Autor Thema: Tarifverhandlungen und die Inflation  (Read 236941 times)

Emmi87

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2055 am: 07.09.2022 11:28 »
Ich denke auch. Es wird sich iwo zwischen 2000-3000€ (Natürlich nach EG gestaffelt) EZ getroffen

E5 - E9a = 3.000,-
E9b - E12 = 1.500,-
E13 - E15 = 500,-

how else?

Die Sonderzahlungen würden ja maximal möglicherweise den Inflationausgleich nur für ein Jahr ausgleichen.
Wenn dann wäre ich dafür eine wiederkehrende Sonderzahlung in Höhe von 3000€ (sprich 14. Gehalt) einzuführen. Oder endlich mal die Gehälter an die Infaltion koppeln mit Betrag x zusätzlich. Kann ja nicht sein das der TVÖD immer der Prügelknabe ist. Egal wann, nie ist genug Geld da. Übrigens finde ich die unteren Lohngruppen schon ordentlich bezahlt.

Wdd3

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2056 am: 07.09.2022 11:30 »

.genau...es sind drei Gesprächrunden geplant im Januar, Februar und Ende März...so wie ich gehört habe, soll ausschließlich eine lineare Erhöhung gefordert werden....man hört was von einer Forderung im Bereich Inflationsausgleich...

...die Basis erwartet wohl eher ein Ergebnis (nicht nur Forderung) in Höhe des Inflationsausgleiches (also 8 bis x Prozent)...

...ich glaube, die Gewerkschaften fallen in der nächsten Runde ganz gehörig auf die Schnauze...zumal die Ampel den Arbeitgebern mit den 3000 € steuerfreie Prämie ein aus AG-Sicht schönes Ei ins nest gelegt hat...

...wenn dann Ende März viele schon ihre Nebenkostenabrechnung haben und gleichzeitig ein schlechter Abschluss erzielt wird...oha!

Es ist zu vermuten das die Inflation lt. Verdi im laufe des Jahres bei 7,5% liegt. Verdi fordert diese im vollen Umfang!!! und mit Nachdruck.

Die AG Seite argumentiert mit leeren Kassen, mit 4,6 Milliarden zusätzlichen Kosten und das es dem Steuerzahler nicht vermittelbar sei solche Summen auszugeben. Ihr Angebot, aufgrund der hohen Inflation und um den Guten Willen zu beweisen 0,9% ab Juni, eine Einmahlzahlung (je nach EG) zwischen 300€ und 700€ und weitere 0,85% ab Juli 2024. Laufzeit 20 Monate. Im Gegenzug die Forderung die Jahressonderzahlung einzufrieren. Nicht zu vergessen: Alle Systemrelevanten Berufsgruppen bekommen eine Aufnahme des Balkonklatschens von 2020 auf VHS zugesendet und dürfen sich diese so oft sie wollen ansehen. (zumindest die welche über einen Video Rekorder verfügen)

Verdi knickt ein und man einigt sich auf 3,5%. 1,6% im April und weitere 1,9% im Juni 2024. Selbstverständlich mit Sockelbetrag für die unteren EG`s. Laufzeit 24 Monate.

SWB

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2057 am: 07.09.2022 12:49 »

.genau...es sind drei Gesprächrunden geplant im Januar, Februar und Ende März...so wie ich gehört habe, soll ausschließlich eine lineare Erhöhung gefordert werden....man hört was von einer Forderung im Bereich Inflationsausgleich...

...die Basis erwartet wohl eher ein Ergebnis (nicht nur Forderung) in Höhe des Inflationsausgleiches (also 8 bis x Prozent)...

...ich glaube, die Gewerkschaften fallen in der nächsten Runde ganz gehörig auf die Schnauze...zumal die Ampel den Arbeitgebern mit den 3000 € steuerfreie Prämie ein aus AG-Sicht schönes Ei ins nest gelegt hat...

...wenn dann Ende März viele schon ihre Nebenkostenabrechnung haben und gleichzeitig ein schlechter Abschluss erzielt wird...oha!

Es ist zu vermuten das die Inflation lt. Verdi im laufe des Jahres bei 7,5% liegt. Verdi fordert diese im vollen Umfang!!! und mit Nachdruck.

Die AG Seite argumentiert mit leeren Kassen, mit 4,6 Milliarden zusätzlichen Kosten und das es dem Steuerzahler nicht vermittelbar sei solche Summen auszugeben. Ihr Angebot, aufgrund der hohen Inflation und um den Guten Willen zu beweisen 0,9% ab Juni, eine Einmahlzahlung (je nach EG) zwischen 300€ und 700€ und weitere 0,85% ab Juli 2024. Laufzeit 20 Monate. Im Gegenzug die Forderung die Jahressonderzahlung einzufrieren. Nicht zu vergessen: Alle Systemrelevanten Berufsgruppen bekommen eine Aufnahme des Balkonklatschens von 2020 auf VHS zugesendet und dürfen sich diese so oft sie wollen ansehen. (zumindest die welche über einen Video Rekorder verfügen)

Verdi knickt ein und man einigt sich auf 3,5%. 1,6% im April und weitere 1,9% im Juni 2024. Selbstverständlich mit Sockelbetrag für die unteren EG`s. Laufzeit 24 Monate.

Wenn das so eintreffen sollte, gute Nacht...

Trelle79

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2058 am: 07.09.2022 13:07 »
Verdi will die Forderung wohl Anfang/Mitte Oktober bekanntgeben, die Verhandlungen werden m.W. nicht vor Dezember starten


https://zusammen-geht-mehr.verdi.de/

Verdi will am 11.10.2022 die Forderungen für die kommende Tarifrunde bekanntgeben.

Mein Blick in die Glaskugel zeigt:
Forderung: 8% mindestens 250 EUR, Laufzeit 1 Jahr, JSZ auf 100%

Ergebnis: 3,5%, 100 EUR Sockelbetrag, Laufzeit 27 Monate und JSZ bis EG 8 auf 95%



drwatson

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2059 am: 07.09.2022 13:33 »
Verdi will die Forderung wohl Anfang/Mitte Oktober bekanntgeben, die Verhandlungen werden m.W. nicht vor Dezember starten


https://zusammen-geht-mehr.verdi.de/

Verdi will am 11.10.2022 die Forderungen für die kommende Tarifrunde bekanntgeben.

Mein Blick in die Glaskugel zeigt:
Forderung: 8% mindestens 250 EUR, Laufzeit 1 Jahr, JSZ auf 100%

Ergebnis: 3,5%, 100 EUR Sockelbetrag, Laufzeit 27 Monate und JSZ bis EG 8 auf 95%

 ;D ;D

JahrhundertwerkTVÖD

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2060 am: 07.09.2022 13:44 »
Verdi will die Forderung wohl Anfang/Mitte Oktober bekanntgeben, die Verhandlungen werden m.W. nicht vor Dezember starten


https://zusammen-geht-mehr.verdi.de/

Verdi will am 11.10.2022 die Forderungen für die kommende Tarifrunde bekanntgeben.

Mein Blick in die Glaskugel zeigt:
Forderung: 8% mindestens 250 EUR, Laufzeit 1 Jahr, JSZ auf 100%

Ergebnis: 3,5%, 100 EUR Sockelbetrag, Laufzeit 27 Monate und JSZ bis EG 8 auf 95%

Bitte auch noch berücksichtigen, dass üblicherweise ab E9a noch gekürzt werden muss.

Also Zusätzlich:
Kürzung der JSZ ab E9a auf 40%
Kürzung der Betrieblichen Altersvorsorge ab E9a
Erhöhung ab E9a auf 1,5 % (12 Monate), 1,5 % (12 Monate) und 0,5 % (3 Monate)

Vielleicht noch eine neue Komponente um den Sozialismusgedanken voran zu treiben.
Gleicher Lohn für alle, egal welche EG und welche Tätigkeit

Mamba

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2061 am: 07.09.2022 17:07 »
Wird es jetzt nicht mal langsam Zeit die horrenden Zusatzbeiträge für die Betriebsrente wieder runterzuschrauben, damit mehr Netto übrig bleibt!? Schließlich gibt es wieder Zinsen am Kapitalmarkt. Die Niedrigzinsphase war ja der Grund warum wir TBler mehr reinbuttern mussten bzw. müssen.

daseinsvorsorge

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2062 am: 07.09.2022 18:52 »

Es ist zu vermuten das die Inflation lt. Verdi im laufe des Jahres bei 7,5% liegt. Verdi fordert diese im vollen Umfang!!! und mit Nachdruck.

Die AG Seite argumentiert mit leeren Kassen, mit 4,6 Milliarden zusätzlichen Kosten und das es dem Steuerzahler nicht vermittelbar sei solche Summen auszugeben. Ihr Angebot, aufgrund der hohen Inflation und um den Guten Willen zu beweisen 0,9% ab Juni, eine Einmahlzahlung (je nach EG) zwischen 300€ und 700€ und weitere 0,85% ab Juli 2024. Laufzeit 20 Monate. Im Gegenzug die Forderung die Jahressonderzahlung einzufrieren. Nicht zu vergessen: Alle Systemrelevanten Berufsgruppen bekommen eine Aufnahme des Balkonklatschens von 2020 auf VHS zugesendet und dürfen sich diese so oft sie wollen ansehen. (zumindest die welche über einen Video Rekorder verfügen)

Verdi knickt ein und man einigt sich auf 3,5%. 1,6% im April und weitere 1,9% im Juni 2024. Selbstverständlich mit Sockelbetrag für die unteren EG`s. Laufzeit 24 Monate.

Wenn Sie - wie die meisten hier im Forum - nicht organisiert sind - können Ihnen doch die Ergebnisse von verdi völlig am Arsch vorbeigehen, weil Sie doch für sich selbst verhandeln. Von daher wäre eher intersssaant, mit welchen Forderungen gegen Sie in die Verhandlungen mit Ihrem Arbeitgeber- was tun Sie, wenn ihr Arbeitgeber Ihre Forderungen  nicht erfüllt - oder neben Sie direkt das Angebot Ihres Arbeitsgbers an, was sich nicht von den Ergebnissen von verdi unterscheidet ?

Britta2

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2063 am: 07.09.2022 18:52 »
Man vergebe mir bitte eine ganz blöde Frage zum Inflationsausgleich.
VORGESCHLAGEN wurde eine solche Zahlung durch die Regierung.
ANZUWEISEN aber ist jede Zahlung doch "von ganz oben" - also bei uns das Innenministerium?
Ohne verpflichtende Weisung von dort passiert doch in den untergeordneten Instituten und Behören - nie etwas.
Oder?  Also zwingend erstmal ein Rundschreiben vom BMI abwarten? (irgendwann in/Mitte 2023 oder ...)

JesuisSVA

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2064 am: 07.09.2022 19:12 »
Die Kommunen haben ihre Personalhoheit. Das Innenministerium weder des Bundes noch der Länder kann diesbezüglich etwas anweisen.

WasDennNun

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2065 am: 07.09.2022 23:25 »

Es ist zu vermuten das die Inflation lt. Verdi im laufe des Jahres bei 7,5% liegt. Verdi fordert diese im vollen Umfang!!! und mit Nachdruck.

Die AG Seite argumentiert mit leeren Kassen, mit 4,6 Milliarden zusätzlichen Kosten und das es dem Steuerzahler nicht vermittelbar sei solche Summen auszugeben. Ihr Angebot, aufgrund der hohen Inflation und um den Guten Willen zu beweisen 0,9% ab Juni, eine Einmahlzahlung (je nach EG) zwischen 300€ und 700€ und weitere 0,85% ab Juli 2024. Laufzeit 20 Monate. Im Gegenzug die Forderung die Jahressonderzahlung einzufrieren. Nicht zu vergessen: Alle Systemrelevanten Berufsgruppen bekommen eine Aufnahme des Balkonklatschens von 2020 auf VHS zugesendet und dürfen sich diese so oft sie wollen ansehen. (zumindest die welche über einen Video Rekorder verfügen)

Verdi knickt ein und man einigt sich auf 3,5%. 1,6% im April und weitere 1,9% im Juni 2024. Selbstverständlich mit Sockelbetrag für die unteren EG`s. Laufzeit 24 Monate.

Wenn Sie - wie die meisten hier im Forum - nicht organisiert sind - können Ihnen doch die Ergebnisse von verdi völlig am Arsch vorbeigehen, weil Sie doch für sich selbst verhandeln. Von daher wäre eher intersssaant, mit welchen Forderungen gegen Sie in die Verhandlungen mit Ihrem Arbeitgeber- was tun Sie, wenn ihr Arbeitgeber Ihre Forderungen  nicht erfüllt - oder neben Sie direkt das Angebot Ihres Arbeitsgbers an, was sich nicht von den Ergebnissen von verdi unterscheidet ?
Ich kann nicht für wdd3 sprechen, sondern nur für mich.
Die verdi Ergebnisse gehen mir nicht am Arsch vorbei, weil sie für mich das bedeuten, was sie sind.
Der Einstiegsrahmen seitens des AG in der Einkommensdiskussion.
Für mich und für Kollegen die ich für mein AG/Team gewinnen möchte.
Da ich mehrfach zwischen pW und öD gewechselt bin, inkl. Einkommensreduktion beim öD, sind diese Einstiegsrahmen stets das gewesen was sie sind. Das erste Angebot vom AG.
Danach musste ich meistens den Personaler erklären und auf dem goldenem Tablet servieren, was die kann Regelungen ermöglichen. Sofern AT nicht möglich war, habe ich durchaus dann die von mir gewünschte Stelle angenommen, sofern alle tariflichen Möglichkeiten, in dem sich der AG bewegen durfte, auch für mich ausgeschöpft wurden.
Erfreulicherweise, war bei den rund dutzend Vertragsverhandlungen nur ein AG dabei, der diesen weg nicht gehen wollte und es zu keinen Vertrag kam.
Die dadurch verloren gegangen Drittmittel waren dem AG da halt egal, bzw. er hat es nicht gerafft.
Einige Jahre später, in einem anderem Projekt, wurden wir uns handelseinig, lernfähig war der Personaler dann doch.

Das ganze klappt natürlich nur, wenn man weiß wo die faktischen Grenzen der Gegenseite sind und man kein Problem damit hat einen AG Wechsel zu machen ohne Gehaltszuwächse und man eben in einem Bereich arbeitet, wo man faktisch auf Augenhöhe mit dem AG ist und nicht aus Not einen AV unterschreiben “muss“.

Lange Rede…
Wer nicht verhandelt und weiß wie die Karten beim anderen sind, verliert halt das Spiel und nimmt was ver.di einem anbietet.

was_guckst_du

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2066 am: 08.09.2022 07:24 »
...dass der öD zwischenzeitlich ein "Arbeitnehmermarkt" ist, wissen viele Arbeitnehmer offensichtlich nicht...ich wundere mich in den Vorstellungsgesprächen immer über das mangelnde Selbstbewusstsein der Bewerber...der AG bietet, wenn die entsprechenden Zeiten vorliegen, regelmäßig nur bis Stufe 3 an...die meisten akzeptieren, obwohl ggfls. viel mehr "drin" wäre...irgendwann nach Einstellung sitzen sie dann beim Personalrat und fragen was man machen kann!

...aber auch der AG geht oft noch davon aus, dass die Einstellung in den öD ungefähr sowas wie die Tür zum Himmel ist...ein (mittlerweile pensionierter) Personalverantwortlicher fiel in einem Vorstellungsgespräch für einen Ausbildungseinstellungsjahr "alles aus dem Gesicht", als er den Bewerber fragte, ob er Gründe nennen könnte, warum man ausgerechnet ihn einstellen soll und der Bewerber antwortete: "können Sie mir Gründe nennen, warum ich denn ausgerechnet bei Ihnen anfangen sollte?"...ich hatte Schwierigkeiten, mein Lachen zu unterdrücken, als ich das Gesicht des Personalverantwortlichen sah... :D
Gruß aus "Tief im Westen"

Meine Beiträge geben grundsätzlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder und beinhalten keine Rechtsberatung. Meistens sind sie ernster Natur, manchmal aber auch nicht. Bei einer obskuren Einzelfallpersönlichkeit antworte ich auch aus therapeutischen Gründen

Kryne

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2067 am: 08.09.2022 07:30 »
Wenn ich da was von 7,5% Inflation lese, muss ich mir den offiziellen Warenkorb mal wieder angucken. Was haben die denn da inzwischen reingepackt ?

Hab bei mir die großen Bereiche mal überschlagen.

Miete unverändert, da ich hier zum Glück vor einem Jahr eine sehr niedrige und humane Staffelmiete vereinbart habe. Mein Beileid an jede arme Sau mit Indexmiete.

Strom (noch) unverändert, dank Preisgarantie. Nach Ablauf der Preisgarantie ist eine Erhöhung von ca. 300% zu erwarten.

Heizkosten sind um ca. 150% gestiegen.

Persönliche Lebensmittelkosten sind im Vergleich zum Vorjahr um ca. 36% gestiegen.

Mobilitätskosten sind um ca. 30% gestiegen.


Im Gegenzug wurden die persönlichen Ausgaben im Bereich "Luxusartikel u.ä." (also alles was nicht notwendig ist) halt gesenkt, was halt einen Verlust an Lebensqualität bedeutet. 

Muss mir echt mal angucken wie die da einen Warenkorb im einstelligen Prozentbereich hinbekommen haben :D

Bastel

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2068 am: 08.09.2022 08:12 »
Muss mir echt mal angucken wie die da einen Warenkorb im einstelligen Prozentbereich hinbekommen haben :D

Würde mich auch mal interessieren. Da muss es ja einige große Posten geben, welche die Inflation ordentlich drücken.

Ansonsten halte ich es so wie du. Bäcker, Restaurant Besuche, Konsum etc. wird alles eingeschränkt bevor ich an meine Spar- bzw. Investitionsrate gehe. Aber wir haben ja gelernt, das Unternehmen nicht insolvent gehen. Die hören nur auf zu produzieren und zu verkaufen 8)

Kat

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2069 am: 08.09.2022 08:22 »

Wenn Sie - wie die meisten hier im Forum - nicht organisiert sind - können Ihnen doch die Ergebnisse von verdi völlig am Arsch vorbeigehen, weil Sie doch für sich selbst verhandeln. Von daher wäre eher intersssaant, mit welchen Forderungen gegen Sie in die Verhandlungen mit Ihrem Arbeitgeber- was tun Sie, wenn ihr Arbeitgeber Ihre Forderungen  nicht erfüllt - oder neben Sie direkt das Angebot Ihres Arbeitsgbers an, was sich nicht von den Ergebnissen von verdi unterscheidet ?

In den meisten Arbeitsverträgen dürfte aber drinstehen, dass der TVÖD Anwendung findet, also klappt das leider nicht.