Autor Thema: Tarifverhandlungen und die Inflation  (Read 706831 times)

Beamtenmichel

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2730 am: 30.09.2022 10:31 »
Ich glaube du hast dich verirrt. Das Forum für die "Antifaschisten" findest du auf www.klassenkampf.de. Vielleicht bist du dort besser aufgehoben? ;). Vielleicht solltest du eher einmal hinterfragen wie es sein kann dass man "Antifaschisten (ANTIFA) aus dem linksRADIKALEN Spektrum unterstützen kann?

Das schreibst du ja explizit. Oder wieder ein paar "Luxukarossen" in Berlin abgefackelt.

Wer unter Antifaschismus  das "Abfackeln von Luxuskarossen" subsummiert sollte dringend etwas hinsichtlich seiner politischen Bildung unternehmen.

Wer Faschismus als legitime Ausprägung des politischen Spektrums versteht ist a priori nicht in der Lage seinen Pflichten nach §41 TVöD bzw. §60 BBG nachzukommen.

Bezüglich politischer Bildung würde ich mich einmal als "Antifaschist" ganz zurückhalten und erst einmal einen Grundkurs im deutschen BGB empfehlen. Insbesondere die §§ bzgl. diverser Eigentumsdelikten könnte für die sogenannten "Antifaschisten" hilfreich sein. Und ja Antifaschisten setzt ich per se mit "Abfackeln von Luxuskarossen" (oder anderer Eigentumsdelikte) gleich. Es geht nämlich nicht um politisch links sondern linksradikal. Schwierig zu verstehen ich weiß.

JesuisSVA

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2731 am: 30.09.2022 10:41 »
Wieso kloppt Ihr Euch hier schon

Wenn hier im Vokabular der 30er Jahre gegen Gewerkschaften und Antifaschisten gehetzt wird, ist es die Pflicht eines jeden Demokraten Paroli zu bieten. Frage mich eher wie manche hier das eigene Verhältnis zur FDGO und im ÖD zu arbeiten in Einklang bringen.

Sowohl die Gewerkschaften als auch die Terroristen der Antifa dürfen Objekte der Kritik sein, ganz gleich, ob es linksextremen Anhängern der tödlichsten Ideologie des 20. Jahrhunderts wie Dir passt oder nicht. Und keine der beiden Kritikobjekte müssten oder sollten von einem Demokraten verteidigt werden. Wer das meint, solllte sein Verhältnis zur FDGO und sein Demokrativerständnis überprüfen, nicht dass es sich versehentlich um das "Demokratie"verständnis handelt, dem die Bezeichnung "Deutsche Demokratische Republik" zugrundeliegt.

Rumo1895

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2732 am: 30.09.2022 10:56 »
Ich glaube du hast dich verirrt. Das Forum für die "Antifaschisten" findest du auf www.klassenkampf.de. Vielleicht bist du dort besser aufgehoben? ;). Vielleicht solltest du eher einmal hinterfragen wie es sein kann dass man "Antifaschisten (ANTIFA) aus dem linksRADIKALEN Spektrum unterstützen kann?

Das schreibst du ja explizit. Oder wieder ein paar "Luxukarossen" in Berlin abgefackelt.

Wer unter Antifaschismus  das "Abfackeln von Luxuskarossen" subsummiert sollte dringend etwas hinsichtlich seiner politischen Bildung unternehmen.

Wer Faschismus als legitime Ausprägung des politischen Spektrums versteht ist a priori nicht in der Lage seinen Pflichten nach §41 TVöD bzw. §60 BBG nachzukommen.

Bezüglich politischer Bildung würde ich mich einmal als "Antifaschist" ganz zurückhalten und erst einmal einen Grundkurs im deutschen BGB empfehlen. Insbesondere die §§ bzgl. diverser Eigentumsdelikten könnte für die sogenannten "Antifaschisten" hilfreich sein. Und ja Antifaschisten setzt ich per se mit "Abfackeln von Luxuskarossen" (oder anderer Eigentumsdelikte) gleich. Es geht nämlich nicht um politisch links sondern linksradikal. Schwierig zu verstehen ich weiß.

Nur weil sich unter der Sammelbezeichnung "Antifa" (auch) Menschen vereinigen die u.a. Eigentumsdelikte begehen oder zumindest gut heißen bedeutet das ja wohl kaum das antifaschistisch exklusiv mit Antifa gleichzusetzen ist  - soviel zur politischen Bildung. Und Bewegungen abzulehnen die sozialdarwinistische und völkische Ansätze verfolgen sollte wohl kaum linksradikal sondern Konsens sein.

marco17358

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2733 am: 30.09.2022 10:57 »
Ich glaube du hast dich verirrt. Das Forum für die "Antifaschisten" findest du auf www.klassenkampf.de. Vielleicht bist du dort besser aufgehoben? ;). Vielleicht solltest du eher einmal hinterfragen wie es sein kann dass man "Antifaschisten (ANTIFA) aus dem linksRADIKALEN Spektrum unterstützen kann?

Das schreibst du ja explizit. Oder wieder ein paar "Luxukarossen" in Berlin abgefackelt.

Wer unter Antifaschismus  das "Abfackeln von Luxuskarossen" subsummiert sollte dringend etwas hinsichtlich seiner politischen Bildung unternehmen.

Wer Faschismus als legitime Ausprägung des politischen Spektrums versteht ist a priori nicht in der Lage seinen Pflichten nach §41 TVöD bzw. §60 BBG nachzukommen.

Ich weiß nicht, woher Sie Ihre Informationen beziehen:

https://www.verfassungsschutz.de/SharedDocs/hintergruende/DE/linksextremismus/die-antifa-antifaschistischer-kampf-im-linksextremismus.html

Die Antifaschistische Aktion ist in Deutschland nicht als linksradikal, sondern gar als linksEXTREMISTISCH eingestuft und wird entsprechend beobachtet. Außerhalb wohlfeiler politischer Bekenntnisse zum sog. Antifaschismus bildet die Antifaschistische Aktion den dominierenden organisatorischen Mantel für diese Denkströmungen. Ihre Verharmlosung lässt eher Zweifel an Ihrem Bekenntnis zur FDGO vermuten. Eine Demokratie ist wehrhaft, wenn sie sich gegen alle Formen des Extremismus stellt.

Rumo1895

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2734 am: 30.09.2022 11:04 »
Wer Faschismus als legitime Ausprägung des politischen Spektrums versteht [...]
Das hat niemand hier getan. Wer "rechts" mit Faschismus gleichsetzt, sollte gleichsam "dringend etwas hinsichtlich seiner politischen Bildung unternehmen".

Das hängt am Ende vermutlich vom eigenen politischen Kompass ab - wer die CSU als faschistisch einschätzt hat offensichtlich ähnliche Justierungsprobleme wie jemand der die Grünen für eine linksradikale Partei hält (und die NPD für eine legitime rechte Partei).

mrkanister

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2735 am: 30.09.2022 11:22 »
Wieso kloppt Ihr Euch hier schon

Wenn hier im Vokabular der 30er Jahre gegen Gewerkschaften und Antifaschisten gehetzt wird, ist es die Pflicht eines jeden Demokraten Paroli zu bieten. Frage mich eher wie manche hier das eigene Verhältnis zur FDGO und im ÖD zu arbeiten in Einklang bringen.

Die Pflicht eines jeden Demokraten ist, den "Antifaschisten", ergo Linksradikalen, Paroli zu bieten.

Und ich setze noch einen drauf: Da das Parteienspektrum von rot bis schwarz die "Antifaschisten" unterstützt oder zumindest toleriert, haben wir ein ernsthaftes Demokratieproblem.

@ Kaiser80: schmecken lassen...

Wer im Parteienspektrum von rot bis schwarz lauter Linksextremisten erkennt zeigt in erster Linie, wo er selbst steht. So jemand hat dann im öffentlichen Dienst schlicht nichts verloren.

veeam

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2736 am: 30.09.2022 11:29 »
Zurück zum Thema, unseren Wunschvorstellungen und der nüchternen Realität bei Verdi.

Tarifabschlüsse und Inflation

JahrAbschlussInflation
20200,96%0,5%
20211,4%3,1%
20221,8%7,9%
2023...8,8%*

*Die 8,8% werde aktuell nur angenommen. Tatsächlich ist eine Inflation im zweistelligen Bereich denkbar.

Lassen wir unser tolles Ergebnis aus 2020 mal außen vor, -muss- Verdi hier eine Forderung ganz ganz dicht an der 20% Marke aufstellen. Das Klinikum mit 19% Forderung ist von der Realität die wir im Mittelstand erfahren nicht weit weg. Wenn Verdi hier ähnlich Versagt wie 2021  gehört diese Gewerkschaft abgeschafft.

JesuisSVA

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2737 am: 30.09.2022 11:31 »
Wieso kloppt Ihr Euch hier schon

Wenn hier im Vokabular der 30er Jahre gegen Gewerkschaften und Antifaschisten gehetzt wird, ist es die Pflicht eines jeden Demokraten Paroli zu bieten. Frage mich eher wie manche hier das eigene Verhältnis zur FDGO und im ÖD zu arbeiten in Einklang bringen.

Die Pflicht eines jeden Demokraten ist, den "Antifaschisten", ergo Linksradikalen, Paroli zu bieten.

Und ich setze noch einen drauf: Da das Parteienspektrum von rot bis schwarz die "Antifaschisten" unterstützt oder zumindest toleriert, haben wir ein ernsthaftes Demokratieproblem.

@ Kaiser80: schmecken lassen...

Wer im Parteienspektrum von rot bis schwarz lauter Linksextremisten erkennt zeigt in erster Linie, wo er selbst steht. So jemand hat dann im öffentlichen Dienst schlicht nichts verloren.
Da das niemand außer Dir hier kundgetan hat, kann es sicj ja nur um Deine eigene Einschätzung handeln. Ich erwarte demnach, dass Du Dich dann zeitnah aus dem öD verabschiedest. Und auch hier was für die Forumshygiene tust und gehst.

mrkanister

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2738 am: 30.09.2022 11:38 »
Wieso kloppt Ihr Euch hier schon

Wenn hier im Vokabular der 30er Jahre gegen Gewerkschaften und Antifaschisten gehetzt wird, ist es die Pflicht eines jeden Demokraten Paroli zu bieten. Frage mich eher wie manche hier das eigene Verhältnis zur FDGO und im ÖD zu arbeiten in Einklang bringen.

Die Pflicht eines jeden Demokraten ist, den "Antifaschisten", ergo Linksradikalen, Paroli zu bieten.

Und ich setze noch einen drauf: Da das Parteienspektrum von rot bis schwarz die "Antifaschisten" unterstützt oder zumindest toleriert, haben wir ein ernsthaftes Demokratieproblem.

@ Kaiser80: schmecken lassen...

Wer im Parteienspektrum von rot bis schwarz lauter Linksextremisten erkennt zeigt in erster Linie, wo er selbst steht. So jemand hat dann im öffentlichen Dienst schlicht nichts verloren.
Da das niemand außer Dir hier kundgetan hat, kann es sicj ja nur um Deine eigene Einschätzung handeln. Ich erwarte demnach, dass Du Dich dann zeitnah aus dem öD verabschiedest. Und auch hier was für die Forumshygiene tust und gehst.

Ich habe den User tonystaks zitiert, der genau das gesagt hat. Fünf Zeilen über deinem Beitrag...
Aber gerne noch einmal:

"Da das Parteienspektrum von rot bis schwarz die "Antifaschisten" unterstützt oder zumindest toleriert, haben wir ein ernsthaftes Demokratieproblem."

JesuisSVA

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2739 am: 30.09.2022 11:43 »
Und das hätte jetzt was mit "Wer im Parteienspektrum von rot bis schwarz lauter Linksextremisten erkennt" zu tun?

Rumo1895

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2740 am: 30.09.2022 11:46 »
Zurück zum Thema, unseren Wunschvorstellungen und der nüchternen Realität bei Verdi.

Tarifabschlüsse und Inflation

JahrAbschlussInflation
20200,96%0,5%
20211,4%3,1%
20221,8%7,9%
2023...8,8%*

*Die 8,8% werde aktuell nur angenommen. Tatsächlich ist eine Inflation im zweistelligen Bereich denkbar.

Lassen wir unser tolles Ergebnis aus 2020 mal außen vor, -muss- Verdi hier eine Forderung ganz ganz dicht an der 20% Marke aufstellen. Das Klinikum mit 19% Forderung ist von der Realität die wir im Mittelstand erfahren nicht weit weg. Wenn Verdi hier ähnlich Versagt wie 2021  gehört diese Gewerkschaft abgeschafft.

Wie realistisch ist das ? Wenn selbst die eher kampffreudige und selbstbewusste IG Metall nach meiner Kenntnis 8% fordert ? Und den Bürgern eine zweistellige Forderung quasi nicht vermittelbar sein dürfte ?

mrkanister

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2741 am: 30.09.2022 11:52 »
Und das hätte jetzt was mit "Wer im Parteienspektrum von rot bis schwarz lauter Linksextremisten erkennt" zu tun?

Ich kann eigentlich kaum glauben, dass das eine ernstgemeinte Frage ist, aber ich versuche darauf zu antworten.

Der genannte User behauptet Antifaschisten wären "linksradikale Terroristen", anschließend behauptet er, dass diese vom gesamten Parteienspektrum "rot bis schwarz" geduldet bzw. unterstützt werden würden.

FGL

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2742 am: 30.09.2022 11:54 »
Wer Faschismus als legitime Ausprägung des politischen Spektrums versteht [...]
Das hat niemand hier getan. Wer "rechts" mit Faschismus gleichsetzt, sollte gleichsam "dringend etwas hinsichtlich seiner politischen Bildung unternehmen".

Das hängt am Ende vermutlich vom eigenen politischen Kompass ab - wer die CSU als faschistisch einschätzt hat offensichtlich ähnliche Justierungsprobleme wie jemand der die Grünen für eine linksradikale Partei hält (und die NPD für eine legitime rechte Partei).
Das hängt eher mit fehlendem Wissen darüber zusammen, wie "rechts" definiert ist.

JesuisSVA

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2743 am: 30.09.2022 11:55 »
Und das hätte jetzt was mit "Wer im Parteienspektrum von rot bis schwarz lauter Linksextremisten erkennt" zu tun?

Ich kann eigentlich kaum glauben, dass das eine ernstgemeinte Frage ist, aber ich versuche darauf zu antworten.

Der genannte User behauptet Antifaschisten wären "linksradikale Terroristen", anschließend behauptet er, dass diese vom gesamten Parteienspektrum "rot bis schwarz" geduldet bzw. unterstützt werden würden.

Und das hätte jetzt was mit "Wer im Parteienspektrum von rot bis schwarz lauter Linksextremisten erkennt" zu tun?

veeam

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2744 am: 30.09.2022 11:58 »
Wie realistisch ist das ? Wenn selbst die eher kampffreudige und selbstbewusste IG Metall nach meiner Kenntnis 8% fordert ? Und den Bürgern eine zweistellige Forderung quasi nicht vermittelbar sein dürfte ?

Sicher nicht sehr realistisch. Das sollte auch klar sein, aber wer nur mit 10% ins Rennen geht, bekommt keine 10% im Abschluss.

Die IG Metall muss die Gesamtwirtschaft im Auge behalten und hat in den vielen vielen vergangenen Jahren keine so schlechten Abschlüsse geschaffen wie Verdi. Für die IG Metall stellen die Forderungen auch Umsätze in der Marktwirtschaft voraus. Im öffentlichen Dienst orientieren wir uns zumeist nur an Inflation und dem Haushalt. Der Haushalt ist seit 2020 Jahr für Jahr so potent wie nie zuvor. Die Inflation steigt zunehmend. Außerdem ist es auch wieder eine Chance der Annäherung des öffentlichen Sektors an den Privatsektor um langfristig das Gehaltsgefüge etwas anzugleichen. So wird auch der öffentliche Dienst mit seinem jahrelang zu beklagenden Fachkräftemangel wieder attraktiver für junge Menschen.

Diese Gründe sollte die Erwartung an eine entsprechend hohe Forderung noch weiter antreiben.
Nicht nur das Verdi das Versagen und den Reallohnverlust der Jahre 2021 und 2022 in dieser Runde berücksichtigen muss, sie müssen auch die prognostizierte Inflation 2023 einplanen. Jedes einstellige Ergebnis bei einer Laufzeit von 12 Monaten ist ein Schlag ins Gesicht für jedes Gewerkschaftsmitglied. Um ein zweistelliges Ergebnis zu erreichen muss auch hoch angesetzt werden. Das lässt Spielraum für Verhandlungen nach unten bei einer Laufzeit von 12 Monaten oder aber schafft Möglichkeiten einer Staffelung über 24 Monate.

Die Sünden der vergangenen Abschlüsse dürfen hier einfach nicht vergessen werden. Wir erleben seit 2021 einen dauerhaften, spürbaren und anhaltenden Rückgang unserer Kaufkraft.