruppe

Gute Idee, jedoch befürchte ich, dass es nicht umsetzbar ist.

TVV ist schon ein netter Tarif, wenn ich mir den so ansehe  ;)

Würde ich auch gerne nehmen..

Maggus

Zitat von: Anonym2000 in 21.10.2026 19:35Da ich in einer Sparkasse arbeite, wünsche ich mir folgendes (nicht per se alles für diese Verhandlung aber in Zukunft.):
- Überdurchschnittliche Anhebung der Tabellenentgelte durch Überarbeitung der Tätigkeitsmerkmale
- Wunschmodell der SSZ (Sparkassensonderzahlung) mit Möglichkeit auf Umlegung auf Monatsgehalt.
- Leistungsorientierte Vergütung höher bewerten bzw. bspw. pro Vertrag einen kleinen Pauschalbetrag als "Motivation" + reguläre LOV Bewertung (um mehr in Richtung Provision zu navigieren... hier haben Sparkassen wirklich Aufholbedarf)
- feste Zulagen für bestimmte Tätigkeiten

Für die Arbeitgeber:
- Arbeitszeit von 39 Stunden auf 41-42 Stunden die Woche erhöhen. Um Entgegenzukommen.

m. M. n. gehören die Sparkassen mittlerweile abgekoppelt vom TVÖD. Nicht weil der TVÖD schlecht ist, sondern weil der Tarifvertrag des TVÖD das Mithalten gegen Wettbewerbsbanken hemmt und Sparkassen (vor allem in meiner Region) immer mehr von Privatbanken und Online-Banken Gehaltstechnisch und arbeitstechnisch abgehangen werden.

Ich hoffe Dir ist noch in Erinnerung, dass in der TR 2020 die Sparkassenarbeitgeber deutliche Verschlechterungen für ihre Beschäftigten gefordert haben. Schlussendlich kam es zur Absenkung des garantierten Anteils der Sonderzahlung um insgesamt 14 % (es konnten lediglich noch 2 zusätzliche Urlaubstage als "Gegenleistung" herausgehandelt werden) und die beiden Erhöhungen des Tabellenentgelts wurde bei Sparkässlern um jeweils drei Monate nach hinten verschoben und zusätzlich die 2. Erhöhung (1,8 %) auch noch auf 2 Teile aufgesplittet.

Auch in der TR 2023 wollten die S-Arbeitgeber wieder eine Schlechterstellung, konnten sich damals aber nicht durchsetzen (auch nicht bei ihren AG-Kollegen).

Der Mehrheit der Sparkassen ging es 2020 gut und 2023 noch besser (einzelne Ausnahmen bei ca. 360 Sparkassen ausgenommen). Zudem enthält die Sparkassensonderzahlung auch 2 Bestandteile, deren Kriterien jede Sparkasse individuell mit ihrem Personalrat regeln kann. Einer dieser Bestandteile hängt von den vereinbarten Kriterien zum Unternehmenserfolg ab, d.h. Sparkassen können hier einen Teil der Sonderzahlung bei Verfehlung der Kriterien kürzen.
Somit ist es nicht notwendig, dass für alle Sparkassenbeschäftigte eine tarifliche Kürzung gefordert wird, während die weniger erfolgreichen Sparkassen ihre (tariflichen) Möglichkeiten nicht umsetzen.

Die zusätzlichen Urlaubstage werden die Beschäftigten irgendwann verteidigen müssen, da sich die Sparkassenarbeitgeber nicht mehr erinnern werden, dass diese (zu teuer) von den Beschäftigten "erkauft" wurden.

Wirtschaftliche erfolgreiche Sparkassen haben doch schon immer / lange Möglichkeiten zu handeln, wenn sie es wollen. Zum Beispiel über die Übertragung von Tätigkeiten (höherwertigere Bewertung erreichen), Zulagen, Verkürzung der Stufenlaufzeit und noch einige andere Möglichkeiten.
Wenn Dein Haus das nicht macht, dann entweder weil es nicht erfolgreich ist, oder weil es nicht gewollt ist.


MoinMoin

Zitat von: HansmitderAst in Gestern um 10:31Gute Idee, jedoch befürchte ich, dass es nicht umsetzbar ist.

TVV ist schon ein netter Tarif, wenn ich mir den so ansehe  ;)

Würde ich auch gerne nehmen..
Hast du dir nur die EG oder auch die Entgeltordnung angeschaut?

Aleksandra

Zitat von: daseinsvorsorge in 16.10.2026 15:53Aber Vorsicht bei Schnellschüssen: bis Mitte der 90 Jahre bei der Bahn alle verbeamtet- keine Streiks möglich. Jetzt sind alle Tarifbeschäftigte und dürfen streiken- und tun dies auch.
Leider streikt die Bahn viel zu selten. Denn bei Streiks der Bahn kommen meine Züge endlich mal ansatzweise pünktlich. Von daher freue ich mich über jeden Bahnstreik. Kann in meinen Augen gar nicht lange genug gehen.
Reallohnverlust seit Dienstantritt: 1,96%
2022: Inflation 6,9% - Verdi 1,8%
2023: Inflation 5,9% - Verdi 0%
2024: Inflation 2,2% - Verdi 9,03%
2025: Inflation 2,2% - Verdi 3,00%
2026: Inflation 2,2% - Verdi 3,99%

BAT

Ja, jetzt habe ich auch mal ausnahmsweise das Deutschlandticket als Jobticket und es ist fast nur Chaos auf der Schiene.

Dies konsumtiven Zuschüsse für das D-Ticket (aber auch für Diesel - okay, falscher Zeitpunkt) müssen sofort umgeleitet werden in die Infrastruktur.

Ich habe meinen Verdienst ab nächsten Jahr bereits beim AG reduziert, da die Brutto-Netto-Geschichte nach schlechter wird in Zukunft.

Anonym2000

Zitat von: Maggus in Gestern um 15:39Ich hoffe Dir ist noch in Erinnerung, dass in der TR 2020 die Sparkassenarbeitgeber deutliche Verschlechterungen für ihre Beschäftigten gefordert haben. Schlussendlich kam es zur Absenkung des garantierten Anteils der Sonderzahlung um insgesamt 14 % (es konnten lediglich noch 2 zusätzliche Urlaubstage als "Gegenleistung" herausgehandelt werden) und die beiden Erhöhungen des Tabellenentgelts wurde bei Sparkässlern um jeweils drei Monate nach hinten verschoben und zusätzlich die 2. Erhöhung (1,8 %) auch noch auf 2 Teile aufgesplittet.

Auch in der TR 2023 wollten die S-Arbeitgeber wieder eine Schlechterstellung, konnten sich damals aber nicht durchsetzen (auch nicht bei ihren AG-Kollegen).

Der Mehrheit der Sparkassen ging es 2020 gut und 2023 noch besser (einzelne Ausnahmen bei ca. 360 Sparkassen ausgenommen). Zudem enthält die Sparkassensonderzahlung auch 2 Bestandteile, deren Kriterien jede Sparkasse individuell mit ihrem Personalrat regeln kann. Einer dieser Bestandteile hängt von den vereinbarten Kriterien zum Unternehmenserfolg ab, d.h. Sparkassen können hier einen Teil der Sonderzahlung bei Verfehlung der Kriterien kürzen.
Somit ist es nicht notwendig, dass für alle Sparkassenbeschäftigte eine tarifliche Kürzung gefordert wird, während die weniger erfolgreichen Sparkassen ihre (tariflichen) Möglichkeiten nicht umsetzen.

Die zusätzlichen Urlaubstage werden die Beschäftigten irgendwann verteidigen müssen, da sich die Sparkassenarbeitgeber nicht mehr erinnern werden, dass diese (zu teuer) von den Beschäftigten "erkauft" wurden.

Wirtschaftliche erfolgreiche Sparkassen haben doch schon immer / lange Möglichkeiten zu handeln, wenn sie es wollen. Zum Beispiel über die Übertragung von Tätigkeiten (höherwertigere Bewertung erreichen), Zulagen, Verkürzung der Stufenlaufzeit und noch einige andere Möglichkeiten.
Wenn Dein Haus das nicht macht, dann entweder weil es nicht erfolgreich ist, oder weil es nicht gewollt ist.



Eben, und darum geht es. Nicht den Sparkassen um Personalkosten zu drücken die "Möglichkeit" geben handeln zu können obwohl man diese nicht drücken müsste auf Kosten der Mitarbeiter, sondern Sparkassen die gut performen zum handeln "zwingen"... Ich kann dir sagen, ich kenne unsere Geschäftszahlen, ich kenne unser Ranking und Standing und kann dir sagen wir sind definitiv eine Sparkasse die sehr sehr weit oben in der "Rangliste" steht.