Autor Thema: Tarifverhandlungen und die Inflation  (Read 732690 times)

DiVO

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2280 am: 15.09.2022 11:32 »
Na dann wissen wir  ja, was mindestens ab 01.01.23  für 12 Monate raus kommen muss. 11,8%. Soviel erhalten die bereits viel zu viel alimentierten Hartzis. Einfach unfassbar. Sollte weniger raus kommen, passt das nur zu dem Bild des besten Deutschland aller Zeiten. Finde es ja persönlich immer wieder sehr erheiternd, für was sich die User hier halten. Man könnte meinen, alle erhalten Ministergehälter und sind Börsenmillionäre. Ihr wisst aber schon, das man mit 5000€ Brutto nicht Großverdiener ist, oder?

Was hindert dich daran selbst Minister oder Börsenmillionär zu werden?

Klar ist man 5.000 Brutto kein Großverdiener, aber eben man kommt doch damit ganz gut zurecht. Wenn dir dieses Einkommen nicht reicht, würde ich mir Gedanken machen zur Steuer- und Ausgabenoptimierung.

Bei 5k Brutto bleiben als Angestellter nur ca. 3k netto übrig. Damit macht man keine rießen Sprünge.

Mal ganz ehrlich: mit den 500 Euro Bürgergeld kann man keine großen Sprünge machen und trotzdem schaffen es Leute damit zu leben und einige hier im Forum sind diesen Leuten sogar noch neidig um die anstehede Erhöhung.

Mit 3.000 Euro netto (ohne eventuelle Steuerrückerstattung) zu jammern, dass man damit unzufrieden ist macht mich dann doch ein wenig sprachlos und ich überlege, ob ich für dich sammeln gehe.




Und was ist das Problem? Arbeitstätige mit einem Einkommen von 5000 Euro + haben sich auch in 99 Prozent der Fälle einen gewissen Bildungdstandart über lange Jahre mit einem Studium, Fortbildungen oder wie auch immer erarbeitet!! Nebst erheblichen finanziellen Aufwand über Jahre (im Falle eines Studiums). Also wo ist das Problem dass eine Verkäuferin bei Aldi entsprechend weniger verdient.

Und was heißt mit 500 Euro keine großen Sprünge? Wenn man große Sprünge machen will soll meinen seinen Arsch auf Arbeit bewegen wie in jedem normalen Land (Ausnahmen aufgrund von Krankheit) natürlich ausgenommen.
Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung wie viele eine Verkäuferin bei Aldi verdient, gehe aber davon aus, dass das deutlich weniger als 5.000 Brutto ist.

Was das Problem ist? Das Gejammer, dass man 5.000 Euro brutto laut Aussage hier im Forum bettelarm ist und sich nichts leisten kann. Da nochmal meine Aussage: Wem 5.000 brutto nicht reichen, dem reichen auch keine 6.000 oder 7.000 Euro. Derjenige hat schlicht und ergreifend ein Problem mit seinen Ausgaben. Als ich noch in der Bank gearbeitet habe, hatten wir genügend Kunden mit damals (2010) 3.000 Netto, die ständig im Dispo hingen. Gleichzeitig hatten wir Kunden mit 1.500 Netto, die jeden Monat Geld auf die Seite gespart und clever angelegt haben.

Wenn ich meine mit 3.000 Netto in der Liga eines Friedirch Merz mitspielen zu wollen, dann tut mir das leid. Man sollte als Erwachsener in der Lage sein sich selbst und seine Möglichkeiten einzuschätzen.

Das Gebluber von wegen durch selbstfinanziertes Studium bli bla blub erreichten Bildungsstand und daraus einen monetären Anspruch abzuleiten halte ich auch für total daneben. Die Erzieherausbildung dauerte bis vor kurzem im Standard auch fünf Jahre, war bis auf ein Jahr mit Mindestlohn auch komplett selbstfinanziert und da erhebt auch niemand den Anspruch auf direkt 5.000 Brutto.

Kleiner Sieteneinschub noch zu den 99 %, die das nur durch selbstfinanziertes Studium und bli bla blub sich erarbeitet haben: Bei uns in der Gegend hat Varta ein neues Werk aufgebaut. Dort kriegste im Schichtbetrieb an der Maschine mit normaler Ausbildung über 5.000 Brutto. Die Leute dort jammern im Gegensatz zu dir nicht rum.

Beamtenmichel

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2281 am: 15.09.2022 11:33 »
Zitat
Aber bitte mit einem Sperrvermerk, falls sich in 20 Jahren rausstellt, dass wir mit den Erneuerbaren doch aufs richtige Pferd gesetzt und technologisch und wirtschaftlich mal wieder vorne Wegmarschieren.
Lebe Wohl.

Ich bete wirklich täglich dafür, dass ich irgendetwas übersehe oder nicht verstanden habe, aber: Wir streben die vollständige Elektrifizierung des Verkehrs an. Wir streben die vollstände Elektrifizierung der Gebäudewärme an. Wir streben die vollständige Elektrifizierung der Schwerindustrie an. Gleichzeitig steigen wir aus allen etablierten Technologien, bis auf Wasser-, Sonnen-, und Windenergie aus. Wir hoffen darauf, dass in Kürze bahnbrechende Technologien erfunden werden, vor allem im Bereich des Wasserstoffs, obwohl unser Wissenschaftsbetrieb durch prekäre Arbeitsverhältnisse und schlechte Bezahlung geprägt ist. Unsere Politiker wissen nicht, was eine Grundlast ist. Und wir verfolgen als einziger Staat dieser Erde diese "Strategie". Ja, mit einer Wette auf dieses Pferd streicht man bei Erfolg bestimmt einen fetten Gewinn ein, aber das liegt daran, dass die Chancen auf Erfolg so schlecht stehen.

Tja, dann Wette du lieber weiter auf das Geopysikalische Feuerwerk, das wir seit ca. 150 Jahren veranstalten.
Ich schaue derweil schon mal nach Alternativen. In wahrscheinlich nicht mal 2 Generationen werden das auch alle anderen Länder gezwungernermaßen tun müssen, da die fossilen Rohstoffe nun einmal endlich sind.

Ich bzw. meine Nachkommen stehen dann gerne als Experte und Exporteur für Erneuerbare Technologien bereit.

Wir ruinieren dafür JETZT unseren vermeintlichen Wohlstand, weil nicht vollständig ausgereifte bzw. für die Versorgung mit Energie, Wärme usw. aktuell nicht ausreichende Technologien als alternativlos hingestellt werden und das was funktioniert, über den Haufen geschmissen wird.

Für die Denke, das alles nur mit genügend, quasi aus dem Nichts erschaffenen Geld zugekleistert werden müsse, bekommen wir aktuell schon die Quittung. Die Schulden von heute sind die Abgaben von morgen.

Das was jetzt funktioniert, funktioniert aber noch max. 50-100 Jahre. Wann würdest du anfangen nach Alternativen zu schauen? Jetzt selber entwickeln, oder später einkaufen? Was glaubst du schafft den Wohlstand für morgen? Ich laufe lieber vorne weg.
Das hat unseren Wohlstand bis jetzt gesichert und nicht das Festhalten an alten Technologien.
Das in so einem Prozess Fehler gemacht werden und Pandemie und Krieg auch nicht unbedingt förderlich sind, ist unbestritten und führt zu Unsicherheiten.

Den Weg werden über Kurz oder Lang aber alle gehen müssen. Ich bin dann lieber an der Spitze des Zugs als hinterherlaufen zu müssen.

Selber entwickeln? Was wird hier denn selber entwickelt? Alles mit chinesischen Solarmodulen vollkleistern, Windräder aufstellen und aufgrund der fehlenden Grundlastfähigkeit zwingend weiter an  Kohle testzuhalten, ist KEINE Hochtechnologie. Das ist Gemurks im Quadrat, keine Energiewende. Und ja, hier wird ein Scheißdreck Richtung Speicherlösungen entwickelt. Das machen die Chinesen und Japaner mit ihren Zielen Richtung Wasserstoff. Wir bauen weiter Windräder und klatschen dazu.


Hier stimmt ich vollumfänglich zu!! Aber Weitsicht ist bei der Kompetenz in der Regierung ja nicht zu erwarten.

Keeper83

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2282 am: 15.09.2022 11:35 »
Zitat
Aber bitte mit einem Sperrvermerk, falls sich in 20 Jahren rausstellt, dass wir mit den Erneuerbaren doch aufs richtige Pferd gesetzt und technologisch und wirtschaftlich mal wieder vorne Wegmarschieren.
Lebe Wohl.

Ich bete wirklich täglich dafür, dass ich irgendetwas übersehe oder nicht verstanden habe, aber: Wir streben die vollständige Elektrifizierung des Verkehrs an. Wir streben die vollstände Elektrifizierung der Gebäudewärme an. Wir streben die vollständige Elektrifizierung der Schwerindustrie an. Gleichzeitig steigen wir aus allen etablierten Technologien, bis auf Wasser-, Sonnen-, und Windenergie aus. Wir hoffen darauf, dass in Kürze bahnbrechende Technologien erfunden werden, vor allem im Bereich des Wasserstoffs, obwohl unser Wissenschaftsbetrieb durch prekäre Arbeitsverhältnisse und schlechte Bezahlung geprägt ist. Unsere Politiker wissen nicht, was eine Grundlast ist. Und wir verfolgen als einziger Staat dieser Erde diese "Strategie". Ja, mit einer Wette auf dieses Pferd streicht man bei Erfolg bestimmt einen fetten Gewinn ein, aber das liegt daran, dass die Chancen auf Erfolg so schlecht stehen.

Tja, dann Wette du lieber weiter auf das Geopysikalische Feuerwerk, das wir seit ca. 150 Jahren veranstalten.
Ich schaue derweil schon mal nach Alternativen. In wahrscheinlich nicht mal 2 Generationen werden das auch alle anderen Länder gezwungernermaßen tun müssen, da die fossilen Rohstoffe nun einmal endlich sind.

Ich bzw. meine Nachkommen stehen dann gerne als Experte und Exporteur für Erneuerbare Technologien bereit.

Wir ruinieren dafür JETZT unseren vermeintlichen Wohlstand, weil nicht vollständig ausgereifte bzw. für die Versorgung mit Energie, Wärme usw. aktuell nicht ausreichende Technologien als alternativlos hingestellt werden und das was funktioniert, über den Haufen geschmissen wird.

Für die Denke, das alles nur mit genügend, quasi aus dem Nichts erschaffenen Geld zugekleistert werden müsse, bekommen wir aktuell schon die Quittung. Die Schulden von heute sind die Abgaben von morgen.

Das was jetzt funktioniert, funktioniert aber noch max. 50-100 Jahre. Wann würdest du anfangen nach Alternativen zu schauen? Jetzt selber entwickeln, oder später einkaufen? Was glaubst du schafft den Wohlstand für morgen? Ich laufe lieber vorne weg.
Das hat unseren Wohlstand bis jetzt gesichert und nicht das Festhalten an alten Technologien.
Das in so einem Prozess Fehler gemacht werden und Pandemie und Krieg auch nicht unbedingt förderlich sind, ist unbestritten und führt zu Unsicherheiten.

Den Weg werden über Kurz oder Lang aber alle gehen müssen. Ich bin dann lieber an der Spitze des Zugs als hinterherlaufen zu müssen.

Selber entwickeln? Was wird hier denn selber entwickelt? Alles mit chinesischen Solarmodulen vollkleistern, Windräder aufstellen und aufgrund der fehlenden Grundlastfähigkeit zwingend weiter an  Kohle testzuhalten, ist KEINE Hochtechnologie. Das ist Gemurks im Quadrat, keine Energiewende. Und ja, hier wird ein Scheißdreck Richtung Speicherlösungen entwickelt. Das machen die Chinesen und Japaner mit ihren Zielen Richtung Wasserstoff. Wir bauen weiter Windräder und klatschen dazu.

Und eure Alternative zu den unverkennbaren Problemen bei der Umstellung ist das Festhalten an der alten Technolgie bis zum bitteren Ende in nicht allzu ferner Zukunft? Oder habe ich eure Vorschläge überlesen?


Keeper83

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2283 am: 15.09.2022 11:37 »
@Keeper83:

Dir ist schon bewusst, dass der Anteil von mit fossilen Energieträgern erzeugter Elektroenergie in den letzten Jahren dafür deutlich zugenommen hat?


Dazu finde ich gerade keine gute Grafik. Auf welche Quelle beziehst du dich da?

Herbert Meyer

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2284 am: 15.09.2022 11:37 »
Die Tagesschau hat die Illusion, dass wir bei erneuerbaren Energien gerade irgendeine Art technologischer Vorreiterrolle einnehmen, vor kurzem in einem schönen Beitrag zusammengefasst: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/energiewende-china-abhaengigkeit-101.html

Beamtenmichel

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2285 am: 15.09.2022 11:42 »
Schon einmal etwas von Parallelentwicklung gehört? Die alten Technologien einfach weiter laufen lassen, bis die neuen Technologien sinnvoll und in großer Stückzahl eingesetzt werden können. Und nicht von diesen Ideologie getriebenen Schnellschüssen der Grünen alles abzuschalten ohne vernünftige und zeitnah einsetzbare Alternativen




Keeper83

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2286 am: 15.09.2022 11:53 »
Schon einmal etwas von Parallelentwicklung gehört? Die alten Technologien einfach weiter laufen lassen, bis die neuen Technologien sinnvoll und in großer Stückzahl eingesetzt werden können. Und nicht von diesen Ideologie getriebenen Schnellschüssen der Grünen alles abzuschalten ohne vernünftige und zeitnah einsetzbare Alternativen

Lief bzw. läuft das nicht parallel aktuell? Den richtigen Zeitpunkt definierst dann du? Oder wer macht das?

Beamtenmichel

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2287 am: 15.09.2022 12:03 »
Läuft das nicht? Indem man die letzten 3 verbleibenden AKWs planmäßig abschaltet?  Und krampfhaft versucht seine Ideologie weiter durchzudrücken.

Ich entscheide das nicht, ich glaube da ist aktuell der Pommespanzer zuständig  8). Oder die Dame die offenkundig zu Protokoll gibt, dass ihr die Meinung der Wähler egal ist?

TVWaldschrat

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2288 am: 15.09.2022 12:07 »
Schon einmal etwas von Parallelentwicklung gehört? Die alten Technologien einfach weiter laufen lassen, bis die neuen Technologien sinnvoll und in großer Stückzahl eingesetzt werden können. Und nicht von diesen Ideologie getriebenen Schnellschüssen der Grünen alles abzuschalten ohne vernünftige und zeitnah einsetzbare Alternativen

Aus ideologischen Gründen (oder Geldgefüllte-Aktenkofferideologie im Fall Union) wurde doch erst ein ganzer Hochtechnologie-Industriezweig (z.B. SolarWorld) zugrunde gerichtet und nach China verscherbelt, während eine Energiewende durchgeführt werden sollte, in der so eine heimische Industrie sicher Sinnvoll gewesen wäre. Irgendwie funktioniert die "DIE GRÜÜÜNEN" Argumentation auch nicht, aber ein Feindbild braucht wohl auch der Amtsstubenhocker im öD.

Am besten noch gegen Baerbock wettern, die überhaupt nichts mit uns zu tun hat, weil sie AUSSENpolitik macht.

DiVO

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2289 am: 15.09.2022 12:08 »
Schon einmal etwas von Parallelentwicklung gehört? Die alten Technologien einfach weiter laufen lassen, bis die neuen Technologien sinnvoll und in großer Stückzahl eingesetzt werden können. Und nicht von diesen Ideologie getriebenen Schnellschüssen der Grünen alles abzuschalten ohne vernünftige und zeitnah einsetzbare Alternativen

Übergangsphasen sind immer hart und gehen selten geräuschlos über die Bühne. Ich erlebe das immer, wenn wir neue Software und/oder Prozesse implementieren.

Ganz ehrlich: die CDU/CSU hat 16 Jahre lang zusammen mit der SPD viele Entwicklungen verschlafen und/oder bewusst übersehen. Diese 16 Jahre fehlen jetzt und ich bin sehe da die durch den Russlandkrieg ausgelöste Energiekrise als große Chance. Bisher haben Krisen und der damit verbundene Innovationsdruck dafür gesorgt, dass in kurzer Zeit neue Dinge entwickelt und auf den Markt gebracht wurden.

Silentgalaxy

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2290 am: 15.09.2022 12:10 »
Für alle Gas Kunden mal die Wahrheit wie der Gaspreis ab 01.11.22 bei Vattenfall aussieht ( direkte Erhöhung für das EFH, nicht die Erhöhung von 2021 auf der Nebenkostenabrechnung. Manche meinen ja, das wäre es schon gewesen. Diesen Preis erhalten die Mieter dann nächstes Jahr).

 Von 7,10 Cent auf 28,5 Cent pro kWh. Gasumlage bereits drin. Das heißt, bei meinem Verbrauch von 9500 kWh sind dies anstatt 805€ pro Jahr, 2865€ pro Jahr. Lustig, oder? Das wird ein heisser Herbst werden ;)

Keeper83

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2291 am: 15.09.2022 12:19 »
Für alle Gas Kunden mal die Wahrheit wie der Gaspreis ab 01.11.22 bei Vattenfall aussieht ( direkte Erhöhung für das EFH, nicht die Erhöhung von 2021 auf der Nebenkostenabrechnung. Manche meinen ja, das wäre es schon gewesen. Diesen Preis erhalten die Mieter dann nächstes Jahr).

 Von 7,10 Cent auf 28,5 Cent pro kWh. Gasumlage bereits drin. Das heißt, bei meinem Verbrauch von 9500 kWh sind dies anstatt 805€ pro Jahr, 2865€ pro Jahr. Lustig, oder? Das wird ein heisser Herbst werden ;)

Süß, 9500 Kwh. Das ist tatsächlich amüsant.
Warum meinst du, du müsstest den Gas Kunden mal die Wahrheit zeigen? Meinst du nicht, dass man als Gaskunde diese kennt?

Hugo Stieglitz

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2292 am: 15.09.2022 12:23 »
Zitat
Ganz ehrlich: die CDU/CSU hat 16 Jahre lang zusammen mit der SPD viele Entwicklungen verschlafen und/oder bewusst übersehen. Diese 16 Jahre fehlen jetzt und ich bin sehe da die durch den Russlandkrieg ausgelöste Energiekrise als große Chance. Bisher haben Krisen und der damit verbundene Innovationsdruck dafür gesorgt, dass in kurzer Zeit neue Dinge entwickelt und auf den Markt gebracht wurden.

Da die Entwicklungen verschlafen wurden, gibt es sicher Länder vergleichbarer Größe, die diesem Missmanagement nicht anheim gefallen sind, an denen man sich orientieren kann.

Silentgalaxy

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2293 am: 15.09.2022 12:30 »
Für alle Gas Kunden mal die Wahrheit wie der Gaspreis ab 01.11.22 bei Vattenfall aussieht ( direkte Erhöhung für das EFH, nicht die Erhöhung von 2021 auf der Nebenkostenabrechnung. Manche meinen ja, das wäre es schon gewesen. Diesen Preis erhalten die Mieter dann nächstes Jahr).

 Von 7,10 Cent auf 28,5 Cent pro kWh. Gasumlage bereits drin. Das heißt, bei meinem Verbrauch von 9500 kWh sind dies anstatt 805€ pro Jahr, 2865€ pro Jahr. Lustig, oder? Das wird ein heisser Herbst werden ;)

Süß, 9500 Kwh. Das ist tatsächlich amüsant.
Warum meinst du, du müsstest den Gas Kunden mal die Wahrheit zeigen? Meinst du nicht, dass man als Gaskunde diese kennt?

Nö, glaube ich nicht. Man liest hier ja von Leuten, die 50 Euro mehr im Monat zahlen wollen und dann auf einmal essen gehen verzichten. 9500 kWh ist der Gasverbrauch eines Neubaus. Was ist daran süß?

was_guckst_du

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2294 am: 15.09.2022 12:37 »
...das eigentlich Erschreckende daran ist, dass das nun jedes Jahr zu bezahlen ist...nicht nur einmal
Gruß aus "Tief im Westen"

Meine Beiträge geben grundsätzlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder und beinhalten keine Rechtsberatung. Meistens sind sie ernster Natur, manchmal aber auch nicht. Bei einer obskuren Einzelfallpersönlichkeit antworte ich auch aus therapeutischen Gründen