Tarifrunde TVöD 2025 - Diskussion I

Begonnen von E15TVL, 09.10.2024 18:47

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FearOfTheDuck

Zitat von: KlammeKassen in 30.01.2025 20:45


Wenn das das eine Mal so gewesen wäre, hätten damit auch alle leben können. Aber leider werden bei JEDEM Abschluss Mindestbeträge eingehandelt, auch wenn die Inflation quasi Null ist - das führt zu erheblichen Verwässerungen

Das stimmt zwar eher in der (v.a. jüngsten) Tendenz als in dieser Pauschalität ;) , aber mit dem von dir erkannten Ergebnis gebe ich dir recht.

KlammeKassen

Zitat von: Rowhin in 30.01.2025 20:20
Zitat von: Faunus in 30.01.2025 19:56
Zitat von: Rowhin in 30.01.2025 19:37
Die Fach und Führungskräfte haben nicht die Arbeit, sich selbst einzubringen oder gar eine eigene Gewerkschaft führen zu müssen, die Gewerkschaftsseite stärkt ihre Verhandlungsposition als eine von weniger Parteien am Tisch, die dann auch zahlenmäßig mehr Arbeitnehmer vertritt.

Bitte?
Wieso haben die nicht die Arbeit sich selbst einzubringen?

Ich bin in keiner Gewerkschaft, weil ... das hat diverse Gründe. Aber ich habe schon vor 30 Jahren eine Arbeitsrechtschutz abgeschlossen, die ich auch immer wieder mal genutzt habe. Sich selbst um seinen Eingruppierung kümmern zu müssen, Wege zu finden und durchzudrücken ist halt anstrengend. Das schaffen einige Führungskräfte nicht mal bei sich selbst, wie sollen sie da für Ihre MA eintreten? Mit Rumheulen wird das nichst.

Hmmm zugegebenermaßen etwas unklar und zu verallgemeinernd von mir formuliert ;)

Daher ein neuer Versuch:

Die Gruppe der Fach- und Führungskräfte hat oder macht sich zum Großteil nicht die zusätzliche Arbeit, sich in die Gewerkschaftsarbeit einzubringen. Das ändert natürlich nichts daran, dass a) dass einige der Gruppenmitglieder dies trotzdem direkt tun und b) einige der Gruppenmitglieder in spezifischen Instanzen für sich selbst oder für weitere in Belangen Erfolge erstreiten müssen, die sich mit der Gewerkschaftsarbeit überlappen.

Natürlich kann man dem Einzelnen nicht vorwerfen, dass er sich nicht in der Gewerkschaft organisiert, denn er mag wie du dafür gute Gründe haben. Aber vielleicht ergäbe sich für manche derjenigen unter b) durch eine erweiterte Gewerkschaftsarbeit der Gruppe als Ganzes weniger Notwendigkeit, selbst aktiv zu werden. Hat alles zwei Seiten und ich will hier überhaupt niemanden verurteilen - auf die Ergebnisse der Tarifverhandlungen wirkt sich das alles trotzdem aus.

Zu bedenken ist hierbei, dass die Gruppe ab EG9b aufwärts zahlenmäßig ohnehin schon einmal kleiner ist (gesamt Arbeitnehmerzahl), so dass es schon mal schwerer ist, gegenüber den EG1-EG9a in der Mehrzahl in einer Gewerkschaft zu sein. Und eine dritte Gewerkschaft würde neben dbb und verdi nicht mehr am Tisch sitzen; es gibt also sogesehen hier keine Lösungsmöglichkeit.
Insbesondere auch deshalb, weil sich die Arbeitgeber so schwer mit freiwiliigen Leistungen (Zulagen, Stufenlaufzeitverkürzung, Höhergruppierungen etc.) tun.

Oikos

Zitat von: Organisator in 29.01.2025 09:09
Weniger Arbeitszeit, Langzeitkonten, mehr Urlaub - alles Mist.

Mehr Geld ist die einzig adäquate Forderung, denn damit kann der Beschäftigte selbst entscheiden, ob er ggf. auf Geld verzichten und mehr Freizeit haben möchte.

Gerade geringe Einkommen, die ja den Gewerkschaften besonders am Herzen liegen, sind davon besonders betroffen.

Genau so ist das.

Oikos

Zitat von: BAT in 29.01.2025 09:18
Zitat von: Oikos in 28.01.2025 21:03

Auch das wird im Zweifel jeder anders sehen.
Mit der Variante "mehr Geld" und der Option auf Umwandlung durch TZ hat jeder die Chance, zu seinem persönlichen Glück zu kommen.


Nein, die Umfrage, die Verdi selbst vor der Tarifrunde, gemacht hat, zeigt ein anderes Bild. Änderungen an der Arbeitszeit waren dort der größte Wunsch.


1. "Nein" ist eine interessante Reaktion auf das, was ich geschrieben habe. "Nein, das sieht nicht jeder anders" wäre falsch, weil selbst, soweit deine Aussage zu der Umfrage passt, heißt das ja nicht, dass jeder das Thema Arbeitszeit wichtiger findet und "Nein, bei mehr Geld hat man nicht die Option zu verkürzen" wäre auch sachlich nicht korrekt.

2. Davon abgesehen kommt eine wissenschaftliche Studie der Uni Potsdam zu einem anderen Ergebnis, nämlich das Geld am wichtigsten ist.

Oikos

Zitat von: UNameIT in 29.01.2025 09:41
Zitat von: NelsonMuntz in 29.01.2025 09:30
Zitat von: Organisator in 29.01.2025 09:09
Weniger Arbeitszeit, Langzeitkonten, mehr Urlaub - alles Mist.

Mehr Geld ist die einzig adäquate Forderung, denn damit kann der Beschäftigte selbst entscheiden, ob er ggf. auf Geld verzichten und mehr Freizeit haben möchte.

Gerade geringe Einkommen, die ja den Gewerkschaften besonders am Herzen liegen, sind davon besonders betroffen.

Dem kann ich nur zustimmen.

Zur 35h-Woche in der Industrie vielleicht noch folgender Gedanke: Berechnet man die unbezahlte Zeit zwischen Werkstor und Arbeitsplatz mit ein, dann sind auch das mal schnell 40 Stunden. Bei uns beginnt die Arbeitszeit mit einem "Piep" beim Betreten des Gebäudes - Arbeit ist das ganz sicher noch nicht!

"Umzieh" und "Dusch"zeiten zählen zu der Arbeitszeit dazu, daher würde ich das nicht so unterschreiben. (Rüstzeiten) Ein IG MEtaller ist genauso bei Betreten des Werkgeländes in der Arbeitszeit. Somit gibt es keine unbezahlte Zeit zwischen Werkstor und Arbeitsplatz. Wobei Industrie nicht nur Werk ist. Ein Itler oder Ingenieur bei Siemens hat seine 35 Stunden. Ein KFZ-Mechatroniker in der VW-Werkstatt hat auch seine 35h Stunden.

Mit 39h sind wir einfach wenig konkurrenzfähig.

In den höheren Fach- und Führungspositionen sind wir mit den Gehältern nicht konkurrenzfähig... und über 39 h lachen die höheren Fach- und Führungskräfte in der freien Wirtschaft.

Oikos

Zitat von: Ole1997 in 29.01.2025 11:33
Zitat von: Paul Stanley in 29.01.2025 11:20
Zitat von: KlammeKassen in 29.01.2025 10:36
Zitat von: Oikos in 28.01.2025 21:18
Zitat von: Daryl in 28.01.2025 21:13
Zitat von: Bastel in 28.01.2025 11:48


Mein frommer Wunsch ist es, dass es alleine mit der SPD nicht reicht. Die kann ruhig noch auf 12-13% absacken.

Aus dem gleichen Gedanken heraus werde ich wahrscheinlich auch FDP wählen.

Früher war die FDP ja eher ein rotes Tuch für den öD (ob zurecht oder zu unrecht), inzwischen sehe ich das anders (unabhängig von anderen Argumenten pro oder contra) und höre auch deutlich häufiger auf den Fluren Sympathien für die FDP.

Frage mich nur, warum die so grottenschlecht bei den Umfragen gerade wegkommen. Sicherlich auch nicht alles richtig gemacht, es gibt meiner Meinung nach aber wesentlich schlimmere Parteien

Meine Gedanken: CDU und SPD, vor allem die Grünniiinen haben die Inhalte ihrer Wahlprogramme nahezu vollständig umgesetzt und ihre Wähler befriedigt:
Massen-Immigration fördern; Bürgergeld für alle; Austrocknen der Sozialsysteme;
Inhaltslose Energie-Wende zu Lasten des Bürgers,  Reduktion der Bildungsangebote, De-Industrialisierung vorantreiben; den Mittelstand schröpfen, damit der "benachteiligte Bürger" vollumfänglich versorgt werden kann;  Verteufelung der  Naturwissenschaften - hin zu Ideologien, Jeder Einwanderer kann nach drei Jahren den dt. Pass erhalten! ..................................
soziale und ökonomische Vernichtung "andersdenkender"!   und und und

Und wenn alles nicht hilft: wars die AfD / Trump/ oder sonstige Nazis und Rassisten!
Die FDP hingegen zeigte sich als permanenter "Umfaller" und enttäuschten ihre Wähler: Nix mit Berg-auf-Deutschland!

Da muss ich widersprechen. Die FDP ging als Partei mit den mit Abstand wenigsten Wählern in die Koalition. Trotzdem hat man doch ein paar Punkte durchsetzen - und viele Ideen der Parteien links der Mitte abblocken können.

Ich will mir gar nicht vorstellen, was für ein Irrsinn die Regierung ohne die FDP verzapft hätte. Zum Glück konnte Lindner durch die Schuldenbremse einige Vorhaben boykottieren.. Sonst wäre die Lage im Land noch viel schlechter.

Das Problem aus Sicht der FDP ist, dass die Hauptpunkte, die die Parteidurchgesetzt hat, zwar für ihre potentiellen Wähler extrem wichtig waren - aber man hat hier "nur" eine Verschlechterung verhindert oder um es positiv ausgedrückt: wichtige Punkte gesichert.
Aber das wird nicht positiv wahrgenommen, stattdessen sieht man die aus der Sicht der potentiellen Wähler (und nur die zählen) negativen Veränderungen, die man mittragen musste als Komrpomiss.

Und die mediale Erzählung (die Medien waren nie ein Freund der FDP) ist halt mal wieder gezielt gegen die FDP - wie schon vor 2013 mit der Hotelsteuer, die nur der FDP angelastet wurde, obwohl in der Koalition die CSU diese eingebracht hat und sogar alle anderen Parteien auch außerhalb der Koalition dafür waren, nach meiner Erinnerung selbst die Linke, zumindest auf Landesebene.

Und jetzt ist die FDP auch überall böse:
- Forderung nach Änderungen am Lieferkettengesetz => FDP ist für Kinderarmut
Wenn aber Habeck sagt, dass das Gesetz weggeflext werden soll, ist alles gut.
- Änderungen am Heizungsgesetz notwendig => FDP ist gegen Klimaschutz
Wenn die SPD daran Bedenken äußert ist es aber ok und selbst die Grünen mussten zugeben, dass das keine Glanzleistung war.
- keine 8 Mrd. für Kindergrundsicherung => FDP ist gegen arme Kinder
Dass die Bedarfe nicht dargelegt werden konnten und dann sogar die SPD Zweifel hatte, egal.

Um die Kurve zum Thread zu bekommen:
Ein Stück weit ist die FDP daher im Interesse der Bediensteten im öD, denn nur bei solider Finanzpolitik ist derSpielraum auch für eine vernünftige Vergütung da.

Umlauf

Nur 9,93 € weniger als im Vergleich zu Oktober weniger Netto raus. Da hab ich richtig Glück gehabt.
Gut auf dem Gehaltszettel fehlen weitere 3€, aber die gehen direkt an die Gewerkschaft.

Umlauf

Zitat von: Zinal in 29.01.2025 10:14
Frage zwischendurch: ich habe zum 01.01. die Krankenkasse gewechselt, weil die alte die zusatzbeiträge auf 3,5 hochgeschraubt hat und ich bei meiner neuen jetzt nur 1,8 habe und habe trotzdem 20€ netto weniger bekommen. Ist das normal jetzt? bei jedem Brutto-netto rechner mit allen faktoren kommt da mind. 40€ mehr raus.

Neben der sehr kurzfristig gesenkten Steuertarife und der gestiegenen KK:
Die Pflegeversicherung ist auch teurer geworden.

Oikos

Zitat von: FearOfTheDuck in 30.01.2025 19:15
Dann warst du während der letzten Verhandlung nicht hier im Diskussionsstrang unterwegs. ;)

Aber es wäre auch müßig alte Debatten zu führen. Ich persönlich finde aber nichts am Gegeneinander-ausspielen bestimmter "Gruppen", ob untere-vs-obere EG, AN-vs-Beamte oder sonst was. Gleichzeitig halte ich die lineare Entgelterhöhung für die fairste aller Möglichkeiten.

Was meinst du mit linear? Jeder den gleichen, absoluten Bruttobetrag?

Oikos

Zitat von: Faunus in 30.01.2025 19:49
Zitat von: daseinsvorsorge in 30.01.2025 19:23
Gewerkschaften vertreten vorallem die Interessen der sie bezahlenden Mitglieder- im Bereich der vka also EG 3 bis EG 7. Die hier überwiegend vertretenen Fach- und Führungskräfte, die fast alle nichtorganisiert sind, erwarten aber völlig selbstverständlich, dass die Gewerkschaften auch ihre Interessen vertreten.

Einen Widerspruch sehen sie darin nicht, weil die Gewerkschaften ihr  Verhandlungsmandat , das sie nur für Mitglieder haben, öffentlich nicht wirksam genug abgrenzen. Das ist wirklich nicht gut, aber deshalb davon auszugehen, dass man auch als Nichtmitglied vertreten wird, ist mehr als naiv- insbesondere für Fach- und Führungskräfte.


Es gibt genügend "Führungskräfte" im ÖD, die in der PW keinen Tag überleben würden und diese beschreiben sich hier durch ihr "Vergleichgeheule" gegenüber den niederigeren EGs ihrer MA mit einer unglaublichen Ignoranz.
Wollen die MA von Euch keine Kinder, kein Häuschen bauen, etc. 

Btw.  ein besserer  Lebensstandard ist kein Kriterium für einen höheren Gehalt, sondern Verantwortung und Leistung. Wir m.M. nach im ÖD immer seltener.

Uns es gibt auch genügend Nicht-Führungskräfte, die in der PW nicht zurecht kämen.
Und es gibt umgekehrt auch Personal aus der PW, das im öD nicht zurecht käme.
So what?

Umlauf

Zitat von: Oikos in 30.01.2025 21:29
Zitat von: FearOfTheDuck in 30.01.2025 19:15
Dann warst du während der letzten Verhandlung nicht hier im Diskussionsstrang unterwegs. ;)

Aber es wäre auch müßig alte Debatten zu führen. Ich persönlich finde aber nichts am Gegeneinander-ausspielen bestimmter "Gruppen", ob untere-vs-obere EG, AN-vs-Beamte oder sonst was. Gleichzeitig halte ich die lineare Entgelterhöhung für die fairste aller Möglichkeiten.

Was meinst du mit linear? Jeder den gleichen, absoluten Bruttobetrag?

Diese hochkomplexe Angelegenheit nennt Prozentrechnung.
Das macht mein Sohn grad in der Schule, ist gefühlt nach Verdi Teufelszeug.

Nur damit bleiben die Relationen in der Tabelle erhalten.

Oikos

Zitat von: Umlauf in 30.01.2025 21:34
Zitat von: Oikos in 30.01.2025 21:29
Zitat von: FearOfTheDuck in 30.01.2025 19:15
Dann warst du während der letzten Verhandlung nicht hier im Diskussionsstrang unterwegs. ;)

Aber es wäre auch müßig alte Debatten zu führen. Ich persönlich finde aber nichts am Gegeneinander-ausspielen bestimmter "Gruppen", ob untere-vs-obere EG, AN-vs-Beamte oder sonst was. Gleichzeitig halte ich die lineare Entgelterhöhung für die fairste aller Möglichkeiten.

Was meinst du mit linear? Jeder den gleichen, absoluten Bruttobetrag?

Diese hochkomplexe Angelegenheit nennt Prozentrechnung.
Das macht mein Sohn grad in der Schule, ist gefühlt nach Verdi Teufelszeug.

Nur damit bleiben die Relationen in der Tabelle erhalten.

Ich wollte ja nur wissen, was du damit meinst, denn manch einer versteht darunter "alle bekommen 400 Euro mehr".

Ja, nur durch eine reine prozentuale Erhöhung, ohne Einmalzahlungen, Sockelbeträge oder Mindestbeträge, bleiben die Relationen, die sowieso schon viel zu gering ausgeprägt sind, erhalten.

Bastel

Zitat von: Faunus in 30.01.2025 19:49

Wollen die MA von Euch keine Kinder, kein Häuschen bauen, etc. 


Dafür reicht doch oftmals nicht einmal die E13 ab Stufe 4 ohne Doppelverdienerhaushalt.

FearOfTheDuck

Zitat von: Oikos in 30.01.2025 21:37
Zitat von: Umlauf in 30.01.2025 21:34
Zitat von: Oikos in 30.01.2025 21:29
Zitat von: FearOfTheDuck in 30.01.2025 19:15
Dann warst du während der letzten Verhandlung nicht hier im Diskussionsstrang unterwegs. ;)

Aber es wäre auch müßig alte Debatten zu führen. Ich persönlich finde aber nichts am Gegeneinander-ausspielen bestimmter "Gruppen", ob untere-vs-obere EG, AN-vs-Beamte oder sonst was. Gleichzeitig halte ich die lineare Entgelterhöhung für die fairste aller Möglichkeiten.

Was meinst du mit linear? Jeder den gleichen, absoluten Bruttobetrag?

Diese hochkomplexe Angelegenheit nennt Prozentrechnung.
Das macht mein Sohn grad in der Schule, ist gefühlt nach Verdi Teufelszeug.

Nur damit bleiben die Relationen in der Tabelle erhalten.

Ich wollte ja nur wissen, was du damit meinst, denn manch einer versteht darunter "alle bekommen 400 Euro mehr".

Ja, nur durch eine reine prozentuale Erhöhung, ohne Einmalzahlungen, Sockelbeträge oder Mindestbeträge, bleiben die Relationen, die sowieso schon viel zu gering ausgeprägt sind, erhalten.

Ich meinte, was Umlauf erkannt hat: Gleiche Prozente für alle.

NelsonMuntz

Zitat von: Oikos in 30.01.2025 21:08
In den höheren Fach- und Führungspositionen sind wir mit den Gehältern nicht konkurrenzfähig... und über 39 h lachen die höheren Fach- und Führungskräfte in der freien Wirtschaft.

??? ... also gerade in den gut bezahlenden, nicht Tarif-gebundenen KMU halte ich diese These für (tut mir Leid) ausgemachten Blödsinn. Matcht auch mit den Erfahrungen, die ich im Leben habe machen dürfen.

Wo kommen die gut 40h/Woche für den durchschnittlichen Vollzeit-Arbeitenden denn her, wenn alle(!) außer dem öD maximal 35h arbeiten?