Autor Thema: Tarifverhandlungen und die Inflation  (Read 236941 times)

Britta2

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #1230 am: 19.07.2022 05:25 »
Aktuelle Verteilung:

Anteil am Regelbedarf   in % von der RL   in € von der RL
Nahrung, alkoholfreie Getränke   34,70%   155,82 €
Freizeit, Unterhaltung, Kultur   9,76%   43,82 €
Post und Telekommunikation   8,94%   40,15 €
Bekleidung, Schuhe   8,30%   37,26 €
Wohnen, Energie, Wohninstandhaltung   8,48%   38,07 €
Innenausstattung, Haushaltsgeräte und -gegenstände   6,09%   27,35 €
andere Waren und Dienstleistungen   7,97%   35,77 €
Verkehr   8,97%   40,27 €
Gesundheitspflege   3,82%   17,14 €
Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen   2,62%   11,73 €
Bildung   0,36%   1,62 €
Summe   100 %   449,00 €

Kann man umverteilen, soman will.
Wir haben Festnetz (inklusive 5 Rufnummern!) plus Handy in Summe für weniger als €30,00 (Flatrates!).
So oft muss man keine teuren Einschreiben verschicken = also €10,00 gespart.
Und Verkehr?  €40,00? - es geht ach mit €9,00 derzeit ...
Macht locker €30,00 für Kippen und Bier. Aber nur wenn H4, nicht wenn Job im ÖD.

WasDennNun

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #1231 am: 19.07.2022 06:42 »
Stimmt im öD kann man mehr umverteilen und hat noch Geld für nen WBaum

ElBarto

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #1232 am: 19.07.2022 07:25 »
Lohnsteigerungen hin und Arbeitszeitverkürzung her.

Ich würde mir eigentlich beides wünschen.

Eine 4-Tage Woche bei gleichen Gehalt und später dann bei steigendem Gehalt.

Man sieht es anderswo, dass die 4-Tage Woche gut funktioniert. Es muss auch nicht direkt um einen vollen Stundentag gekürzt werden sondern vielleicht statt 5 x 8 Stunden erstmal 4x 9 Stunden.

Das hätte landesweit mit Sicherheit Vorteile für den Arbeitsmarkt, die AN und auch die Arbeitgeber, immerhin baut man mit 9 Stunden Tagesarbeitszeit weniger schnell Überstunden zum Ausgleich auf.

Wenn man die momentane Situation sieht würde es je nach gelebten 4-Tage-Modell auch die Möglichkeit geben Unterhaltkosten für das Dienstgebäude einzusparen. Wenn keiner im Haus ist muss man auch nicht heizen.
Wobei die 4-Tage-Woche wohl eher auf einen Mischbetrieb hinausläuft wo die einen halt am Montag die anderen am Freitag frei haben, vielleicht auch im Wechsel.

Also kurz gesagt, ich hätte gerne mehr Freizeit und mehr Geld ;O)

veeam

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #1233 am: 19.07.2022 09:01 »
Hä?
Was hat den Teilzeit mit einer dauerhaften Aufstockung der Arbeitszeit über die WAZ hinaus zu tun?

Ich war der Meinung die von Dir erwähnte Aufstockung bezieht sich darauf:

Das macht man dann 2 -3 Tarifverhandlungen und ist entspannt auf seinen 35 Wochenstunden mit der Option für 10% mehr Brutto auch immer wieder auf Vollzeit umzusteigen.

Diesen Anspruch hättest Du nur, wenn die vorangegangene Reduzierung der WAZ nur befristet erfolgt.




Johann

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #1234 am: 19.07.2022 12:16 »
Und Verkehr?  €40,00? - es geht ach mit €9,00 derzeit ...
Macht locker €30,00 für Kippen und Bier. Aber nur wenn H4, nicht wenn Job im ÖD.

Gabs nicht einzelne Jobcenter, die den über die 9€ hinausgehenden Bedarf zurückgefordert haben? ;D

Britta2

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #1235 am: 19.07.2022 12:54 »
Und Verkehr?  €40,00? - es geht ach mit €9,00 derzeit ...
Macht locker €30,00 für Kippen und Bier. Aber nur wenn H4, nicht wenn Job im ÖD.

Gabs nicht einzelne Jobcenter, die den über die 9€ hinausgehenden Bedarf zurückgefordert haben? ;D

Dann aber stimmt der #1224 nicht ... Die Behörden sollten sich schonmal klar entscheiden und nicht per Wunschzettel ja-nein-vielleicht ... ;D

WasDennNun

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #1236 am: 19.07.2022 14:26 »
Und Verkehr?  €40,00? - es geht ach mit €9,00 derzeit ...
Macht locker €30,00 für Kippen und Bier. Aber nur wenn H4, nicht wenn Job im ÖD.

Gabs nicht einzelne Jobcenter, die den über die 9€ hinausgehenden Bedarf zurückgefordert haben? ;D

Dann aber stimmt der #1224 nicht ... Die Behörden sollten sich schonmal klar entscheiden und nicht per Wunschzettel ja-nein-vielleicht ... ;D
Der Regelsatz ist doch per Gesetz geregelt. Ebenso wann und wie er zu ändern ist.
Das ist ja Anarchie, wenn irgendeine Verwaltung für sich diese Gesetze neu reguliert.

shenja

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #1237 am: 19.07.2022 14:47 »
Und Verkehr?  €40,00? - es geht ach mit €9,00 derzeit ...
Macht locker €30,00 für Kippen und Bier. Aber nur wenn H4, nicht wenn Job im ÖD.

Gabs nicht einzelne Jobcenter, die den über die 9€ hinausgehenden Bedarf zurückgefordert haben? ;D

Ja, aber die haben die Differenz der Schülerfahrkarte, die sie übernommen haben, zurückgefordert. Also nicht aus dem Regelbedarf sondern aus einem Sonderbedarf.

Silentgalaxy

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #1238 am: 19.07.2022 19:53 »
Ach Leute, ihr würdet euch wundern was das Jobcenter alles zahlt. 3 netto im Monat sind Standart bei 4 Köpfen

WasDennNun

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #1239 am: 19.07.2022 20:08 »
Ach Leute, ihr würdet euch wundern was das Jobcenter alles zahlt. 3 netto im Monat sind Standart bei 4 Köpfen
Also hat kein Bürger weniger als 3 netto im Monat mit 4 Köpfen, unabhängig von seiner Tätigkeit. Außer natürlich Beamte, die sind ja noch unterhalb der Grundsicherung.

Bastel

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #1240 am: 19.07.2022 20:49 »
Ach Leute, ihr würdet euch wundern was das Jobcenter alles zahlt. 3 netto im Monat sind Standart bei 4 Köpfen
Also hat kein Bürger weniger als 3 netto im Monat mit 4 Köpfen, unabhängig von seiner Tätigkeit. Außer natürlich Beamte, die sind ja noch unterhalb der Grundsicherung.

Die Trottel welche nicht zum Jobcenter gehen, haben anscheinend weniger als 3 Netto im Monat.

Wenn man alles addiert kann das in einer größeren Stadt schon hinkommen oder?

WasDennNun

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #1241 am: 19.07.2022 21:31 »
Ach Leute, ihr würdet euch wundern was das Jobcenter alles zahlt. 3 netto im Monat sind Standart bei 4 Köpfen
Also hat kein Bürger weniger als 3 netto im Monat mit 4 Köpfen, unabhängig von seiner Tätigkeit. Außer natürlich Beamte, die sind ja noch unterhalb der Grundsicherung.

Die Trottel welche nicht zum Jobcenter gehen, haben anscheinend weniger als 3 Netto im Monat.

Wenn man alles addiert kann das in einer größeren Stadt schon hinkommen oder?
Stimmt, ich vergaß die TRottel die nicht wissen was ihnen zusteht, kommt ja vor.
Es sollten übrigens ne Menge Menschen jetzt mal darüber nachdenken, ob sie mit den 2000€ mehr Heizkosten nicht Anspruch auf h4 hätten und jetzt schon den Antrag raushauen, wenn dann die Nachzahlung eingefordert wird, gibbet wohl nichts rückwirkend....
oder?

Britta2

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #1242 am: 20.07.2022 06:41 »
Stimmt ja, rückwirkend gibts eigentlich nie irgendwas, immer erst ab Tag der Antragstellung. Und  DANN wundert man sich, wenn Leute es genauso machen!  btw -  von uns ca 500 Leute sind nur eine Handvoll verbeamtet. Der Rest ist und bleibt popliger Angestellter, die meisten zudem befristet. Also völlig verschiedene Perspektiven ...

Bastel

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #1243 am: 20.07.2022 07:39 »
Der Rest ist und bleibt popliger Angestellter, die meisten zudem befristet. Also völlig verschiedene Perspektiven ...

Und was hast das jetzt mit dem Thema zu tun? Haben die schon einen Antrag gestellt?

Organisator

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #1244 am: 20.07.2022 08:43 »
Es sollten übrigens ne Menge Menschen jetzt mal darüber nachdenken, ob sie mit den 2000€ mehr Heizkosten nicht Anspruch auf h4 hätten und jetzt schon den Antrag raushauen, wenn dann die Nachzahlung eingefordert wird, gibbet wohl nichts rückwirkend....
oder?

Besser nicht. Sozialhilfe / H4 wird bei einer gegenwärtigen Notlage gewährt. Solange keine Nachzahlung gefordert wird, besteht eine solche Notlage nicht.