Autor Thema: Tarifverhandlungen und die Inflation  (Read 489242 times)

cyrix42

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #4380 am: 28.11.2022 10:05 »
die Inflationswerte sind Nettowerte. Mit der Tariferhöhung erhalten wir eine Bruttoerhöhung. Heißt von selbst 10 Prozent p.a. bleiben höchstens 5 bis 6 über. Demnach wird der Reallohnverlust ohnehin riesig ausfallen. Selbst bei guten Ergebnissen.

Da vergleichst du wieder Äpfel mit Birnen. Für dich relevant ist doch, um wie viel sich durch das Tarif-Ergebnis dein Netto-Lohn verändert. Also musst du den Netto-Lohn vorher mit dem nachher vergleichen. Und die  Nettolähne entwickeln sich -- bei Berücksichtigung der Steuersenkungen zur Abschaffung der kalten Progression -- ziemlich analog wie die Brutto-Löhne.

Der Fehler, den du hier machst, wenn du von der Lohnerhöhung Steuern und Abgaben abrechnest, ist, den Betrag der Netto-Lohn-Steigerung nicht relativ zum alten Netto-Lohn, sondern zum alten Brutto-Lohn zu setzen. Das ist aber ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen...

StefanJK

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #4381 am: 28.11.2022 10:48 »
Meint ihr in der aktuellen Verhandlung wird nochmal an der Eingruppierung der IT gedreht? Die weicht ja deutlich von der Wirtschaft ab und Stellen sind kaum noch zu besetzen. Hab da was über keinen Kollegen der in der Gewerkschaft ist gehört.

Zweite Frage welche Gewerkschaft (keine Verdi) wäre den für IT im öD die richtige?

Kat

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #4382 am: 28.11.2022 10:59 »
Also im Jobcenter kommen die 50% schon hin und es wird immer schlimmer seit der illegalen masseneinwanderung ab 2015. das neue Bürgergeld wird die Situation noch  weiter verschärfen. Mittlerweile ist es fast untragbar dort noch zu arbeiten. Nunja, ich schätze auf 6 Prozent und 1500 einmalig. Mehr sind wir den korrupten nicht wert.

welche illegale Masseneinwanderung? Wo sind die?

WasDennNun

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #4383 am: 28.11.2022 11:06 »
Meint ihr in der aktuellen Verhandlung wird nochmal an der Eingruppierung der IT gedreht? Die weicht ja deutlich von der Wirtschaft ab und Stellen sind kaum noch zu besetzen. Hab da was über keinen Kollegen der in der Gewerkschaft ist gehört.

Zweite Frage welche Gewerkschaft (keine Verdi) wäre den für IT im öD die richtige?
Da kommt doch die Aussage:
Wir müssen erstmal abwarten wie die gehaltssteigernden Änderungen in der EGO vom letztem Jahr die Situation entspannt. 8)

Wie ist eigentlich die tarifliche Eingruppierung in der Wirtschaft, hast du da irgendwelche Infos?

Rene

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #4384 am: 28.11.2022 11:37 »
Danke Freizeitkicker, da bin ich schon etwas schlauer. Obwohl ich die Regelung - zumindest für meinen Fall - nicht für so ganz logisch halte.  ;)

Ich bin erst dieses Jahr mit der Bereitschaft angefangen.

Es wird nach veränderlichen Entgeltbestandteilen in den letzten 90 Tagen geguckt.
Hattest du bspw. eine Woche Rufbereitschaft im genannten Vorurlaubszeitraum sollte in dem Fall folgende Rechnung stattgefunden haben: 18 (2 Stunden- je Tag Mo-Fr, 4 Stundenentgelte Sa+So) * individueller Stundensatz (nehmen wir 30€) = 540€ geteilt durch die 90 Tage würden 6€ je Urlaubs- bzw. Krankentag ergeben.
Ausgezahlte Einsatzzeiten würden ebenfalls hinzugerechnet werden.

Silentgalaxy

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #4385 am: 28.11.2022 11:44 »
Also im Jobcenter kommen die 50% schon hin und es wird immer schlimmer seit der illegalen masseneinwanderung ab 2015. das neue Bürgergeld wird die Situation noch  weiter verschärfen. Mittlerweile ist es fast untragbar dort noch zu arbeiten. Nunja, ich schätze auf 6 Prozent und 1500 einmalig. Mehr sind wir den korrupten nicht wert.

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Britta2

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #4386 am: 28.11.2022 11:51 »
In Deutschland.
Das darfst Du gar nicht laut schreiben!

Kat

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #4387 am: 28.11.2022 12:08 »
Also im Jobcenter kommen die 50% schon hin und es wird immer schlimmer seit der illegalen masseneinwanderung ab 2015. das neue Bürgergeld wird die Situation noch  weiter verschärfen. Mittlerweile ist es fast untragbar dort noch zu arbeiten. Nunja, ich schätze auf 6 Prozent und 1500 einmalig. Mehr sind wir den korrupten nicht wert.

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FGL

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #4388 am: 28.11.2022 12:19 »
Also im Jobcenter kommen die 50% schon hin und es wird immer schlimmer seit der illegalen masseneinwanderung ab 2015. das neue Bürgergeld wird die Situation noch  weiter verschärfen. Mittlerweile ist es fast untragbar dort noch zu arbeiten. Nunja, ich schätze auf 6 Prozent und 1500 einmalig. Mehr sind wir den korrupten nicht wert.

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #4389 am: 28.11.2022 12:28 »
Also im Jobcenter kommen die 50% schon hin und es wird immer schlimmer seit der illegalen masseneinwanderung ab 2015. das neue Bürgergeld wird die Situation noch  weiter verschärfen. Mittlerweile ist es fast untragbar dort noch zu arbeiten. Nunja, ich schätze auf 6 Prozent und 1500 einmalig. Mehr sind wir den korrupten nicht wert.

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Der Königsteiner Schlüssel regelt die Verteilung Asylsuchender, nicht die illegaler Einwanderer.

FGL

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #4390 am: 28.11.2022 13:14 »
Also im Jobcenter kommen die 50% schon hin und es wird immer schlimmer seit der illegalen masseneinwanderung ab 2015. das neue Bürgergeld wird die Situation noch  weiter verschärfen. Mittlerweile ist es fast untragbar dort noch zu arbeiten. Nunja, ich schätze auf 6 Prozent und 1500 einmalig. Mehr sind wir den korrupten nicht wert.

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Der Königsteiner Schlüssel regelt die Verteilung Asylsuchender, nicht die illegaler Einwanderer.
Wie an der Bezugnahme auf 2015 zu erkennen ist, meint @Silentgalaxy" offenkundig die illegale Einwanderung unter dem Deckmantel "Asyl". Zudem schließt die Eigenschaft als "Asylsuchender" das Vorliegen einer unerlaubten Einreise iSd. § 14 AufenthG nicht aus. Als "illegale Einwanderer" sehe ich hier diejenigen an, die unerlaubt eingereist sind. Ich wage zu behaupten, dass der absolute Großteil derjenigen, die als "Asylsuchende" umverteilt werden, solche illegalen Einwanderer sind.

Bob Kelso

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #4391 am: 28.11.2022 13:17 »
Also im Jobcenter kommen die 50% schon hin und es wird immer schlimmer seit der illegalen masseneinwanderung ab 2015. das neue Bürgergeld wird die Situation noch  weiter verschärfen. Mittlerweile ist es fast untragbar dort noch zu arbeiten. Nunja, ich schätze auf 6 Prozent und 1500 einmalig. Mehr sind wir den korrupten nicht wert.

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Ach Gottchen!

Organisator

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #4392 am: 28.11.2022 13:36 »
Als "illegale Einwanderer" sehe ich hier diejenigen an, die unerlaubt eingereist sind. Ich wage zu behaupten, dass der absolute Großteil derjenigen, die als "Asylsuchende" umverteilt werden, solche illegalen Einwanderer sind.

Gab es nicht damals eine politische Entscheidung, diesen Personen die Einreise zu ermöglichen unter dem Schlagwort "wir schaffen das"? Insoweit wäre die Einreise nicht illegal. Und von der Begrifflichkeit her wären Asylsuchende auch keine Einwanderer.

Rumo1895

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #4393 am: 28.11.2022 13:48 »
Es würde als erste Maßnahme schon helfen, und zwar unabhängig von jeglichem "Inflationsausgleich", wenn man endlich die Lücke zu einem echten 13. Monatsgehalt schließen würde. Wäre doch eine einfache Maßnahme...

Wobei die Lücke je nach Entgeltgruppe ja größer oder kleiner ausfällt - das führt dann reflexiv wieder auf das Thema "Warum Verdi mehr für die einstelligen EGs rausholt"  ;)

BAT

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #4394 am: 28.11.2022 13:51 »

Es wird nach veränderlichen Entgeltbestandteilen in den letzten 90 Tagen geguckt.
Hattest du bspw. eine Woche Rufbereitschaft im genannten Vorurlaubszeitraum sollte in dem Fall folgende Rechnung stattgefunden haben: 18 (2 Stunden- je Tag Mo-Fr, 4 Stundenentgelte Sa+So) * individueller Stundensatz (nehmen wir 30€) = 540€ geteilt durch die 90 Tage würden 6€ je Urlaubs- bzw. Krankentag ergeben.
Ausgezahlte Einsatzzeiten würden ebenfalls hinzugerechnet werden.

Danke schön. Ja, das müsste dann hinkommen. Ist bloß verdammt schwierig zu schauen, wie hoch das Netto nun dauerhaft mit Bereitschaft ist. Wir haben aktuell eine E11 er Ausschreibung, fraglich ob sich dann eine Bewerbung wirklich lohnt, wenn man E11 ohne Bereitschaft hat verglichen mit E10 Bereitschaft.  ;)